Saharaleitung: Wechsel- oder Gleichstrom? Vergleich



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Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.880
In den nächsten Jahren werden wir froh um jede kWh sein die nicht aus russischem Öl, Gas oder Kohle kommt.

Ich bin in der aktuellen Situation für einen begrenzten Weiterbetrieb der AKWs, damit man im Winter mit deren Strom Wärmepumpen betreiben kann. Den Atommüll haben wir sowieso schon an der Backe. Ob da jetzt für eine begrenzte Zeit bis tatsächlich die Erzeugung aus PV und Wind weitgehend den Bedarf decken kann, ein paar Tonnen dazu kommen, spielt letztlich keine Rolle.

Ein AKW liefert 10 TWh/Jahr. Bei einer JAZ von 3 sind das 30 TWh Wärme. Bei einem Verbrauch von 10.000 kWh/Jahr kann man damit immerhin etwa 3 Mio Haushalte damit versorgen.

Das gleiche gilt auch für die Kohlekraftwerke. Da werden sich die Grünen auch noch bewegen müssen, genauso wie Söder bei 10H.
 

Kamikaze

Bekanntes Mitglied
Ich verstehe zwar den Gedankengang, aber unsere AKW haben einige Probleme mit dem Weiterbetrieb:

1.: Es ist nach aktueller Rechtslage nicht möglich. Der Atomausstieg ist per Gesetz festgeschrieben.
2.: Es gibt keine Zertifizierung für den Weiterbetrieb. Die Anlagen wurden angesichts der baldigen Stillegung auf Verschleiß gefahren. Die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls bei Betrieb darüber hinaus wächst extrem stark an.
3.: Es ist zu teuer. Die Stromgestehungskosten von AKW sind inzwischen unrentabel für die Betreiber. Die selber wollen keinen Weiterbetrieb mehr.
4.: Es gibt keinen neuen Brennstoff mehr bei den Anlagen (sogar im ganzen Land nicht). Die nötigen Brennelemente können nicht ausreichend schnell gebaut, geprüft, zertifiziert, transportiert und eingebaut werden.
5.: Es gibt keine Ersatzteile mehr für die alten Meiler. Frankreich zeigt ja gerade sehr eindrucksvoll wie zuverlässig AKW sind. (Da ist gerade etwa die Hälfte wegen Schäden offline.)
6.: Das Geld, das nötig wäre für den Weiterbetrieb der alten AKW würde in Form von Windkraft- oder PV-Anlagen einen deutlichen Mehrwert bringen und das nicht nur über ein paar wenige Jahre.

In sofern sehe ich wenig chancen darauf, dass die AKW weiterbetrieben werden.
Stattdessen müssen endlich alle Hemmnisse für den ungebremsten Ausbau der Erneuerbaren (vorwiegend Windkraft und PV) beseitigt werden und notfalls der Staat entsprechende Anlagen in Auftrag geben, falls die Privatwirtschaft das nicht schnell genug oder im nötigen Umfang tut.

Für die kurzfristige Bereitstellung von Regelleistung eignen sich AKW ebenfalls nicht. Diese könnte aber unkompliziert über Motorkraftwerke bereitgestellt werden. Diese sind billig zu bauen und zu unterhalten und können innerhalb weniger Sekunden das gesamte Leistungsspektrum anfahren.
Und das Beste daran wäre, dass wir davon bereits ziemlich viele im Bestand haben, die nur entsprechende Nutzungsrechte bzw. die entsprechenden Wirtschaftsgrundlagen bräuchten: Notstrom-Diesel nämlich.
Die Anlagen, die an Krankenhäusern, Rechenzentren und Flughäfen installiert sind könnten alleine die Abschaltung der AKW abfangen. Derzeit wäre es für diese Anlagen aber nicht wirtschaftlich länger als unbedingt nötig zu laufen und das Netz zu stützen. Das könnte aber geändert werden, und die nötigen Hardware-Umbauten wären nahezu vernachlässigbar.
Natürlich könnten die Anlagen im Fall eines Stromausfalls weiterhin die entsprechenden Einrichtungen versorgen und sich vom restlichen Stromnetz trennen. Bis es soweit kommt könnten sie allerdings das Netz stützen.
Trotz CO2-Ausstoß sehe ich darin bedeutend mehr Potential, als im Weiterbetrieb der paar noch funktionalen AKW.
Es muss jedoch dennoch das Ziel bleiben, die EE so schnell und so umfangreich wie möglich aus zu bauen, um aus dieser Misere heraus zu kommen. Leider macht das angekündigte "Osterpaket" trotz einiger Verbesserungen wenig Mut, was die nötige Ausbaugeschwindigkeit angeht.
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
4.174
91365 Reifenberg
4.: Es gibt keinen neuen Brennstoff mehr bei den Anlagen (sogar im ganzen Land nicht). Die nötigen Brennelemente können nicht ausreichend schnell gebaut, geprüft, zertifiziert, transportiert und eingebaut werden.

In der Heute-Show meinten die, die Obi-Brennelemente Abteilung sei ausverkauft. Aber Spass beiseite, solche Brennelemente gabs früher aus Russland. Gibts derzeit wohl einige Lieferhemmnisse. ... und wir müßten ja in Rubel bezahlen....



Aber Rick alias Kamikaze schon schrieb: Selbst die EVUs bzw. die Betreiber wollen nicht mehr, weil es schlicht zu teuer geworden ist. Berliner Spruch dazu: ... und das ist gut so.

Gruss, Roland
 

Norbert

Aktives Mitglied
19.08.2018
416
79771 Klettgau
In der Schweiz derzeit amüsant. Sie wollen kein Russisch Gas und Öl und ein paar von Ihnen sind schon ne Weile drauf die Atomkraft muss weiter.... nun war in der Zeitung das die Brennstäbe aus ... na wo her wohl kommen ...
 

wchriss

Aktives Mitglied
30.12.2010
1.803
57
Egweil
Das gröste Potenzial lieg in der nicht verbrauchten Energie. Leider ist da in der Bevölkerung überhaubt kein Bewustsein dafür da. Ist aber auch kein wunder, Energie ist ja immer 24/7 genügend da und bisher auch einigermasen preiswert. Hab gerade ein Youtupe - Video angeschaut von Oliver Krüger, der hat sich eine neue PV installiert und das interssanteste meinte er ist ein "Standbyverbrauch" von rund 150W bis 200W, also ich hab das etwa 1/10 davon.

Ein Umdenken wird wohl nur kommen, wenn sich die Energiepreise innerhalb eines Jahres verdoppeln oder verdreifachen und dann auf dem hohen Niveau bleiben. Ich persönlich würde das begrüssen, damit wird die Kostbarkeit der Energie entlich jedem bewust.
 
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saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
962
Propan-betriebene Wasser-Wasser-Wärmepumpen kann man mit sehr hohen Wirkungsgraden bauen. Mit fadenscheinigen Gründen wurde das von unserer mittelalterlichen Ständelobby verhindert. Stettdessen hat heute jedes Haus und in vielen Fällen sogar jede Wohnung eine teure Putingastherme. Baut man die Heizzentralen etwas größer und schaltet eine Gas- oder Wasserturbine vor, erhält man neben 40% Strom fast die vollen 60% Abwärme zur Heizung der Wohnungen im Umkreis von einem km. Es ergibt sich deutlich mehr als 50%Energieersparnis. Diese Heizkraftwerke werden hauptsächlich mit Kohle und Biogas betrieben. Dieses kann auch mit Holzvergasung geschehen, für die sich Manfred Richter aus den Bergen sein Leben lang eingesetzt hat.
Das ist alles nachhaltig, die Wärme lässt sich eine Woche zwischenspeichern und wird ergänzt durch Sonne und Wind.

Wärmepumpen kosten weniger als Gasthermen und könnten von jederman montiert werden. Da nur mit nasser Brennwerttechnik gearbeitet wird, entfällt das Abgasproblem.
die dann weitgehend überflüssigen Monopol-Großkraftwerke reißen wir nicht ab, sondern verwahren sie für den Fall, dass Putin uns besuchen will..
Zum Waldmühlenfest hat er abgesagt.
Propan- Wärmepumpen lassen sich mit ungiftigem Öl betreiben , die sehr gering Brandgefahr lässt sich leicht beseitigen,
Propan ist LNG, das aus den USA angeboten wird. Übergangsweise betreiben wir auch unsere Verbrenner damit. Sowohl Benziner wie Diesel.
LNG ist , wie Erdgas, brandgeföhrlich, weil die thermen mit offener Flamme arbeiten. Wärmepumpe haben keine offene Flamme. Man verzichtet auf Brandschutz.Der lässt sich aber bauen. Die Lobby wird das zu verhindern suchen, sonst könnte jeder seine Wärmepumpen zusammenstecken.
Uran- Brennelemente sind preiswert zu bekommen, für den Weiterbetrieb, Nur den Zubau stoppen wir.
Ich setze Hoffnung auf "Myrrha".
 
Zuletzt bearbeitet:

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
4.174
91365 Reifenberg

Es gibt noch eine Hürde, die nicht wirklich politisch ist, sonden eher finanzielle Hintergründe hat:
Die Betreiber haben eigentlich kein Interesse an Verlängerung.

Investitionen in EE bringt kurzfristig (in den nächsten 5 Jahren) kaum Entlastung, da es 3 - 5 Jahre dauert bis die Anlagen fertig sind. D braucht aber schon im nächsten Winter eine Kompensation, außer man finanziert den Krieg durch Russland weiter.

Private Solaranlagen, die in diesem Jahr ans Netz gehen, kosten die Regierung nix und liefern sofort nach dem Einschalten Strom und entlasten daher die Kraftwerke. Sofort, unmittelbar, unverzüglich.... wo habe ich diese Worte schon mal gehört?

Zur Finanzierung von Russland: Mit mir nicht. Ich verbrauch kein Öl, kein Gas, und meinen Strom mache ich weitgehende selber. Das wirklich wichtige aber ist, dass ich genau diese Entwicklung auch bei vielen anderen sehe. Auf die Gründe angesprochen, erwähnten sehr viele dann genau diese Gründe: Kein Geld für Krieg. Jedenfalls nicht von mir. Und nochmal: das braucht keine 3-5 Jahre. Kleinvieh macht auch Mist, und jedens sogenannte Balkonkraftwerk hilft. Und wenn man dann noch per eigenen Akkus auch nachts nix mehr abnimmt, dann müssen auch die sogenannten "Grundlastkraftwerke" nachts nicht mehr alle durchlaufen. Und diese Balkonkraftwerke haben auch noch den Vorteil, dass sie bei tieferstehender Sonne , also im Winer, auch noch ganz gute Ströme liefern.

Obowohl ich noch immer versuche herauszufinden, wieviele Zusammenhänge wirklich zwischen dem Stromverbrauch und dem Gas- und Ölverbrauch bestehen. Nur eines weiss ich genau: Jedes Elektroauto mindert den Ölbedarf Deutschlands. Und wer dann noch so ab 3 kWp Solarstromanlange baut, erhöht den Gesamtstrombedarf aus öffentlichen Kraftwerken nicht.

Das Leben könnte so schön und so einfach sein. Wenn man nur will. Abschalten das eine, einschalten das andere. Man muss nur wollen, umdenken und machen. Dass langfristig die sogenannten "Erneuerbaren Energien" die Abhängigkeit von Energielieferungen aus politisch unsicheren Ländern vermindern bis ersetzen können, ist wohl unbestritten. Ist ja bereits passiert, angefangen ist ja schon ganz gut, nun sollten wir weitermachen. Ob Gleich- oder Wechselstrom ist mir gleich. Das hin- und her zwischen diesen Formen kann ich schon ganz nach Anwendung und Bedarf machen. Bei Grundsatzfragen frage ich dann Bernd, aber ich bleibe bei VDE Kleinspannung. HGÜ kommt mir nicht ins Haus, obwohl wegen der Größe desselben die Übertragungsstrecken schon lang sind. Allerdings habe ich nicht wirklich eine sooooo lange Leitung... Sahara muss nicht sein, die Sonne scheint auch hier und nimmt wohl auch zu bei uns. Und der Wind weht auch hier. Sahara oder so also nur für gelegentlich dort mal Urlaub machen und Solarkraftwerke besichtigen. Wie 2019 in Qurzazate in Marokko.

Gruss, Roland
Hallo Bernd, meine privaten "Brennstäbe" haben das Format 18650 und innen LiFePo-Technologie. Liefern 3,2V. Sitzen in fast allen meinen Taschenlampen. Und auch wenn es für Dich nicht schwierig sein könnte, andere Brennstäbe zu basteln: Lass es. Versuch es gar nicht erst.
 
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Stefanseiner

Aktives Mitglied
29.10.2021
339
41
Saarland
mona-stefan.de
AKWs sind auch deswegen keine ernstzunehmende Hilfe,da die bestehenden von der Menge her nichtmal 10% des Strombedarfs beisteuern.
PV und Windkraft ausbauen anstatt ewig zu diskutieren und gut ist
 
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saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
962
Eigentlich fehlt mir nur ein Grundstück, dann kommt da eine Solaranlage drauf und das darunter versteckte Haus wird mit einer Grundwasser-Wärmepumpe beheizt. Vielleicht neben einem Bauern mit Biogasanlage, Gülle, die anaerob vergoren wird, stinkt nicht.
Was ich ja gerne hätte, wären Solarkollektoren die auf der Unterseite durch Wasser gekühlt werden. Neben den 80% genutzter Verlustwärme haben die Solarzellen dann einen höheren Wirkungsgrad und können unaufgeständert als Dachhaut verwendet werden.
Gegen Freilandaufstellung ist auch nichts einzuwenden, der Ertrag übersteigt den eines Treibhauses bei weitem, geschweige denn von Feldfrüchteanbau. Selbst das sonst viel zu kleine und immer dichter besiedelte Deutschland hat dann genug Fläche für alle, die da noch kommen mögen. Hauptsache, nicht die Russen mit ihrem Gerät. Leider schon alles belegt.
Die Verbrenner-Oldtimer erhalten dann noch ihr amerikanisches fracking Gnadenbrot.
Die Saharaleitung ist dann mein Bastelobjekt.
Die Afrikaner bleiben nach der Verlegung des Kongobetts zunehmend zu Hause. Nigerianisch sprechen fällt mir noch schwer.
Also d'accord, monter les chevaux, allez!
 

saxobernd

Aktives Mitglied
23.07.2020
962
Wenn Myrrha funktioniert, kann man die AKWs nach Belieben abschalten und in Bruchteilen einer Sekunde gefahrlos hochfahren. Uran wird statt zu max. 6% zu 100 % ausgenutzt.Damit weit weniger endzulagern. Keine minoren Aktinide Plutonium und Verwandtschaft) mehr. Passive Sicherheit.
Schlimmer als die minoren Aktinide sind die Mücken an der Waldmühle. Ich schlage vor, folgenden Elektrofahrer einzuladen:
Mückenzerteiler
 
Zuletzt bearbeitet:

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
4.174
91365 Reifenberg
Wenn Myrrha funktioniert..... Oh Bernd, wenn und wann. Du und ich, wir werden das nicht mehr erleben.
Myrrha ist Forschung, zur Zeit für Waste Treatment und medizinische Anwendungen. Von Energiegewinnung ist nirgends die Rede. Es wird bezweifelt, ob die Energiebilanz positiv ist.

Oh man oh man..... jetzt kommen auch noch die Transmu-Tanten... Das sind die schlimmsten, weil schwach radioaktiv. Irgendwie jedenfalls, oder so ähnlich. Du erklärst uns das sicher... Lieber nicht, dann lieber Sex-Tanten. Die sagen einem wenigstens, wo es lang geht.

Zitiert:
Am Centre d’étude de l’énergie nucléaire SCK•CEN in Mol kann der multidisziplinäre Forschungsreaktor Myrrha gebaut werden. Der belgische Ministerrat sprach am 7. September 2018 EUR 585 Mio. (CHF 630 Mio.) für die erste Phase. Myrrha soll in der Transmutationsforschung, in der Kernspaltungs- und Fusionsmaterialforschung sowie in der nuklearen Grundlagenforschung eingesetzt werden. Zudem dient er der Herstellung von Radioisotopen und dotiertem Silizium sowie der Entwicklung besser verträglicher Therapien gegen Krebs.
Die belgische Regierung hatte bereits Anfang März 2010 dem Bau zugestimmt. Die Inbetriebnahme von Myrrha ist für 2026 geplant.

Und schlaue Kommentare haben errechnet, dass man von den Myrrha Geldern jedes Haus in Deutschland mit Photovoltaik vollpflastern könnte. Jetzt, dies Jahr, wenn man gleich bestellt. Bliebe das Winter- und Speicherproblem für die Nächte. Ein Glück, dass es auch noch Wind und Wasserkraft gibt und Biomasse. Allerdings sollte man die Landflächen lieber für Nahrungsmittelproduktion nutzen. Wird jetzt wieder gefordert.

Oder das Winterproblem persönlich lösen durch Null-Energieverbrauch in Deutschland? Dann leben auf Mallorca, Gran Canaria oder den Seychellen oder Marokko? Auch Thailand wäre eine Lösung. Hinfliegen mit Etihad oder so, die haben ihr eigenes Öl. Oder hinfahren mit eigenem Wohnmobil oder Wohnanhänger, natürlich mit integrierter Solarstromversorgung.

Grübel grübel...... Zur Flächennutzung in der Landwirtschaft für Nahrung statt Energie: sich auch Bier, Wein und Tabakanbau dann politisch noch korrekt? Na ja, sind auch Grundbedürfnisse, genau wie Energie. Noch ist Hopfen und Malz erlaubt, oder nicht verloren, oder was auch immer. Und die Tabaksteuer dient ja unser aller Sicherheit, wird ja für die Terrorismusbekämpfung eingesetzt. War jedenfalls mal so, oder ist das vorbei? Und schafft ja auch Arbeitsplätze.

Gruss, Roland
..... übrigens las ich irgendwo, dass Russland den Osten der Ukraine wohl hauptsächlich deshalb unter seinen Einfluss bringen will, weil dort die zweitgrößten Gasreserven Europas liegen. Geht auch wieder nur um Energie, wie in diesem Thread, und geht immer nur um die Gewinnung. Beinhaltet das Wort "Gewinne". Von Energiesparen sprechen nur wenige.
 

Stefanseiner

Aktives Mitglied
29.10.2021
339
41
Saarland
mona-stefan.de
Wir könnten auch Wasser der Niagarafälle einfliegen mit Rückenwind-Segelflugzeugen der neusten Generation-X um dann auf der Hochebene rund um das fränkische Lion einen Stausee damit an zu legen und mittels Magnetkraft-Wirbelkammergeneratoren Strom zu erzeugen, der dann im 32V Niederspannungsnetz der TGV-Bordelektronik über die Alpen bis nach Deutschland transfundiert wird um hier dann wiederum durch Endlosrotations-Antischwerkraftrepeller Bewegungsenergie frei zu koppeln und damit ein riesiges Hamsterrad an zu treiben, dessen Dynamo die galvanische Viereckspannung in 87,33 Hz Technologie gegenläufig produziert, welche per 12" Breitbandkeilrippenriemen die Wassermühlen am Rhein rückwärts laufen lassen, damit die Luftverdunstung zunimmt und damit der Niederschlag, wodurch die Bäume besser wachsen und wir mehr ökologisch nachwachsende Pellets produzieren können.

So einfach geht das, Energieproblem gelöst. Da braucht niemand mehr so furchtbar komplizierte Dinge tun wie eine handvoll PV-Modelle auf ein Dach, eine Fassade oder einen Zaun zu spaxen.

Find ich persönlich eine Alternative, die man durchaus zu Ende denken und hier diskutieren sollte.
 
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Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
4.174
91365 Reifenberg
Wir könnten auch Wasser der Niagarafälle einfliegen mit Rückenwind-Segelflugzeugen der neusten Generation-X um dann auf der Hochebene rund um das fränkische Lion einen Stausee damit an zu legen und mittels Magnetkraft-Wirbelkammergeneratoren Strom zu erzeugen, der dann im 32V Niederspannungsnetz der TGV-Bordelektronik über die Alpen bis nach Deutschland transfundiert wird um hier dann wiederum durch Endlosrotations-Antischwerkraftrepeller Bewegungsenergie frei zu koppeln und damit ein riesiges Hamsterrad an zu treiben, dessen Dynamo die galvanische Viereckspannung in 87,33 Hz Technologie gegenläufig produziert, welche per 12" Breitbandkeilrippenriemen die Wassermühlen am Rhein rückwärts laufen lassen, damit die Luftverdunstung zunimmt und damit der Niederschlag, wodurch die Bäume besser wachsen und wir mehr ökologisch nachwachsende Pellets produzieren können.

So einfach geht das, Energieproblem gelöst. Da braucht niemand mehr so furchtbar komplizierte Dinge tun wie eine handvoll PV-Modelle auf ein Dach, eine Fassade oder einen Zaun zu spaxen.

Find ich persönlich eine Alternative, die man durchaus zu Ende denken und hier diskutieren sollte.

Da kann ich ja meine eigentlich schon gut durchkonstruierten Heissluftgeneratoren vergessen, mit denen ich die heiße Luft aus dem bayrischen Landtag in Nutzenergie umwandeln wollte. Na ja, obwohl Deine Konstruktion wohldurchdacht ist, wird es an einigen klitzekleinen Dingen wohl scheitern.

Einmal wird für den Hamster im Hamsterrad noch zuviel Grünmasse benötigt. Dafür die 4% Reserveflächen herzunehmen wird an der Agrarlobby scheitern. Allerdings mußten auch die härtesten Bedenkenträger einräumen, dass dafür auch wieder Eingangsmaterial für die Biogasanlagen anfällt. Man bekommt also sogenannte Anfälle. Aber rein biologisch. Logisch. Sorry, ich wiederhole mich.
Außerdem gibt es zur Zeit wegen der stark zugenommen Hamsterkäufe kaum noch frei verfügbare Hamster im Markt. Möglicherweise gibt es da aber eine gewisse Zuwanderung aus dem Osten. Ob diese Hamster aber eine CE Zulassung haben und mit unseren Hamsterrädern kompatibel sind, muss erst noch von einem Ausschuss geklärt werden. Außerdem steht nicht ausreichend Impfstoff für die nötigen Tollwutimpfungen zur Verfügung.

Und dann bleibt noch die durchaus ernste Frage nach dem Brandschutz. Solange da keine Gutachten mit Freistellungsbescheinigungen vorliegen, darf der Wirbelkammergenerator nicht in Betrieb gehen. Ohne Brandschutz und Genehmigungen kann die Anlage nicht versichert werden, und ohne Versicherung kann man ja sowas nicht betreiben.

Ich denke, es wird doch einfacher, das Mittelmeer in die Katara Senke ablaufen zu lassen. Mit dem Strom aus dem Wasserkraftwerk können wir dann in einem sogenannten geschlossenen Kreislauf wieder Kongowasser ins Mittelmeer zurückpumpen. Wegen der Luftverdunstung. Die Stromübertragung erfolgt natürlich nach Deinem Vorschlag über eine 32V DC Leitung mit Null Ohm Widerstand, da supraleitend und tiefgekühlt.

Wie Du schon schriebst: eigentlich ein sehr durchdachter Vorschlag, der aber an einigen Stellen durchaus noch nachgebessert werden könnte. Bilden wir dafür einen Ausschuss.

Gruss, Roland
 
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Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.880
Es gibt noch eine Hürde, die nicht wirklich politisch ist, sonden eher finanzielle Hintergründe hat:
Die Betreiber haben eigentlich kein Interesse an Verlängerung.

Das ist nur Verrhandlungstaktik um zusätzlich Geld zu bekommen.

Es wird hier immer behauptet dass AKW zu teuer sind. Das gilt zwar für neugebaute aber nicht für abgeschriebene Anlagen. Abgeschriebene AKWs können Strom für 2 ct/kWh produzieren, das hat man jahrzehntelang gesehen. Wegen dem Marktmodell bekommen die Betreiber aber den Preis für das teuerste produzierende Kraftwerk, heute meist ein Gaskraftwerk. Das sind in der Nacht derzeit etwa 20+ ct/kWh. Da soll niemand erzählen dass die Betreiber kein Interesse am Weiterbetrieb haben.

Deshalb sind diese auch bereit für weitere Gespräche.

Private Solaranlagen, die in diesem Jahr ans Netz gehen, kosten die Regierung nix und liefern sofort nach dem Einschalten Strom und entlasten daher die Kraftwerke. Sofort, unmittelbar, unverzüglich.... wo habe ich diese Worte schon mal gehört?

Man muss über das Jahr gerechnet etwa 8-mal so viel GWp PV installieren als GW eines AKWs. Wenn man den Winter betrachtet sogar 40-mal so viel GWp. Und die PV Anlagen produzieren Nachts und bei schlechtem Wetter keinen Strom. Wo soll der Strom gespeichert werden?

Deutschland fehlt es kurzfristig auch nicht unbedingt an Stromerzeugung, sondern an Ersatz für das Gas in der Industrie und für die Heizung.

Wo sollen die PV Module, Wechselrichter und die Leute die sie installieren herkommen? Die Lieferzeit werden immer länger und die Preise fangen schon an zu steigen. PV und Wind bringt kurzfristig nichts.

Zur Finanzierung von Russland: Mit mir nicht. Ich verbrauch kein Öl, kein Gas, und meinen Strom mache ich weitgehende selber.

Das ist schön für Dich aber kein Modell für die Allgemeinheit.

Obowohl ich noch immer versuche herauszufinden, wieviele Zusammenhänge wirklich zwischen dem Stromverbrauch und dem Gas- und Ölverbrauch bestehen. Nur eines weiss ich genau: Jedes Elektroauto mindert den Ölbedarf Deutschlands. Und wer dann noch so ab 3 kWp Solarstromanlange baut, erhöht den Gesamtstrombedarf aus öffentlichen Kraftwerken nicht.

Aber gerade auch bei der Förderung der Elektromobilität ist ein Umdenken gefordert. Fast jedes E-Auto wird mit fast 10.000 Euro gefördert. Diese 10.000 Euro würden besser eingesetzt um den Gasverbrauch zu senken. Öl bekommen wir auch aus anderen Quellen. Die 10.000 Euro sollten kurzfristig deshalb besser in die Umrüstung der Heizanlagen und die Abfederung von Härten gesteckt werden, als in die überteuerten E-Autos.
 
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Lomax223

Aktives Mitglied
16.09.2018
739
Da kann ich ja meine eigentlich schon gut durchkonstruierten Heissluftgeneratoren vergessen, mit denen ich die heiße Luft aus dem bayrischen Landtag in Nutzenergie umwandeln wollte. Na ja, obwohl Deine Konstruktion wohldurchdacht ist, wird es an einigen klitzekleinen Dingen wohl scheitern.

Einmal wird für den Hamster im Hamsterrad noch zuviel Grünmasse benötigt. Dafür die 4% Reserveflächen herzunehmen wird an der Agrarlobby scheitern. Allerdings mußten auch die härtesten Bedenkenträger einräumen, dass dafür auch wieder Eingangsmaterial für die Biogasanlagen anfällt. Man bekommt also sogenannte Anfälle. Aber rein biologisch. Logisch. Sorry, ich wiederhole mich.
Außerdem gibt es zur Zeit wegen der stark zugenommen Hamsterkäufe kaum noch frei verfügbare Hamster im Markt. Möglicherweise gibt es da aber eine gewisse Zuwanderung aus dem Osten. Ob diese Hamster aber eine CE Zulassung haben und mit unseren Hamsterrädern kompatibel sind, muss erst noch von einem Ausschuss geklärt werden. Außerdem steht nicht ausreichend Impfstoff für die nötigen Tollwutimpfungen zur Verfügung.

Und dann bleibt noch die durchaus ernste Frage nach dem Brandschutz. Solange da keine Gutachten mit Freistellungsbescheinigungen vorliegen, darf der Wirbelkammergenerator nicht in Betrieb gehen. Ohne Brandschutz und Genehmigungen kann die Anlage nicht versichert werden, und ohne Versicherung kann man ja sowas nicht betreiben.

Ich denke, es wird doch einfacher, das Mittelmeer in die Katara Senke ablaufen zu lassen. Mit dem Strom aus dem Wasserkraftwerk können wir dann in einem sogenannten geschlossenen Kreislauf wieder Kongowasser ins Mittelmeer zurückpumpen. Wegen der Luftverdunstung. Die Stromübertragung erfolgt natürlich nach Deinem Vorschlag über eine 32V DC Leitung mit Null Ohm Widerstand, da supraleitend und tiefgekühlt.

Wie Du schon schriebst: eigentlich ein sehr durchdachter Vorschlag, der aber an einigen Stellen durchaus noch nachgebessert werden könnte. Bilden wir dafür einen Ausschuss.

Gruss, Roland


Hallo !

Heureka !

Ich habe da mal eine Nacht drüber gegrübelt und bin auf folgende Idee gekommen die Bernd ja vielleicht
umsetzen könnte , es fehlt nur noch ein Generator .Bernd müßte das natürlich in großem
Stil machen , der Phantadu (man ist ja nicht mit sich per Sie ) sind da ja keine Grenzen gesetzt :



 
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Kamikaze

Bekanntes Mitglied
Es wird hier immer behauptet dass AKW zu teuer sind. Das gilt zwar für neugebaute aber nicht für abgeschriebene Anlagen. Abgeschriebene AKWs können Strom für 2 ct/kWh produzieren
Das gilt aber nur und ausschließlich dann, wenn keine Schäden zu reparieren sind und Allmendekosten nicht einberechnet werden.
(Was kostet nochmal die Endlagerung des Atomschrotts und die Renaturierung der verstrahlten Minengebiete? Richtig! Nix! Da kommt man dann auch auf 2ct/kWh. ;) )

Man muss über das Jahr gerechnet etwa 8-mal so viel GWp PV installieren als GW eines AKWs. Wenn man den Winter betrachtet sogar 40-mal so viel GWp.
Wo kommen diese Zahlen her?
Die erscheinen mir gravierend zu hoch zu sein.

Und die PV Anlagen produzieren Nachts und bei schlechtem Wetter keinen Strom.
Bahnbrechende Erkenntnis!
Wo soll der Strom gespeichert werden?
Momentan wird der in Form von Gas, das nicht verfeuert wird in den Gasspeichern und Kohle, die nicht verbrannt wird in den Halden gespeichert.
Von echten EE-Überschüssen sind wir leider noch ziemlich weit entfernt.

Wo sollen die PV Module, Wechselrichter und die Leute die sie installieren herkommen? Die Lieferzeit werden immer länger und die Preise fangen schon an zu steigen.
Das ist leider wahr.
Hier rächt sich, dass diese Branchen in den letzten Jahrzehnten seitens der Politik systematisch demontiert wurden.
Blöd gelaufen. Jetzt würden wir sie brauchen.

PV und Wind bringt kurzfristig eine ganze Menge, wenn sie endlich gebaut würde.
Ich habe den Satz mal verbessert. :)

Wer will findet Wege. Wer nicht will findet Gründe.

Von mir bekommen weder der Zar, noch die Handtuchköpfe auch nur einen Cent mehr, als absolut unumgänglich ist.
Deshalb bin ich seit ein paar Jahren dabei, den aktuell gerade stattfindenden Heizungsumbau zu planen und die neue PV geht auch demnächst ans Netz (sobald der letzte WR geliefert wird).
Ich selber fahre schon elektrisch und die Wallboxen für die Fahrzeuge meiner Familie sind bereits montiert, so dass auch diese jederzeit umsteigen können.
Leider wird trotzdem noch für viele Produkte des täglichen Bedarfs Öl und Gas gebraucht (alleine schon der Transport funktioniert leider noch großteils per Diesel-LKW), aber jeder kann das Gesamtbild im Rahmen seiner Möglichkeiten positiv beeinflussen.
Wenn sich jede Ameise nur darauf ausruht, dass sie selber völlig unbedeutend ist, dann stirbt am Ende die Kolonie. Das ist in der Menschlichen "Megakolonie" nicht so viel anders. Da braucht es auch welche, die einfach machen, und zeigen wie es geht, damit Andere dann folgen.
Gut, dass der Krieg jetzt mehr Leute zum Umdenken bewegt, auch wenn es traurig ist, dass dafür viele hundert Menschen sterben müssen. Immerhin - so langsam wachen auch die Betonköpfe auf.

 
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