Die besten Elektroautos zum fairen Preis

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  • Obwohl noch nicht alle Autofahrer gänzlich von Elektroautos überzeugt sind, sprechen die Verkaufszahlen eine andere Sprache. Immer mehr Menschen entschließen sich für die elektrische Variante und auch das Angebot der Modelle nimmt stetig zu. Doch viele Verbraucher sind genau deshalb entsprechend verwirrt - vor allem, was die derzeitigen Preise und Reichweiten angelangt. Wir haben uns umgesehen und eine Übersicht zusammengestellt, um zu zeigen, welche Elektroautos einen näheren Blick lohnen und das Geld auf jeden Fall wert sind.

    Wichtig für die Elektroautobewertung ist natürlich neben dem Preis die Reichweite. Folglich werden zum jeden Modell neben der Norm-Reichweite auch die Listenpreise und weitere Details preisgeben.

    Es werden immer mehr

    Im Jahr 2018 wurden alles in allem um die 36.000 Elektrofahrzeuge allein in Deutschland neu zugelassen. Diese Zahlen sind zwar nicht bahnbrechend, aber ein Anfang. Die Verkaufszahlen nehmen zu, was erkennen lässt, dass immer mehr Autofahrer auf die elektrische Alternative setzen. Auch alle anderen Alternativantriebe konnten ein Plus verzeichnen. So wurden im vergangenen Jahr ungefähr 10.800 mit Erdgas betriebene sowie 4.600 flüssiggasbetriebene Fahrzeuge neu angemeldet. Es ist erkennbar: Deutschland ist bereit für neue Antriebsarten.

    Renault ZOE

    Dieses Elektroauto gehört zu den beliebtesten auf dem Markt. Das Auto aus Frankreich hat sich seit seiner Erstauslieferung im Jahr 2013 ziemlich gut entwickelt. Vor allem Kunden schätzen das zuverlässige Auto. Es ist also nicht verwunderlich, dass sich der ZOE indes zu einem der begehrtesten Fahrzeuge im Rahmen der Elektroautos gemausert hat. Allein im letzten Jahr wurde das elektrische Auto 6.360 Mal neu angemeldet. Insgesamt fahren seit der Auslieferung 17.800 ZOE auf deutschen Straßen.

    Das Modell ist zu einem fairen Preis ab 22.100 Euro erhältlich und bietet eine Normreichweite von 240 km mit der kleinen Batterie. Wünscht der Kunde eine größere Variante, so sind solide 403 km nach NEFZ möglich. Diese Version kostet schließlich 26.000 Euro zuzüglich Batteriemiete. Die Miete beträgt pro Monat um die 60 Euro. Derzeit ist noch eine Kaufprämie von 5.000 Euro für das Elektroauto erhältlich, welche vom Bund und Hersteller gewährt wird.

    Insgesamt fährt der ZOE bis zu 135 km/h und verbraucht circa 13,3 kWh auf 100 km. Der Kofferraum bietet mit 338 Liter Platz für reichlich Gepäck.

    Eckdaten:
    • Sitzplätz: 5
    • Batterie: 20 kWh/40 kWh
    • Reichweite nach NEFZ: 240 km (22 kWh), 370 km (Q90) bzw. 400 km (R90)
    • Motor: 90 = 68 kW (92 PS) / Q90 = 65 kW (88 PS)
    • Höchstgeschwindigkeit: 135 km/h
    • Ladeanschluss: Typ-2
    • Garantie: 4 Jahre (100.000 km)
    • Haushaltssteckdose: 25 Std.
    • Schnellladung mit 22 kW: knapp 3 Std.
    stern-bewertung.png Bewertung: 9 von 10 Sternen
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    Bildquelle: Renault


    Nissan Leaf

    Das nächste Modell ist der Nissan Leaf. Das Auto aus Japan ist zu einem Preis von 31.950 Euro erhältlich. Lange Zeit galt das Modell als das meist verkaufteste Elektroauto der Welt, bis das Tesla Model 3 die Zahlen überbot. Trotz dieser Tatsache ist das Modell in Deutschland immer noch heiß begehrt und erfreut sich größter Beliebtheit. Allein im letzten Jahr wurde der Leaf 2.380 Mal neu zugelassen.

    In der zweiten Generation besitzt das elektrische Fahrzeug eine 42 kWh Batterie. Dank dieser Prämisse ist eine Reichweite von 378 Kilometer möglich. Mitte 2019 soll nun der Leaf e+ nach Europa kommen. Vorteil: Diese Variante ist mit einer größeren Batterie versehen, die Kapazitäten von 62 kWh zulassen. Folglich sollen mit der neuen Version knapp 400 km nach NEFZ möglich sein.

    Das Modell bietet ausreichend Platz für Autofahrer und Gäste. Neben einer gelungenen Serienausstattung erwartet den Käufer neben einer Klimaanlage auch ein Radio mit Bluetooth-Verbindung. Highlight ist aber ohne Zweifel der ProPilot, der teilautomatisiertes Fahren zulässt. Der limitierte Leaf e+ soll im Übrigen 39.000 Euro kosten. Ob für dieses Modell auch eine Umweltprämie erhältlich ist, bleibt noch abzuwarten. Fakt ist jedoch, dass der "normale" Leaf sich auch in Zukunft auf erwartungsvolle Abnehmer freuen dürfen wird.

    Eckdaten:
    • Sitzplätze: 5
    • Batterie: 42 kWh
    • Reichweite nach NEFZ: 378 km
    • Motor: 110 kW (150 PS)
    • Höchstgeschwindigkeit: 144 km/h
    • Ladeanschlüsse: Typ-2 und CHAdeMO
    • Garantie: 3 Jahre (100.000 km) / Batterie: 8 Jahre (160.000 km)
    • Haushaltssteckdose: 17 Std.
    • Schnellladestation (50 kW): 60 Minuten
    stern-bewertung.png Bewertung: 8 von 10 Sternen
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    Bildquelle: Nissan


    BMW i3

    Nachhaltigkeit ist für den Automobilhersteller aus Bayern überaus wichtig. Daher wurde auch der Stromer i3 mit verschiedenen Gadgets ausgestattet, die diesen Passus unterstreichen. Das Elektroauto, das seit 2013 produziert wird, wurde 2018 ganze 3.792 Mal neu angemeldet. Vor allem das Styling kann sich sehen lassen. Dieses ist komplett in Carbon gehalten und macht rein optisch schon viel her. Doch nicht nur das Äußere spielt beim BMW i3 eine gewichtige Rolle. Mit der 27 kWh Batterie erzielt das Modell eine Normreichweite von rund 380 km, real kommen um die 260 km rum. Der Höchstgeschwindigkeit wird vom Hersteller mit 150 km/h angegeben und der Verbrauch liegt bei ungefähr 13 kWh pro 100 km. Soweit die Fakten. Doch wie sieht es mit dem Preis aus?

    Diese Variante ist zu Preisen ab 37.550 Euro erhältlich - zugegeben: Es ist nicht das günstigste Modell auf dem Markt, allerdings zählt das Auto aber zu einer sehr soliden Version.

    Eckdaten:
    • Sitzplätze: 5
    • Batterie: 27 kWh
    • Reichweite nach NEFZ: 378 km
    • Motor: 125 kW (170 PS)
    • Höchstgeschwindigkeit: 150 km/h
    • Ladeanschlüsse: Combo/CCS
    • Garantie: Batterie: 8 Jahre (100.000 km)
    • Haushaltssteckdose: 8 Std.
    • Wallbox: 6 Std.
    • Schnellladestation (50 kW): 60 Minuten
    stern-bewertung.png Bewertung: 6 von 10 Sternen
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    Bildquelle: BMW


    Volkswagen e-Golf

    Schon der klassische Golf ist eines der beliebtesten Autos Europas. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis Volkswagen auch dieses Modell elektrifizieren würde. Seit 2014 ist das Modell in Europa verfügbar. Allein 2018 wurde das batterieelektrische Modell insgesamt 5.743 Mal neu zugelassen. Somit gelangt es auf den zweiten Platz der beliebtesten Elektrofahrzeuge.

    Nach dem ersten elektrischen Golf hat es sich Volkswagen nicht nehmen lassen und im Jahr 2017 eine weitere, überarbeitete Variante auf den Markt gebracht. Dieses Modell bietet 136 PS Leistung und erzielt damit nach NEFZ um die 300 km Reichweite. Allerdings wird diese letztendlich im Alltag eher mit 200 km beziffert. Als Spitzengeschwindigkeit gibt der Hersteller 150 km/h an, die Kapazität des Akkus wird mit 35,8 kWh beziffert. Alles in allem ist dieses Elektroauto jedoch gut verarbeitet, bietet ausreichend Platz für alle Fahrgäste und liegt preislich bei 35.900 Euro.

    Eckdaten:
    • Sitzplätze: 5
    • Batterie: 27 kWh
    • Reichweite nach NEFZ: 200 km
    • Motor: 100 kW (136 PS)
    • Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h
    • Ladeanschlüsse: Typ-2 / CCS
    • Garantie: Batterie: 8 Jahre (100.000 km)
    • Haushaltssteckdose: 16 Std.
    • Schnellladung auf 80 Prozent: 45 Minuten
    stern-bewertung.pngBewertung: 6 von 10 Sternen
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    Bildquelle: VW


    Volkswagen e-up

    Wer eine kleinere Variante als den e-Golf sucht, ist mit dem VW e-up sehr gut beraten. Für ca. 24.000 Euro erhalten Kunden einen vollelektrischen Stadtflitzer mit hervorragender Ausstattung. Das erste Mal erschien der e-up auf der IAA 2013 - seither hat das Modell reichlich Erfolg verbuchen können. Im Jahr 2018 wurde der E-Up ganze 1019 mal in Deutschland neu zugelassen.

    Insgesamt werden für die Reichweite 160 km nach NEFZ angegeben - realistisch sind es eher 120 bis 140 km. Mit 11 bis 12 kWh ab Netz auf 100 km ist der e-up eines der sparsamsten Elektroautos überhaupt. Mit dem 60 kW starken Elektromotor gelangen Autofahrer jedoch zügig von A nach B und dürfen sich zudem an einem großen Kofferraum, der ganze 250 Liter fasst, freuen.
    VW nimmt ab dem 25. Januar 2019 vorerst keine neuen Bestellungen für den e-Up mehr an. Wie ein Sprecher bestätigte, sind die Lieferkapazitäten derzeit erschöpft. Die Verkaufszahlen in Deutschland liegen für 2017 und 2018 auf fast gleichem Niveau mit wenig mehr als 1000 Fahrzeugen.

    Eckdaten:
    • Sitzplätze: 5
    • Batterie: 18,7 kWh
    • Reichweite nach NEFZ: 160 km
    • Motor: 130 kW (82 PS)
    • Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h
    • Ladeanschlüsse: Typ-2 / CCS
    • Garantie: Batterie: 8 Jahre (100.000 km)
    • Wallbox: 6 Std. (einphasig 16A)
    • Haushaltssteckdose: 8,5 Std. (einphasig 10A)
    • CCS: DC Schnellladung auf 80 Prozent: 30 Minuten
    stern-bewertung.pngBewertung: 7 von 10 Sternen
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    Bildquelle: VW


    Smart EQ Fortwo

    Mit dem charismatischen Smart hat der Automobilhersteller Daimler ein besonderes Auto geschaffen. Neben den unterschiedlichen Modellen entstand auch der elektrifizierte Smart Fortwo. Diese Variante steht bei Freunden der E-Mobility hoch im Kurs, wurde diese Version im Jahr 2018 sage und schreibe 4.304 Mal zugelassen. Allerdings haben sich nicht nur private Autofahrer für das BEV interessiert. Das Elektroauto kommt auch als Car2go für das Carsharing in verschiedenen Städten zum Einsatz.

    Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h verbraucht der Stromer 14,5 kWh auf 100 km und liefert eine Reichweite von 160 km nach NEFZ. Wichtig ist jedoch der Punkt, dass dieses Auto ideal für die Stadt geeignet ist. Als Cityflitzer ist das Auto sehr agil, findet spielend überall einen Parkplatz und macht sich auch als Eyecatcher perfekt.

    Mitlerweile gibt es den Elektro-SMART auch als Viersitzer unter dem Namen SMART EQ forfour.
    Die Elektro-SMARTs gibt es nach einer Testreihe mit dem Namen smart ED1 (Baureihe 450) bereits 2007 in London. Die erste Serie smart ED2, Baureihe 451 wurde von 2009-2012 gebaut. Schon damals gab es gegen Aufpreis ein 22kW Ladegerät. Der smart ED3 wurde von 2012 - 2016 gebaut. Die heutige Bauform smart ED4 wird von 2017 bis heute gebaut. Mehr dazu hier.
    Hier im Forum gibt es einen interessanten Thread zum smart ED, dort findet sich auch der link zum Erfahrungsbericht: 200.000 km mit dem SMART ED..
    Der Autor hat auch eine lesenswerte Kaufberatung smart electric drive veröffentlicht.

    Eckdaten:
    • Sitzplätze: 2
    • Batterie: 17 kW
    • Reichweite nach NEFZ: 160 km
    • Motor: 60 kW (82 PS)
    • Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h
    • Ladeanschluss: Typ-2
    • Haushaltssteckdose: 8 Std.
    • Ladedauer an Ladestation (3,6 kW): 5 Std.
    stern-bewertung.pngBewertung: 6 von 10 Sternen
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    Bildquelle: Daimler


    Hyundai Ioniq Elektro

    Der Hyundai Ioniq Elektro aus Süd-Korea darf in diesem Ranking auf keinen Fall außen vor gelassen werden. Das Modell erfreut sich bei vielen Autofahrern großer Beliebtheit und wurde auch 2018 alles in allem 1.695 Mal neu zugelassen. Damit zählt das Elektroauto in Deutschland zu einem der begehrtesten E-Autos.

    Zu Kosten von 33.300 Euro ist der elektrische Hyundai erhältlich. Zu diesem Preis stehen den Kunden jedoch nicht nur die 5jährige Garantie zu Verfügung, sondern auch 8 Jahre Gewährleistung auf die Batterie, die bis zu 200.000 km umfasst. Der Ioniq bietet eine Leistung von 120 PS und erzielt damit rein offiziell um die 280 km - im Alltag sind es jedoch eher 240 km. Zum Standard gehören ein autonomer Notbremsassistent, ein Navi-System mit 8 Zoll Display und ein adaptiver Geschwindigkeitsregler.

    Eckdaten:
    • Sitzplätze: 5
    • Batterie: 28 kWh
    • Reichweite nach NEFZ: 280 km
    • Motor: 88 kW (120 PS)
    • Höchstgeschwindigkeit: 165 km/h
    • Ladeanschluss: Combo/CCS
    • Garantie: 5 Jahre (ohne Kilometer-Limit) / Batterie: 8 Jahre (200.000 km)
    • Wallbox-Ladezeit: 4,5 Std.
    stern-bewertung.pngBewertung: 7 von 10 Sternen
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    Bildquelle: Hyundai

    Kia Soul EV

    Der Soul EV ist nicht nur beliebt, sondern auch ein sehr praktisches Alltagsauto. Bereits seit dem Jahr 2008 wird das Elektroauto vom südkoreanischen Unternehmen KIA Motors produziert - seitdem wird die Erfolgsgeschichte erfolgreich weiter gesponnen. 2018 wurde diese Variante in Deutschland 3.292 Mal neu zugelassen. Es ist folglich unverkennbar, dass die Deutschen dem Modell Vertrauen schenken.

    Die elektrische Reichweite wird mit ungefähr 250 km angegeben - in der Praxis sind eher 190 km möglich. Dies verdankt der Soul EV der 30 kWh Li-Ionen-Polymer Batterie. Verbraucht werden für 100 Kilometer 14,3 kWh. Die Höchstgeschwindigkeit wird für das Auto aus Korea mit 145 km/h angegeben. Für die gängigsten Fahrten reichen diese Angaben solide aus. Doch das elektrische Auto ist nicht nur für Stadtfahrten geeignet, sondern macht auch auf Landstraßen und Autobahnen eine gute Figur. Weiterhin ist das Modell mit einer Klimaautomatik und einem Infotainmentsystem plus 8 Zoll Touchscreen ausgestattet. Zu Preisen von 29.490 Euro ist das Elektroauto im Handel erhältlich.

    Eckdaten:
    • Sitzplätze: 5
    • Batterie: 30 kWh
    • Reichweite nach NEFZ: 250 km
    • Motor: 81 kW (110 PS)
    • Höchstgeschwindigkeit: 145 km/h
    • Ladeanschluss: Typ-1 / CHAdeMO
    • Garantie: 7 Jahre (150.000 km)
    • Ladezeit Wechselstrom (6,6 kW): 5 Std.
    • Schnellladung bis auf 80 Prozent: 33 Minuten
    stern-bewertung.pngBewertung: 5 von 10 Sternen
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    Bildquelle: Kia


    Darauf sollten Kunden beim Autokauf unbedingt achten!

    Ganz gleich, ob der Interessierte ein Unternehmer oder eine Privatperson ist: Der Kunde hat sich Gedanken gemacht und möchte von einem klassischen Auto mit Verbrennungsmotor auf ein Elektroauto umsteigen. Zwar liegen die Neupreise der BEV vergleichsweise noch recht hoch, dennoch steigt die Zahl der Elektrofahrzeuge in Deutschland mit jedem Jahr. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage, sind immerhin 24 Prozent aller Autofahrer indes bereit, ihr Auto gegen eine elektrische Alternative zu tauschen. Dass dieser Umbruch klappen kann, zeigt vor allem Norwegen. Dort gehört das Elektroauto mittlerweile praktisch zum Standard.

    Auch Deutschland fördert den Umstieg und gewährt beim Kauf eines neuen Elektroautos den allseits bekannten Umweltbonus nebst eine gelungene Kaufprämie. Das ist jedoch nicht der einzige Vorteil: Neben dem emissionsfreien Fahren dürfen sich Autofahrer auf zehn steuerfreie Jahre im Hinblick auf die Kfz-Steuer freuen. Allerdings fragen sich immer noch viele Interessierte: Ist das Elektroauto wirklich etwas für mich?

    Preis reduzieren und Akku mieten

    Wer Zweifel hegt, was den Preis anbelangt, kann diesen praktischerweise etwas drücken. Mit dem Leasing der Batterie reduziert sich nämlich auch der Kaufpreis. In diesem Fall wird dem Hersteller monatlich ein gewisser Betrag zuteil. Die Höhe der Rate ist hierbei von speziellen Faktoren wie Kilometerleistung oder Leasingdauer abhängig.

    Bei dem Renault ZOE, der im Preis etwa bei 22.100 Euro liegt, fällt pro Monat eine Leasingrate für einen 41 kWh-Akku i. H. v. ca. 60 Euro an. Als Laufleistung werden 7.500 Kilometer veranschlagt. Natürlich lassen sich auch höhere Laufleistungen und andere Maßgaben mit den Händlern vereinbaren.

    Zusätzlicher Vorteil: Ist der Stromspeicher zu irgendeinem Zeitpunkt defekt oder sind Kapazitätsschwächen erkennbar, so wird der Akku kostenlos ersetzt. Trotz diesen Vorzügen sollten sich Leasingnehmer im Klaren sein, dass der Akku nicht als Eigentum angesehen werden darf. So ist zum Beispiel bidirektionales Laden nicht gestattet.

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    Bildquelle: Lexus

    Vor dem Kauf Pro und Contra abwägen

    Wichtig ist, sich vor dem Kauf mit den Vor- und Nachteilen eines Elektroautos zu beschäftigen. Dazu gehören beispielsweise auch verschiedene Fragestellungen dazu:
    • Wie viele Personen wollen den Wagen nutzen?
    • Welche Strecken werden zurückgelegt?
    • Wie oft benutze ich das Auto?
    • Gibt es in der Nähe Aufladestationen?
    Diese und andere Beispiele helfen bei der Kaufentscheidung - denn mittlerweile bietet der Markt unterschiedlich Modelle. Bedacht werden sollte immer wieder, dass das elektrische Fahrzeug zwar umweltfreundlich ist, aber für Langstrecken derweil eher bedingt für Pendler geeignet erscheint. Die Industrie arbeitet derzeit auf Hochtouren an besseren Akkus. Auch die Infrastruktur steht im Fokus und wird ausgebessert. Dennoch ist es unterdessen noch klarer Fakt: Für Kurzstrecken und für Pendler, die das Auto für ihren Weg zur nahe gelegenen Arbeit nutzen möchten, ist das Elektroauto bestens geeignet. Auch für alltägliche Fahrten oder Ausflüge lässt sich das BEV perfekt verwenden.

    Was ist bei der Reichweite zu beachten?

    Die unterschiedlichen Modelle bieten verschiedene Reichweiten. Hier sollten Interessierte vor dem Kauf Informationen einholen. Zu differenzieren sind dabei die Reichweiten nach dem NEFZ Testfahrzyklus und den realistischen Zahlen. Werden diese nicht vom Unternehmen preisgegeben, so sollten sich Verbraucher am besten Erfahrungsberichte im Internet einholen. Zudem gebt es inzwischen Faustregeln, die besagen: Wer täglich um die 70 km fährt, sollte am besten ein Elektroauto wählen, welches eine Reichweite von 100 Kilometern oder mehr offeriert. Somit lassen sich Arbeitswege (auch im Winter) ohne Probleme bewältigen.

    Wo kann ich mein Auto aufladen?

    Vor dem Kauf sollten sich Interessierte stets mit der hiesigen Infrastruktur der Region beschäftigen. Dabei sollten auch andere Faktoren bedacht werden, wie beispielsweise:
    • Kann ich das Elektroauto zu Hause aufladen?
    • Bietet mein Arbeitgeber vielleicht Ladepunkte an?
    • Sind in der Nähe kostenlose Ladestationen vorhanden?
    • Wie teuer werden die Aufladungen allgemein sein?
    Häufig haben es Mieter schwerer ihr Elektroauto aufzuladen, als Eigentümer. Letztere können sich eine Wallbox in der heimischen Garage installieren lassen - Mieter müssen vorab mit dem Vermieter in Kontakt treten und über entsprechende Vorkehrungen Mitteilungen abgeben.

    Warum ist eine Wallbox für mich interessant?

    Eine Wallbox ist eine innovative Autoladestation für den Heimbedarf, mit der sich Elektroautos und auch Hybridfahrzeuge schnell aufladen lassen.

    Im Vergleich: Mit einer Wallbox lässt sich das elektrische Fahrzeug binnen drei bis sechs Stunden aufladen. Natürlich kann das Elektroauto auch an der Haushaltssteckdose angeschlossen werden - dann dauert der Vorgang allerdings bis zu zwölf Stunden.

    Die Kosten für die Installation der Wandladestation liegen ungefähr zwischen 1.000 und 3.000 Euro. Der Anschluss sollte jedoch nicht von Laien, sondern Fachleuten vollzogen werden. Diese können feststellen, ob die vorhandenen Anschlüsse der hohen Belastung gewachsen sind. Vor allem alte Häuser sind weniger für Wallboxen geeignet. Hier kann es zu Kurzschlüssen oder (im schlimmsten Fall) zu Bränden kommen.

    Jedoch reicht das Aufladen daheim nicht immer aus - was ist mit Autofahrern, die in den Urlaub möchten oder viel beruflich unterwegs sind? Die Bundesrepublik ist derzeit sehr bestrebt, das Auflade-Netz auszuweiten. Es entstehen beinahe täglich neue Stationen, mit denen sich Aufladungen von unter einer Stunde vollziehen lassen.

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    Bildquelle: Mercedes

    Welche Boni kann ich ausschöpfen, wenn ich ein Elektroauto kaufe?

    Käufer von elektrischen Autos bieten sich zahlreiche Prämien. Allen voran ist die Kaufprämie, die einen Vorteil von 4.000 Euro erbringt. Diese teilen sich sowohl der Staat als auch der Hersteller.

    Zusätzlich bieten einige Autounternehmen ferner einen Umweltbonus. Bedingung für den Nutzen ist die Inzahlungnahmen von Dieselautos der Euro 4 Norm oder schlechter. Einige Hersteller nehmen auch Benziner an - hier müssen die Konditionen vor dem Kaufabschluss am besten genau kontrolliert werden.


    Quelle:
    Ingenieur.de
    auto-motor-und-sport.de
    autozeitung.de
    goingelectric.de
    homeandsmart.de