Zuhause Laden, Gehweg, Strassenanliegergebrauch


dl3daz

Neues Mitglied
28.10.2018
35
Ich lade meine Saxos (den abgefackeltenund jetzt den "neuen") an der Schukosteckdose im Garten, der zur Strasse hin liegt.
Das Ladekabel lege ich auf ca. 1,50m über den Gehweg und sichere es mit einer Fußmatte. Wegen der Stolpergefahr mache ich mir keine Sorgen, denn wer es über den holprigen, kaputten Gehweg bis zu meinemLadekabel schafft, stolpert da nicht darüber ;-)

Jetzt hat mich die Nachbarin, deren schon vorher leidend aussehende Hecke durch den Brand des ersten Saxo etwas angetrocknet war, aufgefordert, "das Elektroauto" doch an meinem Garten zu parken. Da ich das nicht tun werde, erwarte ich "weitere Schritte"...

Klar ist, dass die mir nicht vorschreiben kann, wo ich parke. Ich wäre nur gerne darauf vorbereitet, dass die der Polizei oder dem Ordnungsamt steckt, dass ich alle paar Tage das Kabel über den Gehweg lege.
Dazu habe ich etwas die Suchmaschinen bemüht und bin auf den "Strassenanliegergebrauch" gestoßen. Auszug: "Der erlaubnisfreie Anliegergebrauch umfasst eine nach der Verkehrsanschauung unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten angemessene Nutzung des öffentlichen Straßenraums durch den Anlieger, soweit diese Benutzung den Gemeingebrauch nicht dauernd ausschließt, erheblich beeinträchtigt oder in den Straßenkörper eingreift."
Hat hier schon jemand Erfahrungen damit oder kennt sich so weit aus, dass er was dazu sagen kann?

Alternativ kann ich das Kabel notfalls in 3m Höhe über einen Strassenbaum in den Garten führen...

Gruß,
Falk
 

Thomas Pernau (Ion)

Aktives Mitglied
22.02.2012
575
glei bei Blaubeira
Ich musste mir eine Zeit lang ähnlich behelfen. Glücklicherweise kein Gehweg aber Fahrzeugposition +/- 25 m von der Gartensteckdose. Das Fahrzeug stand jeden Tag an einer anderen Stelle und ich musste jeweils das Kabel dorthin ziehen, teilweise zwei Zugänge zu Häusern zu queren. In Rommelstadt darf man nicht wählerisch sein wegen Parkplatz . Ich habe nie was abgedeckt, sondern ein gut sichtbares Kabel verwendet. Gemecker gab es nur einmal, nicht wegen dem Kabel sondern weil das Fahrzeug die Mülleimer blockiert hat.

Thomas

Mein Weg zur Arbeit... 5 km horizontal und 200 m vertikal. Mitm Fahrrad.
 

wolfgang dwuzet

Bekanntes Mitglied
23.11.2006
2.974
hallo falk,
ÜBER den baum darfst du,
AUF dem gehweg kanns durchaus probleme mit der obrigkeit geben,,,
es gibt aber sowas
damit bist du auf der sichersten seite,
und auch die obrigkeit sollte damit kein problem haben können,,,
bye wolle
 

Reiner106

Mitglied
07.05.2018
174
nahe Giessen / Hessen
Da ich in der VA Technik unterwegs bin, kenn ich die Dinger gut... Die von Kirstein sind billig und gut, stinken aber nach Gummi wie Hölle.. Nach Jahren noch... Also nix für "ins Auto legen"... Selbst in Raucherclubs haben die Dinger Ihren "Abrduck" hinterlassen...

Es gibt die Teile auch von adamhall (defender) oder Penn Elcom und zu anderen (auch aus China direkt - aber vorsicht, die riechen auch teilweise sehr..).

Ohne hier Werbung machen zu wollen - wir haben noch ein paar Einzelstücke - wenn Du was brauchst (gummimief und ohne) ....
 

thegray

Bekanntes Mitglied
15.04.2008
8.201
OBACHT
Nun ändert aber nichts an der Tatsache das man öffentlichen Raum "Mist-Braucht" - wenn man was "konstruieren" will.
Braucht man nur....(ausreichend Motivation vorausgesetzt )....."Frage" hat der eine Genehmigung- weil ich bin gestolpert ...Attest folgt beiliegend.... und schon hat man gleich zwei Probleme.
Ich würde sehen der NAchbarrin mal bei einem Kaffee vorzuschlagen von woe anders "Evtl. von einem Umbau oder Abriss" eine Hecke zu besorgen und einzu buddeln und über die Zeit bis sie richtig Wurzeln schlägt - quasi Patenschaft einzugehen ....

Unproblematischer sehe ich da - zu einem Baum zu springen das Kabel mit Ringen aus Fahradschläuchen zu sicheren und mit einem Schwamm und Farbe etwas "Camouflage" betreiben und eine Steckdose setzten ohne die Pflanze anzugreifen - von der man dann aus zum Fahrzeug geht.
Dann ist man ;
a: was die Bürgersteig Nutzung angeht, auf jeden Fall raus.
b: auch bei der Gefährdungshaftung
c: denn eine Kabelverlegung ist keine Typische Nutzung eines Bürgersteigs - zumal alles was über eine Innenreinigung mit einem Staubsauger hinaus geht, als eine "dauerhafte Einrichtung" angesehen werden könnte - so der Schimmel.

C: kommt mir die Frage ist das verlegte Kabel - also- nicht das eigentliche Ladekabel sonderen das Verlängerungskabel in der Fahrzeughaftpflicht drin?
Wenn ich mal wieder Typisch Deutsch Denke und das Rechtswesen entsprechend auslege - Könnte das Verlöngerungskabel von der Fahrzeugversicherung nicht anerkannt werden - in so einem Fall ist es NOCH sinnvoller eine (ohnehin ) Privathaftpflicht zu haben.

Ps.:
Bei mir ist es ein Blumenkasten mit Kunstblumen.
 

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