Aixam mega e city Batterieumbau - Elektroauto Forum

Aixam mega e city Batterieumbau

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Werni

Bekanntes Mitglied
19.02.2019
2.110
Heidenrod
Hat denn wirklich keiner den Schaltplan vom Mega truck oder vom City-e mit Sevcon-Controller ?
Am besten noch mit Fahrzeugschaltplan

Der Schaltplan hilft da letztlich nicht. Wir wissen ja schon, der Ausgang G4/G3 vom Steuergerät schaltet den DC-DC.
WANN er ihn schaltet, ist von der Software im Steuergerät abhängig, das wird uns der Schaltplan nicht verraten...

Letztlich hilft ohne Kenntniss der Programmierung nur ausprobieren der verschiedenen Möglichkeiten und Dokumentieren der Ergebnisse.

Gruß,

Werner
 

E-Workerin

Mitglied
13.09.2021
58
Hamburg
Genau, das Programm des Gerätes ist eine andere Sache.
Ich habe gestern einen Kontakt bei mir im Umland erhalten, der den Sevcon wohl programmieren kann. Da werde ich nach den Ferien einmal hinfahren (und anschließend berichten).
 
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Wertungen: Werni

morus

Neues Mitglied
20.02.2023
20
Hallo zusammen,

auch ich bin gerade dabei meinen Multitruck auf LiFePo4 umzurüsten. Ich habe mir dafür 12 Stück Renogy Core 100Ah Batterien besorgt: https://www.ebay.de/itm/204384944541

Die können 48V ab, schaffen bei 4s3p 300A auf Dauer, haben exakt dieselben Abmessungen wie die originalen AGMs im Multitruck und der Hersteller (ein US-Startup, das aber natürlich in China produziert) scheint nach meinen Recherchen vertrauenswürdig zu sein.

Jetzt ist die Frage, ob ich mich trauen kann das originale AGM-Ladegerät weiterzuverwenden. Soweit ich hier im Forum gelesen habe, wurden vom User Smilie bis zu 61V am Lader gemessen. Das wäre definitiv zu viel für LiFePo4.

Selber habe ich bisher nur ca. 57V gemessen. Die 61V könnten aber durchaus während des Balancings der AGM-Batterien auftreten. Hat hier jemand ebenfalls schonmal derart hohe Spannungen gemessen oder weiß jemand, ob der Multitruck tatsächlich ein Balancing der AGMs macht?

Mein Plan B wäre, anstatt des originalen Laders einen Masterpower omega um-v3 5k-48 Hybridwechselrichter einzubauen, den ich bisher für offgrid PV genutzt habe. Der originale Lader wäre mir aber lieber, da ich nicht weiß wie gut der Masterpower den mobilen Einsatz (insb. die Erschütterungen) verträgt. Der wurde ja eigentlich für stationäre Zwecke konstruiert.
 
Zuletzt bearbeitet:

Martin Heinrich

Aktives Mitglied
21.08.2008
1.483
Hallo,

Pb Akkus, zumindest offene, bekommen doch von Zeit zu Zeit eine Gasungsspannung.
Die liegt bei einem 12 Volt Akku bei ca. 14,7 Volt.
Hatte mal 6V 180AH Klötze (geschlossen) da stand was von 2,45 Volt pro Zelle für Egalisierung.

Auch die ganzen Inselwechselrichter die ich betreibe (Studer/Steca) unterscheiden drei Ladearten
Normal/Gasung/Ausgleich und fahren die Blöcke zeitweise bis über 15 Volt.


Gruß
Martin
 

matzetronics

Aktives Mitglied
08.07.2020
1.026
Berlin, DE
Bleiblöcke lässt man heute nicht mehr gasen, auch die offenen nicht und bei Gel oder AGM wäre das sowieso schädlich. Moderne Ladegeräte gehen dicht an die Gasungsgrenze heran (z.B. 14.,4V), lassen es aber nicht gasen. Ist der Ladestrom dann erheblich geunken, schaltet der Lader auf Erhaltung um, meist so um die 13,6V.

Ich habe seit 2 Jahren nun einen Eco Worthy 30Ah LiFePo4 Block als Hausbatterie im Kewet und lasse ihn wie vom alten Bleiblock gewohnt durch den auf 14,2V eingestellten DC/DC Wandler laden. Das macht er ohne Probleme mit.
 
Zuletzt bearbeitet:

matzetronics

Aktives Mitglied
08.07.2020
1.026
Berlin, DE
Da habe ich was vergessen. Moderne Ladegeräte teilen einen Ladezyklus sogar oft noch weiter auf: Bulk, Absorption, Float. Sie laden also auf die Ladeschlussspannung im Bulkmodus, bis der Strom auf einen bestimmten Bruchteil von C gefallen ist (deswegen möchten solche Ladegeräte die Kapazität der Batterie programmiert haben). Dann folgt der Absorptionsmodus, in dem bei verringerter Spannung (also z.B. 13,8-14V bei einem 12V Block) weitergeladen wird.
Das kann adaptiv geschehen, (ist der Ladestrom auf Minimum, wird auf Erhaltungsladung (Float) gewechselt), oder fixiert auf errechnete Zeiten aus der Bulkladung.

Genaueres gibt es darüber z.B. bei Victron zu lesen und auch bei den Jungs von der Batterie University:


 

morus

Neues Mitglied
20.02.2023
20
Da habe ich was vergessen. Moderne Ladegeräte teilen einen Ladezyklus sogar oft noch weiter auf: Bulk, Absorption, Float. Sie laden also auf die Ladeschlussspannung im Bulkmodus, bis der Strom auf einen bestimmten Bruchteil von C gefallen ist (deswegen möchten solche Ladegeräte die Kapazität der Batterie programmiert haben).
Den Multitruck gab es in zwei Varianten mit 4s3p und 4s2p AGM Batterien. Das Ladegerät ist in beiden Varianten das Gleiche und ich wüsste nicht wie man da etwas programmieren könnte. Was könnte denn schlimmstenfalls passieren, wenn der Lader länger im Absorptionsmodus oder im Erhaltungslademodus bleibt?

Noch eine offtopic Frage hätte ich an die Multitruck-Besitzer hier im Forum. Ist es normal, dass der Motor bei voller Fahrt ziemlich laut ist? Bei mir ist da so ein helles Geräusch. Ich glaube man nennt das "Lagersingen". Erst dachte ich, dass evtl. im Untersetzungsgetriebe zu wenig Öl ist. Aber das passt. Das Geräusch scheint eher vom Motor selbst zu kommen. Falls die Lager defekt sind, ist es normal, dass das schon nach 15tkm passiert? Der Motor ist übrigens die DC-Variante mit Sepex Controller.
 

matzetronics

Aktives Mitglied
08.07.2020
1.026
Berlin, DE
Erst dachte ich, dass evtl. im Untersetzungsgetriebe zu wenig Öl ist. Aber das passt. Das Geräusch scheint eher vom Motor selbst zu kommen. Falls die Lager defekt sind, ist es normal, dass das schon nach 15tkm passiert?
Sollte nach 15tkm eigentlich kein Problem sein. Wenn du es genauer wissen willst, solltest du Aixam mal hochbocken und abhören.
Deutlich hörbare Getriebe kennen wir auch beim Kewet, aber der Motor ist da unauffällig. DC Motoren haben aus naheliegenden Gründen immer ein Laufgeräusch, aber weniger durch die Lager sondern durch die Kontaktgabe der Bürsten. Wenn du die Motorachse erreichen kannst, prüfe sie mal auf spürbares Spiel.
 

E-Workerin

Mitglied
13.09.2021
58
Hamburg
@morus "laut" ist ja immer sehr relativ.
Ich kann den Motor schon gut hören,als laut würde ich ihn nicht bezeichnen.
By the way laut: mein Multitruck hat immer tierisch laut gerumpelt. Wurde vom Vorbesitzer als normal bezeichnet (der war KFZ-Mechatroniker) und Fahrzeug hatte gerade frisch TÜV. Jetzt war wieder TÜV fällig: Motorblock war an einem Silent-Lager abgerissen un die Stoßdämpfer hinten waren durch. Halleluja, eine völlig andere Geräuschkulisse!! Jetzt kann ich sogar Kopfsteinpflaster schneller als mit 3km/h überfahren....
 
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Wertungen: matzetronics

morus

Neues Mitglied
20.02.2023
20
kleiner Tipp, falls sonst noch jemand mit wenig Aufwand umbauen möchte: Es gibt die Renogy Core 12V 100Ah Akkus gerade für unschlagbare 212,-€ im Ebay (habe kürzlich leider noch 250,- dafür bezahlt...). Zum heizen habe ich mir für 17,-€ beim Penny ein Wärmeunterbett gekauft, das perfekt auf die 4s3p-Batterie im Multitruck passt. Evtl. werde ich noch eine zweite solche Decke von unten an die Batterien machen und dann noch eine 8mm Bautenschutzmatte vom Baumarkt drunter zur Isolation und gegen Nässe.
 

Smilie

Mitglied
16.06.2019
71
Kruckenberg
Hallo zusammen,

auch ich bin gerade dabei meinen Multitruck auf LiFePo4 umzurüsten. Ich habe mir dafür 12 Stück Renogy Core 100Ah Batterien besorgt: https://www.ebay.de/itm/204384944541

Die können 48V ab, schaffen bei 4s3p 300A auf Dauer, haben exakt dieselben Abmessungen wie die originalen AGMs im Multitruck und der Hersteller (ein US-Startup, das aber natürlich in China produziert) scheint nach meinen Recherchen vertrauenswürdig zu sein.

Jetzt ist die Frage, ob ich mich trauen kann das originale AGM-Ladegerät weiterzuverwenden. Soweit ich hier im Forum gelesen habe, wurden vom User Smilie bis zu 61V am Lader gemessen. Das wäre definitiv zu viel für LiFePo4.

Selber habe ich bisher nur ca. 57V gemessen. Die 61V könnten aber durchaus während des Balancings der AGM-Batterien auftreten. Hat hier jemand ebenfalls schonmal derart hohe Spannungen gemessen oder weiß jemand, ob der Multitruck tatsächlich ein Balancing der AGMs macht?

Mein Plan B wäre, anstatt des originalen Laders einen Masterpower omega um-v3 5k-48 Hybridwechselrichter einzubauen, den ich bisher für offgrid PV genutzt habe. Der originale Lader wäre mir aber lieber, da ich nicht weiß wie gut der Masterpower den mobilen Einsatz (insb. die Erschütterungen) verträgt. Der wurde ja eigentlich für stationäre Zwecke konstruiert.
Die 61V habe ich mit den Blei-Gel-Batterien gemessen. Wahrscheinlich sind sie daran kaputt gegangen.
Nach dem Umbau auf LiFePO schaltet das interne Ladegerät bei 57V bis max. 57,4V regelmäßig ab. Scheinbar arbeitet das Ladegerät auf den Innenwiderstand der Akkus hin, da ich die 5 Rückmeldeleitungen bis zur Platine verfolgen konnte und auch jetzt noch kann und, da die 4 12V-Bänke in der Software Mega-Diag angezeigt werden und ich beim Umbau an der Installation nichts geändert habe.
 

Bastelmichel

Neues Mitglied
18.12.2023
9
64
22159
Moin aus Hamburg. Bin gerade dabei meinen Aixam Mega e-City auf LiFePo4 umzurüsten. Mit 16 * 280 Ah und einem Delta Lader. Habe nun die Bescherung mit den 5 Rückmeldeleitungen und der Zuordnung. Wo werden diese in der Software Mega-Diag angezeigt ? Habe leider kein original Lader zur Verfügung. Schöne Festtage wünsch ich euch !
 

Smilie

Mitglied
16.06.2019
71
Kruckenberg
Die Anzeige der 12V-Blöcke erscheint auf der ersten Oberfläche in der Mega Diag Software. Meiner Meinung nach solltest du aber die Leitungen gemäß Schalt- bzw. Steckerbelegungsplan richtig vorverdrahten. Es gibt sehr viele Rückmeldungen, dass Störungen angezeigt werden, die nicht weggelöscht werden können - wie bei mir. Meiner Meinung nach sind die Eingänge nicht spannungsfest und wenn da was verwechselt wird.. Scheinbar geht da leicht etwas kaputt.
 
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Wertungen: Bastelmichel

Bastelmichel

Neues Mitglied
18.12.2023
9
64
22159
Ein schönes neues Jahr !
Die abgriffe 0,12,24,36,48 sind an der richtigen stelle und werden auch angezeigt per Mega Diag Software 4.1 jedoch das rote ! und die ECO leuchten immer noch. das ist nicht schöööön hat da jemand einen Tipp ?
 

morus

Neues Mitglied
20.02.2023
20
Ein schönes neues Jahr !
Die abgriffe 0,12,24,36,48 sind an der richtigen stelle und werden auch angezeigt per Mega Diag Software 4.1 jedoch das rote ! und die ECO leuchten immer noch. das ist nicht schöööön hat da jemand einen Tipp ?
Hast du dir mal den Stromsensor (LEM) angesehen? Bei meinem war durch feuchtigkeit ein Pin abgerostet. Nachdem ich den rest des Pins freigelegt habe und das Kabel direkt angelötet habe, waren meine Fehler behoben.

Wie komme ich an die Mega Diag Software 4.1 und welches Interface brauche ich dafür?
 

morus

Neues Mitglied
20.02.2023
20
Ich fahre jetzt schon enige Zeit mit meinem Umbau auf abmessungsgleiche 12V LFP-Batterien durch die Gegend. Funktioniert soweit sehr gut, nur der EVE macht mal wieder Probleme.

Zuletzt hat er mit den alten AGMs einwandfrei funktioniert. Mit den LFP-Batterien blinkt das Steckersymbol beim Laden aber sofort schnell ohne einen Fehlercode an der LED vorne unter der Haube anzuzeigen. Die Spannungsabgriffe und der NTC sind i.O..

Habe mir provisorisch einen Schalter in die PWM-Leitung zwischen EVE und Lader gebaut. Aktuell ist der offen, damit kann ich Laden, nur funktioniert weder die Ladestandsanzeige noch die Innenraumheizung. Die Ladestandsanzeige brauche ich nicht, da ich ohnehin eine bessere verbaut habe. Aber fahren ohne Heizung ist blöd. Möchte den EVE bzgl. der Heizung auch ungern überbrücken, da mir zumindest eine Unterspannungsabschaltung wichtig ist.

Kennt jemand das Problem mit dem schnell blinkenden Steckersymbol ohne Fehlercode nach LFP-Umbau? Wie habt ihr das gelöst?
 

Smilie

Mitglied
16.06.2019
71
Kruckenberg
Hallo Bastelmichel, hab seit die gleiche Situation der blinkenden Störanzeigen, so wie sehr viele im Netz.
Meine Sensorleitungen werden auch richtig in der Software angezeigt
Wäre froh, wenn jemand dem Fehler auf den Grund gehen könnte. Das Blinken nervt. Mit einem funktionierenden EVE, das ich mal zum Testen bekommen hatte, konnte ich das Anzeigeproblem beheben. Der Fehler ist also def. im EVE. Bei mir funktoniert alles, außer das PMW-Signal zum Lader.

Hallo Morus, ich hab mir die Software vom zuständigen Ersatzteillieferanten besorgt. Bei uns im Ldkr. Regensburg ist das die Fa. Beutelhauser. Wer bei euch zuständig ist, erfährst du von Iseki Deutschland. In meinem Paket war ausserdem ein Schnittstellenkabel, wofür ich noch einen USB-A auf D-Sub-9Pin-Seriell-Adapter benötigt habe. Die Bezeichnung des 3-pol. Steckers am Kabel bzw. im Fahrzeug kenne ich leider nicht.
Die Ladestandsanzeige wird angeblich beim Laden und einem Nulldurchgang beim Strommesssensor, 2,5V, auf voll gesetzt und mit dem Sensor dann "runtergezählt".
Das PMW-Signal konnte ich mal als ein 28kHz-Signal identifizieren, dass zwischen 80/20 und 20/80 den Lader ansteuert.
Die Unterspannungsproblematik hab ich mit einer separaten Ladeanzeige gelöst, bei dem ich während der Fahrt die Spannung beachte und frühzeitig wieder auflade.
 
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