Wirkungsgrade von Benzin, Strom und allen andren die Bauchschmerzen verursachen

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Rainer partikel

Guest
#1
Moin zusammen,

alle Argumente in Ehren. Ich habe ein LEM unter anderem desshalb weil ich überwiegend Kurzstrecken fahre und ein Kolbenmotor mit all seinen Bauteilen diese Kurzstreckeneinsätze überhaupt nicht mag.
Und wenn es dann mal über Land geht, dann nehme ich mir einfach die Zeit. Und die Ladepausen fülle ich sinnvoll mit der Lektüre eines Buches oder dem Studium der Einheimischen und der örtlichen Gegebenheiten. Ein kultureller Zugewinn. Das kann keiner bezahlen.
Mit sonnigen Grüßen
ZINNEKE
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
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#2
Hallo Rainer

Ich hab auch bewust nicht vom LEM gesschrieben, da das so wie
Du es beschreibst der Posiivste Fall von mobilität in beszug auf Gesamtschadstoff
austoß ist.

Nur für die Immer und Überall und zu Jeder zeit fahren auf der Autobahn
um eine Termin zu erreichen wie im Batterieforum bekakelt ist das halt
keine Alternative und da Zu sagen dann Versaut halt weiter die Umwelt
ist auch keine, meiner Meinung.

Also was ich Dir jetzt zur Klarstellung hofentlich geantwortet hab steht
so im Batterieforum (ich weiß sollte dort nicht stehen)
http://forum.myphorum.de/read.php?f=567&i=7509&t=7509&nr=21

Manfred hat es dort so formuliert
"Die Behauptung das ich den Smart als Elektrofahrzeug akzeptier würde trifft in seine Lastenheftbiotop zu der Stadt"

Falls Du jetzt aber meinst der Smart ist in der Stadt schlechter als ein LEM,
widerspreche ich Dir nur insofer aber besser aufgehoben als auf der
Landstraße oder Autobahn.

Leider ist das halt Zweigleißig hier und im Batterieforum muß der
arme Co-Admin alles Zweimal lesen, die ganze Erholung im A.
 
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Rainer partikel

Guest
#3
Moin,
das ist ja genau der Punkt.
City El und Twike stehen im Energieverbrauch nur desswegen gut da weil es ja LEM Fahrzeuge sind. Der Smart wurde eigentlich als Elektrofahrzeug geplant und dann , ich glaube das war dann Mercedes, die Planung zu Gunsten ( oder besser zu Ungunsten) eines Kolbenmotors gekippt.
Alle graue Theorie und die guten und schlechten Argumente werden am aktuellen Benzinpreis gemessen. Steigt dieser verstummen die Nörgler....
Im ärgsten Fall, also wenn auch die Strompreise steigen, steige ich dann auf mein Liegedreirad um. Ein weiteres , mit Karosserie, ist im Bau.
ZINNEKE
 
A

andreas

Guest
#4
Hallo Manfred
Ich will mich nochmals auf eine Diskussion mit Dir einlassen, normalerweise bleibe ich beim Thema, aber wir sind ja hier offtopic, und deshalb möchte ich etwas ausschweifen.
Idealismus statt Tatsachen. Wo bleibt der Dreisatz?
Wie oft kann sich eine Bleibatterie auf 100km/h beschleunigen und wieder auf Stillstand abbremsen (rekuperieren) wenn der Wirkungsgrad 80% beträgt? Nickel Lithium Zebra? Alle zusätzlichen Widerstände und Zusatzmassen weggelassen?
Ich habe nämlich keine Lust, j e d e s Thema, welches Dir gerade einfällt zu beackern, nur weil Du mich zitierst und mit einer genauso glatten Behauptung widerlegst. Benzin zu billig? Vielleicht ist ja auch nur der Strom und unsere Batterietechnik zu teuer. Und nichts davon ist per se ökologisch.
Ich finde, die Ökologie wird hier manchmal zu ernst genommen und als Argument missbraucht.
Ein Freund von mir ist bei einem Dampflokmuseumsverein. Die sanieren alte Dampfloks und Züge, erhalten Geld aus verschiedenen Töpfen und haben Sponsoren ohne Ende. Warum? Sie haben konkrete Ziele und erreichen diese. Daß sie dabei für 80 Kilometer mindestens 1 Tonne Kohle brauchen, stört anscheinend keinen. Mit einem beschissenen Wirkungsgrad schnauft das Lokomitivchen die Berge hoch, zieht aber mindestens 6 Waggons. Es herrscht ein reger Handel mit Ersatzteilen, Loks, Schotterwagen in der Szene. Es werden Strecken für Millionenbeträge durch Gemeinden saniert. Es sind Freaks.
Wie kommt es, daß ein Mainova-Verkäufer mich nur müde anlächelt, wenn ich von Stromtankstellen spreche, und das Thema nicht ernst nimmt? Im Stromsparen durch Geräteabschalten ist er ganz toll.
Ich würde mich an eurer Stelle auch nicht so auf den Smart versteifen, es ist nur eine Karosse von vielen und nicht einmal die ökologisch und wirtschaftlich schlechteste - im Gegenteil, seine Leistungen sollten Vorbild sein für die EAuto- Entwicklung. Ob ein Kleinstwagen nun 20cm höher und dafür 50cm kürzer ist, ist Geschmackssache, ich glaube aber eher, die Abneigung entspringt einem Minderwertigkeitskomplex, weil kein E-Auto diese Leistungen bringt. Was wahrscheinlich der Grund für den Aufkauf durch Mercedes und den Systemwechsel zum Verbrenner war.
Ich hätte nichts gegen einen Smarthybrid wenn er nur noch 2l braucht - warum auch, es wäre das Auto meiner Wahl. Und jetzt hätte ich gerne stichhaltige Gegenargumente.
Noch was: Die Regierung hat die Einspeisevergütung für Strom aus regenerativen Energien eingeführt. Das heißt, alle zahlen mit. Wenn nun die Mineralölkonzerne gezwungen werden, planzliches Öl dem Diesel beizumischen, ist das etwas ähnliches: Die Masse wird gezwungen, es zu nutzen. Daß dabei nur ein paar Prozent ersetzt werden, sollte uns nicht stören, denn sonst wäre es noch weniger. Ökologisches Verhalten sollte nicht so individuell betrachtet werden, sondern mehr Gesellschaftspolitisch und Gesamtwirtschaftlich. Nicht nach dem Motto: Ich verlange das Recht, ökologisch Leben zu können, ohne wirtschaftliche Diskriminierung! Sondern eher nach dem Motto: Was kann unsere Gesellschaft tun, damit ökologisches Verhalten individuell Vorteilhaft wirkt? Da ist schon die Ökosteuer auf CO2. Wie sagte so schön Tom König? Wir haben nur 7-15% der Stimmen, wir können Kyoto nicht gegen 60-70% der Bevölkerung durchsetzen. Die 5-Mark-Kampagne war ein Fiasko. Ein Realo eben. Wir müßten mit unseren Ideen die Mehrheit der Gesellschaft erreichen und zeigen, daß es nicht nur anders, sondern auch besser geht. Überzeugen durch Tatsachen. Dabei reicht es nicht, auf das Problem hinzuweisen, man muß auch Perspektiven eröffnen.
Aber dazu scheint die Technik und Wissenschaft im Jahr 2005 keine Antwort zu kennen.
Manche Autoren hier scheinen kein Maß zu kennen, da ist der Wirkungsgrad eines TDI mit 43% bei einer Leistung von 20KW noch weit entfernt vom Optimum. Was glaubt ihr, welch technische Anstrengung es gekostet hat, da hin zu kommen? Wieviel Tausend Arbeitsjahre? Wie viel Arbeitszeit und Energie soll investiert werden, um das nächste Prozent herauszukitzeln? Welcher Endkunde soll das bezahlen?
Gruß
Andreas
 
A

andreas

Guest
#6
Hallo Manfred
Ich fahre manchmal einen Cityel - wenn die Batts es hergeben. Ich habe auch nichts gegen einen A2, aber den Smart mit einem SUV zu vergleichen, halte ich für eine echte Übertreibung. Den Rollwiderstandsbeiwert würde ich für beide Fahrzeuge gleich ansetzen, er hängt sowieso stark von der Fahrbahn ab und schwankt zwischen 0.01 und 0.05, als Ansatz kann man aber einen Wert zwischen 0.015 und 0.025 annehmen, es hängt außerdem von der Reifengeometrie, Material und dem Druck ab. Das ist ein Kompromiß aus Komfort, Bremsleistung, Abnutzung, Spritverbrauch u.a.
Eigentlich ist der Unterschied zwischen Strom und Benzinpreis nicht das Problem bei der Wirtschaftlichkeit eines Elektroautos. Es ist die Batterietechnik, die etwa das 6-fache des Strompreises bei den Kosten verursacht.
Im allgemeinen liegen die Entwicklungskosten eines Autos bei 5- 7% des Endpreises, aber klar, das sind nur Hausnummern. Wesentlich ist doch die Frage: Wer will das bezahlen? Wenn ich eine Smart-Lebensdauer von 100000 km ansetze (Wert=0¤), dann hat das KFz bis dahin Dieselkosten von 4l/100km*100000km*1¤/l= 4000 ¤ verursacht. Wenn nun 1 l/100km gespart würde, hätte man als Endkunde eine Ersparnis von 1000¤. Das heißt der Motor (und alles was zum Spritsparen dazu gehört) dürfte maximal 1000¤ mehr kosten. Und da wird es schwierig. Denn die einfachen Dinge wurden schon umgesetzt. Jetzt kommen die schwierigen. Und eine Verbrauchsreduktion um 25% bei einem spartanischen Mobil umzusetzen ist aus heutiger Sicht unmöglich. Da wären es schon eher 10000¤. Und dann wäre da noch die Frage, ob sich Gewichtseinsparungen energetisch überhaupt lohnen. Schließlich hat Aluminium(665 KJ/cm^3) einen wesentlich höheren Energiebedarf als Stahl (385) bei der Produktion. Glasfasern (134) sind im Vergleich ganz gut, Kohle oder Aramidfasern aber unbezahlbar.
Deshalb finde ich, daß Karossen wie Smart, A2 und andere Kleinstwagen von den Leistungen her (Kosten, Gewicht, Beschleunigung, Endgeschwindigkeit, Crashverhalten, Energieverbrauch, Luftverschmutzung und Lärm) für unsere E-Autos als Vergleichsmaßstab gelten können. Es muß ja nicht jedes Kriterium übertroffen werden, nur mal als Vergleich eben. Denn daß Citycom einen so unglaublich niedrigen Verbrauch angeben kann, liegt zum Teil daran, daß die vorgeschriebenen Fahrzyklen nicht erreicht werden können.
Also bräuchten wir erst einmal ein E-Auto, welches wenigstens den Stadtzyklus fahren kann, um über Wirkungsgrade und Leistungsfähigkeit diskutieren zu können. Ganz zu schweigen vom NCAP und anderen Gemeinheiten.
Ich habe mir gerade erst auf der Euromold Sam Cree, Openlab?, Twike u.a. angesehen und war entsetzt, wie gut der Cityel dagegen designt ist.
Es wäre also zu überlegen, ob die Konversionsprojekte nicht doch den richtigen Ansatz darstellen. Man erhält eine durchentwickelte, serienerprobte Karosse zu einem Spottpreis. Bleibt das Manko der geringen Zuladung für unsere Bleibatterien. Aber wäre das nicht genau der Punkt, an dem Lithium und andere Hochleistungsbatterien ansetzen könnten? Und deshalb komme ich wieder zur ursprünglichen Frage zurück: Was kann man von einer Batterie mit 140Wh/kg erwarten? Löst das die Probleme oder nicht? Denn genau betrachtet hat ein Smart (oder A2, oder oder) genau dasselbe Verhältnis von Fahrzeuggewicht zu Fahrgastgewicht. Gibt es Vereine oder organisierte Gruppen in Mitteldeutschland, die sich mit diesem Thema befassen? Ich meine nicht so sehr die Karosse, als vielmehr den Speicher. Die sich Sponsoren ranziehen, um mal einen Langstreckenrekord nach China zu fahren (Vielleicht sollte das die neue Hausstrecke werden). Und koste es 10000¤ für die Batterieprototypen.
Denn eines zeigt doch die Rechnung von Widerständen: Am Auto liegt es nicht! Der Energiebedarf am Rad ist völlig in Ordnung, auch ein Antriebsstrang mit 10% Verlust ist nicht das Problem, solange eine Bleibatterie alleine nur wegen des Rollwiderstands, ohne Luftwiderstand, ohne jegliches Zusatzgewicht und überhaupt, auf nur 660km Reichweite kommt. Ein Cityel kommt bei dieser Rechnung nur mit Rollen aber ohne jegliche andere Verluste auf 165km bei R=0.02 .
Kann man nicht in den Smart (oder einen A2) 150Kg=21kWh Lithium-Batts reinpacken? Die ausgebauten Elemente könnten das in etwa kompensieren. Fragt sich nur wo. Und wo man so etwas zusammenbaut. Hat jemand eine Werkstatt und Hof, wo sich so etwas machen ließe?
Wir bräuchten noch einen Sponsor. Und klare Ziele. Und Leute. Ohne zuviel Ökologie und Ideologie, mehr praktisch und auf das Ziel ZEV ausgerichtet.
So etwas stemmt man besser nicht alleine, aber mit ewigem philosophieren im Forum ist es auch nicht getan! Es kann auch Spaß machen! Wo kann ich mich anschließen?
Gruß
Andreas
 
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Bernd M

Guest
#8
Hallo Andreas,
Du musst dich schon selber entscheiden
1.Bau dir dein eigenes E-Mobil.
Du hast alle Möglichkeiten und alle Risiken.
2.Hebe deine Hand und Du hast Morgen ein Duzend Projekte im E-Mailpostfach mit Projekte die noch zu realisieren sind (Sponsor gesucht) oder schon gebauter leichter "spassmobile" (mit Strassenzulassung?)
3.leichte Serienfahrzeuge
willst den Kampf gegen City EL und Twike aufnehmen (Rechne nochmal die Kosten durch)
4.Alltagsautos
frage mal VW wieviel "ÖKÖ" Dieselfahrzeuge verkauft werden können.
5.Luxuswagen umgerüstet auf E-Antrieb
sind hier im Forum schon gezeigt worden.

Ein Projekt zu den ich Lust hatte:
Warten bis die nächst AKKU Generation auf den Markt ist.
Und dann versuchen im EL zwei Motoren unterzubringen.
Je Rad ein Motor bei gleichen Gewicht sollte der Anzug besser werden .

Bernd M
 
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Rainer partikel

Guest
#9
Moin,

auch wenn mich jezt einige hier steiniegen. Rechnet doch bitte beim Kauf eines LEM die Batterien in den Kaufpreis mit ein. Dann ist die Welt in Ordnung. In unserem Verein hats ein Twike mit drei Battien 75.000 Kilometer weit gebracht. Der Austausch wurde vorgenommen um den Reichweitenverlust , der bei 15% lag, aus dem Weg zu gehen. Ich werde heute, mit zwei Batterien, die 30.000 Kilometergrenze überschreiten.
Also 100.000 Kilometer sind drinn und bei dieser Leistung darf der Batteriepreis als Kaufpreis behandelt werden.
Bin auf weiter beiträge gespannt.
ZINNEKE
 
R

Rainer partikel

Guest
#10
Moin Bernd,

das jedes Hinterrad ein Motor spendiert bekommen soll finde ich gut.Dann könnte man/frau das EL mit einem Joystick lenken.
ZINNEKE
 
P

pingelchen

Guest
#11
ZEM (zero emission mobile?) find ich faaaaad...

weil erstmal muss ein mobile die üblichen strecken bewältigen , die ein grossteil der bev. zurückzulegen hat am tag (denn über nacht kann ja wie die hölle "getankt" werden)

ich würde das mal maximal bei 200 km/d ansetzen und zusätzlich die empfehlung einer geschwindigkeitsbeschränkung bei 130 km/h für die autobahnpendler

und da sollte es schon eine menge möglichkeiten geben, sowas zu realisieren... erst recht wenn man an sämtliche reinststadtpendler denkt... da reichen dann schon 55 km/h und für die lange strecke gibts vom e-autocenter günstige mietwagen mit pöl oder biogas oder oder oder

es soll jetzt übrigens die erste bioethanoltankstelle in dtl. geben hab ich heute bei n-tv gelesen... um mal wieder über die furchen zu räubern...

manferd, warum fährst du zement duch die gegend? baust dir einen eigenen staudamm?
 
A

andreas

Guest
#12
Hallo
Das liebe ich so an Dir Manfred: Falsch zitieren und dabei noch den Autor ins lächerliche ziehen. Du weißt Doch: Diese Rechnung war rein theoretisch, bezieht sich auf den reinen Rollwiderstand eines "Fahrzeugs" bei 36Wh/kg, ohne alle anderen Verluste. Also ganz grob und vereinfachend. Das sollte nur mal zeigen, daß man mit Blei auf Mittelstrecken nichts verloren hat (Weil sich dabei eher Werte von 4-6Wh/Kg ergeben).
Mit Lithium aber schon eher. Ich habe mal das Spreadsheet http://www.cameronsoftware.com/ev/data/EVDrivePower.xls etwas erweitert, denn anschaulicher als den momentanen Leistungsbedarf finde ich den Energiebedarf / km bzw. die zu erzielende Reichweite. Ein Smart mit 150kg Lithium, bei einer Batterieenergiedichte von 140Wh/kg, also ca 20KWh/1000 Kg kommt auf folgende Werte bei v=const. (ohne Bewaffnung)
Speed (km/h) 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 110 120
(m/s) 2,8 5,6 8,3 11,1 13,9 16,7 19,4 22,2 25,0 27,8 30,6 33,3

ForceOfAirResistance (N) 3,3 13,4 30,1 53,4 83,5 120,3 163,7 213,8 270,6 334,0 404,2 481,0
ForceOfIncline (N) 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
ForceOfRollingResistance (N) 226 226 226 226 226 226 226 226 226 226 226 226

TotalDrag (N) 229 239 256 279 309 346 389 439 496 560 630 707

Power to Maintain Speed (W) 707 1475 2368 3445 4771 6405 8411 10850 13783 17273 21382 26171
Power to Maintain Speed (hp) 0,9 2,0 3,2 4,6 6,4 8,6 11,3 14,5 18,5 23,2 28,7 35,1
Energy / km (Wh/km) 70,7 73,8 78,9 86,1 95,4 106,8 120,2 135,6 153,1 172,7 194,4 218,1
Time-Range 28,30061641 13,55698957 8,447647076 5,804902714 4,192316782 3,122470221 2,377872332 1,84339022 1,451049744 1,157850432 0,935356512 0,764190595
km-Range 283,0061641 271,1397913 253,4294123 232,1961086 209,6158391 187,3482133 166,4510633 147,4712176 130,5944769 115,7850432 102,8892163 91,70287138

Leider ist das immer noch nicht berauschend. Und dabei habe ich noch 90% für den Drivetrain angenommen. Hat jemand die Widerstände vom Cityel parat?
Lithium löst also die Probleme nicht wirklich, und wenn dann zu Kosten, die ich nicht aufbringen will.
Vereine? Wo wer wann was? Ist doch ein Veranstaltungsforum hier.
Ich könnte alle 2 Wochen 1-2 komplette Tage investieren, 200km weit vielleicht, um nicht nur zu schreiben oder zu telefonieren. Sondern was ausprobieren, anschauen, diskutieren und selbst Hand anlegen. löten, schrauben, programmieren, konstruieren, zeichnen, messen, fahren, simulieren und und und.
Aber ich habe nicht die Zeit, Geld und Platz, um sowas alleine auch nur anzufangen. Das macht keinen Sinn. Also will ich mich organsieren. Gibt es Akas, Vereine oder auch nur eine Gruppe von Leuten, die sich ein paar grundlegende Möglichkeiten geschaffen hat? Kann man sich am 10.oder 11. treffen?
Gruß
Andreas
 
K

Karl

Guest
#13
Hallo Andreas,

schöne Tabelle,
hierzu ein konkretes Beispiel mit einem vergleichbaren Fahrzeug.
Fahrt Frühjahr 03 vom Bayr. Wald (tschechische Grenze) bis in den Südwesten Münchens mit dem Saxi - ziemlich genau 200 km, meist auf leeren Landstraßen, nur 20 km Autobahn.
Verbrauch ab Dose ( eine Zwischenladung nach 103 km exakt 10 KWh, daheim dann nochmals 10 kWh) = 20 kWh. Die riesige Stirnflache beträgt ca. 2,6 m² der cw Wert dürfte günstiger als beim Smart liegen, da ich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 55 km gefahren bin ( ohne die 3 stündige Ladepause) und ziemlich genau 100 Wh/km ab Batterie verbraucht habe.
Gesamtgewicht mit Fahrer ca. 1050 kg.
Zugegeben davon waren 430 kg Blei-Akkus 144V 105 Ah( C20 ) an Bord, diese waren von der Hinfahrt auch noch gut "trainiert" . Proxima Leichtlaufreifen mit 4 Bar. Der Drivetrain dürfte auch fast 90 % haben.
Es geht also unter sehr günstigen Umständen auch mit Blei!
Lieber wären mir aber auch NiMh ! Z.B Ovonic oder Saft- da hätte ich sicher nicht zwischenladen müssen!

Sonnenelektrische Grüße

Karl
 
A

andreas

Guest
#14
Hallo Karl
Na klar geht das mit Blei, wenn man 40% statt 15% des Fahrzeuggewichts für Batterien opfert. Darum geht es mir ja gerade. Das treibt den Rollwiderstand und damit die Energie/Weg nach oben. Du hast eine Nennenergie von 15 KWh an Bord. bzw. 15Wh/kg. Du hast vielleicht 66% entnehmen können wegen Peukert und so. Macht also 10 Wh/kg. Oder 10KWh/100km. Was 1.x l Benzin entspricht. Ist gut. Aber Du bist auch sehr vorsichtig gefahren. Und hast letztendlich nur eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 km/h erreicht, wobei das endlos aneinandergereiht nur 20km/h ergäben.
Weiß nicht, ob das eine Lösung ist. Bringt NiMH so viel, ist das nicht eher eine Leistungschemie, als Energiechemie? Die Spannung der Einzelzellen liegt so verdammt niedrig. Zu wenig Potential. Unpraktisch.
Ich weiß übrigens bis heute nicht den genauen Grund, warum Thundersky mit Cityel nicht funktioklappt hat. Alle reden um den heißen Brei, am Ende hört man nichts mehr. Klärt mich mal bitte auf.
Gruß
Andreas
 
P

pingelchen

Guest
#15
lad hinten alles mit blei voll, schmeiss den verbrenner raus und nen e-motor rein
 
K

Karl

Guest
#16
Hallo Pingelchen,

so etwas hatte ich schon:
e%20013skoda.jpg


Sehr gutes- aber schweres- Elektroauto! Leider für mich nur zum Gartenmüllentsorgen und Weihnachtsbaumeinkauf sinnvoll, Verbrauch ca. 20 kWh/ km ab Solararanlage, immerhin bin ich aber 5000 km in gut einem Jahr gefahren!
Solide Technik, 72 V Gleichstrom ( die Limusine hat 84 V!?) Ersatzteilbeschaffung sehr einfach. Ca. 400kg offene Traktionsakkus 180 Ah( C20 ), 12 x 6V.

Sonnenlektrische Grüße

Karl
 
K

Karl

Guest
#17
Hallo Andreas,

20 km/h ergeben auch 480 km/Tag!

Die mir einigermaßen bekannten Li-Ion Großzellen werden von Spezialisten mit relativ geringen Entladeströmen in "Sänften" betrieben. Dann funktionieren sie auch! Die Nutzung bei C1 im gerüttelten Fahrzeug musste wohl scheitern-
Die Frage ist jetzt, wieviele km hat der t-Zero mit dem ursprünglich günstigen 18650 Li-Ion Pack ( ca. 6000 Stück) wirklich abgespult ?

Sonnenelektrische Grüße

Karl
 
A

andreas

Guest
#18
Hallo Karl
Die Verschwiegenheit in dieser Sache ist wirklich erstaunlich. Ist da ein Strafverfahren anhängig, in dem noch ermittelt wird? Ich finde noch nicht mal die genaue Bezeichnung der TS, die verbaut wurde. War die wirklich so schlecht? Ist er abgebrannt, ist jemand umgekommen? Oder hat er einfach nach 100 Zyklen den Geist aufgegeben?
Zum T-Zero: We expect a price somewhere between a Porsche and a Ferrari. Also 50000-150000¤.
Ihr habt mich immer noch nicht verstanden: Ich bin der Meinung, daß genügend gute Karossen zur Verfügung stehen. Man muß doch nicht jedesmal das komplette Auto neu erfinden. Kann es nicht auch ein Nissan Micra, ein Polo, Dacia oder ein anderes armes Würstchen sein?
Leider gibt es auch Oscar (Akasol). Es ist der Beweis dafür, daß man kein vernünftiges E-Auto mit Bleibatterien aufbauen kann. 250kg Batterie bei einem (Leer?)Gewicht von 400kg, für 2 Personen. Mit diesen nicht mehr zu übertreffenden Gewichtsverhältnissen kann man trotzdem nur Mittelstrecken bedienen, ehrlicherweise werden 100-200km genannt.
Könnte man Lithium einsetzen, dann bräuchte man nicht Superteure Karossen aus Leichtbaumaterialien zu konstruieren. Ich kenne kein Leichtbau-Mini-KFZ, das sich gut verkauft! Schon gar nicht, wenn im doppelten Boden 250kg halbtotes Gewicht mitgeführt werden. Das kann nur eine schlechte Gesamtperformance geben. Welche Verbräuche könnte man erst erreichen, wenn die 250kg durch 16% Lithium ersetzt wären? Das Leergewicht wäre halbiert, die Reichweite um mindestens 50% größer. Im Stadtverkehr wahrscheinlich 100% mehr. Gibt es wirklich niemanden, der sich mehr als theoretisch mit dem Einsatz von Lithium in E-Autos in Deutschland beschäftigt?
A123 scheint recht schnell in die Pötte zu kommen, nicht zu vergleichen mit Fo rtu.
http://www.greencarcongress.com/2005/11/a123systems_lau.html
Hat natürlich noch das Militär im Boot. Anwender wie DEWALT Black&Decker. Leider konnte ich noch keine Info über Batteriepacks inklusive BMS finden, aber angeblich soll es sowas geben. Nur eben nicht frei erhältlich. Darf ich jetzt wieder zurück ins Batterieforum, Manfred?
Gruß
Andreas
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
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#19
Hallo andreas

Erstens ist das meiste was Du hier geschrieben hast Offtopc im Offtopic
und gehörte in die Technik
und Du liest das Baterieforum Grottenschlecht
"Anwender wie DEWALT Black&Decker. Leider konnte ich noch keine Info über Batteriepacks inklusive BMS finden"

das ist ein persöhnliche Nachetretung an Manfred oder Falschzitierung
http://forum.myphorum.de/read.php?f=567&i=7383&t=7166
mit Werkzeugbild und/oder http://forum.myphorum.de/read.php?f=567&i=7385&t=7166 mit Bild von Akkupack und Qwerverweis
zu Reservestrom Anwendung.

Der Rest zu Deinen Widerrechtlichen verwenden von meinen Textteilen
"Ihr habt mich immer noch nicht verstanden"
hat noch eine Juristisches äh Literarischesnachspiel.

Nur ich bin mit den schreiben noch nicht fertig Manfred
 
A

andreas

Guest
#20
Ok Manfred Du Nachtreter, bevor Du zum nächsten Tritt ansetzt:
Ich glaube, Du hast falsch recherchiert. Wer sagt denn, daß in Bosch A123-Akkus drin sind oder reinkommen sollen? Das ist glaub ich eine Verwechslung. Oder sind B&D und Bosch ein und derselbe? Kann ja sein, daß ich das nicht mitbekommen habe. Jedenfalls hat das abgebildete Bosch-Gerät nix mit A123 zu tun.
Außerdem finde ich die Bosch-Zellen mit 2Ah (Stimmts?) reichlich schmalbrüstig für ein E-Auto. Ist ja schön, wenn davon 10 in einem BMS zusammengefasst sind. Aber das macht halt immer noch nur 72 Wh. Und ich wollte was in der Größenordnung von 20000Wh. Das macht dann 277 Akkupacks bzw 2770 Zellen. Womit wir wieder bei den LGR18650 wären. Also kein Stück weiter. Wir brauchen nämlich nicht den Langen sondern den Dicken, Steifen (V,Ah,1/R). So 10 Ah pro Zelle sollten es schon sein, sonst wird man doch wahnsinnig beim Verschalten. Da gefällt mir die TS-Klasse schon besser, aber die scheint die Bumserei nicht zu vertragen. So viel als literarisches Vorspiel, jetzt will ich Dich aber stöhnen hören.
Schlag mich, beiss mich, gib mir Tiernamen!
Gruß
Andreas