Elektrofahrzeug, ökologische Träumerei oder wirklich nutzbare Alternative?


29.09.2006
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#1
Hallo,

der Blick ins Internet ist verwirrend und wenig vertrauenserweckend. Da gibt es lustig aussehende Fahrzeuge (was werden die Leute sagen...) und ehrgeizige Pläne. Hier sieht man auf den ersten Blick viele Bastelgeschichten.

Nur gibt es echte Alternativen zum benzingetriebenem Auto?

Wenn jemand folgende Anforderungen hat, eben wie sie an ein Auto (oder bei einem Zweisitzer an ein Motorrad) gestellt werden können?

- Kein Bastelfahrzeug.
- Keine Kenntnisse der Technik erforderlich.
- 20.000 km Fahrtstrecke im Jahr, Lebensdauer ohne grössere Reparaturen mindestens 100.000 Kilometer.
- Reichweite mindestens 80 km bis zum nächsten Aufladen.
- Geschwindigkeit mindestens 80 km.
- 4 Sitzer, hintere 2 Sitze wirklich nutzbar und umklappbar zum Transportieren von Gegensänden.
- Wintertauglich, auch bei Glätte.

Eben das was man als Autofahrer so braucht. Der durchschnittliche Autofahrer braucht sich auch nicht um die Technik zu kümmern. Beim neuen Corsa lediglich 1 mal im Jahr oder all 30.000 eine Inspektion reicht.

Gibt es so etwas? Wenn ja welche Modelle? Gibt es wen der ein Elektrofahrzeug in der beschriebenen Form wirklich nutzt?

Oder heißt Elektrofahrzeug eher:
- Kaputt nach kurzer Zeit, mit teuren Reparaturen.
- Teurer Batterierersatz nach relativ kurzer Laufzeit.
- Eben keine wirkliche Alternative zum Auto derzeit.
- Notwendigkeit Bastler und Elektronikexperte zu werden, wenn die Kosten nicht übermässig hoch werden sollen.

Markus
 
03.04.2006
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#2
Ciao Markus

ich glaube, ich hätte da ein Fahrzeug, das deinen Erwartungen enspricht, leider ist auch dieses Fahrzeug in meinen Augen hässlich, aber kaufbar, bezahlbar und zuverlässig, wenn ich den Twingo weiterhin so fleissig fahre wie bisher, hat er in 9 Monaten 24000 km drauf und dann kann ich dir auch noch diese Eigenschaft bestätigen.....

Kosten: Statt SFR 540 für Bleifrei habe ich bisher etwa SFR 100 für den Strom bezahlt und Scheibenwischerwasser muss ich nächstens nachfüllen, aber das ist ja Treibstoffunabhängig...

Wintertauglich: weil die Batterie hinten im Kofferraum montiert ist, geht zwar Stauraum verloren, aber die Wintertauglichkeit steigt gewaltig, denn jetzt werden alle 4 Räder gleichmässig in den Schnee gedrückt, ich habe in Zermatt jedenfalls keine Beeinträchtigung beim fahren bemerkt... und Zermatt liegt 130 km von meinem Wohnort entfernt.....

also meiner Meinung und Erfahrung nach, gibt es heute keinen Nachteile mehr, im Gegenteil, niemand redet von den gewaltigen Vorteilen, ich kriege jedesmal fast die Krise, wenn ich wieder Fossil fahren oder mitfahren muss (wer ist dümmer, der Fahrer oder die Technik?)......und wenn man nicht ständig meint,weiter fahren zu müssen, als man kann....(Reichweite 1000 km, zu wenig ich brauche mindestens 1001km Reichweite, das ist der Standartsatz der Fossilfahrer)....und wenn es dann mal nichts mehr zu motzen gibt, bezüglich Reicweite, ist es dann bestimmt die grüne Farbe des Fahrzeuges, die nicht gefällt, oder die runden Lampen...

Also ich bin versorgt, ich versuche noch den ZebraSAM zu reparieren, so als Oltimer wird er sich gut machen, und wahrscheinlich wird er auch den Twingo überleben.....denn der Twingo ist doch zu normal, als dass er Emotionen wecken könnte....

Gruss

JPK
 
29.09.2006
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#3
Hallo JPK,

das hört sich doch sehr gut an! Ich weiß nicht, ob der E-Twingo noch gebaut wird oder hier in Deutschland erhältlich ist.

Mir ging es eher darum zu zeigen, dass jemand der sich überlegt für den Schutz der Natur auf ein Elektroauto umzusteigen nicht das findet was er möchte und braucht. Zumindest hier in Deutschland.

Sachen wie Kelwet und Hotzenblitz sind meiner Meinung nach eher Ansätze und Produkte für Idealisten. Für den "Durchschnittsbürger" (Verzeihung) lächerlich und nicht akzeptabel. Wird auf minimalste Stückzahlen beschränkt bleiben.

Was gebraucht wird, ist Kleinwagenserientechnik wie Corsa, Twingo u.s.w. mit Elektroantrieb. Halt etwas was man vom Fahrwerk her in jeder Vertragswerkstatt warten lassen kann. Nur mit dem Unterschied das es mit Elektromotor und Batterien läuft. Weiter sollte der Unterschied zur Massentechnik nicht gehen.

Ich selbst warte auf die neuen E-Max Modelle
http://www.emax-ltd.com/seiten/startPRO.html

Weiß jemand, ob und wann die auf den Markt kommen und wie die Preise ungefähr aussehen werden?

Grüsse,
Markus
 

Herbert Hämmerle

Aktives Mitglied
13.12.2004
1.140
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#5
Hallo Markus !

Ich habe mich für den Toyota Prius entschieden. Wenn man ihn vernünftig fährt, kommt man mit ca. 4,5l Benzin pro 100 km aus.

Was ich vermisse ist eine Batterie, die einen rein elektrischen Betrieb über 30-40km erlaubt. Das soll aber beim nächsten Prius-Modell kommen.

Interessant wäre auch, wenn es auch kleinere Autos als Hybrid gäbe, der Prius ist doch schon ein relativ großes Auto.

Die Hybrid-Technik ist ein halbwegs vernünftiger Kompromiß und zeigt deutlich, daß der E-Antrieb für effiziente Fahrzeuge unverzichtbar ist.

 
13.06.2006
269
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#6
Mal meinen E-Max S hier beurteilen

- Kein Bastelfahrzeug.

PASST

- Keine Kenntnisse der Technik erforderlich.

PASST

- 20.000 km Fahrtstrecke im Jahr, Lebensdauer ohne grössere Reparaturen mindestens 100.000 Kilometer.

Für soviel km pro Jahr wäre es mir zu langsam. Ersetze damit etwa 6000km Fahrten pro Jahr

- Reichweite mindestens 80 km bis zum nächsten Aufladen.
60km. Aber wenn man am Ziel aufladen kann, kommt man ja auch wieder zurück
http://auto.pege.org/2007-e-max-s/aufladen-traunstein.htm

- Geschwindigkeit mindestens 80 km.
Ist auf 45km/h limitiert

- 4 Sitzer, hintere 2 Sitze wirklich nutzbar und umklappbar zum Transportieren von Gegensänden.
Also 30kg Einkäufe transportieren mache ich regelmäßig
http://auto.pege.org/2007-e-max-s/einkaufswagen.htm

- Wintertauglich, auch bei Glätte.
Also auch wenn ich Winterreifen habe, ich möchte trotzdem nicht heraus finden wie schnell der Bus hinter mir Bremsen kann
http://auto.pege.org/2007-e-max-s/radweg.htm
Da weiche ich dann ausnahmsweise auf den Radweg aus

Aber zu Spaßfahrten mit 4 Schlitten hinten dran reicht die Wintertauglichkeit
http://auto.pege.org/2007-e-max-s/4-schlitten-ziehen.htm

Es ist eben kein Ersatz fürs Auto, sondern eine Möglichkeit das Auto für kurze Fahrten zu sparen.

 
13.06.2006
269
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#7
Ich meine auf einen wirklichen Ersatz für fossile Autos müssen wir noch warten.

Im Moment sind von der Wirtschaftlichkeit her Elektroroller wie der E-Max S am besten.

Investition 1995.-EUR um damit etwa 6000 km Autofahrten pro Jahr zu sparen.
Da hauptsächlich Fahrten auf kurzen Strecken mit hohen Verbrauch und Verschleiß am Auto ersetzt werden,

Über Plug-in-Hybrids habe ich 3 Projekte kurz beschrieben

http://auto.pege.org/2007/konsumenten-aufklaerung.htm

 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
1.067
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#8
Markus Sch. schrieb:

Hallo JPK,

das hört sich doch sehr gut an! Ich weiß nicht, ob der
E-Twingo noch gebaut wird oder hier in Deutschland erhältlich
ist.
Erhältlich ja, aber nur in der Schweiz und in Italien:
http://www.e-mobile.ch/index.php?pid=de,2,21 .
Mir ging es eher darum zu zeigen, dass jemand der sich
überlegt für den Schutz der Natur auf ein Elektroauto
umzusteigen nicht das findet was er möchte und braucht.
Zumindest hier in Deutschland.
Genau das ist das Problem: es gibt in Deutschland KEIN modernes Elektroauto aus laufender Produktion zu kaufen :-(.
Und wer sich eins aus dem Ausland importiert, hat dann bei Problemen ein paar hundert Kilometer bis zur nächsten kompetenten Werkstatt.
Sachen wie Kelwet [und Hotzenblitz] sind meiner Meinung nach
eher Ansätze und Produkte für Idealisten. Für den
"Durchschnittsbürger" (Verzeihung) lächerlich und nicht
akzeptabel. Wird auf minimalste Stückzahlen beschränkt bleiben.
Und da wundert sich jemand, dass elbilNorge auf Anfragen aus Deutschland nicht mal reagiert? :rolleyes:
Hier 3 neue Dienstwägen der norwegischen Bank DnB Nor:
http://www.elbilnorge.no/index.php?name=Blogs&mode=display&id=146&bakgrunn=forum
Die dortigen "Durchschnittsbürger" scheinen etwas fortschrittlicher zu sein als die Deutschen.
Für einen hiesigen Bank-"Leistungsträger", selbst wenn er nur ein Einzelbüro bei der Dorfsparkasse hat, wäre alleine schon die Vorstellung, so einen (Dienst-)Wagen fahren zu müssen, Anlass zum sofortigen Amoklauf... :mad:

Vom Kewet Buddy laufen soweit ich weiß minimalste 7 Stück/Woche vom Band, bei mehrmonatigen Wartelisten.
Was gebraucht wird, ist Kleinwagenserientechnik wie Corsa,
Twingo u.s.w. mit Elektroantrieb. Halt etwas was man vom
Fahrwerk her in jeder Vertragswerkstatt warten lassen kann.
Nur mit dem Unterschied das es mit Elektromotor und Batterien
läuft. Weiter sollte der Unterschied zur Massentechnik nicht
gehen.
Ganz meine Meinung!
pro.gif
pro.gif
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pro.gif

Nur wird sowas in Deutschland weder produziert noch angeboten, selbst Daimler läßt den Elektro-Smart lieber in London testen.

Wenn Geld keine Rolle spielt ;-) dann gibt es hier schöne Fiat Doblos mit Li-Akkus: http://www.ste-marcel.com/catalogue-transports-7.htm .

Ich würde aber an Deiner Stelle nicht auf die eierlegende Elektrowollmilchsau warten, die die "Familienkutsche" zu 100% ersetzen kann.
Mit einem Elektroroller (E-Max, EVT, Helio, IO, ...) lassen sich heute schon viele fossile km sparen, die Technik ist bezahlbar und (relativ) einfach und bewährt.
Für die "Profis" gibts ja bald auch noch den http://www.vectrix.com :D !
hss.gif


Gruß Jens

 
13.06.2006
269
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#9
Und da wundert sich jemand, dass elbilNorge auf Anfragen aus Deutschland nicht mal reagiert?
Hier 3 neue Dienstwägen der norwegischen Bank DnB Nor:
http://www.elbilnorge.no/index.php?name=Blogs&mode=display&id=146&bakgrunn=forum
Die dortigen "Durchschnittsbürger" scheinen etwas fortschrittlicher zu sein als die Deutschen.
Für einen hiesigen Bank-"Leistungsträger", selbst wenn er nur ein Einzelbüro bei der Dorfsparkasse hat, wäre alleine schon die Vorstellung, so einen (Dienst-)Wagen fahren zu müssen, Anlass zum sofortigen Amoklauf...
Der Leiter der Sparkasse St.Pölten baut gerade den Vertrieb für den E-Racer Elektroroller in Ostösterreich auf. Für Fahrten in St.Pölten hat die Bank ein paar solcher Elektroroller.

 
29.09.2006
137
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#10
Hallo Jens,

mit akzeptabel für den "Durchschnittsfahrer" meine ich vor allem, das das Fahrzeug in einer Werkstatt in der Nähe, sagen wir 5-30 Kilometer entfernt, gewartet und repariert werden kann. Das der Fahrer im Bedarfsfall sich auf professionelle Werkstattarbeit verlassen kann.

Das nicht erwartet werden kann, dass der Fahrer allein auf sich gestellt das Fahrzeug wartet, repariert und in verkehrssicherem Zustand hält. Scheint mir gefährlich, was sich dann an Fehlern im Lauf der Zeit entwickeln kann die das Fahrzeug in einen verkehrsunsicheren Zustand bringen.

Und da sieht es halt im Moment eher so aus das Elektrofahrzeuge hier in Deutschland keine Alternative sind. Am vernünftigsten scheinen mir zur Zeit noch die Hybridfahrzeuge zu sein wie Herbert eins beschrieben hat.

Zum Aussehen: Nannte Kewet und Hotzenblitz als Beispiel weil mir die gerade einfielen. Ohne das Aussehen im Kopf zu haben. Beschäftige mich sonst eigentlich nicht mit diesen Fahrzeugen. Dabei sind gerade diese beiden vom Aussehen und von der Ausführung her für mich noch akzeptabel. (Hab noch mal nachgesehen.)
Im Gegensatz zu Fahrzeugen wie Twike und City-El. So etwas möchte ich wirklich nicht haben.

Für mich zählt jeder Euro. Deshalb kann ich mir nur ein sehr solides und zuverlässiges Fahrzeug leisten. Ohne weite Werkstattwege. Und deshalb kommt für mich zurzeit nur die Kombination von Kleinwagen (Opel Corsa) und Elektroroller in Frage. Opel Corsa für niedrige Kilometerkosten in der Gesamtbilanz und Elektroroller um mindestens 1/3 der Jahreskilometer ohne Abgase zu fahren.
(Öko-Cent Tarif: http://www.eon-mitte.com/index.php?parent=1050)

Markus
 

ZINNEKE

Aktives Mitglied
03.04.2006
434
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#12
Hallo,

das was Du im Gründe suchst wird schon aus physikalischen Grunden nicht gehen, also was soll Dein Beitrag? Willst Du uns sagen das wir auf dem Holzweg sind? Ich fahre Twike und am WE wenns nötig ist miete ich mir ein großes Fahrzeug. Und transporieren kann man ne Menge mit dem Twike. Selbst Alphörner und das bis ans schwarze Meer........

Ach ja, ich hätte gerne ein Twike das fliegen kann......dann kann ich mich getrost zurücklehnen und alle flugunfähigen Twikes in Frage stellen.

Was die Alternative zum Verbrenner anbelangt: Ich bin mit ¤ 2.000,00 Batteriekosten 21.000 Kilometer weit gefahren " ohne Reperatur "

Möge die Sonne mit Dir sein
Rainer Partikel

 
29.09.2006
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#13
Hallo Rainer,

alles was ich sagen will, ist das wir ein Elektrofahrzeug mit Grosserientechnik brauchen. Sprich einen Corsa, Twingo, Polo etc. mit Elektroantrieb. Ein Fahrzeug das in jeder Vertragswerkstatt dieser Firmen gewartet werden kann.

Wollte sagen, solange wir dies nicht in Deutschland haben wird das E-Fahrzeug in Deutschland ökologische Träumerei bleiben und keine Alternative zum Benzinauto sein.

Ich hab mir auch überlegt mein Benzinauto gegen ein Elektroauto zu tauschen. Nachdem ich aber gestern nacht im Internet geschaut habe, musste ich einsehen das dies für mich keine Alternative sein kann. Ich habe Kinder und öfter auch grössere Gegenstände zu transportieren.

Markus
 

ZINNEKE

Aktives Mitglied
03.04.2006
434
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#14
Moin Markus,

die umgefriemelten Verbrennerkisten wie Corsa Golf und Co. sind nicht gelaufen weil das Verhältniss des Aufwandes zur Leistung einfach nicht stimmt. Aus diesem Grund sind die LEM`s auch so klein und werden es auch bleiben.
Ich selber habe nur noch ein Twike und einen netten Autovermieter......und ein Liegedreirad mit Anhänger.

Wenn es möglich währe jeden Zweit und Drittwagen durch ein Twike oder EL zu ersetzen währe schon viel gewonnen. Ich verwette meine Pudelmütze das es dann einen Streit um die LEM`s in den Familien geben würde........


Also:
Möge die Sonne mit uns sein

 
29.09.2006
137
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#15
Ja Rainer, du bist halt Idealist der mutig etwas tut.

Doch die Masse handelt anders. Und solange es diese umgefriemelten Verbrennerkisten nicht gibt wird das Elektroauto ein Produkt für Idealisten wie dich bleiben. Sprich für ganz wenige. Das Elektroauto wird ökologisch nicht von wirksam sein können.

Denn die ganz grosse Masse fährt weiterhin Benziner mit allen Folgen.
 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
1.067
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#16
Markus Sch. schrieb:

Hallo Jens,

mit akzeptabel für den "Durchschnittsfahrer" meine ich vor
allem, das das Fahrzeug in einer Werkstatt in der Nähe, sagen
wir 5-30 Kilometer entfernt, gewartet und repariert werden
kann. Das der Fahrer im Bedarfsfall sich auf professionelle
Werkstattarbeit verlassen kann.

Das nicht erwartet werden kann, dass der Fahrer allein auf
sich gestellt das Fahrzeug wartet, repariert und in
verkehrssicherem Zustand hält. Scheint mir gefährlich, was
sich dann an Fehlern im Lauf der Zeit entwickeln kann die das
Fahrzeug in einen verkehrsunsicheren Zustand bringen.
Da muß ich Dir Recht geben.
Ich halte das lückenhafte bzw. nicht vorhandene Servicenetz, und auch den mangelnden Rechtsanspruch auf eine Steckdose in Tiefgarage und am Arbeitsplatz, für weitaus größere Probleme als die so oft vorgebrachte "geringe Reichweite".
Heute ist nun mal jeder Autofahrer dran gewöhnt, dass er nur beim ADAC oder einer Hersteller-Hotline anrufen muß und nach spätestens einer Stunde kommt der Kundendienst vorbei.
Noch wichtiger wäre das bei einem Elektrofahrzeug mit für den "Durchschnittsfahrer" (der schon wieder ;-) ) unvertrauter Technik.

Gruß Jens

 

ZINNEKE

Aktives Mitglied
03.04.2006
434
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#17
Moin Markus,

ich meinte mit umgefriemelt die PKW´s die vom Verbrenner zum E-motion Fahrzeug umgebaut wurden. Diese Fahrzeuge sind zu schwer also brauche Sie viel Batterien die dann wiederum auch zu schwer sind.

Ich habe schon oft den Satz : Alles wird über das Portemonai geregelt, benutzt. ich bleibe dabei. Erst wenn es richtig schmerzt, kommen die Menschen aus den Puschen. Entweder die Ebbe im Geldbeutel schmerzt oder die vom Sturm auf die Köpfe herabgefallenen Dachziegel verursachen Kopfschmerzen. Die wenigsten bekommen Schmerzen durch Nachdenken , was in unserer Situation angebrachter wäre....
Ich bin sicherlich zwischen Pionergeist und Idealistentum hin und hergerissen und dazu stehe ich.
Möge die Sonne mit uns sein.

 
29.09.2006
137
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#18
Hallo Rainer,

nochmal zu den umgefriemelten PKW´s die vom vom Hersteller selbst oder von einem Fachbetrieb auf E-Antrieb umgerüstet werden.

Der Twingo den JPK weiter oben
http://forum.myphorum.de/read.php?f=568&i=9614&t=9613
beschreibt ist ja so ein Ding. Und das liest sich sehr gut.

Markus
 
29.09.2006
137
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#20
Hallo Jens,

vielen Dank für den Link. Ist das ein aktueller Bericht und wird dieses Fahrzeug noch gebaut?

Könnte man so ein Fahrzeug einfach nach Deutschland per Bahn transportieren lassen und dann hier zulassen oder würde dies grössere Kosten und Probleme verursachen?

Die genannten Preise hören sich sehr gut an:
Laut Währungsrechner bei http://www.bankenverband.de/html/reisekasse/waehrungsrechner.asp

Fahrzeug bei Batteriemiete:
15.000 CHF = 9.224 Euro Kaufpreis.
200 CHF = 122 Euro Batteriemiete im Monat.

Fahrzeug mit Batterien:
26.401 CHF = 16.235 Euro Kaufpreis.

Grüsse,
Markus
 

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