UNMOGLICH SMART EQ In BELGIEN ZU LADEN AUF 230-1


URBAIN MATTELE

Neues Mitglied
15.01.2019
1
In BElgien haben +/- 30-40 % der Hausen ein 230-V-3 Fase Netz Anschluss.
In diesen Fall ist es unmöglich den Auto zu laden
 

sprint

Neues Mitglied
22.08.2018
34
Wikipedia sagt zum belgischen Netzt
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also warum sollte ich den Smart nicht an Phase Phase laden können?
 

wolfgang dwuzet

Bekanntes Mitglied
23.11.2006
3.053
und wenn due in belgien keinen erdleiter haben, ...
vieleicht so machen, wie in meinem haus baujahr 1934
45cm stahlnagel in den boden, kabel dran in den sicherungskasten,,,, fertisch...
mein stromer und alle die bisher bei mir geladen haben konnten keine probleme feststellen,,,
bye wolle
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
9.750
Hallo

Das geht schon aber nur mit speziellen Frequenzumrichtern. Ich hab über 10 Jahre lang in Belgien Sonnenstudios gebaut. Je nach Provinz kanns auch richtigen Drehstrom geben, die meisten Industriegebiete haben eigene Trafos.

Gruß

Roman
 

Ralf Wagner

Administrator
15.03.2007
4.570
Filderstadt
www.elweb.info
Solangsam habe ich den Eingangspost verstanden. Der neue Smart mit Schnelllader hat die Ladeelektronik von der Ladezicke ZOE geerbt, mit kleinen Verbesserungen. Grundsätzlich gibt es im Smart aber eine sehr harte Netzüberprüfung. Ohne eindeutigen N und PE, wird die Ladung nicht funktionieren. Es war mir allerdings nicht klar, dass Belgien auch ein Drehstromnetz mit 230V statt 400V hat, zudem ein TT Netz
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
9.750
Hallo

Viel schlimmer den N gibts auch nicht. Wie schon gesagt entweder eigener Trafo oder Frequenzumrichter.

Gruß

Roman
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.013
91365 Reifenberg
....Es war mir allerdings nicht klar, dass Belgien auch ein Drehstromnetz mit 230V statt 400V hat, zudem ein TT Netz
Dies TT Netz scheint ja ziemlichen Ärger zu machen für einige Ladegeräte für E-Autos. Dabei ist es laut Wikipedia noch ziemlich häufig:

In Deutschland betreiben heute noch einige Verteilnetzbetreiber (VNB) im größeren Umfang TT-Systeme.....
In Italien ist in Haushalten das TT-System üblich, ....
In Spanien ist das TT-System Standard für alle Installationen, .....
In Frankreich wird ebenfalls das TT-System in allen Installationen verwendet, die ....
Auch in Belgien findet sich das TT-Netz noch häufig, ....

Genauere Angaben bei Wikipedia. Aber wenn es so häufig ist, sollten die üblichen Ladegeräte doch damit zurecht kommen. Und wie werden die Typ2 Ladestationen angeschlossen? Na ja, das ist nicht meine Sache, die Elektriker, die das machen, werden schon wissen, was sie tun müssen. Denn vielfache Aufschreie, dass da was nicht funktioniert, habe ich noch nicht gehört.

Aber wenn ich mir die Wikipedia Auflistung der verschiedenen Stromsysteme und Steckersysteme so anschaue, dass könnte es schon eine besondere Herausforderung werden, das an anderer Stelle in der Vergangangenheit geforderte Welt-Ladegerät zu bauen. Dieses 230V Drehstromsystem gibts danach noch in Andorra und - man höre und staune - in Teilen von Berlin.

Gruss, Roland
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.013
91365 Reifenberg
Ich ergänze aufgrund kürzlich gemachter Erfahrungen:

Es gibt (gab) in Marokko auch Probleme mit dem Laden von E-Autos, sehr wahrscheinlich wegen der Erdung. Ist jedenfalls meine Beobachtung während der kürzlich zu Ende gegangenen rivemaroc. An vielen Ladehalten haben die Teslas, der Kona und die ZOE über die NRGkick und die go-e Adapter am Drehstromnetz kurz getestet und dann nicht oder nur nach Tricksereien geladen. Die Tesla-eigenen Drehstromadapter haben nur kurz getestet und dann abgeschaltet. Am wenigsten gezickt haben die NRGkick Adapter. Einphasig sowieso nicht. Auch der Juice-booster machte vieles klaglos mit und hat eigentlich immer geladen ohne Mucken, jedenfalls einphasig den KONA.

Grund für Probleme wahrscheinlich immer wieder: unklare Erdungs- und Schutzleiteranschlüsse.
Das ZOE Team mit seiner kleinen Batterie und nur 150 km Reichweite mußte laden und hat dann in seine Drehstrom-Stecker eine temporäre Brücke gelegt zwischen N und PE. Dann gings meist. Zulässig? Keine Ahnung, unterwegs will man einfach laden und weiterkommen. Jetzt wird ein Universaladapter mit Schalter gebaut, evtl. mit einem kleinen Widerstand.

Dass man gelegentlich auch auf 4polige Drehstromdosen (wie in Italien), also ohne N oder Sternpunktleiter trifft, ist schon sehr bedauerlich. Da konnte keines der 14 Teams was mit anfangen. Die mitgeführten Stecker waren da einfach nicht reinzubekommen. Und wahrscheinlich kann auch kein Ladegerät ohne N auskommen.

Und ein weiterer üblicher Fehler - auch schon in Deutschland beobachtet - ist die Absicherung mit nur 20 oder 25 A von 32er Drehstromdosen. Da flogen dann gleich am ersten Tag in Tanger am Hotel die Sicherungen. Die hatten immerhin fünf von den 32A Dosen bereitgestellt. Niemand hatte sich die Mühe gemacht, mal auf die Sicherungen zu schauen, und dann flogen natürlich nach kurzer Zeit die Sicherungen. Dose Nr. 1 war mit 25A abgesichert, die anderen vier mit je 20A. Habs dann mit einem dicken Filzschreiber drauf geschrieben. Dann gings problemlos.

In einem anderen Hotel in Marrakesch dann ein Kasten ordentlich an der Wand mit 8 Dosen je 32A Drehstrom. Aber Vorsicht auch hier: Gesamtabsicherung für alle nur 100A. Da die meisten sowieso nur 11A gezogen haben, hats funktioniert.

Gruss, Roland
Bin als Mitfahrer in einem Tesla S zurückgekehrt: rund 3700 km am Stück von Quarzazate in Marokko bis Böblingen, dann per Bahn. Natürlich mit 4 Übernachtungen und einigen problemlosen Ladestops und Fähre von Tanger nach Tarifa. Und voll durch die Regenkatastrophe von Barcelona bis Nimes in Südfrankreich. Der Tesla S nimmt 11kW AC an Typ2 (meist während der Nacht) oder CEErot sowie DC 50 kW über Chademo Adapter und bis 130 kW DC am Tesla Supercharger (unterwegs). Dietikon Zürich mußten wir testen: 24 Ladeplätze und komfortable Lounge für die Ladeweile.
 

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