Was hat die Automobilindustrie gegen das Elektroauto - Solarmobil ?

K

Karl

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#1
Hallo ,
Nachdem offensichtlich ist, daß Ford den Think nicht mehr wollte, GM den EV 1 jetzt verschrotten läßt und PSA die Elektroautos ebenso zum Verwerten einsammelt, muß man eigentlich kein Verschwörungstheoretiker sein, um nachdenklich zu werden.
Was steckt dahinter ?
Viele Steuergelder ( und natürlich auch Gelder der Aktieninhaber) wurden in den letzten 15 Jahren weltweit auf Druck der Regierungen in Großprojekte für Elektroautos in USA, Frankreich und Deutschland gesteckt.

Der Großversuch in Rügen wurde von vielen als gescheitert betrachtet.
Manche der Th!nks konnten nach Norwegen zurückgebracht werden ( ist es hier ein Zufall, daß Norwegen kein EU- Mitglied ist ?). Der Ranger -Elektro wurde eingezogen.
GM hat angeblich 1.200.000.000 $ für ca. 1000 EV1 ausgegeben ! 1,2 Millionen Dollar / Auto? - angesichts der Enwicklungskosten für eine völlig neue Karosse aber nicht unrealistisch. Jetzt werden die letzten verschrottet.
PSA hat seine Elektroautos nie wirklich beworben, Kauf des kompletten Fahrzeugs ( mit Batterie) war kaum möglich.
VW hat einige seiner umgebauten Golfs immerhin richtig verkauft. Die Siemens- Technologie - Sparte des Elektroantriebs für PKWs wurde vermutlich aufgelöst.

Bei den großen Batteriefirmen der "westlichen Hemisphäre" haben in den letzten Jahrzehnten erhebliche Umstrukturierungen stattgefunden, es kann eigentlich nicht in ihrem wirtschaftlichem Interesse liegen, wenn Batterien möglichst lange halten, besser ist wohl, wenn die Käufer das Gefühl haben, daß die gekaufte Batterie nur wenig schlechter war, als von vorne herein angenommen ( hinzu kommt noch der Trick mit den - teilweise nach wie vor - völlig überhöhten " Listenpreisen" die Durchstechereien Tür und Tor öffnen!).

Wo liegt also die Grundsorge der Autoindustrie - wenn die Verbindung Öl - Auto Industrie völlig außer Acht gelassen wird ?
Die zentrale Fertigung ist wohl der mittelgroße Verbrennungsmotor, das kann niemand sonst. Alles andere wird zugeliefert, Marketing und Design sowie finish sind ebenso bei den Autoherstellern angesiedelt.

Wo kämen wir aber hin, wenn ein Elektromotor mit ( in Massenfertigung ) sehr günstiger Steuerung mit langlebigen Batterien für jedermann günstig verfügbar wäre?
Die Kernkompetenz der Automobilindustrie wäre angegriffen.

Andererseits wird es mittelfristig einen erheblichen Anstieg der Preise für fossile Brennstoffe geben, wenn also "unsere" Automobilhersteller nicht rasch die "Nische" der regenerativen Energie ( zuerst elektrisch, später dann- wenn soviel Strom übrig ist-, falls noch nötig, auch in Form von Wasserstoff) besetzen, wird es zur wirklichen ökonomischen Katastrophe kommen.

Mit sonnenelektrischen Grüßen
Karl
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
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#2
Gebt es zu, wenn Ihr größere Strecken zurücklegt, fahrt Ihr mit dem Zug oder fliegt mit dem Flugzeug. Das ist nicht im Interesse der Automobilindustrie. Außerdem behindert Ihr manchmal einen Stinker.
Möglicherweise wird das anders mit den sogenannten "6-Minutenbatterien", die auf den Verbrenner angewiesen sind? Ich sähe nichts Böses darin und würde vor allem in der Schweiz und in Norwegen elektrisch fahren und in Frankreich mit Verbrenner.
Es sei denn, wir treffen eine Übereinkunft mit der Atomstromindustrie...
Zur Zeit bleibt uns wohl nur der Blick an den Donnerhimmel von China...

Ein großes zukunftsträchtiges Feld sehe ich für Scheiben-motoren- und -generatoren.
Sind die erst einmal da, sind auch die Widerstände zur Einführung der Stirlingtechnologie beseitigt, und selbst überaus leichte Gasturbinen auf der Basis von Turboladern könnten ihren Platz finden. Wirkungsgrad so bei 20%. Ein Diesel hat 40%, ist aber auch schwerer. MAN-Turbolader für Schiffe verdichten auf ca 4 bar.
 
K

Karl

Guest
#3
Hallo Bernd,
eigentlich kein Wunder mit den Schlapphüten, wie bist Du eigentlich damals auf bi e nal e als Pseudonym gekommen?
Die elektro Motore und Generatoren sind generell ziehmlich unproblematisch, ich denke meine Drehstrommaschine bringt auch über 90% elektrisch- mechanischen Wirkungsgrad.
Richtig ist , daß für längere Strecken derzeit wohl noch ein Einschubgenerator nötig scheint, welcher mit chemischer ( am besten regenerativ erzeugter) Energie betrieben wird. Könnte da nicht die Gasturbine wieder in Frage kommen? Wie sieht es da mit dem Wirkungsgrad bei ca. 10 kW aus ?

Sonnenelektrische Grüße

Karl
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
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#4
Hallo Karl
Mikrogasturbinen wie sie bisher bezeichnet wurden liefer so um 30Kw/elk.
die Anlagen werden in der Regel fertig geliefert mit Rekuperator und Freqenzumformer da sie gleichstrom bei ca. 100.000u/min liefern (Luftlagerung).
Capstone Turbinen haben bis ca, 30% Wirkungsgrad die Firma dürfte Markführer sein. http://www.hessenenergie.de/Publikationen/2_Effiziente-ENutzung/INFOzuMGT-070704.pdf
der begriff verwäscht sich aber etwas weil angeblich Turbinen fürs Handy auf den Markt kommen sollen.

Gasturbinen sind für Holzgas dann intresant wen der Vergaser in der lage ist das Gas mit ca. 3bar zur Verfügung zu stellen dann kann es nähmlich ungekühlt verbrannt werden und das leidige Teerproblem das beim abkühlen für den Kolbenmotor entsteht entfällt.

Das BHKW7/infozentzum liefer recht gute Infos in der Angelegenheit.

Vom Gewicht her sind Turbinen toll ich hätt noch ne 400KW Tupolef Bordstrom und Startturbine rumstehen die kann ich Dir ja für Probezwecke leihen da hättest Du eine Sportwagen taugliche Beschleinigung. :cool:

Wasserelektrische Grüße Manfred
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
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#5
Die Gasturbine mit Rekuperator hatte ich schon ganz vergessen, klar, die hat, trotz geringerer Festigkeitsanforderungen einen noch höheren Wirkungsgrad als meine 20% für den MAN-Turboladertyp mit 4 bar Kompressionsdruck. Kompressor und Turbine haben bei den MANs je über 80% mechanischen Wirkungsgrad, so kam ich auf die 20%. Die gleichen Dinger können aber mit Rekuperator erstens weniger leisten, die 300 PS sind nicht mehr Minimum, zum anderen können sie langsamer laufen, was weniger Beanspruchung bedeutet. Bisher war jeder Gasturbineneinsatz in Fahrzeugen an Teillastproblemen gescheitert. Die haben wir aber nicht mehr, da das Ding ausschließlich mit Vollast, ein oder aus, arbeitet. Hat solch ein Turboladergenerator 20 kW Leistung und 20% Wirkungsgrad bei unter 10 kg Gewicht, bringt ein Diesel , aber auch die Turbine mit Rekuperator, wesentlich mehr Gewicht und Kosten auf die Waage, weshalb auch nur 20% interessant sein können.Können, ein Diesel bleibt natürlich der Motor der Wahl, solange keine Brennstoffvorteile bestehen. Gasturbinen sind, von der Abgasseite gesehen, vorbildlich.Tatsache ist, dass das Elektrohybridauto einen weit gestreuten Einsatz verschiedener Generatorantriebe erlaubt. Sogar Dampf wäre denkbar und eine Maschine nach stirlingähnlichen Verfahren. Der Generatorbau wäre völlig unabhängig vom Fahrzeug.
Karl, als die 19 in das WTC geflogen waren, lernte ich die Namen auswendig. Um sie mir zu merken, nahm ich sie als Passworte, so auch Binalschib, besser Bin al Shibh, den ich nur unter "Omar" kannte. Einmal verunglückte mir das, und Binalschib war dann mein Forenname. Heute verwende ich die Namen nicht mehr. Ramzi war übrigens der Ranghöchste in der Gruppe. Er dirigierte alleine schon mit Blicken. Ja, die erschienen allen freundlich, aber ich wunderte mich schon sehr, wie alle Studenten hier die Gruppe, und ich zählte ca. 300 Besucher außerhalb der großen Veranstaltungen, nicht wahrnahmen. Sie verhielten sich überaus auffällig, auch die Geheimdienste, unsere, die der Amerikaner und der Israelis, die alle präsent waren. Ich kann sehr wohl verstehen, warum man heute Fischer und Ludger Volmer unangenehme Fragen stellt. Aber, eines sollten wir bedenken: Alle reisten unter der Regierung Kohl ein, unter dieser genossen sie Protektion und wahrscheinlich auch Bezahlung, unter Kohl wurde alles geplant. Grüne und Rote führten nur die Kohlsche Politik bereitwilligst weiter. Vergessen wir nicht, die al Qaidaleute hielten für unsere "Jungens" gegen die Serben den Kopf hin und viele wurden verwundet oder kamen dabei ums Leben. Warum sie dann Undankbarkeit empfanden und das WTC zerstörten, weiß ich nicht.
Überhaupt nicht verstehe ich das Verhalten unserer Geheimdienste, die halten nur vor uns alles geheim.
Die Gruppe bekam überaus große Unterstützung von den Saudis und ich weiß nicht, ob da nicht bald ein anderes Königshaus regiert. Übrigens wurden Islamisten auch durch deutsche Politiker unterstützt, die sich nicht entblöden konnten, Lösegeld nach Marrokko, Tschad, Sudan, Jemen und Jolo zu tragen.
Merkwürdiges Land, in dem wir leben.
Said versuchte übrigens , mich zu besänftigen, indem er mir die Hitlerbibeln zeigte, die jeder der 19 Helden mit sich trug. Der ahnt nicht, wie sanft ich das fand.
Richtig besänftigt haben mich aber erst unsere Amis hier. Das ist ein Volk, sog I.
Auf die unglaublichen Ungereimtheiten machte dann Andreas von Bülow aufmerksam. Auf seine Weise, sarkastisch, mit Lügenmärchen...Naja, Geheimdienste versuchen eben immer, alles zu verschleiern...
Al Shehhi hatte ich gebeten, ein Ultraleicht zu nehmen und Ralf Gross wurde nacher von unseren Diensten noch ausgeschimpft, weil er gesagt hatte, dass er mit ihm geflogen war. Dabei wäre der sCHADEN DEUTLICH KLEINER GEWESEN; WENN ER MIT EINEM aLBATROS-uLTRALEICHTFLIEGER INS wtc GEFLOGEN WÄRE:

Ich habe endlich eine Mitzeugin für die Vorkommnisse. Das betrifft vor allem auch das Verhalten unserer westlichen Geheimdienste.

Die Ultraleichtflieger gibt es jetzt übrigens auch elektrisch. Wer einen guten link weiß, möge ihn bitte nennen. Auch da sind nach ca 6 Minuten die Akkus leer, in 500 Meter Höhe, ab da nur noch solar, mit Thermik, nicht elektrisch.
 
W

wotan

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#6
Hallo Manfred
Die angesprochene Kurve habe ich wohl selber mit dem Letzten "Statement" eingeleitet. Mea culpa,mea......Dachte, dass uns der Bodeneffekt weiterführen würde. :)
weiterhin ohne Randwirbelrekuperation (Radialgeneratoren an allen Kanten?, macht sich bei den Mädels mit Sicherheit nicht so toll)
wotan
 
W

wotan

Guest
#7
Sehen dann aus wie Lockenwickler an jeder Kante, und wirken warscheinlich so wie ein Fahrradtacho zur Rekuperation am Sachs Elektro-Mofa.
nochmal, ich
 
W

wotan

Guest
#8
Hallo Bernd
Ich weiss inzwischen um deine Erfahrungen. Aber das! kommt jetzt mit Sicherheit zu Dicke für dies Forum. Die Kritiker kann ich dir jetzt schon namentlich benennen. Come closer.
wotan
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
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#9
Also Wotan

Eine Schöne Frau ist auch durch Lockenwickler nicht zu verunstallten
und ein Fahrzeug mit inneren Werten ist durch äuserlichkeiten nicht zu Tangieren.

Oder war das alles Umgekehrt? :confused: :p
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
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#10
Es gibt auch Große Jungs die nicht mit der LGB Bahn auskommen.

Die bauen dann sowas http://www.modellturbine.de/?item=heli70 Da das rundlaufende Ding hat einen Rotorabgang hat könnte da auch ein Generator sitzen.

Sind allerdings wie Autobauer nur mit einen Fußtritt in den Allerwertesten zum denken um die Ecke zu bewegen (mich haben sie vor Jahren abblitzen lassen bei der Anfrage nach einer Gasdemoturbine deshalb die Tupolef) wenn man Ihnen allerdings einen größeren Markt vor die Nase hält (die Verkaufszahlen sind nicht berauschend da Turbinenmodell nicht versichert werden (wie Atomkraftwerke)) und mit der Geballten Macht der Elektrofahrer eine Rekuperiertes Gasturbinenrucksackkraftwerk mit mehrstufiger Entspannung fordert, vielleicht dann. Die Energiebilanz für ein Reines Modelljettriebwerk (Strahl) unter http://www.frankturbine.de/doc/tj66.pdf bei einen Wellentriebwerk (eventuell 2 Wellen) könnte mehr drin sein da ja die Wellenleistung gefragt ist und nicht die Strahlgeschwindigkeit. Könnte man die Jungs (oder einen anderen Turbinenhersteller) dazu bewegen den alten Scheibenrekuperator zu integrieren (dürfte heute weniger Werkstoffprobleme machen) wäre das zweifach rundlaufende Kraftpaket spitzenmäßig in der Leistung und Wirkungsgrad.
 

Bernd Schlueter

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10.12.2004
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#11
Die Turbinen mit Rekuperator haben einen gravierenden Nachteil: Sie sind bisher zu schwer. Eine gute Idee hatten Hugo Phillipps in Eindhoven und Michael Poettger: Sie setzen bei den Wärmetauschern auf Miniaturisierung.
Phillipps bewies schon um ca 1930, dass das geht, er holte 30 PS aus 20 Gramm Stahlwolle als Tauschersubstanz in seinem Stirling mit 30% Wirkungsgrad.

http://www.bhkw-info.de/spezielle_themen/stirling-motor.HTML
http://www.ntb.ch/2864.html

Das ist der Weg: die externe Verbrennung erwärmt einen Tauscher mit Nanostruktur (Michael Pöttger). Im Tauscher wird komprimiertes Edelgas erhitzt, dieses treibt eine Turbine mit sehr mässigem Druckverhältnis und vielleicht 8 cm Durchmesser, dann wird das Gas durch einen ebenfalls nanostrukturierten Wärmetauscher geschickt (noch zu entwickeln), dann wird nanomäßig möglichst nahe auf Umgebungstemperatur abgekühlt (macht die größten Probleme), dann komprimiert und auf der anderen Seite des Wärmetauschers vorgeheizt, wieder erhitzt....
Der 9 kW-Stirling von Sachs wiegt eine halbe Tonne. Michael Pöttger behauptet, mehr Leistung aus nur 20 kg herauszuholen. Den Beweis ist er noch schuldig geblieben. Aber ich bin sicher, es geht, auch bei einem ganz entschieden höheren Wirkungsgrad der Mikroturbine von 26%. Die Quasiturbine von Pöttger halte ich hingegen für einen Flop.
In ein herkömmliches Auto sind die Turbinen und Stirlings nicht einzubauen, die sind einfach zu träge in der Regelung und zu schwach. Aber, wenn es für eine beliebig lange Fahrt mit 120 km/h reicht und für die Berge bis 2000 Meter ausreichend elektrische Spurtkräfte zur Verfügung stehen, dann ist das die Technik der Zukunft. Der Verbrenner als Koffer, die Hälfte unserer Batterien in Hochleistungsausführung verbleibt in unseren Autos. So sehe ich die Zukunft. Und auf widerstandarmen Lauf achten wir eh bei unseren Fahrzeugen. Wenn der 6-Minutenakku keine Chimäre ist, steht die Revolution im Automobilbau kurz bevor. Die Stromaggregatvielfalt stellt sich dann ganz von selbst ein:
Generatorkoffer rein, wenns zur Oma aufs Land geht, Koffer draußen mit Anschluss an unser Heizungssystem, wenn wir uns nur innerstädtisch bewegen wollen. Naja, Soest, das geht dann auch noch so gerade. Zur Not hält der heilige Patrokli noch eine Steckdose bereit. Soll die Weiterfahrt dann nach Troyes gehen, um die restlichen Reliqienteile des heiligen Patrokli anzubeten, dann helfen allerdings weder alternativer Energiekoffer von Würth noch ein fester Glaube an St. Patrokli von Troyes mehr, um es mal auf gut Soesterisch zu sagen.
Ich glaube, das wird mein nächstes Projekt, der geschlossene Gasturbinenprozess mit 20 kW und unter 20 kg Gewicht. Dann heben die Enten ab und ultraleicht durch die Luft zu fliegen ist dann auch kein Kunststück mehr. Ein paar Büschel Stroh für die äußere Verbrennung, und schon ist die nächste turboelektrische Wallfahrt nach Troyes gerettet.
http://ams.astro.univie.ac.at/~nendwich/Humor/TigerEnte/bild_10.gif
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
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#12
Bernd
Manchmal erstaunen mich Deine Zahlen doch.


Bloß ein paar:

"Der9 kW-Stirling von Sachs wiegt eine halbe Tonne" ich gehe davon aus das Du den Solo meinst aber das ist als die Kompletanlage mit Kessel, Asyncrongenerator Netztauglich nicht ein Motor mit Gleichstrommaschine.

"er holte 30 PS aus 20 Gramm Stahlwolle als Tauschersubstanz " ich glaube Du verwechselt die Tauscher die Zahlen die Du Schreibst beziehen sich auf den Rekuperator und nicht auf den primär Tauscher. Weil wen Du die Sache nochmal ansiehst wie soll aus der Stahlwolle die Wärme in den Innern Prozeß eingebunden werden?



Bernd deine Gedanken streifen manchmal den Punkt um den es geht sehr genau Du müßtest nur noch bremsen. Wenn man gute Ideen mischt schön verrührt kräftig schüttelt bekommt man nicht zwangsweise das Perpedomobile raus.
Das mit der geschlossenen Gasturbineprozeß mit 20Kw wird gerade realisiert nur mit dem unter 20 Kg Gewicht sind die weit weg ist aber eine stationäre Anwendung.

Also Bernd bitte nicht wieder böse sein, nur Zahlen die nicht stimmen helfen keinen (doch den reaktionären Autobauern und wir wollen dich doch nicht als Agent verdächtigen :D )

p.s. Aussenbefeuerte Stirligmotoren mit Stroh oder Holz liegen derzeit bei 15%
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
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#14
Ja, da hatte ich die unkorrigierte Version mit Gunther Sachs am Steuer losgeschickt, den Fehler hatte ich längst korrigiert. Klar, Solo mit 450 kg mit allem Drum und dran, auf jeden Fall zu schwer und zu schlechter Wirkungsgrad mit dem Solo-Heliummotor. Hugos 20 Gramm Stahlfasern waren auch mehr 80 Gramm, auf jeden Fall irrwitzig wenig, herrjimminee, was produziere ich heute an Fehlern, ich muss alles zweimal schreiben, und die tauschten 50 mal in der Sekunde mit sehr geringer Hysterese den gesamten Wärmeinhalt des Zylindervolumens. Eine geschlossene, edelgasgefüllte Turbine erzeugt kaum Staub und erlaubt sehr filigrane Tauscherpakete aus Blechen oder feinsten Röhrchen. Ein Fertigungsproblem. Mijnheer Hugo griff auf feinste Stahlgewebe und Fasern zurück, da gab es keines, aber das konnte auch nur als schneller Regenerator, nicht aber als Tauscher dienen, die sind schwerer herzustellen. Michael Hoettger von Enginion hat das Patent auf den katalytischen Tauscher, der den Brennstoff direkt in und auf der Metalloberfläche umsetzt und hat dadurch einen enormen Wärmeübergang auf der "Kesselseite", weshalb er auch bevorzugt eine Dampfmaschine verwendet mit dem ebenso großen Wärmeübergang auf der Verdampfungsseite. Was bleibt, ist die Kühlseite, da bietet sich allenfalls ein filigraner Wasserkühler mit normalem Luftkühler an, oder, leichter und leistungsfähiger, mit Wärmerohr-Verdampferprinzip. Da wir ja mit 20 kW voll zufrieden sind, sind die Tauscher nicht so gewaltig, dass die Aufgabe aussichtslos erscheint, obwohl Höttgers Enginion bisher außer pausenlosem Vorstandstausch und hochtrabenden Worten (er will die ganze Autoindustrie an die Wand nageln) nicht viel zustande gebracht hat. Mein Dampfradio tutet jedenfalls bisher lauter als sein Dampflokomotivenkraftwerk. Vielleicht sollten wir ihm mal auf die Sprünge helfen. In seinem Vorstand ist oft ein Plätzchen frei. Angefangen hatte alles mit Eon (ehemals Veba), die Clement zu bezirzen oder bestricken verstanden . Auch von Versprechen kann man gut leben, siehe unsere Regierung. Ein link, nur mal so zwischendurch...http://www.h2report.de/1204d.htm
einfach nicht beachten, jedenfalls verspreche ich mir viel von solchen filigranen Strukturen, wenn da nur mal ein automatisches Massenfertigungsverfahren mit Hunderten von Kühlkanälen pro Kubikzentimeter läuft...Ich glaube, selbst die Eisenbahn verzichtet dann auf eine Oberleitung und Eon kann dicht machen. Nochmal rechnen: zweimal 80% Wirkungsgrad für die Turbine, macht 64% und die mittleren Endtemperaturen von 1000 und 400 Kelvin, macht 60%, zusammen 38%. Tatsächlich habe ich jetzt ein wenig pessimistisch gerechnet.
Aber, wie gesagt, der dicke Anschub für die Industrie wird erst kommen, wenn unser Elektroauto mit spurtkräftiger und haltbarer Batterie steht.
Aber diesen Punkt hätten wir ja schon erreicht, wenn die Daten von der SAFT für deren Lithium-VLP-Typ stimmen würden:

Nominal voltage (V) 3.6 3.6

Capacity at C/3 rate (Ah) 8 16

Specific energy (Wh/kg) 75 85

Energy density (Wh/dm3) 158 186

Specific power (W/kg) 1350 1350

Power density (W/dm3) 2850 2900

MECHANICAL CHARACTERISTICS

Diameter (mm) 47 47

Height (mm) 104 178

Weight (kg) 0.380 0.680

Volume (dm3) 0.18 0.31

OPERATING CONDITIONS

Cold cranking capability -30 / +55

Operating temperature range (°C) as given
by the thermal management system
-20 / +55

Transport or storage temperature range (°C) -40 / +65

Voltage limits

In charge (V) 3.9

In discharge (V) 2.1

Zeitliche Segnung nach schon zwei Jahren? Niemand spricht mehr darüber. Infineon spricht bei seinen Ultracaps wenigstens von 10 Jahren.
Wer es noch nicht gemerkt hat, diese sind die ominösen 6-Minutenbatterien.

50kg davon bringen also 65 kW, davon (wenn ich das richtig verstanden habe, 1 Million 18 + 2 -Sekundenzyklen, also unendliche Haltbarkeit, aber nur 10 km rein elektrische Reichweite sollten nicht überschritten werden.
Nur die Hartgesottenen unter uns würden sich dann noch statt Mikroturbine die zusätzlichen Hochenergie- zu den Hochleistungszellen hinzuladen, um nur wiedererstandenen Atomstrom zu tanken. Aufschrift:
"CDU, ja bitte, ich tanke nur Atomstrom."

Übrigens: 2,1 Tiefste Entladespannung: Die puffere ich aber spielend mit meinem geplanten Ladungsausgleicher, ganz ohne Regelung, ab. Dann spielt es überhaupt keine Rolle mehr, in welchem Zustand die verschiedenen hintereinandergeschalteten Zellen sind. Sozusagen, unkaputtbar.Thundersky gibt an dieser Stelle 2,8 Volt an, die liegen gefährlicher nahe an der Betriebsspannung von rund 3,5 Volt. Nur beim Laden muss die Spannung genauer eingehalten werden.
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
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#16
Bernd aus medizinischen Gründen mußte ich das lesen einstellen.

Ich lese (und seit kurzen schreib ich sogar) das ELWEB ursprünglich aus medizinischen Gründen.
Nach einen Bienenstich 2003 mit anschließenden Alergischenschock mit längeren Ohmacht hatte ich akute Kurzzeitgedächtnis Störungen.
Der Neurologe meinte unter andern Trainieren, das ELWEB war so ein Traningsplatz.
Aber deinen Beitrag lese ich erst zu ende wen im den Arzt vorgelegt habe, ich befürchte einen evntuelen Rückfall.

Noch eine Anmerkung zu deinen Link http://www.bhkw-info.de/spezielle_themen/stirling-motor.HTML schau mal auf das Datum. (Da war Übermorgen Gestern)

Da ich meinen Gedächtnis eben nur unter vorbehalt vertraue (leider ein sehr beeinträchtigende Sache bei Verhandlungen) hab ich den alten Schmöcker abgestaubt und nachgesehen.

Der Schmöcker Gasturbinen von Fritz Dietzel Vogel-Verlag 1974 ISBN 3-8023-0065-3 Seite 123

Technische Daten der Fahrzeugturbine: Leistung KW 60
Brennst.-Verbr. gr/Kwh 160
Luftdurchsatz Kg/s 0,57
Druckverhältnis 4,0
Maschinengewicht Kg 120 incl. Wärmetauscher

Diese Turbine wurde gebaut und ist Geschichte aber eben fast Vergessen (nicht im Langzeitgedächtnis)

ich wünsche Dir eine ruhige Nacht Manfred
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
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#17
Oft machen mir die Verwachsungen nach einer völlig überflüssigen Operation im Dominikuskrankenhaus hier auch mitten in der Nacht Probleme. Das Dominikus wurde bundesweit bekannt durch die Häufigkeit von Infektionen mit streptococcus aureus, dessen Farbenpracht ich dann auch bei mir bewundern durfte, andere verloren ihr Augenlicht, was durch die Presse ging.
Also, Du weißt, dass ich mich für Elektroautos interessiere. Nicht, weil ich unbedingt elektrisch fahren möchte, denn die Elektrizität wächst nicht auf Bäumen, sondern nur die Wärmeenergie. Ich halte die Elektrizität nur für wichtig als Energiezwischenspeicher, um "fortschrittlichere" Wärmemotorantriebe zu ermöglichen, und da sind wir hier sicherlich Wegbereiter, da wir ja irgendwo auch die neuen Batterietypen testen oder sogar Elektromotoren mit Wirkungsgraden in Richtung 100% fördern. Wenn das Gerede von den 1 Million Zyklen für die 6-Minutenbatterie stimmt, dann könnten wir jetzt tatsächlich den 120kg-Brummer von 1974 einsetzen. Oder auch den Phillipps 30-PS, den der Hugo ganz bewusst in ein Boot eingebaut hatte, weil die Regelung für ein Auto viel zu träge war.
Da uns auch 20 PS notfalls genügen, könnten wir den Brummer auch auf 40 kg abspecken, denn das Gewicht rührt von den Tauschern her.
Wahrscheinlich hatten die Radkränze des Brummers einen besseren Wirkungsgrad als die, die ich vorgeschlagen hatte. Aber ich wollte nur auf gängisges Industriematerial zurückgreifen, wie hier auf die Rheinschiffturboverdichter von MAN mit extrem langer Lebensdauer und im Neuzustand deutlich höherem Wirkungsgrad als 80% pro Rad.
Die vertragen aber gerade nur mal 700 Grad Celsius.
Hier in Düsseldorf sind im Keramikmuseum noch Turbinenräder aus Siliziumnitrid (6cm Durchmesser) von Kyocera ausgestellt, die hatten eine Arbeitstemperatur bis 1450 Grad Celsius. Der Wirkungsgrad der gleichen Turbine würde gleich über 60% steigen. Sie besaßen das gleiche Druckverhältnis 4:1. Vor ca 5 Jahren rief ich die zuständigen Herren in Stuttgart an, die nur lachten ob der clementinischen Wunschvorstellungen: infolge der Faserstruktur mit von Anfang an eingebauten chaotischen Rissen zerplatzen die alle nach wenigen Minuten Laufzeit und mehrmaliges Aufheizen mögen die schon gar nicht.

Hochleistungsturbinen müssen wie ein rohes Ei behandelt werden und ich behaupte, mit den 6-Minuten-Dauerakkus hätten wir die Watte, in die sie eingepackt werden wollen.
Das gilt genauso für den Stirling und für die Wasserstoffzelle, die dann nur eine gleichmäßige, relativ geringe Dauerleistung abgeben müssten. Die Einsatzfähigkeit wäre schon ab sofort gegeben. Die Epcosse sind dazu ungeeignet, weil sie nur Sekunden, nicht aber Aufwärm- und Abkühlperioden von einer Viertelstunde und mehr überbrücken können.
Sehr vorteilhaft bei den Rekuperatorturbinen ist übrigens die Eigenschaft, dass wir über die Drehzahl die Leistung fast beliebig, ohne jede Wirkungsgradeinbuße, verändern können. Die Wirkungsgrade der bisher eingesetzten überdimensionalen Getriebe (2000 Umdrehungen pro Sekunde auf z.B. 5/s) kostete enorm viel Wirkungsgrad (15%). Wirklich gute E-Motoren liegen deutlich besser.

Unheil schwant mir übrigens von der geplanten Wasserstoff"leitung". Mir ist völlig klar, wie der Wasserstoff hergestellt werden soll, Fischer Tropsch und vor allem atomar. Nebenbei fällt dann noch jede Menge Deuterium an , in der Form, wie wir ihn brauchen und dann wird der Haigerlochtyp-Reaktor (Heisenberg...) wieder aus der Versenkung geholt, der für das Konvertieren zu Plutonium 239, aber auch von Thorium aus Kerala zu Uran 234 die höchste Eignung besitzt. Indien und Kanada nutzen diese Technik, die einst von uns an Indien verkauft wurde. Iran ist gerade dabei, einzusteigen. Nebenbei, zum Trost, erzeugen diese Reaktoren die Erstbestückung für unsere immer noch utopischen Fusionsreaktoren mit hochradioaktivem Tritium und unsere zukünftige Atomubootflotte mit ihren Wasserstoffbrennstoffzellen ist eh schon für Eingeweihte seit langem Geschichte.
Vielleicht lassen wir uns aber breitschlagen und wir schließen ein agreement mit der Atomindustrie, wenn die uns ein paar von den Ubootbrennstoffzellen mit 80% Wirkungsgrad abgeben.
Dann ziehen wir alle um an die Wasserstofflinie.Einige Aufkleber an unseren Atomstromautos müssen wir dann wohl besser entfernen...
Grüne als Wegbereiter der Plutoniumwirtschaft, womöglich noch mit solarem Wasserstoff...Vielleicht schlafe ich auch deshalb nachts so schlecht. Bernd
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
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#18
Auf weitere Nebenwirkungen der Wasserstoffwirtschaft möchte ich nicht versäumen, hinzuweisen: Neben der Unmasse von radioaktiven Abfällen, die uns al Qaida liebend gerne abnimmt, verfügen wir dann über ein unerschöpfliches Reservoir an Brennstoff für unsere Weltraumraketen, mit denen wir an die infolge Zwistigkeiten abgebrochene Entwicklung von 1929 (Oberth e.a.) anknüpfen können, dazu gehört eben auch die Wasserstofftechnik.Bei der atomaren Elektrolyse von Wasser fällt neben Deuterium und Wasserstoff aber auch Sauerstoff an, den wir hervorragend benutzen können, unsere Kohlebergwerke wiederzubeleben, um mit nie gekanntem Wirkungsgrad unsere alten Leuchtgasgaswerke wiederzubeleben. Die erzeugen dann Leuchtgas mit mehr als 70% Wasserstoff, den wir vom an Ort und Stelle genutzten Kohlenmonoxyd durch Metallfilter sauber abtrennen. Metalle sind durchlässig, alleine für Wasserstoff.
Koks (nicht für Daume) gibts obendrein.
Was noch? Ja, die Luft wird wieder rein.
Und wir blicken in eine strahlende Zukunft.
Eine der sonnenreichsten Gegenden Europas war damals, vor gut 150 Jahren, die Kölner Bucht. Hier gab es damals die höchste Sternwartendichte nicht nur Europas, sondern der Welt.
Aber das glaubt mir eh niemand...

Macht doch, was Ihr wollt, und steigt bei Würth ein! Zuletzt stand seine Schwiegermutter wieder auf der Kö vor den Auslagen von René Kern...
entschuldigt mich bitte, der kaffee ist fertig.
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
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#19
Also Bernd nach Rücksprache mit meinen Arzt.

Deine Beiträge sind unschädlich solange man keine Logik darin sucht. Er meinte wie das Werbefernsehen alles bunt durcheinander ohne Information und wen dann kann man es nicht von der Desinformation unterscheiden angepriesenes Hauptprodukt "Bernd".

Bernd ich hab nichts gegen dich aber sollte es einen hierher verschlagen der sich Informieren will weil er sich für das Thema interessiert und er liest Deine Infos der fährt irgendwann zwangsläufig Benzin und sagt die Spinner.

Du selber schreibst (08.03.2005 22:22) "Ja, da hatte ich die unkorrigierte Version mit Gunther Sachs am Steuer losgeschickt, den Fehler hatte ich längst korrigiert" frage wann, wenn es keiner beanstandet hätte.

Nächste Luftblasenbombe (09.03.2005 08:27) obwohl am Anfang noch getarnt "Also, Du weißt, dass ich mich für Elektroautos interessiere" wohl um die Eindringtiefe zu erhöhen. Du gibst das was ich geschrieben haben wieder das Goebels bei Dir in die Lehre gehen hätte können. Buch und Turbine werden in den Jahreszahlen vertauscht, Temperaturen werden ohne Sachbezug und falsch genannt, ob mit Absicht oder weil Du es nicht besser weist entzieht sich meiner Kenntnis (tatsächliche Temperatur der Turbine 925° am der ersten Schaufel, von Dir behauptet 1450° was natürlich ohne Kühlung nicht zu bewerkstelligen ist) Die Radkränze von dem Brummer sind Einstufig wie Turbolader aber da die Konstruktion offensichtlich nicht kennst (ich weis das geht nicht Bernd kennt alles) stört es Dich auch nicht ihr Industrietauglichkeit abzusprechen. Deine Kurve über Getriebe und deren Notwendigkeit in diesen Zusammenhang ...................

Wasserstoff, Deuterium, Atomwasseruboote eigeweite Inder Erstbestückung ......Die Luftblasenbombe hat ihre Eindringtiefe erreicht und Detoniert.

Falls noch irgendetwas an Informationen überlebt haben sollte noch ein Luftblasentieffliegerangriff (09.03.2005 08:54)

Misson erfüllt Kaffee trinken.

Nur eine einsame Schwiegermutter irrt noch über die Kö auf der suche nach einer Sternwarte :(
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
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#20
1.Thema, um wenigstens für etwas Übersichtlichkeit zu sorgen. Beide Themen sind Antworten auf Manfreds und wotans postings, die ich zusammen beantworte.

Also, wenn ich da eine Temperatur nenne, ist das eine angenommene zu der Turbine, die ich gerade beschreibe, und zwar als Projekt für die Zukunft. Monel-Metall verträgt 850 Grad Celsius, nicht für alle Zeit. Dann herrschen an der Eintrittsdüse bei 50% Reaktion und einem Druckverhältnis von 4 zu 1 und einem Kappa von 1,4 1200 Grad Celsius, die der äußere Düsenkranz aushalten muss, was er auch tut, wenn er beispielsweise aus Keramik ist. Bei 1450 Grad Celsius ist die absolute Grenze, darüber nutzt sich auch Keramik zu schnell ab. Ich spreche hier von einer Radialturbine, obwohl für eine Axialturbine Ähnliches gilt.
Ich gehe jedoch viel tiefer mit den Temperaturen, weil ich mit herkömmlichen, preiswert erhältlichen Zweitakt-Dieselmotor-Turbinenrädern auskommen will, wie sie von MAN in Massen gefertigt werden. Nein, das ist nicht das Ende der Fahnenstange, aber ich möchte doch vor zu viel Optimismus warnen, was Wirkungsgrade von Turbinen und Stirlingmotoren angeht.

2.Thema, vom obigen getrennt:
Für die Wasserstoffwirtschaft sehe ich noch keinen anderen Anlass, als Profilisierungssucht der Regierung und den militärischen Bereich. Vielleicht für uns leistungsfähige Brennstoffzellen, denn der erzeugte Wasserstoff wäre sehr rein und es ist schon vor langer Zeit demonstriert worden, dass mit solchem Wasserstoff Brennstoffzellen leistungsfähig und langlebig sind. Natürlich wird man das gratis anfallende schwere Wasser nicht wegwerfen. Noch liegt das Monopol für dessen Herstellung im Wesentlichen bei den Kanadiern. Das kann sich aber ändern, und der Iran und Indien wären dankbare Abnehmer. Aber das nur ganz am Rande, schließlich muss man mehr als 10 m³ Wasser elektrolytisieren, um 1 Liter Deuteriumdioxyd im Werte von vielleicht 500 Euro zu erhalten. Mit dem Kondenswasser unserer Braunkohlenkraftwerke sind es unter 10m³. Das entspricht 1,1 Tonnen Wasserstoff. Die kosten bei 2,5 Euro pro kg 2750 Euro. Das wollte ich nur mal so am Rande bemerken. Es wäre ein Zubrot. Um hier mal etwas zum selber nachrechnen zu geben: 1kg Wasserstoff hat einen Energiegehalt von ca 33 kWh. zu seiner Hestellung benötigt man vielleicht 50 kWh, mit billigem Atomnachtstrom zu 5 Cent sind das 2,5 Euro. In einer Brennstoffzelle werden 20 kWh frei, dann kostet diese Netto (!!)-kWh 12,5 Cent. Naja, atomar gesehen, lohnt sich die Sache, statt die kWh für 2,5 Cent in den Aluminiumraffinerien zu verpulvern...

Meine Anspielung auf die Würth-AG sollte nur dazu dienen, dass ich die Wirtschaftlichkeit der Wasserstofftechnologie noch in das Reich der Esotherik einordnete. Aber das war nur meine persönliche Meinung. Es ist klar, von welcher AG ich hier spreche, die mit der freien Energie?

Nach meiner Rechnung sechs Zeilen über dieser muss ich aber meine eben gemachte Vermutung erstmals korrigieren und ich sehe mit der kommenden CDU-Regierung sehr wohl hervorragende Aussichten für die Wasserstofftechnik. Es ist nicht einmal mehr ein Geheimnis, dass die CDU die Atomwirtschaft beleben will. Ich denke, das ist jetzt nicht mehr off-topic!

Mit anderen Worten, liebe Leute, es kommt die Stunde der Wahrheit und Ihr solltet Euch sehr wohl überlegen, woher Eure Energie herkommt. Vielleicht freunden wir uns ja sogar ein wenig mit der Atomenergie an. Bei mir hat sich zum Beispiel soeben beim Schreiben dieses Artikels durch Nachrechnen ein gewisses Vorurteil gegen die Kernenergie gewandelt.
Mich dürft Ihr weder als Gegner, noch als Befürworter der Atomenergie einordnen, ich unterscheide da sehr.
Auf jeden Fall würde ich hiermit gerne die Diskussion dieses hoffentlich heiklen Themas eröffnen.

Im Übrigen bitte ich zu entschuldigen, dass ich meine oft sehr unausgegorenen Gedanken zwischen meinen anderen Arbeiten direkt in die Tastatur poste. Außer einem Taschenrechner und google verwende ich nichts weiteres, ja, mein Gedächtnis noch, das manchmal irrt oder daneben liegt, und ich bitte darum, das dann gleich zu korrigieren, wie die Jahreszahl, die ich vertauscht habe. Aber, was ich da eben gesagt habe, ist durchaus ernst, trotz Schwiegermutter von Herrn Felix Würth.
Um das Kauderwelsch hier komplett zu machen, möchte ich darauf hinweisen, dass ich alle anderen Firmen, die auch den Namen "Würth" tragen, wie unter anderen den Werkzeughersteller, als ausgesprochen seriös bezeichnen möchte.