Umfrage Ladeinfrastruktur


ARC-Charge

Neues Mitglied
14.01.2021
17
Köln
arc-charge.de
ich denke es müssen einfach überall viel mehr Ladepunkte entstehen und zwar da wo die Leute ihre Autos parken und das kann (und soll auch) überall sein. Die enorme Vorleistung ist natürlich ein Problem...

5000€ würde ich vielleicht in eine Ladestation investieren wenn ich in einer Nachtbarschaft mit 5 e-tron fahren wohnen würde, die alle keine Wallbox haben. :poop:
Das haben wir erkannt und wollen deshalb Elektromobilität auch dort möglich machen, wo sich eben nicht jeder eine Wallbox an die Garage anschließen kann. ;)

Beste Grüße
Niklas
 

ARC-Charge

Neues Mitglied
14.01.2021
17
Köln
arc-charge.de
Diese "ganz vielen" Ladepunkte müssen (und sollten) ja dann auch keine Hochleistungs-Lader sein.
Statt einem Ladepunkt mit 2*22kW würden 20 Schuko-Steckdosen mit 2,2kW Dauerlastfähigkeit viel mehr Sinn ergeben (gäbe 20 PKW die Möglichkeit über Nacht ~20kWh zu laden anstatt zwei Fahrzeugen, die dann die halbe Nacht nur dumm die Ladepunkte blockieren und nebenbei enorme Lastspitzen im Stromnetz verursachen.

Wenn ihr von eurem Konzept überzeugt seid, sollte das doch in eurem Sinne sein, oder? (ernst gemeintes Angebot!)
Aber wenn du 20 Elektroautos mit 2,2 Kilowatt lädst, müsstest du dann nicht dieselben Lastspitzen wie bei 2 Elektroautos haben, die mit jeweils 22 Kilowatt laden? Korrigiere mich, wenn ich falsch liege. Und ist es dann nicht sinnvoller, einen Ladepunkt zu haben, der mit angeschlossenem Lastmanagement auch mal etwas schneller laden kann, falls du in Eile bist?

Klar können dann nur 2 Personen gleichzeitig laden, aber mit 22kW können die Parkplätze auch schneller wieder freigegeben werden. Vor allem, wenn sich die Ladestation in unmittelbarer Nähe des Wohnorts befindet und ich nur eine Minute zu meinem aufgeladenen Auto benötige. Mit ein bisschen Koordination zwischen den Anwohnern kann ich dann auch die 20 Elektroautos mit einer Doppelladestation bewirtschaften…

Dein Angebot lehnen wir dankend ab, aber nicht, weil wir nicht von unserem Konzept überzeugt sind. ;)

Beste Grüße
Niklas
 

ARC-Charge

Neues Mitglied
14.01.2021
17
Köln
arc-charge.de
Mir kommt es fast so vor, als ob Sie eher auf Investorensuche sind..
Wenn Sie möchten, können Sie mir ihr Projekt gerne genauer per PN erläutern.

Der grundlegende Gedanke, das Netz auszubauen und Verfügbarkeit zu schaffen, finde ich ja nicht schlecht.
Ich kenne durchaus die Probleme fehlender Infrastruktur bei uns in Österreich.
Aber ob sich dieses Modell so durchsetzen kann, wie Sie es jetzt vorgestellt haben.. Ich hege meine Zweifel.

Liebe Grüße, Wodner
Hallo Wodner!

Gerne tauschen wir uns diesbezüglich mit dir aus! Du erhältst gleich eine PN. :)

Beste Grüße
Niklas
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
370
Aber wenn du 20 Elektroautos mit 2,2 Kilowatt lädst, müsstest du dann nicht dieselben Lastspitzen wie bei 2 Elektroautos haben, die mit jeweils 22 Kilowatt laden?
Da liegst du leider falsch. Der Begriff Lastspitze bedeutet, dass über einen kurzen Zeitraum sehr viel Leistung abgefragt wird. Viele "kleine" Ladepunkte würden weniger Last über einen längeren Zeitraum abfordern und so keine Lastspitze sondern einen vergleichsweise langsamen Lastwechsel bedeuten.
Vergleich:
Auto wird voll am 22kW-Ladepunkt: von 22kW KLACK auf 0kW (anders rum natürlich genau so).
Auto wird voll am 2,2kW Ladepunkt: Die restliche Ladeleistung verringert sich nur um 2,2kW (ebenso wie beim "zustecken" einen weiteren PKW)
Der Gradient der Lastwechsel ist geringer. Um den Faktor 10.
Fahr mal Fahrrad und schalte statt einem gleich zehn Gänge, dann weißt du, was das für den Ortstrafo (und damit auch die Kraftwerke bzw. Regelanlagen) bedeutet. ;)
Hat einen Grund, warum die Turbolader an Autobahnraststätten im Mittelspannungsnetz hängen. Da kommt man mit solch schnellen Lastwechseln besser klar. Da kostet alleine der Anschluss aber idR. auch 20.000+€, und sogar dort spielen viele Netzbetreiber mit dem Gedanken Vorgaben zur Nachrüstung von Pufferbatterien zur Glättung der Lastwechsel zu erlassen...

Korrigiere mich, wenn ich falsch liege. Und ist es dann nicht sinnvoller, einen Ladepunkt zu haben, der mit angeschlossenem Lastmanagement auch mal etwas schneller laden kann, falls du in Eile bist?
Siehe oben.
Einzelne (!!!) Schnellladestationen machen durchaus Sinn - für genau diesen Anwendungsfall oder weite Reisen. Der Großteil der Ladeenergie sollte jedoch mit relativ wenig Leistung über längere Zeit "getankt" werden. Das schont die Akkus der Fahrzeuge und das Stromnetz.

Klar können dann nur 2 Personen gleichzeitig laden, aber mit 22kW können die Parkplätze auch schneller wieder freigegeben werden. Vor allem, wenn sich die Ladestation in unmittelbarer Nähe des Wohnorts befindet und ich nur eine Minute zu meinem aufgeladenen Auto benötige. Mit ein bisschen Koordination zwischen den Anwohnern kann ich dann auch die 20 Elektroautos mit einer Doppelladestation bewirtschaften…
Hast du schon mal in einem Wohnblock mit Gemeinschafts-Waschmaschine gewohnt?
Die Leute bekommen es nicht mal hin sich die Waschmaschinenbenutzung so ein zu teilen, dass das sinnvoll funktioniert! Da liegt die Wäsche oft stundenlang in der fertigen Maschine und blockiert das Gerät für alle Anderen. Selbes beim Wäschetrockner oder der Wäscheleine. Teilweise werden aus Frust dann die Maschinen zerstört oder die Wäsche achtlos heraus geworfen oder laufende Waschprogramme unterbrochen.
Wie soll da eine sinnvolle Kooridnation am Ladepunkt funktionieren - insbesondere, wenn rundum die Parkplätze knapp sind?
Wer an der Ladesäule steht und das Kabel verbunden hat, hat ja einen Parkplatz für die Nacht (und den Tag evtl auch gleich noch). Warum sollte derjenige seinen Wagen weg fahren?
Sorry, aber das ist schlicht Utopie und fern der Realität. Faktisch kann man mit einem Doppellader auf öffentlichem Grund bis zu 10 KFZ pro Tag sinnvoll "durchschleusen" (die stehen ja zwischendurch nicht Schlange und werden auch nach Ladeende nicht sofort weggefahren, aber auch selten von ganz leer auf ganz voll aufgeladen). Auf Privatgrund eher 2-3 pro Tag (keine Ordnungshüter, die Knöllchen verteilen bei Verstoß gegen die Parkdauer-Vorschrift).
Insbesondere nachts habe ich noch keinen gesehen, der aufsteht und seinen Wagen weg fährt, nur weil der fertig geladen hat. (Würde ich auch nicht machen.)

Dein Angebot lehnen wir dankend ab, aber nicht, weil wir nicht von unserem Konzept überzeugt sind. ;)
Dachte ich mir. ;)

Meine Meinung:
Schnelllader haben wir bereits weitgehend genug (einzelne Flecken mit zu geringer Abdeckung mag es geben), aber was wirklich sinnvoll wäre, wäre die Ausstattung von massenhaft (!!!) Parkplätzen mit geringer Ladeleistung - so dass man irgendwann langsam Strom nuckeln kann, wo immer man den Wagen gerade abstellt. Dann reichen auch 2,2kW Leistung für 95% aller Fahrten. (Die durchschnittliche Fahrtstrecke eines PKW beträgt ~30km/Tag. Bei durchschnittlich 20kWh/100km bedeutet das, dass 6,6kWh/Tag für das durchschnittliche Fahrverhalten ausreichen. Das entspricht etwa 3 Stunden an einer 2,2kW-Buchse. Wie lange arbeitest du so? Ich käme mit dem, was ich während einer Schicht nachtanken könnte mehrere Tage klar. Der Durchschnitts-PKW auch. ;) )
Wer batterieelektrische PKW tanken will wie Verbrenner hat das Prinzip E-Mobilität nicht verstanden.

Nachtrag: Richtig sinnvoll wäre auch die Ausrüstung von Ladeziegeln und persönlichen Ladepunkten statt Schuko (Dauerlastfähig bis 2,2kW) auf die blauen "Campingstecker" (Dauerlastfähig bis ca. 3,5kW); dazu deutlich robuster, verriegelbar, wetterfest und weniger Anfällig für Verschleiß an den Kontakten. Aktuell muss man Ladeziegel selber umrüsten. (Adapter von Campingstecker auf Schuko ist kein Problem - andersrum macht es keinen Sinn.)
Damit könnte die Leistung "kleiner" Ladepunkte deutlich gesteigert werden. Leider verbauen die Autohersteller trotzdem nur klassische Schuko-Stecker. :(
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Wertungen: Andreas106

weiss

Administrator
15.01.2004
2.092
hallo niklas :cool:
...
Klar können dann nur 2 Personen gleichzeitig laden, aber mit 22kW können die Parkplätze auch schneller wieder freigegeben werden. Vor allem, wenn sich die Ladestation in unmittelbarer Nähe des Wohnorts befindet und ich nur eine Minute zu meinem aufgeladenen Auto benötige. Mit ein bisschen Koordination zwischen den Anwohnern kann ich dann auch die 20 Elektroautos mit einer Doppelladestation bewirtschaften…
...
"kopfkino"
herrlich, wie du um 01:15 zum PKW schlenderst, die augen auf halbmast... verdammt kalt ist heute nacht auch noch... *grumml*
einsteigst, startest und zur "zapfsäule" rüber fährst um dann zu sehen: da steht ja immer noch das andere, inzwischen vollgeladene PKW rum.
niklas dreht mit seinem stromer um und wird es dann in einer halben stunde nochmals probieren...
*ende vom kopfkino"
euer werner ad
 

Bjoe10

Neues Mitglied
03.10.2020
31
wir brauchen Bodentanks mit Typ 2 buchsen drin, oder besser mit Kabel auf Rolle drin (wie beim Staubsauger).

Also Unterflurydrantenkappen mit einem Blitz drauf, da könnte man dann auch gleich Strom fürs Straßenfest anschließen.... oder Baustrom... so viele Möglichkeiten....
 
  • Love
Wertungen: Kamikaze

Enno

Mitglied
15.05.2006
275
Moin,
Zitat:...oder besser mit Kabel auf Rolle drin (wie beim Staubsauger).
Jetzt setzt bei mir das Kopfkino ein: Auf "El" Treffen wirklich schon mehrfach passiert und selbst gesehen (gottseidank nicht selbst passiert) - alle wollen schnell los und bei irgendwem klappert die Kabeltrommel mit wahlweise 10-20 m Kabel hinter dem fahrenden El her. Alles Zeigen und Hupen wird freundlich aber nicht verstehend erwidert. Einmal sogar im Stadtgebiet- Kreuzung- Ampelmast- nah den Rest könnt Ihr euch denken. Ein Glück keine Personenschäden.
Kopfkino aus
Viele Grüße
Enno
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
370
bei irgendwem klappert die Kabeltrommel mit wahlweise 10-20 m Kabel hinter dem fahrenden El her.
Beste Idee! Mit Verlängerungskabel gibt es keine Akkuprobleme mehr und das Aufladen kann man sich auch sparen!
Da sollten sich die Autohersteller mal eine Scheibe abschneiden! So löst man Probleme! :D
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
10.086
Es ist gut möglich und ich glaube dir, dass du keine Problem mit Lademöglichkeiten hast. Ich bezweifle aber, dass es allen Autofahrern so ergeht wie dir. Dann hätten wir schon lange eine Million BEVs in Deutschland.

Zudem ist es auch nicht jedem ermöglicht, sich eine eigene Wallbox anzuschaffen, da fehlender Privatparkplatz oder kein Hausanschluss in der Nähe etc.… und genau dieses Problem wollen wir beheben und das meinen wir, wenn wir davon sprechen, Elektromobilität für jeden möglich zu machen.

Bei den Standorten geht es natürlich darum, wer als erstes da ist und wer den günstigsten Preis hat. Aber auch Großhändler wie Aldi, Ikea, Lidl, Globus, Kaufland und Co. bauen zurzeit nicht auf jedem Parkplatz eine Ladesäule hin. In diesen Fällen wurde bisher lediglich aus Image und Kundenbindungsgründen hier und da in eine Ladestation investiert. Und wie sieht die Situation dann mal aus, wenn 50 Prozent aller Autofahrer eine Elektroauto besitzen? Ist dann wirklich der halbe Aldi-Parkplatz mit Lademöglichkeiten ausgestattet? Oder stehen die Autofahrer Schlange an den Steckern?

Die Anbieter müssen in enorme Vorleistung gehen, um ein Ladeinfrastrukturnetzwerk aufzubauen, welches eine ganze Stadt bedarfsgerecht versorgen kann. Und wie gesagt: nicht jeder hat das Privileg, sich eine eigene Wallbox zu installieren. Gerade in Zeiten der Urbanisierung…

Beste Grüße
Niklas
Ehrlich bei uns liegt an den Firmen Parkplätzen 63 A dreiphasig an und die 12 blauen CEE Dosen hat der Betriebselektriker in einen Nachmittag ran gedengelt wer braucht eine Wallbox fürs Laden über Nacht kein Mensch
 

ElektroHarald17

Neues Mitglied
18.01.2021
11
Salzburg
Moin,
Zitat:...oder besser mit Kabel auf Rolle drin (wie beim Staubsauger).
Jetzt setzt bei mir das Kopfkino ein: Auf "El" Treffen wirklich schon mehrfach passiert und selbst gesehen (gottseidank nicht selbst passiert) - alle wollen schnell los und bei irgendwem klappert die Kabeltrommel mit wahlweise 10-20 m Kabel hinter dem fahrenden El her. Alles Zeigen und Hupen wird freundlich aber nicht verstehend erwidert. Einmal sogar im Stadtgebiet- Kreuzung- Ampelmast- nah den Rest könnt Ihr euch denken. Ein Glück keine Personenschäden.
Kopfkino aus
Viele Grüße
Enno
Gute Story, bitte mehr davon :D
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.208
91365 Reifenberg
wir brauchen Bodentanks mit Typ 2 buchsen drin, oder besser mit Kabel auf Rolle drin (wie beim Staubsauger).
Genau solche Strom-Ladestationen sind in Paris in grosser Anzahl für das Paris-AutoLib Programm für die E-Autos installiert. Schöne und stabile Technik und ich konnte sie mir auf der ecartec vor vielen Jahren als Messemodell mal anschauen. Ist nur rund 1 m oder so hoch. Das Kabel mit dem französischen Typ3 Stecker dran wird rausgezogen und ins Auto gesteckt. Super-Idee, sehr gute Ausführung. Habe ich aber sonst nirgendwo gesehen außer 2015 in Paris, und nach einigen Berichten werden wohl einige auf Typ2 Kupplungen umgebaut.

cavotec-ladestation-jpg.8287



Also Unterflurydrantenkappen mit einem Blitz drauf, da könnte man dann auch gleich Strom fürs Straßenfest anschließen.... oder Baustrom... so viele Möglichkeiten....
Solche "Elektranten" sind seit vielen Jahren erfolgreich im Einsatz, vor allem tatsächlich vielfach auf Marktplätzen für die Versorgung der Marktstände. Natürlich auch für Straßenfeste. Wir haben selber in Höchstadt schon vor vielen Jahren anläßlich einer E-Mobil-Rundfahrt unsere Fahrzeuge dran angeschlossen. Alles CEE Dosen mit 11 und 22 kW.

@ARC-Charge: Vieles von dem, was immer wieder vorgeschlagen wird - vor allem von Dir - gibt es seit vielen Jahren. Individuelle Abrechnungssysteme hat als erstes newmotion eingeführt - mit mäßigem Erfolg. Hauptsächlich werden die als normale Stromtankstellen genutzt. Auf privater Basis gibts seit vielen Jahren das Drehstromnetz.
Und Vorschläge für das Teilen von privaten Stromtankstellen mit Stromverkauf auf mehr oder weniger privater Basis gibts viele Vorschläge seit vielen Jahren. Auch und gerade hier im Forum wurde da schon vieles diskutiert.

Ich empfehle daher dringend, erst mal den Stand der Technik - oder wie man das nennt - genau zu erkunden. Nicht immer wieder das Rad neu erfinden mit dem fröhlichen Gedanken "machen wir mal was neues". Könnte gut sein, muss dann aber was wirklich neues werden. Sehe ich bei euch nicht. Die bisherigen Aktivitäten dieser Art sind nie über Gedankenspiele und Forendiskussionen heraus gekommen. Hauptsächlich, weil noch niemand ein wirklich gutes Geschäftsmodell dafür gefunden hat.

Solange zapfe ich weiterhin meinen eigenen Solarstrom zuhause oder unterwegs für 29 C/kWh über meine ADAC/EnBW Ladekarte. DC Schnellladung für 39 C/kWh oder kostenlos bei ALDI und anderen. Was besseres habe ich noch nicht gefunden. Oder was könnt ihr mir anbieten?
Und wenn ich lade, lege ich die Ladescheibe mit der Info über das vorraussichtliche Ladeende und meine Mobilfunknummer vorne ins Auto. Nennt sich "Ladeetikette" und ist eine Freundlichkeit gegenüber anderen ladewilligen E-Autofahrern. Hat allerdings noch niemand angerufen bisher. Wird sich ändern mit zunehmender E-Auto Dichte.

Mit solarmobilen Grüßen, Roland
 

wolfgang dwuzet

Bekanntes Mitglied
23.11.2006
3.336
Anhang anzeigen 8287


Mit solarmobilen Grüßen, Roland
#
wenn ich dran denke, wie warm mal eine kabeltrommel wurde als daran lediglich ein 1000w heizstrahler hing (wohlbemerkt bei 50m kabel AUF der trommel!!!!)
DANN WILL ICH GAR NICHT WISSEN; WIE LANGE EIN EI BRAUCHT BIS ES HARDGEKOCHT IST; WENN MAN ES BEI 22KW LADESTROM AUF DIE ROLLE LEGT;;;
NEINNEIN ICH HAB ZWAR NICHT ELEKTRICKSER GELLERNT; ABER DAS NE KABELTROMMEL IMMER ABGEWICKELT SEIN SOLLTE WEIss DOCH JEDER;;;
BYE WOLLE
 
  • Like
Wertungen: Horst Hobbie

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
3.795
Hi,
du wirst lachen, es gibt tatsaechlich recht gute Trommeln, da kannste auch im aufgewickelten Zustand ordentlich Zunder drauf geben. Die haben einfach nen groesseren Kabelquerschnitt. Wir haben so ein Teil von Wuerth, kost´ aber teuer Geld, der Geraet..
Wuerd mich aber auch interessieren: wie machen die das da oben mit dem aufgewickelten Ding..

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.208
91365 Reifenberg
#
wenn ich dran denke, wie warm mal eine kabeltrommel wurde als daran lediglich ein 1000w heizstrahler hing (wohlbemerkt bei 50m kabel AUF der trommel!!!!)
DANN WILL ICH GAR NICHT WISSEN; WIE LANGE EIN EI BRAUCHT BIS ES HARDGEKOCHT IST; WENN MAN ES BEI 22KW LADESTROM AUF DIE ROLLE LEGT;;;
NEINNEIN ICH HAB ZWAR NICHT ELEKTRICKSER GELLERNT; ABER DAS NE KABELTROMMEL IMMER ABGEWICKELT SEIN SOLLTE WEIss DOCH JEDER;;;
BYE WOLLE
Na Wolle, ist Dein Überhitzungsschutz kaputt. Der von Deiner Haushalts-Kabeltrommel, meine ich natürlich. Der hätte eigentlich abschalten sollen. Ich kenne keine Haushaltskabeltrommeln ohne sowas.

Und Deine Fragen sollten an Firma Cavotec gehen. Ich habe die gezeigte Kabeltrommel nicht konstruiert. Allerdings halte ich nach Betrachten der Internetveröffentlichungen von cavotec die Firma für kompetent. Die wird schon wissen, was sie macht. Die macht eher grosse Kabeltrommeln, nicht die kleinen Bau- und Heimtrommelm mit 1,5 qmm Querschnitt.
Und beim Betrachten des Bildes der Kabeltrommel der Ladestation fiel mir auf, dass im aufgerollten Zustand sicher kein Strom durch die rund 2 oder 3 m Kabel fließen kann. Wie sollte man das Auto an die Station ankoppeln? Etwas rausziehen muss also sein, und ich gehe davon aus, dass im eingerollten Zustand noch nicht mal Spannung auf dem Kabel und dem Stecker anliegen. Ist ja eine der Grundfunktionen der Typ2 und auch der Typ3 Stecker, dass sie in Ruhe immer spannungslos sind. Im übrigen halte ich cavotec für so kompetent, dass sie einen Überhitzungsschutz eingebaut haben.

Jedenfalls sind mir keine Berichte über Fehlfunktionen und Brände bei diesen Stationen bekannt geworden. Und ich halte diese Station noch immer für eine der gelungensten Lösungen des Ladeinfrastrukturproblems. Man muss nämlich kein eigenes Kabel aus dem Kofferraum raussuchen und in den Dreck legen. Man muss, was in Paris wohl relevant ist, auch nicht mit Diebstahl oder Vandalismus rechnen, jedenfalls nicht am eigenen Kabel.

Mit solarmobilen Grüßen, Roland
[SAT-mode EIN]
@ Oh Wolle, ich freue mich auf Deinen Besuch in Paris, damit Du mit einem Ei auf der Kabeltrommel endlich erfährst, wie lange es dauert, bis es hartgekocht ist.
Aber vielleicht ist ja das Paris-AutoLib Programm genau wegen solcher Probleme beedet worden. Wer weiß, wer weiß.
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.341
Ehrlich bei uns liegt an den Firmen Parkplätzen 63 A dreiphasig an und die 12 blauen CEE Dosen hat der Betriebselektriker in einen Nachmittag ran gedengelt wer braucht eine Wallbox fürs Laden über Nacht kein Mensch
Das ist eine pragmatische und kostengünstige Lösung die auch schon viele andere so realisiert haben.

Für eine temporäre Lösung, auch um den Bedarf zu bestimmen, ist das ok, aber als dauerhafte Lösung wenig geeignet.

Diese umständlich und auch nicht barrierefrei. Jeder Nutzer braucht einen entsprechenden ICCB (Kosten 300 - 500 €) mit Adapter für CEE, muss diesen jedes Mal aus dem Auto herausholen und installieren und deinstallieren. Da ist man schnell bei zusätzlichen 5 Minuten Zeitbedarf. Wenn die Installation der Witterung ausgesetzt ist macht man sich selbst und den Ablageort immer wieder nass und schmutzig. Zudem ist die nötige Kraft zum Ein-/Ausstecken für weniger kräftige Personen eher schwierig, und die Verbindung kann auch unter Last getrennt werden.

Wir haben mittlerweile an allen neuen E-Fahrzeugen den genormten Typ2 Stecker, der alle Anforderungen an ein leicht benutzbares System erfüllt. Deshalb halte für ein zukunftsgerichtetes System die Nutzung von Typ2 Wallboxen mit angeschlagenem Kabel für die richtige Lösung. Diese muss ja nicht an jedem Anschluss 11/22 kW liefern, sondern könnte sich auch auf 3,6 kW beschränken. Wenn man gleich ein Lastmanagement installiert kann man fast beliebig viele Anschlüsse damit versorgen.

Wenn das Ziel die Übernachtlader sind machen Anschlüsse mit 11/22 kW wenig Sinn. Ziel muss es dann sein keine dedizierte Ladeplätze zu haben sondern Parkplätze an denen man auch neben dem Parken laden kann. Und dies ohne irgendwelchen Zeitdruck den Parkplatz frei machen zu müssen.

Die CEE-Lösung hält die Kosten auf Infrastrukturseite gering, verschiebt aber die Kosten in Richtung Nutzer. Und wenn man annimmt dass die Gesamtzahl der Ladestationen weit geringer sein wird als die Gesamtzahl der Fahrzeuge, macht das auch von den Gesamtkosten keinen großen Sinn.

Mittelfristig wird sich wahrscheinlich auch ein Wandel von AC zu DC-Ladung ergeben, weil es bei entsprechender Ladestationsdichte keinen Sinn mehr macht dass jeder einen AC-Lader spazieren fährt. Auch hier ist die Zahl der Ladepunkte dann weit niedriger als die Zahl der Fahrzeuge. Für Zuhause kann man sich dann auch eine DC-Wallbox installieren und spart sich die Kosten und den Platz im Fahrzeug. Aber das wird wahrscheinlich noch 10 - 20 Jahre dauern.
 
  • Like
Wertungen: Berlingo-98

Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
370
Mittelfristig wird sich wahrscheinlich auch ein Wandel von AC zu DC-Ladung ergeben, weil es bei entsprechender Ladestationsdichte keinen Sinn mehr macht dass jeder einen AC-Lader spazieren fährt. Auch hier ist die Zahl der Ladepunkte dann weit niedriger als die Zahl der Fahrzeuge. Für Zuhause kann man sich dann auch eine DC-Wallbox installieren und spart sich die Kosten und den Platz im Fahrzeug. Aber das wird wahrscheinlich noch 10 - 20 Jahre dauern.
Das sehe ich so aktuell nicht wirklich.
Stand heute können nahezu alle modernen E-Fahrzeuge, die in D zugelassen werden die AC-Ladung über Typ2-Steckverbindung.
Weshalb sollte man da auf DC umstellen?
Welchen Vorteil hätte das?
Die Akkuspannungen sind ja nicht normiert und die Akkuchemie auch nicht. Die Wandlung auf die passende Ladespannung und die entsprechende Überwachung müsste also ohnehin im PKW stattfinden. Die einzige Alternative wären "Wallboxen" mit CCS. Dabei wird in der "Wallbox" ein entsprechendes Weitbereichs-Netzteil entsprechend der Fahrzeugspannung eingestellt um dieses entsprechend zu laden. Gleichzeitig muss die Kommunikation mit ebenjenem aber sichergestellt sein, um den Akku nicht zu überladen.
Diese Netzteile sind entsprechend teuer.
Dazu kommt, dass das Stromnetz ja ohnehin 230V bzw. 400V-basiert arbeitet - also die Wandlung lediglich vom PKW in die Wallbox transferiert würde.
Das macht aber nur bei besonders großen Ladeleistungen Sinn (dann spart man damit auch wirklich Gewicht ein).
Für Schnarchlader <3,7kW macht das aber wenig Sinn, denn diese Ladegeräte sind bereits in den Fahrzeugen integriert und nicht besonders schwer oder sperrig. Ein Verzicht darauf würde lediglich die Kompatibilität mit vorhandener Infrastruktur erschweren und damit vermutlich zu Akzeptanzproblemen führen.
Schuko oder CEE-Buchsen sind nahezu überall zu finden. Typ2 inzwischen auch. DC-Lader findet man praktisch nur an Autobahnen.
Ich sehe eher, dass die Kompatibilität mit vorhandener Infrastruktur möglichst umfassend gewährleistet sein sollte, um eben laden zu können, wo immer man gerade parkt. Daher sehe ich aktuell keinen Sinn in einer Umstellung auf eine reine DC-Ladeinfrastruktur. Der Zug ist (zumindest vorerst) u.a. dank Typ2 abgefahren.
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.208
91365 Reifenberg
Typ2 ist schon schön, weil es mittlerweile fast überall ist. Nehme ich daher auch gerne, vor allem unterwegs.
Aber: mein Auto nimmt AC leider nur 3,2 kW max., also einphasig 14 A (gemessen). Das ist natürlich etwas langsam unterwegs. Übernacht prima, aber sonst würden die Ladepausen zu lang.
... und DC ist zwar prima, wenn es denn vorhanden ist. Ist aber leider nicht überall dort, wo ich es brauchen könnte.

Zum Verständnis: gegenüber früher, also gegenüber meinen emobilen Anfangsjahren 1985 und später, haben wir heute goldene Zeiten, und ich habe auch unterwegs bisher keine Probleme gehabt. Vor allem, weil ich mich auskenne und ein ganz klein wenig vorplane. Ich habe zwar blaue Augen, bin aber nicht wirklich blauäugig (wie man so sagt). Dank www.lemnet.org, www.chargeprice.app und der mobility+ app der EnBW und dank goingelectric geht das heute super. Jedenfalls habe ich mit meinen apps und Ladekarten schon beim Überführen von Fahrzeugen geholfen, und der Kollege (der schon seit 5 Jahren elektrisch fährt und noch nie außer Haus geladen hatte) war beeindruckt davon, was heute unterwegs möglich ist und wie leicht das geht. War damals ein Peugeot Ion mit Chademo.

Bleiben zwei Anwendungs- bzw. Problembereiche übrig:
Bei Verwandten oder Bekannten am Haus laden, z.B. bei Besuchen dort. Schuko gibts fast immer, Drehstrom nur manchmal. Gilt auch für viele Hotels und fast alle Jugendherbergen. Nie wurde mir dort Strom verweigert, als ich seinzeit mit meinem AX electrique unterwegs war. Ein einfaches ICCB ist immer dabei. Nachdem ich ein gutes Gerät mit Mess- und Anzeigegerät für 123 Euro fand, liegt eines davon immer im Auto und eines hängt als semi-permanente Ladestation zuhause im Auto-Unterstellplatz. Einfach so aus Bequemlichkeit.
Für zukünftige und geplante Autos mit 11kW Typ2 Eingang ist ein äußerlich fast gleiches Gerät mit Drehstromstecker für 230 Euro auch preislich tragbar. Einphasig geht auch, jedenfalls nach meinem ersten Test problemlos. Beide übrigens über aliexpress aus China, aber ab Auslieferungslager Tschien und nach wenigen Tagen angekommen.

Zweiter Fall ist Schnellladen unterwegs über Chademo-Eingang auch dort, wo keine DC Lader sind oder wo sie zu weit weg von meinen geplanten Zwischenstopps sind. Da könnte ich natürlich einen mobilen Adapter von 22 kW Drehstrom auf DC nehmen. Gibts mit 60A Ausgangsstrom für schlappe 5.500 Euro zu kaufen beim Dennis ab Sylt. So ganz spontan konnte ich mich noch nicht zum Kauf durchringen, aber so ganz aus dem Blickfeld bleibt diese Möglichkeit bzw. dieses Gerät auch nicht. Vielleicht wird sowas ja noch kleiner, leichter und billiger. Mein Leistungsteil mit 50A Ausgang und 11kg Gewicht würde ich auch gerne für sowas hernehmen, mir fehlt nur der Chademo Controller dazu. Und mit Energie- hin-und-her Funktion, also Vehicle to home. Das wäre dann wirklich schön. Die bisherigen Angebote haben nach meinem Geschmack doch immer noch zu viel Pionier- und Forschungscharakter.

Also zur Frage zurück: "Ladeinfrastruktur" finde ich, dass es keine wirklichen Probleme mehr gibt (außer natürlich zugeparkten oder kaputten Ladestationen). Außer man hat keine Ahnung und will nicht wirklich dazulernen. Aber Raum nach oben bzw. Verbesserungspotential gibt es freilich je nach individuellen Wünschen und Bedürfnissen. Zum Beispiel auch für Reisen durch Marokko, oder zum Nordkap, oder sonstigen exotischen Wünschen und Bedürfnissen. Man darf ja noch....

Und zum Thema "selektive Wahrnehmung": Meine Frau sucht gerne Pilze. Die sieht sie im Wald überall, auch dort wo ich nix sehe. Ich sehe dafür überall Lademöglichkeiten, auch dort, wo andere nix sehen. Aber so geht es nach vielen Berichten den meisten E-Auto-Fahrern. Nach einiger Zeit habens fast alle drauf und wissen, wo es Strom gibt. Bleibt nur noch der Run auf die kostengünstigen bzw. kostenlosen Stationen. Die z.T. wahnsinnig überteuerten sind manchmal das Problem, doch die kann ich mittlerweile gut meiden. Ich denke, der Markt wirds richten. Die Probleme von einem der bekanntesten Abzocker-Systeme geistern gerade durchs Netz. Suchen frisches Kapital, und selbst VW will da nix mehr geben.

Mit solarmobilen Grüßen, Roland
... und selbst das E-Autofahren ohne eigene Heimladestation sollte heute gehen dank grossen Akkus und vielen öffentlichen Stationen. Auch Ladestationen beim Arbeitgeber sind da hochwillkommen (habe eigene Erfahrungen dazu bereits 1993 mit dem Aufladen meines damaligen ATW Ligier bei Siemens in Nürnberg, seinerzeit noch an einer normalen vorhanden Schuko-Außensteckdose). Berichte dazu finden sich zum Ärger der Verbrennerlobby immer mehr im Netz.
 

Kamikaze

Aktives Mitglied
24.08.2020
370
Nie wurde mir [...] Strom verweigert,
Ich fürchte, dass das noch so war, als E-Mobile noch ein Kuriosum waren. Ich wurde bereits mehrfach mit sehr drastischen Worten angesprochen, als ich mein EL während des Einkaufs an einer "E-Bike"-Schuko des Supermarkts angestöpselt habe.
Die Akzeptanz scheint da mit zunehmender Marktdurchdringung der E-Mobilität ab zu nehmen (vermutlich auch dank zunehmender Anzahl an Vollpfosten in diesem Bereich*)...

*) Damit meine auch ausdrücklich KEINEN der hier anwesenden!
 

ARC-Charge

Neues Mitglied
14.01.2021
17
Köln
arc-charge.de
Hallo zusammen,

generell freut es uns, dass ihr euch alle so begeistert über Elektromobilität austauschen wollt.

Mit unserem Beitrag wollten wir Interesse an unserem Konzept erzeugen und Gesprächspartner finden, die sich für das, was wir machen, interessieren und sich mit uns in einem persönlichen Gespräch austauschen wollen.

Dazu sind wir weiterhin jederzeit bereit.

Vielen Dank trotzdem für eure offene Kritik!

Beste Grüße

Carl und Niklas
ARC Charge
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.208
91365 Reifenberg
Mit unserem Beitrag wollten wir Interesse an unserem Konzept erzeugen und Gesprächspartner finden, die sich für das, was wir machen, interessieren und sich mit uns in einem persönlichen Gespräch austauschen wollen.
.. und noch immer weiß ich nicht, was das ist. Also was genau ihr machen wollt. Also erübrigt sich weitere Diskussion. Wäre ja rumreden um "die Katze im Sack", oder wie man das so nennt. Persönliches Gespräch? Ich will ja nix von euch, ihr wollt was von uns. Ist dies Forum nicht persönlich genug?

Mit solarmobilen Grüßen, Roland
 

Anmelden

Neue Themen

Adblock ?

Wir verstehen, dass Werbung nervig sein kann!

Der Adblock macht einen großartigen Job bei der Blockierung von Anzeigen, aber er blockiert auch nützliche Funktionen unserer Website. Für die beste Website-Erfahrung deaktiviere bitte deinen AdBlocker.

Alternativ wird die Meldung wird nicht mehr angezeigt, wenn du angemeldet bist.
Als Mitglied kostenlos registrieren
Login für Mitglieder

Ich habe meinen Adblock deaktiviert!