Neues Mini-HP-Lader Projekt gefällig ?


Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Trotzdem Symmetrische Belastung. Das ist wichtig für unsere Kisten mit mehr als 150 Volt und auch für andere...

Wer sich dafür interessiert, lese den Nachbarthread, ziemlich am Ende...

Dreiphaseneinweggleichrichtung

Das Problem war, dass ein Vollwegdrehstromgleichrichter 400 Volt bzw 560 Volt Spitze erzeugt.

Mit zwei Einweg-Dreiphasengleichrichtern mit gegen Null entgegengesetzten Ausgängen gelingt es, im Wesentlichen das Netz symmetrisch zu belasten bei trotzdem einem PF nahe 1.Roman kam auf die Idee. So lassen sich nicht nur durch drei teilbare Zahlen von Netzteilen verwenden, sondern es reicht, wenn die Zahl durch 2 teilbar ist. Nimmt man geringe Verzerrungen in Kauf, ist sogar eine beliebige Zahl anschließbar. Ich denke auch darüber nach ,
die unveränderten ESP120, die dickeren 3000W-HP-Netzeile, mit den 2500AB hintereinander zu schalten, so dass letzteres alleine die Stromregelung übernimmt. Ohne den teuren Aufwand, der früher getrieben wurde. Im Endeffekt würde das alle Netzteile entlasten.
Die 50kW könnte man damit schnell überschreiten...
Die eingebauten PFC-Teile würden mitbenutzt und durch ein unbedeutend großes Filter ergänzt.
Roman wird uns das gerne berechnen.
Mein Saxo würde dann durch drei HP-Netzteile und dem eingebauten Lader versorgt.
Die meisten unserer Fahrzeuge sind auch für Gleichstromladen geeignet. Aber wirklich nicht alle!!!
Chademo schon gar nicht, denn da wird der Strom, nicht die Spannung geregelt. Das geht nur direkt in die Batterie.
Beim Drehstromanschluss würden wir, wo es geht, eine durch 3 teilbare Zahl von Ladern direkt an die Wechselstomphasen anschließen und die restlichen auf die Einweggleichrichter verteilen.
 

Michael Bosshard

Mitglied
24.06.2015
284
Hallo Christian

Mit Interesse habe ich diesen Artikel gelesen.

Ich habe gelesen, dass Du die Ausgangsspannung mit einem Optokoppler bis auf 8V herunter regeln konntest.

Ist es auch möglich einen Umbau so zu machen, dass man auf 14Volt kommt?
Wenn ja, wie?

Ohne Umbauten regelt das Netzteil bei ca. 13,7V bis 13,8V zu. (DPS-600PB)

Danke und schönes Wochenende
Michael
 

wchriss

Aktives Mitglied
30.12.2010
1.145
52
Egweil
Hallo Michael,
das DPS-600 habe ich nicht verwendet, sondern nur das ESP-128 und DPS-460 bei denen ist schon bei ca. 13V schluss. Versuche eine höhere Ausgangssannung zur erreichen haben diese so ab 14V mit einem defekt Quitiert ! Ich würde es also nicht versuchen mehr Spannung rauszuholen.

Gruß
Christian
 

Michael Bosshard

Mitglied
24.06.2015
284
Sali Christian

Ich habe nun folgendes gemacht:
Statt 3 DPS-600PB nehme ich 4 Stück und drossle die Spannung.

Das erste Netzteil habe ich gestern umgebaut. und läuft mit 10,25Volt.
Werde die nächsten Tage zwei weitere Netzteile umbauen. Das vierte Netzteil muss ich noch ersteigern. Dann komme ich auch auf die gewünschte Leistung und betreibe die Netzteile nicht am Limit, in der Hoffnung, dass die dann "nie" ein Problem haben.

Gruss
Michael
 

Michael Bosshard

Mitglied
24.06.2015
284
Habe im Lemnet gesehen, dass ich die Lademöglichkeiten durch einen Adapter erweitern kann...

CEE Kurzadapter Schweiz
https://www.schlanser.ch/elektro/energieversorgung/stecker-kabel-adapter/14793/cee-kurzadapter-schweiz?sPartner=gs&gclid=CLvG3uuzp9MCFbEK0wodZ2YJZg
 

wchriss

Aktives Mitglied
30.12.2010
1.145
52
Egweil
Hallo Michael,
sieht doch gut aus, und mit der niedriger Spannung pro NT werden die auch nicht gar so heiß. Freut mich das es funktioniert.
Gruß
Christian
 

elton100

Neues Mitglied
21.01.2019
15
Hallo,

da der Fred ja schon etwas älter ist, und die ESP120 ziemlich teuer geworden sind, denke ich aktuell über das hier beschriebene DSP-2500 nach.

Frage: Welche Rev. Nr. funktioniert denn nun problemlos wenn man die Spannung hochdrehen möchte (Reihenschaltung von 2 oder mehreren DPS-2500)? Auf dem Typenschild sind ja zwei Rev. Nr. zu sehen. Oben rechts und mittig.

Wäre nett, wenn jemand die zwei Nummern hier noch mal posten könnte. Bitte mit Angabe oben rechts & mittig. Oder einfach ein Foto. Ich möchte ungern einen Fehlkauf tätigen. Denn "billig" sind die ja auch nicht.:p

Dank vorab und Gruß,
Elton
 
Zuletzt bearbeitet:

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
2.758
91365 Reifenberg
Hallo,

da der Fred ja schon etwas älter ist, und die ESP120 ziemlich teuer geworden sind, denke ich aktuell über das hier beschriebene DSP-2500 nach.

Frage: Welche Rev. Nr. funktioniert denn nun problemlos wenn man die Spannung hochdrehen möchte? Auf dem Typenschild sind ja zwei Rev. Nr. zu sehen. Oben rechts und mittig.

Wäre nett, wenn jemand die zwei Nummern hier noch mal posten könnte. Bitte mit Angabe oben rechts & mittig. Oder einfach ein Foto. Ich möchte ungern einen Fehlkauf tätigen. Denn "billig" sind die ja auch nicht.:p

Dank vorab und Gruß,
Elton
DPS-2500AB hat - soviel ich weiß - Ausgangsspannungen um die 48V. Nach unten ist mit allerlei Umbauten - so habe ich den vielen Beiträgen entnommen - bei 30V Schluss. Viel höher als 51 oder 52 Volt würde ich nicht drehen, aber auch von 54V ist berichtet worden als Maximum. Rev. meiner blades kannst Du dem Foto entnehmen. Ich glaube, das 2500AB ist wichtig. Mußt Dich rückwärts halt noch mal durch den Thread lesen, irgendwo stehts da drin.

Weißt Du da mehr? Und was meinst Du mit "billig sind die ja auch nicht". Wo liegen die Angebote heute.

Gruss, Roland
p1160778-k-jpg.4149
 

elton100

Neues Mitglied
21.01.2019
15
Hallo,

sorry, ich habe die Frage nicht ganz korrekt gestellt. Es geht um die Reihenschaltung zweier (oder mehrerer) Netzgeräte und Erhöhung der Spannung.
Hier zwei Zitate, welche ich mir aus diesem Fred kopiert habe:

Wieder auf was draufgekommen: Rev. 2 (die mit dem Smiley drauf) läuft tadellos, auch mit erhöhter Spannung, aber REV 00 (ohne Smiley) macht zumindest in Serie Probleme wenn man die Spannung erhöht. Ich hoffe, ihr habt alle die richtige erwischt!
Version 000 läuft tadellos auf Standardspannung in serie, aber wehe man hebt die Spannung an. Da sind auch einige brücken und Widerstände auf der Platinenunterseite angelötet, die Version 2 nicht hat.


noch ein Nachtrag:
Es scheint auch bei den REV 2 leichte Unterschiede zu geben: Ich hab hier eines, rechts auf dem großen Ettikett mit Rev 0B und mittig mit Rev 02 beschriftet, DAS geht bis 3,1kw Stromaufnahme, alle anderen 02er bis 2,85kw. Irgendwie eigenartig das ganze.


Ich hoffe, jetzt ist die Fragestellung klar.

@Berlingo-98 Hast du das Gerät in Reihe mit noch einem oder mehreren Netzgeräten? Wenn ja, konntest du die Spannung problemlos erhöhen?

:)Ich habe die Frage in Post Nr. 210 ergänzt/korrigiert.:)
 
Zuletzt bearbeitet:

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
2.758
91365 Reifenberg
Ich habe vor, bis zu vier Geräte in Reihe zu schalten für eine Nennausgangspannung von 180V zum Laden von 56 Zellen Li-Eisenphosphat (oder 162 V Nennspannung NiCd). Bin aber über diese Vorüberlegungen noch nicht rausgekommen. Allerdings:; mehr als 52 Volt pro Gerät wollte ich nicht herauskitzeln. Für die 56 Lithium Akkus würde ich mit diesen Ladegeräten sowieso nur bis max. 196V laden, also 3,5 Volt pro Zelle. Danach weiter mit kleineren Strömen mit dem bisher schon angeschlossenem Einphasenlader.

Eines schwant mir: Einfach so gehts nicht. Ein wenig Beschaltung brauche ich schon. Erstmal will ich die Ladegeräte nur beim Laden dran haben, im Fahrbetrieb will ich sie trennen. Denn die Reku treibt mir die Spannung z.B. im Berlingo mit seinen NiCd weit über 200V, im Extremfall bei vollen Akkus bis über (schon gemessene) 220V. Da schaltet dann schon mal die SAGEM Box mit Überspannungsmeldung ab...
Diese Spannung als Rückspannung auf vier Ladegeräte verteilt erscheint mir einfach etwas zu hoch. Und dann muss sich die Spannung auch noch gleichmäßig verteilen.. Na ja, da sollte man die Einzellader durch eine parallele Zenerdiode oder ähnliches schützen. Will mal sehen, ob ich eine 52 oder 53V Diode bekomme.
Dann braucht man noch einen kleinen Widerstand für jedes Gerät als Grundlast. So ganz im Leerlauf sollen die nicht laufen. Haben wir alles im Thread bereits ausgiebig durchgekaut. Und dann gibts da noch irgendwas mit den Erdungsverhältnissen zu beachten. Das muss ich noch genauer ausprobieren..
Auf jeden Fall will ich zwei Geräte aus einer Phase versorgen. Muss also den Eingangsstrom je Gerät auf 8A oder wenig mehr begrenzen. Dann kann ich 4 Geräte an zwei Phasen anschließen. Die dritte Phase bleibt für das bisherige Ladegerät.

Obs noch was wird, steht ein wenig in den Sternen. Vielleicht besorge ich mir vorher was fertiges, also ein Fahrzeug mit fix und fertiger Schnellladebuchse wie z.B. Chademo. Oder ich bekomme es hin, das ebenfalls vorhandene Drehstromladegerät mit 50A Ausgangsstrom zum laufen zu bringen. Bei Spannungen zwischen 150 bis 400V.

Gruss, Roland
so viele Projekte.... so wenig Zeit....
 

elton100

Neues Mitglied
21.01.2019
15
OK, Danke Roland!

Hat denn sonst niemand die Geräte in REIHENSCHATUNG in Betrieb?

Hier noch einmal die Frage:

Welche Rev. Nr. funktioniert denn nun problemlos wenn man die Spannung hochdrehen möchte (Reihenschaltung von 2 oder mehreren DPS-2500)? Auf dem Typenschild sind ja zwei Rev. Nr. zu sehen. Oben rechts und mittig.

Wäre nett, wenn jemand die zwei Nummern hier noch mal posten könnte. Bitte mit Angabe oben rechts & mittig. Oder einfach ein Foto.

BG, Elton
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
2.758
91365 Reifenberg
Du wirst niemand hier im Forum finden, der Dir eine Garantie geben kann oder will. Dafür dient ein solches Forum nicht wirklich. Unverbindliche Ratschläge: JA. Eigene Erfahrungen: JA. Nachbaugarantie: NEIN. Warum wohl....

Denn was einer mal hinbekommen hat, kann und muß bei Dir noch lange nicht funktioneren. Wie ich schon oft geschrieben habe: "Man kann, wenn man kann". Etwas Können ist schon nötig.

Ansonsten ist es in diesem langen Thread schon gepostet worden, dass die Version, deren Typenschild mit den vielen Nummern ich vorstehend abgebildet habe, wohl problemlos funktioniert. Nach meinem Wissenstand haben Teilnehmer bis zu 3 Geräte in Reihe geschaltet. Parallele Zener-Schutzdioden sind wohl nötig, damit bei ungleicher Spannungsverteilung der Gesamtbatteriespannung auf die einzelnen Geräte nix passiert. Wohlgemerkt: wenn kein Strom fließt, die Geräte also gar keine 230V AC Eingangsspannung haben. Am besten ist natürlich, in diesem Fall die Ladegeräte von der Batterie zu trennen. Brauchst aber ein Hochstrom-Gleichstromschütz. 50A bei 150 oder 200V, das ist nicht so leicht. Und am besten sicherstellen, dass nur stromlos geschaltet wird.

Gruss, Roland
 

elton100

Neues Mitglied
21.01.2019
15
Tja, Danke Roland! Ich habe mir jetzt 12 Netzgeräte zu nem guten Preis bestellt. Ich hoffe, dass die Rev. Nr. passen. Das konnten die mir nicht 100%ig zusagen.

Ich nehme an, die Zener Dioden müssen mindestens 40A haben!? An ein Hochstrom-Gleichstromschütz habe ich noch gar nicht gedacht. Wäre ja schon sinnvoll, wenn man mal länger als eine Stunde von der Ladesäule entfernt bleibt. Dann kann da nix passieren.

Wird so ein Schütz mit 12V angesteuert?

Hast du einen Tipp oder Link zu den Dioden & nem Schütz? Ich wüsste jetzt nicht, wo man so ein Schütz gebraucht bekommen könnte. Neu ist so was ja sicher fast unbezahlbar.

BG, Elton
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
2.758
91365 Reifenberg
Ich nehme an, die Zener Dioden müssen mindestens 40A haben!? An ein Hochstrom-Gleichstromschütz habe ich noch gar nicht gedacht. Wäre ja schon sinnvoll, wenn man mal länger als eine Stunde von der Ladesäule entfernt bleibt. Dann kann da nix passieren.
Nein, es fließt - wenn überhaupt - nur ein geringer Strom durch die Zenerdioden. Sind nur dazu da, dass die einzelnen Ladegeräte keine hohe Rückspannung von außen bekommen. Oder genauer: dass die Batteriespannung, die ja nun von außen anliegt, sich gleichmäßig auf die 3 oder 4 in Reihe geschalteten Module verteilt.

Schütz zum abtrennen muß nicht zwingend den Strom schalten können, wenn sichergestellt wird, dass nur stromlos geschaltet wird. Muss den Strom von 40 oder 50 A nur halten können mit geschlossenen Kontakten.
Mußt aber letztlich selber wissen, was Du tust und wie Du es tust.

Gruss, Roland
 
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Wertungen: Sven Salbach

elton100

Neues Mitglied
21.01.2019
15
Hi Roland,

zur Info, weil ich neu im Forum bin: Bin seit 30 Jahren Modellflieger und kein blutiger Anfänger. An 230V und Elektronik im Detail habe ich mich bis jetzt halt noch nicht wirklich ran getraut. Ich lasse nach dem Umbau ohnehin noch einmal jemanden drauf schauen, der Ahnung davon hat.

OK, wenn ich nun 3 Netzgeräte in Reihe schalte, dann kommt an jedes Netzgerät eine Zenerdiode, richtig? Wohin genau und in welche Richtung zeigt der Strich auf der Diode?

Hmm, Zitat: "wenn sichergestellt wird, dass nur Stromlos geschaltet wird".
Ich überlege gerade wie ich das Schütz VOR Ladebeginn einschalte. Manuell? Oder geht das auch irgendwie automatisch? Die Ladegeräte beginnen ja sofort, sobald AC Spannung anliegt.

Frage bezüglich Anti-Blitz beim einstecken des Akkus:
An meinem E-Bike mit 84V verwende ich 2 Kabel am Pluspol des Akkus. Ein normales, dickes Kabel mit Stecker und ein dünnes Kabel mit einem Widerstand und Stecker. Normale vorgehensweise: Ich verbinde erst Minus mit dem Controller. Nun folgt das Pluskabel MIT Widerstand. Dadurch wird der Funke minimiert. Zum Schluss wird das dicke Pluskabel angeschlossen.
Wie ist das z.B. bei einem Peugeot 106 Electric? Blitzt das da auch so gewaltig, wenn man Plus vom Akku an die Sagem-Box anschließt? Oder hat die so eine Art "Anti-Blitz" eingebaut? Wie schließt man den Akku korrekt an die Sagem-Box an?

Das sind alles Dinge, die man telefonisch viel schneller abklären könnte. Wenn jemand Zeit & Lust auf ein Telefonat hat, bitte PN an mich.

Dank und Gruß,

Elton
 

Gausi

Mitglied
16.01.2008
137
Wie ist das z.B. bei einem Peugeot 106 Electric? Blitzt das da auch so gewaltig, wenn man Plus vom Akku an die Sagem-Box anschließt? Oder hat die so eine Art "Anti-Blitz" eingebaut? Wie schließt man den Akku korrekt an die Sagem-Box an?
Wenn man die Sagembox anschließt, ist grundsätzlich die Brücke an der 3er NiCD Box gezogen. Beim Einstecken der Brücke höhrt man das typische klacken ( an der Steckbrücke )von den sich aufladenen Elkos .