Berlingo Fehler "Hochstromschalter"


vincent33

Neues Mitglied
31.08.2014
8
www.g-zell.de
Liebes Forum,
ich habe momentan folgendes Problem: Ich bin gefahren habe beschleunigt im orangen /Anfang des roten Bereichs und plötzlich nimmt das Auto keinen Strom mehr an, wie wenn das Hochstromrelais abgefallen wäre.
Nach Zündung aus und an fährt er wieder. Das Problem besteht jedoch weiterhin wenn kurze Zeit im orangen Bereich beschleunigt wird.
Habe mit checkelec Fehler ausgelesen. Fehler Funktion Hochstromschalter.

Hat jemand einen Rat bzw. einen Tip wo das Problem liegen könnte?
Vielen Dank für eure Hilfe.


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R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
10.137
na das heist dass er ab einen bestimmten Strom abschaltet da das Teil mechanisch ist wird irgendwas anderes kaputt sein
 

Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
957
Hi,

also die Elektronik meint, der Hochstromschalter ist defekt (ich vermute, der befindet sich zwischen Akku und fahrzeug?). Dieser ist wie angemerkt mechanisch (also ein großes Relais). Ich würde auf einen Übergangswiderstand tippen, der so hoch ist, dass die Elektronik meint einen abgefallenen Schalter zu erkennen. Für den Übergangswiderstand spricht auch, dass es nur bei hohen Strömen auftritt. Ich vermute mal bei weniger Beschleunigung ist alles ok?

Gruß,

Werner
 

citicar75

Mitglied
13.08.2018
193
Das Fehlersuchheftchen sagt da nicht allzu viel, man möge die Verbindung Rechner - erregerspule des Schützes prüfen, also Rechner ausbauen und weißen, zweipoligen Stecker
überprüfen ... ja, was soll das bringen - geht ja, wenn das nichts bringt - SAGEM Box wechseln.

Der Rechner kontrolliert, ob das von ihm ausgegebene steuersignal für den IGBT auch umgesetzt wird und sich ein adäquater Ankerstrom einstellt. Wenn das so ist - alles prima, wenn nicht, öffnet der Schütz und schaltet den Ankerstromkreis ab.

Da der Fahrregler offendsichtlich funktioniert (bis zu den genannten 150A), liegt es nahe, daß der Motor einen Defekt hat, sieht nach einem Ankerproblem aus, evtl. Lamellen - oder windungsschluß. Kohlen würde ich auch mal peinlichst genau ansehen, Länge, evtl. schleifen schon die Zuführungsdrähte auf dem Kollektor ... usw. und so fort ...
Dort würde ich anfangen zu suchen.
Viel Erfolg

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vincent33

Neues Mitglied
31.08.2014
8
www.g-zell.de
Vielen Dank für eure Antworten und Tipps. Ich hoffe, dass es an den Kohlen liegt.
Herr Stüber könnte mir erst in einigen Wochen Kohlen liefern. Hat jemand noch eine andere Bezugsquelle für schräge Kohlen?
 

citicar75

Mitglied
13.08.2018
193
... bei einem Preis von fast 200 teuro pro Satz, ist natürlich die Suche nach Alternativen interessant (am Anfang meiner E Auto Karriere gab es den Satz Kohlen mal für 82 Teuro beim Zitronenhändler ... 👍)
Alternativen waren bei den geraden Kohlen kein Problem, die Spezifikation den Materials stand ja drauf.
Maße und Art des Anschlusses war leicht zu kopieren.
Ist bei den schrägen nicht so, unter der Spec E105 verbirgt sich alles, Maße, Kabelanschlüsse, Material ...
Es gibt viele Lieferanten und Hersteller, die das können, Maße und Anschluß ist einfach, Material, abriebverhalten und Verschleiß muß dann anders erfaßt werden.
Ein „Zweitlieferant“ ist ELOSAL: https://www.elosal.de/waren/kohlebuersten/index.php
Dort findet man auch die schrägen Kohlen, aber preislich hat man sich auch angepasst.
Dann gibt es noch kleinere Unternehmen, die das können, aber da ist die Hemmschwelle die mindestmenge, die übersteigt den lebenslangen Verbrauch unserer Fahrzeuge ... 🚙
Dann gibt es die Möglichkeit, wie die deutsche Industrie es gern tut, man geht ins Nachbarland um Lohn und Materialkosten zu sparen ... „PL“ und „CZ“ würden sich anbieten. in den Bildern sind diese drei Varianten angeführt, links die Schunk- Orginale, daneben die Elosal- Kopien und ganz rechts die aus den „befreundeten„ Nachbarländern ... preislich und von Der Qualität her sehr akzeptabel.

Thema VerschleißGrenze: schunk hat eine Verschleißmarkierung (Strich), sonst sagt man: die Unterkante der Schrift darf nicht unterschritten werden.
Ich messe die Länge beim Einbau und vermerke das mit km-stand und Datum auf einem Aufkleber (Foto), dann wird jedesmal beim Sommer/Winterreifenwechsel die Unterste Kohle gemessen und über km- stand und Länge der Kohle kann vorausberechnet werden, bei welchem km- stand die Verschleißgrenze erreicht ist ... funktioniert seit mehreren 100 tausend km ...

In der „Mangel- DDR“ haben wir uns die (Motor) Kohlen aus maßlich Ähnlichen zurecht geschliffen, geht auch heute noch, in der Bucht gibt es von den Maßen her passende, die minimal angepaßt werden können, man sollte aber etwas Erfahrung in der Wartung von E- Motoren haben ... (ist preislich nicht zu unterbieten !)

Also - viel Erfolg und vergeßt nicht, das Lehrgeld zu zahlen 😎🤓

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PS. Anleitung zum Wechseln der Kohlen dort:
 
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