Moin - Interessierter aus Hannover


Andy_T

Neues Mitglied
16.04.2019
13
Hallo, wollte mich mal hier melden, mein Name ist Andreas, bin in den "besten Jahren", kurz vor der großen 5, verheiratet, 2 Kids, seit einigen Jahren wohnhaft in Hannover.

Weiß nicht, ob es die Midlife-Crisis ist, aber ich interessiere mich in den letzten Jahren vermehrt für das Thema Elektromobilität, ohne aber bis jetzt den Sprung gewagt zu haben.

Warum? Vermutlich Knausrigkeit, denn obwohl ich mich beruflich schon seit einigen Jahrzehnten im Umkreis der Autoindustrie herumtreibe, war ich bisher auch noch nie bereit, für einen Neuwagen eine Menge Geld in die Hand zu nehmen. Vermutlich von meinem Vater geerbt, der war Hobby-Schrauber mit Käfer-Affinität, so daß ich, bis ich selbst mit der Fahrschule begann, kaum jemals in einem Auto gesessen hatte, das weniger als 10 Jahre alt war...

Klar, ein CLK Cabrio oder 911 als Firmenwagen (als ich noch bei Firmen im Raum Stuttgart tätig war) hatten einige Jahre lang viel Spass gemacht, privat tut's aber der fast 20 Jahre alte E200 mit Autogasanlage (und insgesamt 120,000 km auf der Uhr) noch gut, da ich mich, wo möglich, gerne auf 2 Rädern (gerne aus eigener Kraft) oder öffentlich fortbewege. Für das, was ich da im Monat an Autogas tanke, zuzüglich der CO2-Zertifikate gegen's schlechte Gewissen, könnte ich mir vermutlich kaum die monatliche Batteriemiete leisten, geschweige denn die dazugehörige Leasingrate.

Das Thema interessiert mich trotzdem und ich möchte mich mal kundig machen, unter welchen Umständen ein Umstieg bzw eine zusätzliche Anschaffung Sinn machen könnte. Sowas wie ein gebrauchter Leaf oder ein von Lorey umgebauter Käfer oder 2CV wäre eventuell eine Möglichkeit, gemeinsam mit meiner Frau (beim selben Unternehmen beschäftigt) bei schlechtem Wetter die 15 km (einfache Strecke) ins Büro zurückzulegen. Alleine ist das Zweirad nämlich einfacher bzw. spassiger.

Habe auch nix gegen Elektroroller oder so etwas wie den Torrot Velocipedo (Wetterschutz), wobei ich nicht weiß, unter welchen Bedingungen meine Frau dazu bereit wäre, mit sowas ins Büro zu rollen, die ist da eher traditionell eingestellt. Aber auch hier der Vergleich, daß ein neuer Elektroroller, mit dem ich so einigermaßen im Stadtverkehr mitschwimmen kann, mehr kostet, als ich für meine CBF 600 mit ABS bezahlt hatte (die auch noch unter 5,000 km auf der Uhr hat)
 
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wolfgang dwuzet

Bekanntes Mitglied
23.11.2006
2.885
hallo,
was genau suchst du???
und wieviel willst du dafür ausgeben???
einmal nen groooßen batzen
oder erstmal nen mittleren
oder nur wenig dafür mir restaurierkosten usw
zwei city el, mit denen ihr dann hintereinander fahren könntet,
oder einen twizzy gibts ja mittlerweile auch mit kaufbatterie,
oder ein kleines richtiges auto,
und welche zulassungsart,
45er mit versicherungskennzeichen??
oder pkw-zulassung??
bye wolle
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.159
Nun "wasch mich ........" würde so mancher denken.

Bei den Vorgaben wird eine Empfehlung schwer, denn alles was langfristig billiger kommen könnt bedeutet erstmal eine ordentliche anfangs invest. Und ein altes GAS-Auto zu unterbieten ist auch schwer.

Quintessenz

Kauf dir ein Pedelec! (bei der Empfehlung kann ich garnichts verkehrt machen ;-) )
 

Andy_T

Neues Mitglied
16.04.2019
13
Hallo Wolfgang,

danke für Deine Fragen, die helfen mir auch, mir klar zu werden, warum ich mich hier herumtreibe :)

also 2x City-El, 45er, Twizy sind jetzt alles keine Optionen, die ich sehe.
Großer Batzen möchte ich auch nicht ausgeben, wobei ich als großen Batzen jetzt schon alles, was über EUR 20K hinausgeht, beschreiben würde, da ich aufgrund meiner persönlichen Einstellung schlicht und einfach nicht bereit bin, so viel für ein doofes Kraftfahrzeug auszugeben.

Passende Restaurationsobjekte habe ich jetzt auch keine im Zugriff, da das, was als Hinterlassenschaft meines Vaters noch in der heimischen Garage herumsteht, (z.B. Käfer, DKW F89, 911, W111 Coupe) in Österreich zugelassen ist, ich aber seit 20 Jahren in D lebe. Darüberhinaus fehlen mir Zeit, Platz und die Fähigkeit, da selbst kompetent Hand anzulegen.

Also läuft es sich wohl auf sowas wie einen älteren, noch fahrbereiten Leaf raus...
 
Kann ich nur unterstreichen, die Saxo und 106er sind Alterungsfrei und laufen sehr gut, Ersatzeile sind Serienteile was das restliche Fahrzeug angeht sind simple reparabel.
Ich fahre täglich 57km zur Arbeit, im Winter lade ich da, im Sommer schaffe ich es hin und zurück.
Umrüstung ist etwas kostenintensiver, aber auch ein Witz. Man sollte aber Alle Höchst-Spannungen, die erreicht werden mit berücksichtigen, das es dann kein Kummer gibt, bei Überlastung oder ähnliches.
Das Wissen und Erfahrungen aber um diese teils schon über 20 jähre alten Fahrzeuge ist enorm und es gibt inzwischen Sogar eine App zur Einstellung von den verschiedensten Parameter für diese PSA-Fahrzeuge.
Wenn man gluck hat erwischt man ohne große Aktion einen guten Wagen für ein Witz des Geldes was andere Fahrzeuge sonst kosten. Aber das Wichtigste, keinerlei Batteriemieten o.ä. für 3500-6000€ ist das alles drin.
Bei der richtigen Versicherung kommt man dann noch auf Unterhaltskosten von 108€ Versicherung per Anno und 38€ Steuern. und mit einem Adapter läd man problemlos an den öffentlichen, meist noch kostenlosen Zapfanlagen oder simple zuhause am 230v-Netz.
Ich mag die Lütten Flitzer ;)(y)
 

Andy_T

Neues Mitglied
16.04.2019
13
Das hört sich in der Tat interessant an.
In welcher Region steht denn der Saxo? Ist aus dem Inserat leider nicht ersichtlich.
Noch eine Frage - ist das ein Zweisitzer, oder hat der wie der normale Saxo 4 Sitze?
Bei meinem Glück steht der sicher am Bodensee, um die Besichtigung von Hannover aus interessant zu gestalten ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:

wolfgang dwuzet

Bekanntes Mitglied
23.11.2006
2.885
also die saxo die ich kenn sind alle 4/5 sitzer
und da du oben 20 mille schriebst,
und der saxo 3,5 kostet liegt das wohl im budget,
und man könnte (falls nötig) noch etwas inbatterie-erneuerung mit reichweitenvergrößerung oder/und schnelleres laden investieren
mein stromerle kostete 5,5 und um ihn auf meine belange zurechtzuschnitzen waren nochmal knappe 4 nötig...
bye wolle
 

Andy_T

Neues Mitglied
16.04.2019
13
Ja, ich hatte bei der Recherche einen Saxo grsehen, bei dem wohl die Rücksitze durch weitere Batterien ersetzt waren, daher war ich mir unsicher. In der Tat, der sieht interessant aus.
 
Das hört sich in der Tat interessant an.
In welcher Region steht denn der Saxo? Ist aus dem Inserat leider nicht ersichtlich.
Noch eine Frage - ist das ein Zweisitzer, oder hat der wie der normale Saxo 4 Sitze?
Bei meinem Glück steht der sicher am Bodensee, um die Besichtigung von Hannover aus interessant zu gestalten ;-)
Ich hab einen Höhe Hamburg über😉👍
 
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Wertungen: Andy_T

Andy_T

Neues Mitglied
16.04.2019
13
Alles interessant! Muss mich da erst mal weiter schlau machen.

Nach etwas Recherche auf Autoscout erscheint auch der “Drilling” recht interessant.

Generell, kann man beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos die Qualität und erwartete Lebensdauer der Batterie irgendwie prüfen? (jetzt bei LiIon vor allem)
 

Hintermeier Sepp

Mitglied
06.10.2018
76
Der Saxo ist ein 4 Sitzer, hab ich ihm vor 5 Jahren verkauft, seitdem 70-80000 draufgefahren
Akkus in Ordnung! Oder verkaufen und Lithium rein????
Ich würde ihn so lassen!
 

microcar

Aktives Mitglied
02.08.2010
314
Darüberhinaus fehlen mir Zeit, Platz und die Fähigkeit, da selbst kompetent Hand anzulegen.

Also läuft es sich wohl auf sowas wie einen älteren, noch fahrbereiten Leaf raus...
In diesem Falle Finger weg von den alten PSA-Fahrzeugen wie Saxo, 106er inclusive Renault Fahrzeuge mit Nicad-Akkus............!!!!
Die üblicherweise darin verbauten Saft-Akkus machen meistens über kurz oder lang Ärger u.das ist nur ein Feld für Bastler, da kein ganz leichtes Unterfangen bzw. setzt auch einiges an Sachkennntnis im Umgang mit der Akkutechnik voraus wenn man damit längerfristig nicht ganz unglücklich werden möchte.........
Der Umbau auf Lithium-Akkus ist recht kostspielig u.dann hat man immer noch ein altes Auto was auch ab u. an Ärger macht u. wohin gehst Du dann wenn Du es nicht selbst machen willst/kannst wenn was am HV-System defekt ist?????
Der Drilling ist ein zeitgemässes E-Auto mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis...... wenn man nicht übers Ohr gehauen wird wie ein andrer User hier.........aber auch ein Leaf wäre in Ordnung wenn man etwas tiefer in Tasche greifen möchte........
Wenn man Wert legt auf höchste Flexibilität beim Aufladen ist ein ZOE mit 43KW-AC-Lader die erste Wahl.........
 
Zuletzt bearbeitet:

Hintermeier Sepp

Mitglied
06.10.2018
76
Fahre seit 115000 km 106 er Bj. 2002 mit Ni-Cd seit 95000km-9 Jahre noch 100% Leistung!
wenn man weiss was man tut dann geht das. Aber die ganzen Bastler die meinen alles besser zu wissen,
Ladeabbruch, damit die Akkus geschont werden und lauter so Zeug, Schrotten das meiste!
Oder die Akkus haben schon Vorschäden, dann Bastelbude!
 
Fahre seit 115000 km 106 er Bj. 2002 mit Ni-Cd seit 95000km-9 Jahre noch 100% Leistung!
wenn man weiss was man tut dann geht das. Aber die ganzen Bastler die meinen alles besser zu wissen,
Ladeabbruch, damit die Akkus geschont werden und lauter so Zeug, Schrotten das meiste!
Oder die Akkus haben schon Vorschäden, dann Bastelbude!
So siehts aus, man kann doch nicht pauschal ein teils 25 Jahre altes Elektroauto-System was erfolgreich läuft, einfach kaputt sagen. ich fahre erfolgreich mit dem System und viele Andere auch.
Natürlich ist das nicht mit einen System in aus der heutigen Zeit vergleichbar.
Aber auch die EV-Systeme von heute kranken auch und kostspieliger... Zoe´s Motoren sind letztes Jahre hundertfach den Hitzetod gestorben, Lion-Zellen der Drillinge versagten und nur ein kompletttausch wurde angeboten, bis nun endlich auch PSA hinterher zog und mehr Garantie übernahm, also einfach alles schlecht reden kann jeder..
Ein Elektroauto (LiIon)brennt ab, alle sind entsetzt, 50 Benziner und Dieselfahrzeuge brennen täglich in Deutschland aus, keinen Interessiert.
Und sind es nicht die Bastler, die sich die meist besten Lösungen erarbeitet hatten, meist aus der Not heraus, da sie ihr Fahrzeug täglich brauchen.
Wir wollen alle so ökonomisch und umweltbewusst sein, ein System was 25 jähre läuft mit ein und der gleichen Batterie kann nur von Leuten schlecht geredet werden, der damit kein Geld verdienen können, weshalb man auch die guten NiCd´s verboten hat.
Man hat diese in Bunkern aus dem 2. Weltkrieg gefunden, nach einer Wasserkur waren die wieder Funktionsfähig.
Heute kommen Leute zu Tode, da sich die gute neue Lion-Technik durch ein Fehler selbst entzündet hat und der Fahrradakku die Bude ausgebrannt hat, hab ich noch nie von einem NiCd Akku gehört...

In dem Sinne, ich versuche meine PSA´s mindestens solange zu fahren bis am Nummernschild ein HE nach 30 Jahren steht ;)(y)
 
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Wertungen: Kadett75

Andi aus Bad Essen

Aktives Mitglied
05.02.2010
1.727
Ich würde als 106 Fahrer auch zum Zoe raten.
ICh habe meine Akkus seit 111000 km drin und habe 2 mal einen gebrauchte nachgebaut. Das ist als Laie nicht ganz ohne.
Dazu alle 50.000 die Kohlen tauschen und 100000 die Simmerringe am Motor. Das macht auch nicht jede Werkstatt. Insgesamt habe ich bereits 2 mal den Motor rausgehabt. Mit einer fitten Werkstatt um die Ecke geht das, aber ohne Sachkenntnis ein Waagnis.
Ansonsten ein schönes Auto ohne viel Pflegeaufwand. Habe sonst wenig Ärger gehabt die letzten 80.000 km
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.159
Nun wie auch immer - wenn keine Schrauberkenntnisse vorhanden ; keine Leihhebebühne in der Nähe.
Oder eine so Sachen engagierte Werkstatt wie z.B. der hier Beitragschreibende Sepp Hintermeier.
Und man auch nichts in Bezug dessen dazu lernnen will/kann sonderen erstmal EINFACH Nutzer von EV sein will/muß.

Der ist schon alleine wegen dem verfügbaren Händlernetz mit Mitarbeitern die einen standardisiertes Schulungsprogramm durchlaufen haben müß(t)en.

Mit aktuellen Fahrzeugen gut beraten, selber einen Rapid Express der erstenTage nutztend; dann von anderen gelegentlich einen Berlingo und zu guter Letzt - grade bevor ich mich hier hingesetzt habe einen Drilling.
Das sind in allen schon Welten.

Einigen wir uns doch mal darauf ein NICD- kommt erstmal nicht ganz ohne Pflege aus und ja nach 20 Jahren darf auch mal ein Block unerwartet hopps gehen bzw. damit gerechnet werden (Warum habe ich sovile male hergeleitet und begründet ist hier und jetzt erstmal unwichtig )
Und in dem Kontext pauschalisiert wird keine Werkstatt an so einem Fahrzeug freiwillig ran gehen. (wenn es nicht jemand wie s.Hintermeier ist. (wenn er das besagte Fahrzeug kennt, möchte ich geren zutrauen das diese im notwendigen Umfang gepflegt wurde und somit ein guter Kauf sein könnte ) Nur muß man eben die Frage klören wer wird in Zukunft .....

Wenn das nicht gesichert ist oder gesichert werden kann - UND DIY keine Option ist.

DANN bleibt nur Drilling und co.
 

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