Neues Mini-HP-Lader Projekt gefällig ?


Michael Hu

Mitglied
02.04.2006
244
Hallo Konstantin,
sorry, das habe ich vergessen zu erwähnen
Verkleidung vor den Lüftern weg, Alle Schlitze abgeklebt. Anschlüsse hinten schlank ausgeführt und entsprechend Insoliert, so das der mximale Luftdurchsatz auch durchs Gehäuse geht.
mit sonnigen Grüßen
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Michael, super. Jetzt wissen wir, woran wir sind. damit sind doch fast alle unsere Wünsche erfüllt.
Überlegung, wie man evtl noch die Wärmeabfuhr verbessern kann:
1.) wie Konstantin sagt
2.)mit einem glatt trocknendem Lack beliebiger Farbe (außer Bronze, wegen fehlender IR-Abstrahlung) die Wärmeabstrahlung der Kühlbleche verbessern.
Ich schätze, das kann bei 100 Grad Kühlblechtemperatur 10% ausmachen.

Wenn ich das richtig sehe, brauchen wir jetzt gar nichts mehr messen? Die 8 Ampere Eingangsstrom sind doch optimal und das, was Roland wünscht!
Bei großer Hitze noch mit einem kleinen Ventilator von außen Frischluft zublasen? oder Poti 2 auf 7 Ampere?
Das Gerät erfüllt ja praktisch alle unsere Wünsche, ohne jegliche Änderung!

Die Transformatoren sind ja primär und sekundär hintereinandergeschaltet. Demnach müsste außer der Spannungsverdopplung auch eine Halbierung möglich sein, was die Leiterbahnen, Drosseln und Dioden am Ausgang nicht mitmachen.
Unter Verzicht auf jegliche Regelmöglichkeit könnte ein externer Spitzenspannungsausgang möglich sein, bei dreifacher Spannung. Die Stromregelung müsste dann ein weiteres, anderes Netzteil übernehmen.
Es müsste sich lohnen, die Unter- und Überspannungsabschaltung zu entschärfen, wie es Sven beim größeren Netzteil gelungen war. Dessen Magnetmaterial wurde dann aber zu heiß, beim AB2500 eher nicht.
Abschaltspannungen: tiefste Spannung: 30 Volt , höchste Spannung ca 55 Volt.
Diese Spannungen sind fest verdrahtet und lassen sich nicht einstellen. Es müsste jeweils einer der vielen Widerstände geändert werden. Wer findet sie?
Es sieht ja nach meiner Messung so aus, als ob man die PWM. also die Spannung, mit Poti3 beliebig hoch drehen könnte, wenn die Abschaltspannungen nicht wären. Spannungserhöhung: Einfach einen Widerstand zwischen Minus und dem Schleifer, also dem Blech, das man mit dem kleinen Schraubenzieher dreht.
Auf jeden Fall werde ich von meinen drei 00ern opfern, um folgende Transformatorschaltungen zu testen: Verdoppelung bei voller (halbierter) Stromregelung. Verdreifachung ohne jede Stromregelung und sonstige Nachteile, Verzweikommafünffachung mit begrenzter Regelbarkeit. Keine Garantie, ob es gelingt.
Vervier- und Versechsfachung braucht ja wohl niemand? Theoretisch könnte das auch möglich sein, natürlich nicht mit den eingebauten Kondensatoren.
 

Hotzi-47

Aktives Mitglied
24.12.2004
610
Hallo Michael,
danke für die Forschungen und Erprobungen und Berichte. Super, hilft (mir) sehr beim Versuch, zu verstehen, wie die Dinger einsetzbar sind.
Ich werde das mit den Einstellungen auch versuchen, d.h. auf max. 8 A Eingangsstrom zu bringen für je 2 Stück an einer 16A Leitung. Bei mir sollen sie aber in Reihe geschaltet werden, nicht parallel. Schaun wir mal, wie das dann geht. Ich werde auf jeden Fall im Betrieb die Einzelspannungen messen für jedes Gerät. Wie geschrieben: 4 Geräte an zwei 230V Phasen, ausgangsseitig in Reihe für rund 200V. Die dritte Phase ist für das 3,2kW Sagem Ladegerät im Berlingo, z.B.
Wo bekommst Du (oder wo hast Du) weitere Geräte herbekommen? Einzelne Netzteile oder komplette blades?
Ach so: mit über 200 A die (kleinen) SAFT STM100 laden ist schon heftig. Unter einer halben Stunde und voll. Denn mit ganz leeren Akkus kommst Du wahrscheinlich nicht an, oder? Wie sind Deine Beobachtungen beim Laden mit hohen Strömen, wie vertragen das die SAFT STM100?
Im Berlingo mache ich gerade "Training" der Akkus, also tiefentladen über Widerstände auf 4,5Volt pro SAFT Block. Schaun wir mal, wie dann nach dem Wiederhochladen die Reichweite ist. Aktion wurde nötig nach Akkutausch (7 neue eingebaut von 27), weil die ziemlich auseinander lagen in den Spannungen.

Hallo Bernd:
eine zuverlässige und einfach Verdoppelung der Spannung wäre natürlich super. Wenn es einfach zu erreichen wäre durch ein bisschen umlöten, würde ich das auch mal probieren. Eigentlich wollte ich nicht eingreifen in die Schaltung und umlöten, aber in diesem Fall muss es wohl sein. Das Auswechseln der Ausgangs-Elkos sollte das kleinste Problem sein.

Lüftung:
Die kleinen Lüfter blasen ja ganz ordentlich rein. An der Seite kann man außer freilegen nicht viel mehr machen. An der Ausgangsseite würde ich - und plane das so - die Luft absaugen. Die eingebauten Lüfter blasen dann nicht gegen eine - sagen wir mal stehende Luft - an, sondern der Luftstau hinten wird gleich abgesaugt. Ich verspreche mir davon mehr Luftdurchsatz. Auch hier: schaun wir mal. Trial and error. Wenns was bringt, ist gut, wenn nicht wars auch nicht schlimm, weil der Aufwand nicht so gross ist. Lüfter dafür habe ich eine ganze Menge hier rumliegen.

Wo genau kann ich die 5 V abgreifen, die laut Aufschrift auch rauskommen. Hat die 5V Ausgangsspannung den gleichen oder einen anderen GND als die 50V ?

Gruss, Roland
 

Michael Hu

Mitglied
02.04.2006
244
Hallo Roland,
ich habe 2 Blades mit je 4 Lader beim berümten Kaufhaus gekauft. Einzel (die ersten 3) sind sie deutlich teurer. Aus diesem Grund habe ich wie beschrieben noch 2x die Backplanes übrig. Die Gehäuse (sau schwer) sind schon beim Schrotti.

Nach der Ernte (Kartoffeln nach alter Ernteart) werde ich das defekte mal genauer untersuchen. Bin gespannt was da kaputt gegangen ist. Laut genug war es ja. Komischerweise hat es nun keinen Kurzschluß mehr, ist aber auf Störung.
Das höchste mit dem ich meine Säfte Lade sind 150A. Mit dem noch vorhanden Rest sind es dann ca. 35 bis 50 Minuten. Das ist für mich schnell genug. Noch scheller würde ja Hektik bedeuten. Wenn ich schnell Laden muß, bin ich ja normalerweise auf Fernfahrten und dann habe ich Urlaub. Also reisen und nicht rasen.
Meine neuen Säfte werden dabei wärmer als meine alten. Die hatten scheinbar einen geringeren Innenwiederstand. Normales schnelladen mache ich mit einer I- U Kurve unter Benutzung eines A/h Zählers. Die Normalladung mache ich mit einer Bleikurve mit 20A Ladestrom. Negatives konnte ich dabei noch nicht feststellen.
mit sonnigen Grüßen
 

el El

Bekanntes Mitglied
11.09.2012
2.860
Abschaltspannungen: tiefste Spannung: 30 Volt , höchste Spannung ca 55 Volt.
Diese Spannungen sind fest verdrahtet und lassen sich nicht einstellen. Es müsste jeweils einer der vielen Widerstände geändert werden. Wer findet sie?
Es sieht ja nach meiner Messung so aus, als ob man die PWM. also die Spannung, mit Poti3 beliebig hoch drehen könnte, wenn die Abschaltspannungen nicht wären.
Also zumindest kann man das Poti weiterdrehen - rauf und runter, doch dann schaltets eben ab. Ich denke dieser oninöse Widerstand muß auf der kleinen Platine wo auch die Potis drauf sind oben sein, das schränkt die Suche auf gefühlte 50 Stück ein.

Lüfter: Spricht was dagegen, den Luftstrom man umgekehrt zu versuchen? Erstens mag ich es nicht, heiße Luft genau dort rauszublasen, wo die ganzen Kabel rausschauen, und zweitens denke ich, der Bereich am Ausgang ist doch der heikelste, der der am heißesten wird. Wenn der von bereits vorgewärmter Luft gekühlt wird ist das doch suboptimal. Andere Baustelle, aber in PCs, Notebooks sind ja bei kleinen Konfigurationen auch nur Ausblaslüfter verbaut.
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Darin sehe ich keinen großen Vorteil. Mit Strahlungswärme kann man etwas herausholen (beliebige Farbschicht), vielleicht auch die Isolierschicht herausnehmen und direkt auf die Bleche kleben? Vielleicht lässt sich auch ein überflüssiger Engpass entschärfen? oder vielleicht kann man gar die Oberseiten der Gehäuse, wenigstens zum Teil, weglassen? Den Daten nach lässt sich an den Ventilatoren nichts verbessern, die mit ihrer gegenläufigen Hintereinanderschaltung auf hohen Durchpressdruck ausgelegt sind. Der Druck ist aber immer noch so gering, unter 5 mbar, dass es fast gleich ist, ob man saugt oder drückt. Saugen ist nur wenig nachteihafter wegen geringerer Verwirbelung. Macht Euch da keine Gedanken wegen, ist so schon optimal.
Allenfalls dachte ich daran, mit großen Axialgebläsen 12cm mal 12 cm, alle Netzteile gleichzeitig zu kühlen, mit einem Gebläse vorne und einem hinten, was druckmäßig aber unerheblich ist.Vielleicht anderer, auch lauter Ton. Ich habe solche Gebläse, wirklich lohnen tut es nicht.
 

el El

Bekanntes Mitglied
11.09.2012
2.860
oder vielleicht kann man gar die Oberseiten der Gehäuse, wenigstens zum Teil, weglassen?
Die Gehäuse kannst Du ganz weglassen. Nur in diesem eckigen, weißen Plastikdings gehts auch. Da mußt Du halt mit Gaffaband arbeiten, aber ja, so hab ich sie auch schon betrieben. Spart einen Haufen Gewicht.
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Gaffaband bei 470 Volt Zwischengleichspannung? Da hätte ich gerne etwas Festeres, feuerfest und möglichst auch metallenes dabei, um Störstrahlung zu vermeiden. Holz ist da auch nur eine Notlösung. Auf jeden Fall werde ich einen Fehlerstromschalter im Gehäuse integrieren. Auch für den Fall, dass die Erdung mal versagt. Am liebsten einen, der schon bei 5 mA auslöst. Da die Potentialtrennung so gut ist, müsste das ausreichen und vor jedem Fehler schützen. Notfalls ersetzt unser Körper dann die fehlende Schutzerde. Auch an einem fehlerhaften Drehstromgerät treten nie mehr als 230 Volt Spannung gegen Erde, also unserem Körper, auf.
Leiterplattenmaterial halte ich für geeignet. Das hellgrüne, glasfaserverstärkt und harzgetränkt. Was meint Ihr? Wo bekomme ich dieses günstig?
 

Michael Hu

Mitglied
02.04.2006
244
Hallo Bernd,
da gugst du mal unter
http://www.drachenwerkstatt.de/Staebe/fs1_wegfk_pl.php
alternativ:
http://shop1.r-g.de/art/620105
oder,
http://shop1.r-g.de/art/62122107

Das Plattenmaterial gibt es in CFK und GFK. Ich verwende es teilweise in meinen Modellen.
Oder selber herstellen. Ist nicht wirklich schwer.
mit sonnigen Grüßen
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Selbst herstellen ist eine Idee. 20 Euro kostet mich 1kg Epoxyharz, Glasfasermatten, Glasscheibe und Trennlack sind vorhanden, samt einer Abluftabsaugung.Erst bei 300Grad gast Wasserstoff aus dem Epoxy aus. Das ist auf jeden Fall feuersicherer als Styropor in Bochumer Krankenhäusern. Ich hätte nicht gedacht, dass die epoxygekebten GFK-Platten so teuer sind.
Halt, habe evtl was Billigeres gefunden:

2mm und 620mm mal 540mm eingeben

1 kg Masse bei spezifischer Masse von 1,8kg/l. 30 Euro...
Aluminium ist deutlich billiger und schirmt auch ab...

Was ist denn von Dibondplatten zu halten? 2 mal 0,3mm Aluminium und 2,4mm Polyethylenkern?.

Wie erdet man dann welche Metallschicht?

Das Material ist ganz bedeutend billiger.

Ich habe jedoch erhebliche Bedenken bezüglich sowohl der Störstrahlungssicherheit, thermischen Stabilität und vor allem gehen von den schwer miteinander verbindbaren Aluminiumfolien Gefahren aus,

Was bleibt, ein stabiles Ganzalugehäuse , inseitig eine Isolierfolie ähnlich der, die HP verwendet.
Wenn es gelingt, die vorhandenen Folien glatt zu bügeln und auf die Innenseiten eines allen Netzteilen gemeinsamen , geschlossenen Alugehäuses zu kleben , dürfte bei der Stapelung von 6 Netzteilen die vorhandene Folie ausreichen, eine doppelte Schutzhülle auf die Innenseite eines gemeinsamen Alugehäuses zu kleben.
Aber bei allen Bedenken, die ich habe, ist der Verbleib aller Netzteile im vorhandenen Gehäuse vorzuziehen. Aufgeteilt in zwei Pakete zu je drei Stück und angeschlossen an eine Verteilerdose mit FI und Überprüfung des Vorhandenseins des Nulleiters dürften zwei Pakete zu je 8kg und einer FI-Kiste nicht die schechteste Lösung sein.
wchris hat zwar mit seinen 5 Netzteilen zu insgesamt 5,1kg im Holzgehäuse einen Weltrekord erreicht, aber eben Holz und an Kompaktheit ist nichts gewonnen.
Ich denke, für mich steht die Lösung: Ein Gehäuse mit FI, Nulleiterüberprüfung Drehstromanschlusskabel und drei Ausgängen: zweimal Drehstrom, einmal für den eingebauten Lader. Zwei Laderpakete mit je drei Ladern. Dem Saxo machen 20kg Mehrgewicht nichts aus. Dem Citel von wchris aber schon.
Was mir noch Sorgen macht: Michaels eingebauter Lader fiel aus, nachdem er einen Zusatzlader anschloss.
 

el El

Bekanntes Mitglied
11.09.2012
2.860
Bernd, Dir gehts uns Gehäuse, richtig? Ich finde ja irgendwie den Inhalt wichtiger, dennoch ist eine weiter Gewichtsersparnis sicher reizvoll!
Die Idee ein paar Seiten weiter hinten mit den Kabelkanälen hat Dir nicht gefallen? Die wiegen nicht viel, sind temperaturbeständig, günstig, stabil genug und leiten nicht.
 

Michael Hu

Mitglied
02.04.2006
244
Hallo Bernd,
bitte richtig lesen. Es ging einer von den HP Ladern bei ich schätze mal 45-50 Grad Lufttemp. kaputt. Zu sehen ist nichts. Ich gebe ihn nächste Woche in unsere Lehrwerkstatt. DIe wollen mal schauen....
mit sonnigen Grüßen
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Michael, das war eine ausgesprochen wichtige Information, das war eine Belastungsgrenze.
Wir sind inzwischen -zig Leute, die das wissen sollten. Wie war das? 45 bis 50 Grad Lufttemperatur und 37,5 Ampere?

Konstantin, die Kabelkanäle gefallen mir ausgezeichnet. Ich finde, glaube ich, keine geeigneten Abmessungen. Wenn die im Auto eingebaut sind, machen die auch kaum Störstrahlung. Die doofen normalen Kanäle liegen mit ihren Abmessungen aber auch genau daneben?

Roland, ohne ausgiebigen Test will ich die Verdopplung niemandem antun. Ich bin zuversichtlich, dass die Verdopplung funktioniert. Ohne, dass die Spannungsregelung stark verändert wird. Kondensatoren benötigen wir wahrscheinlich keine zusätzlichen. Leider liegt die Stromregelung dann total daneben und es könnte schwierig werden,die aus dem Schaltungswust herauszufädeln. Bei dem größeren Netzteil ist das bei Verdopplung fast unmöglich, wenn man die shunts verwenden will. Hier haben wir eine so tolle Stromregelung. Der möchte ich nicht den Boden unter den Füßen wegziehen.
Ich habe nicht darauf geachtet, ob die shunts am +oder- -Ende sitzen.
Ist das möglich, bei Plus? Das würde einiges vereinfachen. Ich habe die Teile in Mülheim/Ruhr und diese Woche steht wieder Heizung im Bergischen an...und die Waldmühle und Michaels Partner rufen, meine Autos, so ganz nebenbei, auch. Bergwandern, danach!
Was kann noch passieren? Es gibt einen leichten Eingriff in die Spannungsregelstrecken, aber ich hoffe, das verläuft problemlos.
 

el El

Bekanntes Mitglied
11.09.2012
2.860
http://www.ebay.at/itm/111192586743
die 75x50er hab ich genommen. Ja sie sind etwas zu groß, dafür haben sie keine storenden STege drinnen.
 

Michael Hu

Mitglied
02.04.2006
244
Hallo Bernd,
Ja. Geschätzt 45 bis 50 Grad Lufttemperatur und 37,5 Ampere Laststrom. Das Netzteil ist bis zum defekt ca. 15 Minuten gelaufen bevor es geknallt hat. Lt Datenblatt sind die Einsatzgrenzen 35 Grad und 38.9A.
Somit war ich etwas drüber. Ich denke die Hersteller haben da zwar gewisse Reserven Eingebaut, aber irgend wann ist halt Schluss. Sobald ich die Ursache des defektes kenne, werde ich dies natürlich bekannt geben.
mit sonnigen Grüßen
 

el El

Bekanntes Mitglied
11.09.2012
2.860
Warst Du in der Sahara - oder hast Du bei geschlossener Haube geladen? Das wird mit den Dingern nicht gehen.
 

Michael Hu

Mitglied
02.04.2006
244
Nein, aber in der prallen Sonne, stehender Luft und kein Schatten weit und breit. Das ganze noch auf einer schönen Teerfläche. Ich habe das einfach unter Pech abgelegt. Da ich mit den Ladern ansonsten sehr zufrieden bin, habe ich mir ja noch 8 weitere besorgt.
mit sonnigen Grüßen
 

Hotzi-47

Aktives Mitglied
24.12.2004
610
Hallo Laase, oder wie Du heißt:

Ich habe versucht, auf Deine private Nachricht zum Thema "neue Kappe" über das Forensystem zu antworten. Ging nicht, denn: "Das Postfach des Teilnehmers "laase" ist voll."

Schick mir doch bitte mal Deine direkte e-mail Adresse.

Gruss, Roland
 

Hotzi-47

Aktives Mitglied
24.12.2004
610
Eine technische Frage zu den mini-hp, oder korrekt: DPS 2500-AB blades.

Normal ist der Anschluss an 230 V AC. Kann man auch mit DC einspeisen? Vertragen die das, und weiss das jemand oder hat es schon gemacht?

Gruss, Roland
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
Das ist eine interessante Frage für unsere Sonnenanbeter. Ich kann es mir nur denken, dass es geht. Normalerweise ist es nicht erforderlich, die eingespeisten 50 Hz für den Wandler zu verwenden. Normal bekommen die zwei 450-Volt-Kondensatoren irgendetwas wie gut 400 Volt, von der PFC mit den zwei Drosseln auf der ersten Platine und versorgen gleich die vermutlich auf der gleichen Platine liegenden Endstufentransistoren für die beiden Trafos auf der zweiten, deren Sekundärseite völlig von allem davorliegenden getrennt ist. Man könnte eigentlich wagen, in die 450-VoltKondensatoren vorsichtig mit in Stufen herunterschaltenden Widerständen (Heizlüfter, Fön) .Vorsicht bei Gleichspannung! (Gebläse mögen das vielleicht nicht).
Also, wenn Du es nicht machst, tue ich es. Ab dem 20.12..Wenn der Sternzu Bethlehem genug Licht abwirft.
Eigentlich ist das PFC-Teil der geborene Solartracker, mit einem Schönheitsfehler: das Steuerchip ist stur auf PFC ausgelegt. Wenn jemand mit guten Augen das Steuerchip identfiziert, sodass man dessen Eigenschaften nachschlagen kann, traue ich mir zu , zu versuchen, das Ding entsprechend umzubauen. In dem Teil werden auf jeden Fall die 50 bzw. 100 Hz aus der Wechselspannung benötigt. dannaber nicht mehr.
Wenigstens versuchen. Opfer müssen erbracht werden, wenn es nicht gerade mich trifft...
Mein Solartracker wartet auch noch auf den ersten Test.
Aber gute Idee, zu fragen. Ich hätte sonst noch ein Chinateil bestellt (reiner Spannungsumsetzer).

Es gibt ein anderes Problem: Wir müssen den Ausgangsstrom abhängig von der Lieferfähigkeit der Solarzellen regeln. Ohne Regelschwingungen in das HP zu setzen. Da sind jede Menge Zeitglieder zwischen.

Noch schnell ein kleiner Traum: Da ja immer mehr Allstrom-Geräte auf den Markt kommen, wäre es auch dekbar, dass unsere PFC auch damit arbeitet. Dann könnte man die Gleichspannung auch vorne einspeisen, vor Netzfilter und Gleichrichter, oder auch dahinter. Wenn ich weiter träume, würden am Ausgang der PFC-Stufe dann stabilisierte ca 400Volt anstehen. Noch weiter geträumt: mit sinkender Sonneneinstrahlung sinkt auch die Eingangsspannung, weil das PFC , ohne jeglichen Eingriff, versucht, die Ausgangsspannung zu ereichen. Das muss dann in die ganze Regelkette einbezogen werden und wirkt wie MPPT: Je höher die Sonnenausbeute, desto höher die Modulspannung. Dann brauchen wir keine Mikroprozessoren oder chinsesch sprechendes MPPT.

Aber noch sind die Träume Schäume.
 

Anmelden

Neue Themen