Die besten Elektroautos zum fairen Preis

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  • Obwohl noch nicht alle Autofahrer gĂ€nzlich von Elektroautos ĂŒberzeugt sind, sprechen die Verkaufszahlen eine andere Sprache. Immer mehr Menschen entschließen sich fĂŒr die elektrische Variante und auch das Angebot der Modelle nimmt stetig zu. Doch viele Verbraucher sind genau deshalb entsprechend verwirrt - vor allem, was die derzeitigen Preise und Reichweiten angelangt. Wir haben uns umgesehen und eine Übersicht zusammengestellt, um zu zeigen, welche Elektroautos einen nĂ€heren Blick lohnen und das Geld auf jeden Fall wert sind.

    Wichtig fĂŒr die Elektroautobewertung ist natĂŒrlich neben dem Preis die Reichweite. Folglich werden zum jeden Modell neben der Norm-Reichweite auch die Listenpreise und weitere Details preisgeben.

    Es werden immer mehr

    Im Jahr 2018 wurden alles in allem um die 36.000 Elektrofahrzeuge allein in Deutschland neu zugelassen. Diese Zahlen sind zwar nicht bahnbrechend, aber ein Anfang. Die Verkaufszahlen nehmen zu, was erkennen lĂ€sst, dass immer mehr Autofahrer auf die elektrische Alternative setzen. Auch alle anderen Alternativantriebe konnten ein Plus verzeichnen. So wurden im vergangenen Jahr ungefĂ€hr 10.800 mit Erdgas betriebene sowie 4.600 flĂŒssiggasbetriebene Fahrzeuge neu angemeldet. Es ist erkennbar: Deutschland ist bereit fĂŒr neue Antriebsarten.

    Renault ZOE

    Dieses Elektroauto gehört zu den beliebtesten auf dem Markt. Das Auto aus Frankreich hat sich seit seiner Erstauslieferung im Jahr 2013 ziemlich gut entwickelt. Vor allem Kunden schĂ€tzen das zuverlĂ€ssige Auto. Es ist also nicht verwunderlich, dass sich der ZOE indes zu einem der begehrtesten Fahrzeuge im Rahmen der Elektroautos gemausert hat. Allein im letzten Jahr wurde das elektrische Auto 6.360 Mal neu angemeldet. Insgesamt fahren seit der Auslieferung 17.800 ZOE auf deutschen Straßen.

    Das Modell ist zu einem fairen Preis ab 22.100 Euro erhĂ€ltlich und bietet eine Normreichweite von 240 km mit der kleinen Batterie. WĂŒnscht der Kunde eine grĂ¶ĂŸere Variante, so sind solide 403 km nach NEFZ möglich. Diese Version kostet schließlich 26.000 Euro zuzĂŒglich Batteriemiete. Die Miete betrĂ€gt pro Monat um die 60 Euro. Derzeit ist noch eine KaufprĂ€mie von 5.000 Euro fĂŒr das Elektroauto erhĂ€ltlich, welche vom Bund und Hersteller gewĂ€hrt wird.

    Insgesamt fĂ€hrt der ZOE bis zu 135 km/h und verbraucht circa 13,3 kWh auf 100 km. Der Kofferraum bietet mit 338 Liter Platz fĂŒr reichlich GepĂ€ck.

    Eckdaten:
    • SitzplĂ€tz: 5
    • Batterie: 20 kWh/40 kWh
    • Reichweite nach NEFZ: 240 km (22 kWh), 370 km (Q90) bzw. 400 km (R90)
    • Motor: 90 = 68 kW (92 PS) / Q90 = 65 kW (88 PS)
    • Höchstgeschwindigkeit: 135 km/h
    • Ladeanschluss: Typ-2
    • Garantie: 4 Jahre (100.000 km)
    • Haushaltssteckdose: 25 Std.
    • Schnellladung mit 22 kW: knapp 3 Std.
    stern-bewertung.png Bewertung: 9 von 10 Sternen
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    Bildquelle: Renault


    Nissan Leaf

    Das nĂ€chste Modell ist der Nissan Leaf. Das Auto aus Japan ist zu einem Preis von 31.950 Euro erhĂ€ltlich. Lange Zeit galt das Modell als das meist verkaufteste Elektroauto der Welt, bis das Tesla Model 3 die Zahlen ĂŒberbot. Trotz dieser Tatsache ist das Modell in Deutschland immer noch heiß begehrt und erfreut sich grĂ¶ĂŸter Beliebtheit. Allein im letzten Jahr wurde der Leaf 2.380 Mal neu zugelassen.

    In der zweiten Generation besitzt das elektrische Fahrzeug eine 42 kWh Batterie. Dank dieser PrĂ€misse ist eine Reichweite von 378 Kilometer möglich. Mitte 2019 soll nun der Leaf e+ nach Europa kommen. Vorteil: Diese Variante ist mit einer grĂ¶ĂŸeren Batterie versehen, die KapazitĂ€ten von 62 kWh zulassen. Folglich sollen mit der neuen Version knapp 400 km nach NEFZ möglich sein.

    Das Modell bietet ausreichend Platz fĂŒr Autofahrer und GĂ€ste. Neben einer gelungenen Serienausstattung erwartet den KĂ€ufer neben einer Klimaanlage auch ein Radio mit Bluetooth-Verbindung. Highlight ist aber ohne Zweifel der ProPilot, der teilautomatisiertes Fahren zulĂ€sst. Der limitierte Leaf e+ soll im Übrigen 39.000 Euro kosten. Ob fĂŒr dieses Modell auch eine UmweltprĂ€mie erhĂ€ltlich ist, bleibt noch abzuwarten. Fakt ist jedoch, dass der "normale" Leaf sich auch in Zukunft auf erwartungsvolle Abnehmer freuen dĂŒrfen wird.

    Eckdaten:
    • SitzplĂ€tze: 5
    • Batterie: 42 kWh
    • Reichweite nach NEFZ: 378 km
    • Motor: 110 kW (150 PS)
    • Höchstgeschwindigkeit: 144 km/h
    • LadeanschlĂŒsse: Typ-2 und CHAdeMO
    • Garantie: 3 Jahre (100.000 km) / Batterie: 8 Jahre (160.000 km)
    • Haushaltssteckdose: 17 Std.
    • Schnellladestation (50 kW): 60 Minuten
    stern-bewertung.png Bewertung: 8 von 10 Sternen
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    Bildquelle: Nissan


    BMW i3

    Nachhaltigkeit ist fĂŒr den Automobilhersteller aus Bayern ĂŒberaus wichtig. Daher wurde auch der Stromer i3 mit verschiedenen Gadgets ausgestattet, die diesen Passus unterstreichen. Das Elektroauto, das seit 2013 produziert wird, wurde 2018 ganze 3.792 Mal neu angemeldet. Vor allem das Styling kann sich sehen lassen. Dieses ist komplett in Carbon gehalten und macht rein optisch schon viel her. Doch nicht nur das Äußere spielt beim BMW i3 eine gewichtige Rolle. Mit der 27 kWh Batterie erzielt das Modell eine Normreichweite von rund 380 km, real kommen um die 260 km rum. Der Höchstgeschwindigkeit wird vom Hersteller mit 150 km/h angegeben und der Verbrauch liegt bei ungefĂ€hr 13 kWh pro 100 km. Soweit die Fakten. Doch wie sieht es mit dem Preis aus?

    Diese Variante ist zu Preisen ab 37.550 Euro erhĂ€ltlich - zugegeben: Es ist nicht das gĂŒnstigste Modell auf dem Markt, allerdings zĂ€hlt das Auto aber zu einer sehr soliden Version.

    Eckdaten:
    • SitzplĂ€tze: 5
    • Batterie: 27 kWh
    • Reichweite nach NEFZ: 378 km
    • Motor: 125 kW (170 PS)
    • Höchstgeschwindigkeit: 150 km/h
    • LadeanschlĂŒsse: Combo/CCS
    • Garantie: Batterie: 8 Jahre (100.000 km)
    • Haushaltssteckdose: 8 Std.
    • Wallbox: 6 Std.
    • Schnellladestation (50 kW): 60 Minuten
    stern-bewertung.png Bewertung: 6 von 10 Sternen
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    Bildquelle: BMW


    Volkswagen e-Golf

    Schon der klassische Golf ist eines der beliebtesten Autos Europas. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis Volkswagen auch dieses Modell elektrifizieren wĂŒrde. Seit 2014 ist das Modell in Europa verfĂŒgbar. Allein 2018 wurde das batterieelektrische Modell insgesamt 5.743 Mal neu zugelassen. Somit gelangt es auf den zweiten Platz der beliebtesten Elektrofahrzeuge.

    Nach dem ersten elektrischen Golf hat es sich Volkswagen nicht nehmen lassen und im Jahr 2017 eine weitere, ĂŒberarbeitete Variante auf den Markt gebracht. Dieses Modell bietet 136 PS Leistung und erzielt damit nach NEFZ um die 300 km Reichweite. Allerdings wird diese letztendlich im Alltag eher mit 200 km beziffert. Als Spitzengeschwindigkeit gibt der Hersteller 150 km/h an, die KapazitĂ€t des Akkus wird mit 35,8 kWh beziffert. Alles in allem ist dieses Elektroauto jedoch gut verarbeitet, bietet ausreichend Platz fĂŒr alle FahrgĂ€ste und liegt preislich bei 35.900 Euro.

    Eckdaten:
    • SitzplĂ€tze: 5
    • Batterie: 27 kWh
    • Reichweite nach NEFZ: 200 km
    • Motor: 100 kW (136 PS)
    • Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h
    • LadeanschlĂŒsse: Typ-2 / CCS
    • Garantie: Batterie: 8 Jahre (100.000 km)
    • Haushaltssteckdose: 16 Std.
    • Schnellladung auf 80 Prozent: 45 Minuten
    stern-bewertung.pngBewertung: 6 von 10 Sternen
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    Bildquelle: VW


    Volkswagen e-up

    Wer eine kleinere Variante als den e-Golf sucht, ist mit dem VW e-up sehr gut beraten. FĂŒr ca. 24.000 Euro erhalten Kunden einen vollelektrischen Stadtflitzer mit hervorragender Ausstattung. Das erste Mal erschien der e-up auf der IAA 2013 - seither hat das Modell reichlich Erfolg verbuchen können. Im Jahr 2018 wurde der E-Up ganze 1019 mal in Deutschland neu zugelassen.

    Insgesamt werden fĂŒr die Reichweite 160 km nach NEFZ angegeben - realistisch sind es eher 120 bis 140 km. Mit 11 bis 12 kWh ab Netz auf 100 km ist der e-up eines der sparsamsten Elektroautos ĂŒberhaupt. Mit dem 60 kW starken Elektromotor gelangen Autofahrer jedoch zĂŒgig von A nach B und dĂŒrfen sich zudem an einem großen Kofferraum, der ganze 250 Liter fasst, freuen.
    VW nimmt ab dem 25. Januar 2019 vorerst keine neuen Bestellungen fĂŒr den e-Up mehr an. Wie ein Sprecher bestĂ€tigte, sind die LieferkapazitĂ€ten derzeit erschöpft. Die Verkaufszahlen in Deutschland liegen fĂŒr 2017 und 2018 auf fast gleichem Niveau mit wenig mehr als 1000 Fahrzeugen.

    Eckdaten:
    • SitzplĂ€tze: 5
    • Batterie: 18,7 kWh
    • Reichweite nach NEFZ: 160 km
    • Motor: 130 kW (82 PS)
    • Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h
    • LadeanschlĂŒsse: Typ-2 / CCS
    • Garantie: Batterie: 8 Jahre (100.000 km)
    • Wallbox: 6 Std. (einphasig 16A)
    • Haushaltssteckdose: 8,5 Std. (einphasig 10A)
    • CCS: DC Schnellladung auf 80 Prozent: 30 Minuten
    stern-bewertung.pngBewertung: 7 von 10 Sternen
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    Bildquelle: VW


    Smart EQ Fortwo

    Mit dem charismatischen Smart hat der Automobilhersteller Daimler ein besonderes Auto geschaffen. Neben den unterschiedlichen Modellen entstand auch der elektrifizierte Smart Fortwo. Diese Variante steht bei Freunden der E-Mobility hoch im Kurs, wurde diese Version im Jahr 2018 sage und schreibe 4.304 Mal zugelassen. Allerdings haben sich nicht nur private Autofahrer fĂŒr das BEV interessiert. Das Elektroauto kommt auch als Car2go fĂŒr das Carsharing in verschiedenen StĂ€dten zum Einsatz.

    Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h verbraucht der Stromer 14,5 kWh auf 100 km und liefert eine Reichweite von 160 km nach NEFZ. Wichtig ist jedoch der Punkt, dass dieses Auto ideal fĂŒr die Stadt geeignet ist. Als Cityflitzer ist das Auto sehr agil, findet spielend ĂŒberall einen Parkplatz und macht sich auch als Eyecatcher perfekt.

    Mitlerweile gibt es den Elektro-SMART auch als Viersitzer unter dem Namen SMART EQ forfour.
    Die Elektro-SMARTs gibt es nach einer Testreihe mit dem Namen smart ED1 (Baureihe 450) bereits 2007 in London. Die erste Serie smart ED2, Baureihe 451 wurde von 2009-2012 gebaut. Schon damals gab es gegen Aufpreis ein 22kW LadegerÀt. Der smart ED3 wurde von 2012 - 2016 gebaut. Die heutige Bauform smart ED4 wird von 2017 bis heute gebaut. Mehr dazu hier.
    Hier im Forum gibt es einen interessanten Thread zum smart ED, dort findet sich auch der link zum Erfahrungsbericht: 200.000 km mit dem SMART ED..
    Der Autor hat auch eine lesenswerte Kaufberatung smart electric drive veröffentlicht.

    Eckdaten:
    • SitzplĂ€tze: 2
    • Batterie: 17 kW
    • Reichweite nach NEFZ: 160 km
    • Motor: 60 kW (82 PS)
    • Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h
    • Ladeanschluss: Typ-2
    • Haushaltssteckdose: 8 Std.
    • Ladedauer an Ladestation (3,6 kW): 5 Std.
    stern-bewertung.pngBewertung: 6 von 10 Sternen
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    Bildquelle: Daimler


    Hyundai Ioniq Elektro

    Der Hyundai Ioniq Elektro aus SĂŒd-Korea darf in diesem Ranking auf keinen Fall außen vor gelassen werden. Das Modell erfreut sich bei vielen Autofahrern großer Beliebtheit und wurde auch 2018 alles in allem 1.695 Mal neu zugelassen. Damit zĂ€hlt das Elektroauto in Deutschland zu einem der begehrtesten E-Autos.

    Zu Kosten von 33.300 Euro ist der elektrische Hyundai erhĂ€ltlich. Zu diesem Preis stehen den Kunden jedoch nicht nur die 5jĂ€hrige Garantie zu VerfĂŒgung, sondern auch 8 Jahre GewĂ€hrleistung auf die Batterie, die bis zu 200.000 km umfasst. Der Ioniq bietet eine Leistung von 120 PS und erzielt damit rein offiziell um die 280 km - im Alltag sind es jedoch eher 240 km. Zum Standard gehören ein autonomer Notbremsassistent, ein Navi-System mit 8 Zoll Display und ein adaptiver Geschwindigkeitsregler.

    Eckdaten:
    • SitzplĂ€tze: 5
    • Batterie: 28 kWh
    • Reichweite nach NEFZ: 280 km
    • Motor: 88 kW (120 PS)
    • Höchstgeschwindigkeit: 165 km/h
    • Ladeanschluss: Combo/CCS
    • Garantie: 5 Jahre (ohne Kilometer-Limit) / Batterie: 8 Jahre (200.000 km)
    • Wallbox-Ladezeit: 4,5 Std.
    stern-bewertung.pngBewertung: 7 von 10 Sternen
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    Bildquelle: Hyundai

    Kia Soul EV

    Der Soul EV ist nicht nur beliebt, sondern auch ein sehr praktisches Alltagsauto. Bereits seit dem Jahr 2008 wird das Elektroauto vom sĂŒdkoreanischen Unternehmen KIA Motors produziert - seitdem wird die Erfolgsgeschichte erfolgreich weiter gesponnen. 2018 wurde diese Variante in Deutschland 3.292 Mal neu zugelassen. Es ist folglich unverkennbar, dass die Deutschen dem Modell Vertrauen schenken.

    Die elektrische Reichweite wird mit ungefĂ€hr 250 km angegeben - in der Praxis sind eher 190 km möglich. Dies verdankt der Soul EV der 30 kWh Li-Ionen-Polymer Batterie. Verbraucht werden fĂŒr 100 Kilometer 14,3 kWh. Die Höchstgeschwindigkeit wird fĂŒr das Auto aus Korea mit 145 km/h angegeben. FĂŒr die gĂ€ngigsten Fahrten reichen diese Angaben solide aus. Doch das elektrische Auto ist nicht nur fĂŒr Stadtfahrten geeignet, sondern macht auch auf Landstraßen und Autobahnen eine gute Figur. Weiterhin ist das Modell mit einer Klimaautomatik und einem Infotainmentsystem plus 8 Zoll Touchscreen ausgestattet. Zu Preisen von 29.490 Euro ist das Elektroauto im Handel erhĂ€ltlich.

    Eckdaten:
    • SitzplĂ€tze: 5
    • Batterie: 30 kWh
    • Reichweite nach NEFZ: 250 km
    • Motor: 81 kW (110 PS)
    • Höchstgeschwindigkeit: 145 km/h
    • Ladeanschluss: Typ-1 / CHAdeMO
    • Garantie: 7 Jahre (150.000 km)
    • Ladezeit Wechselstrom (6,6 kW): 5 Std.
    • Schnellladung bis auf 80 Prozent: 33 Minuten
    stern-bewertung.pngBewertung: 5 von 10 Sternen
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    Bildquelle: Kia


    Darauf sollten Kunden beim Autokauf unbedingt achten!

    Ganz gleich, ob der Interessierte ein Unternehmer oder eine Privatperson ist: Der Kunde hat sich Gedanken gemacht und möchte von einem klassischen Auto mit Verbrennungsmotor auf ein Elektroauto umsteigen. Zwar liegen die Neupreise der BEV vergleichsweise noch recht hoch, dennoch steigt die Zahl der Elektrofahrzeuge in Deutschland mit jedem Jahr. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage, sind immerhin 24 Prozent aller Autofahrer indes bereit, ihr Auto gegen eine elektrische Alternative zu tauschen. Dass dieser Umbruch klappen kann, zeigt vor allem Norwegen. Dort gehört das Elektroauto mittlerweile praktisch zum Standard.

    Auch Deutschland fördert den Umstieg und gewĂ€hrt beim Kauf eines neuen Elektroautos den allseits bekannten Umweltbonus nebst eine gelungene KaufprĂ€mie. Das ist jedoch nicht der einzige Vorteil: Neben dem emissionsfreien Fahren dĂŒrfen sich Autofahrer auf zehn steuerfreie Jahre im Hinblick auf die Kfz-Steuer freuen. Allerdings fragen sich immer noch viele Interessierte: Ist das Elektroauto wirklich etwas fĂŒr mich?

    Preis reduzieren und Akku mieten

    Wer Zweifel hegt, was den Preis anbelangt, kann diesen praktischerweise etwas drĂŒcken. Mit dem Leasing der Batterie reduziert sich nĂ€mlich auch der Kaufpreis. In diesem Fall wird dem Hersteller monatlich ein gewisser Betrag zuteil. Die Höhe der Rate ist hierbei von speziellen Faktoren wie Kilometerleistung oder Leasingdauer abhĂ€ngig.

    Bei dem Renault ZOE, der im Preis etwa bei 22.100 Euro liegt, fĂ€llt pro Monat eine Leasingrate fĂŒr einen 41 kWh-Akku i. H. v. ca. 60 Euro an. Als Laufleistung werden 7.500 Kilometer veranschlagt. NatĂŒrlich lassen sich auch höhere Laufleistungen und andere Maßgaben mit den HĂ€ndlern vereinbaren.

    ZusĂ€tzlicher Vorteil: Ist der Stromspeicher zu irgendeinem Zeitpunkt defekt oder sind KapazitĂ€tsschwĂ€chen erkennbar, so wird der Akku kostenlos ersetzt. Trotz diesen VorzĂŒgen sollten sich Leasingnehmer im Klaren sein, dass der Akku nicht als Eigentum angesehen werden darf. So ist zum Beispiel bidirektionales Laden nicht gestattet.

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    Bildquelle: Lexus

    Vor dem Kauf Pro und Contra abwÀgen

    Wichtig ist, sich vor dem Kauf mit den Vor- und Nachteilen eines Elektroautos zu beschÀftigen. Dazu gehören beispielsweise auch verschiedene Fragestellungen dazu:
    • Wie viele Personen wollen den Wagen nutzen?
    • Welche Strecken werden zurĂŒckgelegt?
    • Wie oft benutze ich das Auto?
    • Gibt es in der NĂ€he Aufladestationen?
    Diese und andere Beispiele helfen bei der Kaufentscheidung - denn mittlerweile bietet der Markt unterschiedlich Modelle. Bedacht werden sollte immer wieder, dass das elektrische Fahrzeug zwar umweltfreundlich ist, aber fĂŒr Langstrecken derweil eher bedingt fĂŒr Pendler geeignet erscheint. Die Industrie arbeitet derzeit auf Hochtouren an besseren Akkus. Auch die Infrastruktur steht im Fokus und wird ausgebessert. Dennoch ist es unterdessen noch klarer Fakt: FĂŒr Kurzstrecken und fĂŒr Pendler, die das Auto fĂŒr ihren Weg zur nahe gelegenen Arbeit nutzen möchten, ist das Elektroauto bestens geeignet. Auch fĂŒr alltĂ€gliche Fahrten oder AusflĂŒge lĂ€sst sich das BEV perfekt verwenden.

    Was ist bei der Reichweite zu beachten?

    Die unterschiedlichen Modelle bieten verschiedene Reichweiten. Hier sollten Interessierte vor dem Kauf Informationen einholen. Zu differenzieren sind dabei die Reichweiten nach dem NEFZ Testfahrzyklus und den realistischen Zahlen. Werden diese nicht vom Unternehmen preisgegeben, so sollten sich Verbraucher am besten Erfahrungsberichte im Internet einholen. Zudem gebt es inzwischen Faustregeln, die besagen: Wer tÀglich um die 70 km fÀhrt, sollte am besten ein Elektroauto wÀhlen, welches eine Reichweite von 100 Kilometern oder mehr offeriert. Somit lassen sich Arbeitswege (auch im Winter) ohne Probleme bewÀltigen.

    Wo kann ich mein Auto aufladen?

    Vor dem Kauf sollten sich Interessierte stets mit der hiesigen Infrastruktur der Region beschÀftigen. Dabei sollten auch andere Faktoren bedacht werden, wie beispielsweise:
    • Kann ich das Elektroauto zu Hause aufladen?
    • Bietet mein Arbeitgeber vielleicht Ladepunkte an?
    • Sind in der NĂ€he kostenlose Ladestationen vorhanden?
    • Wie teuer werden die Aufladungen allgemein sein?
    HĂ€ufig haben es Mieter schwerer ihr Elektroauto aufzuladen, als EigentĂŒmer. Letztere können sich eine Wallbox in der heimischen Garage installieren lassen - Mieter mĂŒssen vorab mit dem Vermieter in Kontakt treten und ĂŒber entsprechende Vorkehrungen Mitteilungen abgeben.

    Warum ist eine Wallbox fĂŒr mich interessant?

    Eine Wallbox ist eine innovative Autoladestation fĂŒr den Heimbedarf, mit der sich Elektroautos und auch Hybridfahrzeuge schnell aufladen lassen.

    Im Vergleich: Mit einer Wallbox lĂ€sst sich das elektrische Fahrzeug binnen drei bis sechs Stunden aufladen. NatĂŒrlich kann das Elektroauto auch an der Haushaltssteckdose angeschlossen werden - dann dauert der Vorgang allerdings bis zu zwölf Stunden.

    Die Kosten fĂŒr die Installation der Wandladestation liegen ungefĂ€hr zwischen 1.000 und 3.000 Euro. Der Anschluss sollte jedoch nicht von Laien, sondern Fachleuten vollzogen werden. Diese können feststellen, ob die vorhandenen AnschlĂŒsse der hohen Belastung gewachsen sind. Vor allem alte HĂ€user sind weniger fĂŒr Wallboxen geeignet. Hier kann es zu KurzschlĂŒssen oder (im schlimmsten Fall) zu BrĂ€nden kommen.

    Jedoch reicht das Aufladen daheim nicht immer aus - was ist mit Autofahrern, die in den Urlaub möchten oder viel beruflich unterwegs sind? Die Bundesrepublik ist derzeit sehr bestrebt, das Auflade-Netz auszuweiten. Es entstehen beinahe tÀglich neue Stationen, mit denen sich Aufladungen von unter einer Stunde vollziehen lassen.

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    Bildquelle: Mercedes

    Welche Boni kann ich ausschöpfen, wenn ich ein Elektroauto kaufe?

    KÀufer von elektrischen Autos bieten sich zahlreiche PrÀmien. Allen voran ist die KaufprÀmie, die einen Vorteil von 4.000 Euro erbringt. Diese teilen sich sowohl der Staat als auch der Hersteller.

    ZusĂ€tzlich bieten einige Autounternehmen ferner einen Umweltbonus. Bedingung fĂŒr den Nutzen ist die Inzahlungnahmen von Dieselautos der Euro 4 Norm oder schlechter. Einige Hersteller nehmen auch Benziner an - hier mĂŒssen die Konditionen vor dem Kaufabschluss am besten genau kontrolliert werden.


    Quelle:
    Ingenieur.de
    auto-motor-und-sport.de
    autozeitung.de
    goingelectric.de
    homeandsmart.de

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