Pmos 16 BMS - ist " Aufwärts " balancieren möglich ?


Lomax223

Mitglied
16.09.2018
151
Ein freundliches Hallo in die Runde !

Ist mit dem PMOS 16 BMS ein Aufwärts balancieren möglich ?
Die Frage stelle ich wegen folgender Problematik :

Manche Winston Zellen erreichen 3,65 Volt während andere noch bei ca. 3,4 Volt rumdümpeln .. und die 3,65 nie mehr einholen da die mit 3,65 natürlich auch weiterladen.
Wenn ich nun den Trafolader abstelle gleichen sich die Zellen mit 3,65 Volt an die Zellen mit 3,4 Volt durch abwärts balancieren an , das ist natürlich suboptimal.
Einzelladungen zur Angleichung der Zellen mit weniger Spannung führte nicht zum gewünschtem Erfolg,
deshalb die Frage ob ein Aufwärtsbalancieren möglich ist .

Ich bedanke mich schon einmal für euere Antworten

Gruß

Walter
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.027
nein, das was das Litrade PMos ist optimal, genau wie sein soll.:)
Die Zellen mit 3.65V sind voll..die laden nicht weiter..mehr als 100% geht nicht.
In dieser Zeit kommen dann die anderen nach.
Du kannst mit verschiedenen Parametern experimentieren.
Entweder Du lädst häufiger voll oder verlängerst die Zeit bis der Lader abschaltet.

Nac "oben" könnte er nicht schaufeln, da die Zellen ja bereits voll sind..die können keinen Strom mehr aufnehmen
 

Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
451
Ert meint wohl, dass Ladung von den 3,65V Zellen abgezweigt wird und in die 3,4 eingespeist. Das können die meissten BMS nicht, der Schaltungsaufwand dafür ist wesentlich höher. Macht aber auch nix, wenn das BMS richtig programmiert ist und arbeitet, wird der auf genannten Zustand noch zusätzlich folgende Ladestrom ber 3,65er Zellen 'verheizt', und nur die 3,4er weitergeladen. Irgendwann holen die die anderen Zellen dann eben doch ein. So ist zumindest die 'normale' Vorgehensweise eines BMS, das balancieren kann.

Gruß,

Werner
 

Lomax223

Mitglied
16.09.2018
151
@Werni

Leider gibt es beim PMOS 16 von Litrade anscheinend nichts zu programmieren ...
Das BMS versucht zwar durch verbraten anzugleichen , bis aber die Zellen mit 3,45 v mit der Ladung
nachkommen sind die mit 3,65 schon bei 3,8 V (Ladungsabbruch )
, es wird einfach zu wenig verbraten
wie es scheint ." Grand Misere " , nun damit werde ich wohl leben müssen .

(Die Winston wurden neu gekauft und sind nun ein Jahr alt )

Ob es was bringen würde die Winstons auszubauen+ , neu zu initialisieren und zum Angleich
paralell zu schalten ?

Gruß

Walter
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
9.742
Na normalerweise sollte sich der Lader abschalten bis das BMS die zu hohen Zellen abgefangen hat.
Zieh einfach die schwächeren Zellen mit einem Netzteil hoch. Ist aber nicht von dauer solange der Lader nicht angesteuert wird werden die Zellen immer wieder driften.

Gruß

Roman
 

Christian s

Bekanntes Mitglied
28.10.2006
2.495
Ganz so furchtbar ists nicht weil die höchsten Zellen ja mit dem Widerstand sozusagen sanft kurzgeschlossen werden und der verbliebene ladestrom sozusagen vermehrt durch die summe der anderen Zellen fließt.

Wenn man mit dem Trafolader lädt ists natürlich eine Kunst ihn so einzustellen daß auch noch eine lang genuge Zeit , in der Spannungshöhe wo balanct wird ,mit niedriger Stromstärke weitergeladen wird. Man kann das ja am BMS durch die LED s erkennen .

Wenn der Trafo die Spannung schnell rauflädt und dann aus ist. ist keine Zeit zum Balancen ..
Wenn er zu niedrig aufhört kommts gar nicht zum ausreichenden balancen .

Du kannst wie Roman gesagt hat unter genauer Spannungsbeobachtung der Niedrigsten mit Netzteil nachhelfen
oder die höchste mit einem Widerstand zB aus langem 1,5m² Installationsdraht etwas runterziehen und so dem Balancerwiderstand helfen


Wenn derTrafo nicht ausreichend Balancerzzeit zur Verfügung stellt kann man ja mit einem wenige Ampere leistenden kleinen Netzteil gelegentlich die Akkus länger im Balancingspannungsbereich halten.
 

Christian s

Bekanntes Mitglied
28.10.2006
2.495
Niedrige Winstonzellen merken sich das Niedrigsein lange man kann das gut sehen wenn man si emit dem Laptop übers BMS beobachtet..
Mein El habe ich über 3 Wo Urlaub von den akkus abgeschalten aber doch die elektrische 12VUhr ,die an den ersten 3 Zellen angeschlossen war (um auch währen kurzem Abschalten weiterzulaufen ) nicht abgeklemmt .
Nach dem Urlaub waren diese 3 Zellen sehr geringfügig niedrieger .

Diese geringfügige Niedrigkeit haben sie sich aber über einige Lade unt Entladeperioden gemerkt .man hat es immer noch erkennen können bis ich sie mit einem 12V Ladegerät wieder eine Spur angehoben habe.
 

wolfgang dwuzet

Bekanntes Mitglied
23.11.2006
3.021
ich hab mir für derartige "angleichungen" ein paar 12v 20w halogenbirnchen besorgt, so ein birnchen an eine 3,7v zelle gehängt, glimmt vor sich hin, und zieht die zelle lansam wieder runter, in der zeit kriegen niedrige zellen was sie brauchen,,,
bye wolle
 
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Wertungen: Lomax223

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.027
oha..ja tatsächlich,ich war wohl etwas übermüdet als ich das beantwortet habe..ups
wie gesagt..all das ist nicht erforderlich, wenn Du die Ladeschlussphase verlängerst, die ist dann jetzt zu kurz eingestellt oder Du musst öfter mal nachladen.#
Der Balancerstrom reicht dicke.
Es ist ja Absicht, das der Lader dann wegen Überspannung beschaltet..einen Moment wartet..das BMS weiter balanciert und der Lader dann wieder anspringt und dann wieder ausgeht..usw
Wenn Du das Ladegerät nicht umprogrammieren kannst, kannst Du auch einfach einen schwachen 1A LAder oder so verwenden und den Zeitgesteuert am Ende 15 Minuten z.b.(diesen Wert musst Du einfach ermitteln und so kurz wie möglich machen)nachladen
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo, habe mir genau wegen der hier diskutierter Problematik einen aktiven Balancer bestellt. Dieser schaufelt dann von der höchsten Zelle (angeblich) 2 Ampere in die niedrigste, solange bis alle gleich sind. Naja, wird natürlich kein Ersatz zu Sven"s BMS. Aber vielleicht eine Ergänzung.
Sobald die Chinalieferung da ist werde ich ihn einbauen und testen.

mfG
Peter
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.244
Setzt einfach aktive Balancer ein und das Problem ist Schnee von gestern.

Volle Zellen lange Zeit bei 3,65 V zu halten nur damit andere Zellen die gleiche Spannung erreichen verringert die Lebensdauer erheblich.
 
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Wertungen: Peter End.

Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
451
@Werni

Leider gibt es beim PMOS 16 von Litrade anscheinend nichts zu programmieren ...
Das BMS versucht zwar durch verbraten anzugleichen , bis aber die Zellen mit 3,45 v mit der Ladung
nachkommen sind die mit 3,65 schon bei 3,8 V (Ladungsabbruch )
, es wird einfach zu wenig verbraten
wie es scheint ." Grand Misere " , nun damit werde ich wohl leben müssen .

(Die Winston wurden neu gekauft und sind nun ein Jahr alt )

Ob es was bringen würde die Winstons auszubauen+ , neu zu initialisieren und zum Angleich
paralell zu schalten ?

Gruß

Walter
Wenn das BMS nicht nachkommt, ist der Ladestrom (für dieses BMS) zu hoch. Da muss man dann zum Ladungsende irgendwie 'bremsen'

Gruß,

Werner
 
Hallo Werner,
du meinst mit 16 Lader wäre das Problem des auseinanderdriftens gelöst? Das hat bei mir nicht mal gescheit mit den 3 Bleiblöcken funktioniert und geht bei Lithium erst recht nicht. Du müsstest ja auch jede Zelle überwachen und die Lader einzeln abschalten!
Nein, ich sehe das genauso wie Emil!
Habe keine Lust ewig zu balancieren und die Zellenspannung oben zu halten, obwohl mein Balancer schon bei 3,4V mit kleinem Strom anfängt zu arbeiten. Bis da die letzte Zelle nachgezogen ist dauert"s ja ewig und die mit den höchsten Spannungen werden unnötig oben gehalten und gestresst. Ja, Zellen einzeln nachladen, oder über Widerstände einzeln entladen geht natürlich schon. Da müsste ich aber ständig dabei stehen und aufpassen.
Habe allein schon durch die unterschiedlichen Einbaulagen im isoliertem, beheiztem und komplett geschlossenem Batteriebehälter Spannungsunterschiede. Die aussenliegenden Zellen sind nun mal kälter wie die anderen und haben somit auch einen anderen Innenwiderstand. Das merke ich zur Zeit am besten Montags früh wenn ich auf die Arbeit fahre.
Samstag und Sonntag bleibt das FZG stehen und wird dann unter der Woche intensiv genutzt. Durch das heizen und balancieren passen sich die Spannungen dann aber wieder soweit an. Aber das wird mit zunehmender Kälte natürlich immer schlimmer. Könnte natürlich die Heizung temperaturgeregelt auch ständig eingeschaltet lassen. Aber das ist selbst bei meinen 100Watt schon irgendwie eine Verschwendung.
Ich probiers in Kürze mit aktiven Balancern. Wenn die so funktionieren wie beschrieben gibt"s kaum mehr Unterschiede.

mfG
Peter
 

Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
451
Peter,

ich meinte schon 'richtige' Lader, die bis zur Ladeendspannung laden und dann abschalten. Dann wird jede Zelle bis z.B. 3,65 Volt geladen und fertig. Wobei 'fertig' dann ist, wenn auch der letzte Lader abgeschaltet hat. Dann haben alle Zellen die gleiche Spannung. Und man balanciert mit vollem Ladestrom, das sollte schneller gehen als mit Balancerplatinen.

Gruß,

Werner
 

wolfgang dwuzet

Bekanntes Mitglied
23.11.2006
3.021
Ich probiers in Kürze mit aktiven Balancern. Wenn die so funktionieren wie beschrieben gibt"s kaum mehr Unterschiede.

mfG
Peter
müßen die aktiven dingens DIREKT an die akkus oder über kabel??
wenn das funzioniert hat,
meld dich mal bei mir, und gib mir dann gleich preis und bezugsmöglichkeit
bye wolle
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.027
Hatte ich gerade wo anders geschrieben.
Die aktiven Balancern sind nicht für LiFePo4 geeignet.
Real übetragen die nie mehr als 0,5A eher weniger..(0,2) und es kann mehr durcheinander brignen als angelichen, die Zellen dürfen erst ab 3,4V angeglichen werden, das genannte aktive System schichtet auch während der Fahrt laufen hin und her..beim Anfahren, brechen die weichen Zellen ein..das BMS denkt die sind..leerer..und schaufel in die Richtung..bei gas wegnehmen erkennt es..nichts..da LFePo4 in Ruhestellung immer um 3,3V hat..somit driften die Zellen eher mehr als weniger auseinander.
Die Genannten aktiven Systeme sinda ber super für Blei und die normalen Lipos geeignet wie sie im Modellbau genutzt werden oder in großen PKWs
Auf dem Diagramm siehst Du das bei 0,5V Diff. so gut wie kein Ausgleichstrom fließt.(um 0,1A)
Da bringen dann selbst die einfachen Aufschraubbalancer mehr
1573019065273-png.6073
 

KlausA

Neues Mitglied
08.01.2014
40
Danke Sven,
das ist wie du schreibst für LiFePo4 absolut ungeeignet.
Wenn meine Zellen 20 mV auseinanderliegen passiert garnichts. Und selbst bei 100mV Differenz viel zu wenig.

Grüße Klaus
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.244
Die aktiven Balancern sind nicht für LiFePo4 geeignet.
Diese Behauptung ist falsch!

Die von mir verwendeten Balancer sorgen dafür dass die Spannungsdifferenz unter 10 mV ist.

Die höhe des Stroms bei kleinen Spannungsdifferenzen sorgt dafür dass der Innenwiderstand keine Rolle spielt. Und die Balancer arbeiten im Gegensatz zu den TOP Balancern 24/7 und können in dieser Zeit große Menge Energie auch mit kleinen Strömen transportieren.

Eine Kapazitätsdifferenz zwischen Zellen von 1 Ah kann bei 100 mV in 10 h ausgeglichen werden.

Natürlich sollte man die Zellen vor der Reihenschaltung erst Mal durch Parallelschaltung und eine vollständige Ladung bis 3,65 V angleichen und ein paar Tage stehen lassen. Danach können die aktiven Balancer unterschiedliche Selbstentladung der Zellen langfristig bei jedem SOC ausgleichen.

Bei mir sind diese Balancer schon seit vielen Jahren im Einsatz und verrichten ihren Dienst völlig unauffällig und halten die Spannungsdifferenz < 10 mV. Dabei lade ich die Zellen bei Solarladung nur bis 3,400 V, und bei Ladung über die Lichtmachine oder dem Netzladegerät bis 3,425 V.
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
9.742
Und wenn einer kaputt geht ist die Zelle auch kaputt, das kann bei einem BMS nicht passieren da das überwacht wird.

Einfache Balancer sind einfach Sparen an der falschen Stelle.

Gruß

Roman
 

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