Aixam mega e city Batterieumbau



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Felix Hahn

Neues Mitglied
09.09.2021
1
Hallo zusammen,
habe vor ein paar Jahren eine Aixam mega e city mit alten ABT Bleibatterien gekauft und wollte ihn immer auf LIFPo umbauen...
Dann haben mich die vielen Beiträge vo den Komplikationen beim Umbau abgeschreckt.
Ich lebe in Italien und dort kann man die Kiste ab 16 fahren, meine Tochter ist grade 16 geworden und jetzt würde ich ihn wieder in Betrieb nehmen.
Was ist eure Erfahrung, lieber wieder Blei rein ( ist ja nur für 2 Jahre ) und wenn, welches?
Oder kann man den Umbau hinkriegen auf LIFEPo?
Bin kein Superchecker, kann aber ein Multimeter richtigrum halten,
für Anregungen wäre ich dankbar

Felix
 

matzetronics

Aktives Mitglied
08.07.2020
419
Berlin, DE
Sicher ist Blei das billigste und einfachste. Auch um das Recyclen dieser Batterien muss man sich die wenigsten Sorgen machen. Wenn du das kleine Kerlchen dann ein wenig benutzt hast, kannst du immer noch entscheiden, ob ein Aufrüsten lohnt. Aber so bist du mit etwa 500 Euro für gute Bleibatterien fertig und musst nichts an der Ladeschaltung umbauen.
Natürlich kann man auf LiFePo4 oder LiIon umbauen. Aber das kostet und du wirst doch etwas tiefer in die Technik einsteigen müssen. Mit den Batterien ist nicht zu spassen und die Ladeschaltung ist deutlich komplizierter und erfordert mögl. mehr Elektronikerfahrung.
 

Heiko68

Neues Mitglied
08.03.2022
9
Hallo Matzentonic,

Ich habe deine Antwort zum Aixam Batterie Umbau gelesen. Mein Aixam steht ohne Akkus in der Werkstatt, weil ich keine hilfreichen Infos zu AGM Batterien bekomme. Du schreibst, dass man mit 500€ 12x agm Batterien bekommen kann? Welche würde ich kaufen müssen? Ich habe verschiedene Infos, die alle nicht taugen, um welche zu kaufen, also benötige ich eine konkrete Beschreibung oder besser Empfehlung (also 78Ah C5 etc. habe ich schon gehört, und immer wenn ich welche kaufen wollte, sagte jemand: für ein Auto sind die nicht zu gebrauchen (außer als Starterbatterie!).
Alternativ hätte ich mir inzwischen überlegt, 8x Lifepo4 Akkus mit je 100ah/ 12,8v zu kaufen (ca.3000€). Damit müssten doch die Zwischenspannungen (12/24/36V) und die nötige Gesamtkapazität erreicht werden? Muss ich dann immer noch die Ladeelektronik überlisten? Oder könnte der kleine dann mal wieder fahren?
 

matzetronics

Aktives Mitglied
08.07.2020
419
Berlin, DE
Du schreibst, dass man mit 500€ 12x agm Batterien bekommen kann?
Nein, ich habe geschrieben das man für 500 Mäuse mehr als 4 Nassbatterien mit 120Ah bekommt. M.W. ist der Aixam ein 48V System und für etwa 100 Euro bekommt man so einen 120Ah DeepCycle Block. Die werden als Solarbatterien verkauft, arbeiten aber z.B. in meinem Kewet als gute Traktionsbatterien:
Ich habe davon 10 Stück im Auto und damit etwas Mengenrabatt bekommen.
Logischerweise musst du die Grösse des Batteriekastens ausmessen, um rauszufinden, ob und wieviele Batterien du da rein kriegst.
AGM und Gel machen mir zu viel Ärger bei zu wenig Vorteilen. Zum preiswerten Ausprobieren würde ich dir zu dieser günstigen Lösung raten. LiFePo4 sind sicher die überlegenen Batterien, aber das muss preismässig auch etwas im Verhältnis zum Fahrzeug stehen, m.M.n.
 

Heiko68

Neues Mitglied
08.03.2022
9
Hallo Matze, danke für die schnelle Antwort! Nun stellt sich aber wieder die Frage nach der Anzahl der Batterien. Wenn ich alles richtig verstanden habe, reagiert der Aixam auch auf die Gesamtkapazität (original 3x 78Ah pro Strang mal 4 Strange = 48V & min. 210Ah ), da gilt ja nun auch wieder bei C5 also hohen Entladeströmen!
Dein Anbieter sagt 95Ah bei C20?! Dann würde ich also alle 12 Batterien benötigen.
Ich habe ein Angebot für Lifepo4 Akkus mit 2x 100Ah (also 200 pro Strang, das könnte das System vielleicht akzeptieren!?) Aber sicher ist das nicht! Zur Erklärung: der Vorbesitzer hatte mir erklärt, dass kleinere Lipos auch reichen konnten, da habe ich es mit 8x 42Ah versucht= Spannungen okay, aber anscheinend nicht genug Kapazität für die Kontrollelektronik. Also sitze ich schon Mal auf den falschen Lifepo4 Akkus, würde die Kiste aber schon gerne zum Laufen kriegen!
Beste Grüße aus Hamburg
 

matzetronics

Aktives Mitglied
08.07.2020
419
Berlin, DE
Du bist ja gar nicht Felix. Nee, da habe ich was verwechselt. Es ging bei Felix darum, den Wagen erstmal auszuprobieren und nicht viel Geld zu investieren. Du hast da eine ganz andere Baustelle, zu der ich kaum was sagen kann.
Soweit ich weiss, hat der Aixam eine Maschine mit etwa 5kW und man wird mit Anfahrströmen von etwa 200A rechnen müssen. Ich weiss, das das die ungefähr die gleiche Grössenordnung wie bei meiner 10kW Maschine ist, bei mir sinds eben 60V. Das macht meiner 5s2p Konfiguration mit den Adlersun Pb keine Probleme.

Zu LiFePo4 Zelllen gibts hier Leute, die sich besser auskennen, evtl. nur nicht im Aixam. Du wirst immer 4 LiFePo Einzelzellen in Reihe schalten müssen, um einen 12V Block nachzubilden. Je nach Kapazität und max. Stromfähigkeit der Zellen dann noch so einen Block parallel oder gar 2 mal. Da du 48V brauchst, brauchst du diese Anordnung dann 4 mal in Reihe.
Das haut dann ganz gut hin und sollte den Aixam Controller erstmal ruhig stellen, denn du liegst mit 4 vollen LiFePo Zellen in Reihe etwa bei (3,55 *4) 14,2V.
Jeder dieser 12V Blöcke braucht ein BMS für 4 Zellen. Du brauchst insgesamt also entweder 16, 32 oder 48 Einzelzellen in 4er, 8er oder 12er Blöcken. Das kannste nach oben je nach Platz natürlich erweitern. Denkbar sind also auch 64, 80, 96, 112 oder 128 Zellen.
 

matzetronics

Aktives Mitglied
08.07.2020
419
Berlin, DE
Meinst du, es ginge mit diesen: https://www.creabest.de/products/lifepo4-batterie-100ah-12-8v-fur-wohnmobil-wohnwagen-camping-boot
Da ist ja ein BMS drum und die Leistung und Ströme sollten gehen?
Das sollte klappen, denn diese Blöcke tun ja nach aussen so, als wären sie ein vollständiger Ersatz für Bleibatterien. Man wird sie sogar mit dem vorhandenen Ladegerät laden können, denn wenn das ein intelligentes LG ist, wird es bei etwa 14,4V Zellenschlussspannung pro Block bleiben. Damit werden die LiFePo4 Dinger nicht 100% voll, aber der Unterschied ist minimal.
Das einzige, was noch übrig bleibt, sind die Anfahrströme. Der 100Ah Block ist mit 350A für 5s angegeben, du schaltest 2 parallel, das sollte dann dicke ausreichen, um den Aixam zu bewegen.
Vor dem parallelschalten solltest du bitte darauf achten, das die Blöcke innerhalb weniger dutzend Millivolt die gleiche Spannung haben, damit keine mörderischen Ausgleichsströme fliessen.

In meinem Kewet habe ich übrigens so eine LiFePo4 Anordnung von Eco-Worthy mit 30Ah als Hotelbatterie für den 12V Kreis und die ist unauffällig und gut.
Der einzige Haken bei diesen Batterien ist halt der Preis. 8 Stück deiner Type sind nun mal 3700 Mäuse und dann hast du ein Auto mit dem Komfort eines Aixam. Für mich käme das nicht in Frage.
 

Heiko68

Neues Mitglied
08.03.2022
9
Hallo,

nach deiner letzten Info habe ich tatsächlich Akkus gekauft und von einem Profibetrieb einbauen lassen (auch wenn es teuer war)! Leider sind nun zwei Akku-Motheroards durchgebrannt, der Betrieb sagt beim Fahren, ich frage mich aber, ob es auch durch einen zu hohen Ausgleichsstrom passiert sein könnte. denn eigentlich würde ich die Karre gerne wieder zu Leben erwecken...
Die Akkus werden auf Garantie repariert. Sollte ich einen weiteren Versuch starten, wer könnte mich sonst noch beraten?
Würde mich über einen weiteren Rat freuen.
 

matzetronics

Aktives Mitglied
08.07.2020
419
Berlin, DE
Eine hardwaremässige Abschaltung innerhalb des integrierten BMS ist für Traktionszwecke oft unbrauchbar, weil so grosse Ströme fliessen. Dabei zersprengt es die dafür zuständigen MOSFets. Man muss sich also beim Händler versichern, das die Zellen für Traktion gedacht sind und die dabei entstehenden Ströme vertragen.
Abschalten tut bei Traktion nicht ein BMS, sondern das Powermangement des Fahrzeuges.
 

el3331

Aktives Mitglied
03.12.2008
796
Köln
Hallo, Heiko68,
ich selbst habe keine Erfahrung mit Deinen Akkus, allerdings habe ich mich (vor über 10 Jahren) mal für einen Aixam mit tiefentladenen Batterien interessiert und relativ umfangreich recherchiert.
Was die 12V-Lithium-Blöcke mit integriertem BMS angeht, bestand seinerzeit ziemlich einhellig die Ansicht, dass diese für Antriebszwecke, jedenfalls in Systemen mit mehr als 12 V Fahrspannung ungeeignet sind.
Wie Matzetronics richtig sagte, brauchtest Du eine Bestätigung, dass die Blöcke für Antriebszwecke zugelassen sind.
Für 12V-Systeme wirst Du die sehr wahrscheinlich bekommen, da ist Lithium gleichgroßen Bleiakkus hoch überlegen und dem integrierten BMS ist das egal. Beim Anlassen eines Verbrenners können Ströme fließen, die kein E-Auto zieht.
Bei Reihenschaltung von mehreren Blöcken werden allerdings Komponenten des BMS unter vorkommenden Bedingungen mit der vollen Fahrspannung belastet, wofür sie nicht ausgelegt sind - mit dem eingetretenen Ergebnis.
Was die Umrüstung eines Blei-Aixams auf Lithium angeht, war meine Erfahrung ebenfalls negativ. Selbst ein offizieller Aixam-Händler ist nicht an die erforderlichen Informationen gekommen und eine Werksniederlassung hat jede Unterstützung verweigert.
Ich kenne allerdings jemanden, der zumindest für kurze Zeit mit einem mit Einzelzellen und separatem BMS auf Lithium umgerüsteten Truck, der mit dem e-City m.W. technisch eng verwandt ist, herumgefahren ist. Er ("Multimegatrucker") war vor wenigen Tagen in der Rubrik "Alte Hasen gesucht" wieder im Forum aktiv. Vielleicht erinnert er sich ja noch, was und wie er das damals gemacht hat.
Grüße

Lothar
 

wchriss

Aktives Mitglied
30.12.2010
1.687
56
Egweil
Hallo Lothar,
den Turck vom Johannes habe ich dann noch 40000km gefahren, und mit einem sehr großen Lifepo4 Akkus ausgestattet. Ist aber schon lange her. Umbau geht ist aber eben nicht so ganz einfach.
Mit Heiko habe ich schon kontakt per PN und habe ihm klar gemacht, dass es mit 12V Blei raus, 12V Lithium rein eben nicht abgetan ist !!
Ich hab damals sehr viel Zeit und Geld reingesteckt, hatte dann aber auch ein hervorragendes Ergebnis. Der Truck lief nach 40000 km noch so wie am ersten Tag.
Gruß
Christian
 

matzetronics

Aktives Mitglied
08.07.2020
419
Berlin, DE
Ein Problem bei den Specs dieser LiFePo4 Blöcke ist oft die grosszügige Auslegung, wenn nicht gar vollmundige Übertreibung bei Leistung und Strömen dieser Akkus. Leider machen das die Herren aus China gerne mal, deswegen gibt es auch 100W Verstärker mit 20W Netzteilen.
 

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