Wer kennt einen 2-5 kW Stromerzeuger der mit Pflanzenöl läuft?


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Wolfang K

Guest
Habt etwas Geduld und baut dann ordentlich Ah´s ein

Gruß Wolfgang
 

Adolf Höötmann

Neues Mitglied
13.07.2006
3
Hallo Roland,
hört sich stark nach levitiertem Wasser und Bergkristallen an. Sei mal lieber vorsichtig. Es gibt viel Voodoo in dieser Szene. Von Kavitationsschäden hab ich noch nie was gehört und spätestens nach 5 min sind sämtliche Luftblasen aus Pöl entfleucht. Is mir auch nicht klar, wie und wo da eine Kavitation entstehen sollte.
Es herrscht auch weitgehende Einigkeit darüber, daß die Schäden meist in der Kaltlaufphase durch einen Schmierfilmabriß am Kolben der Hochdruckpumpe entstehen. Und da sind Pumpen mit kleinerem Kolbendurchmesser (Bosch) klar im Vorteil.
Na ja, is alles ein bischen off topic, aber als Langstreckenfahrzeuge sind Salatölferraris naturlich die Ergänzung zum E-mobil.
Gruß A.H.
 

Bernd Schlüter

Aktives Mitglied
19.01.2004
322
Krefeld, 02151 9287045
Nehmt doch einfach die wundervollen Dampfmaschinen von Michael Hoetger, die bei Eon entwickelt wurden.

http://www.enginion.com/de/web/produktedienstleistungen/Start_2.htm

Phantastische Wirkungsgrade von über 50% wurden uns da großmundig versprochen. Kein Wunder, die Veba-Clique, die heute bei EON residiert, wohnt großenteils in der Umgebung unseres Wirtschaftsministers in Bochum, nah an den Fördertöpfen. Die wurden auch gleich im Vorjahr angezapft.
Ich fürchte nur , irgendjemand hat von windigen Erfindungen Wind bekommen.
Wer traurig ist, dass das Aircar, Wasserauto und Flüssigluftauto Windeier sind, findet hier sicherlich voll- und gleichwertigen Ersatz.
Wundervoll, diese Quasiturbine, und die Thermodynamik eines Dampfprozesses spricht Bände. In Bochum und in Dortmunf befinden sich zwei nicht ganz unfähige Unis. Warum fragt man da nicht erst einmal an, ehe man Preise vergibt?

Nebenbei, hatte Michael Hotger tatsächlich einige gute Ideen, die unser Projekt beflügeln würden. Wenn er nicht am falschen Kraftwerk angesetzt hätte...
Ob wir ihn einmal ansprechen sollte, ehe er ganz auf dem Trockenen sitzt? Aber von seinem bisherigen Vorhaben müsste er sich weitgehend trennen.

Michael Hotger, hoffte, diesen tatsächlich unmöglichen Wirkungsgrad durch mehrstufige Entspannung ohne die von Dampfmaschinen bekannte Kondensation in den Zylindern zu erreichen, indem er Materialien wählte, die bei leichter Rotglut ungeschmierter Kolben 100.000km durchstehen...
Ich meine, irgendwo fehlt da das Hilfszeitwort "sollen".

Toll ist das Computergehäuse, mit einem Gesamtgewicht von ca. 30 kg.

Die Wärmetauscher, die gleichzeitig Brennkammer sind, sind tatsächlich genial...
Ich hätte da meine Ideen, wie man daraus (vielleicht doch noch etwas Vernünftiges entwickeln könnte...
Hat jemand schonmal Kontakt gehabt?
Bernd
 
W

Wolfang K

Guest
Akkus die in einer Minute1,5% nachladen können gibt´s schon lange ganz normal zu kaufen.
Die Hawker Genesis 12 EP 70 die ich 3,5 Jahre im EL gefahren habe lässt das locker zu. Die kannst du für ca 200,- Teuros kaufen.
Gruß Wolfgang
 

Bernd Schlüter

Aktives Mitglied
19.01.2004
322
Krefeld, 02151 9287045
Wolfgang, das hieße, den fast 1 KWh -Akku in einer Stunde volladen, und wohl ebenso leerfahren. Sechs Stück sollten wohl für 4 KW Antriebsleistung genügen. Bei Hochstrombelastung sinkt nach dem Firmenblatt der Wirkungsgrad, deshalb nur 4 KW statt 5.
So ein Diesel ist viel zu schwer und unerträglich laut, wie ich mich habe belehren lassen. auf dem Markt, auf dem auch Flöhe verkauft werden, stand so ein Farymann-diesel für 750 Euro, 4,5 KW und 37 kg Gewicht.

Ich habe neu überlegt: Kein Diesel, keine Batterien, nur ein Schwungradgenerator. Es reicht, wenn der auf 70 km/h in 10 Sekunden beschleunigen kann und ebenso in 10 Sekunden die Bremsenergie aufnehmen kann. Eine 400 kg-Karosse benötigte dazu ein 10 kg-Schwungrad mit einer Umfangsgeschwindigkeit von 200 m/s, die damit im sicheren Bereich liegt. Die max. Leistung sollte bei 15 KW liegen, für den Verbrennungsmotor, der auskuppelbar den Schwungradgenerator absatzweise antreibt, genügen 5 KW. Dieser Motor sollte ziemlich drehzahlkonstant , dann mit ziemlicher Last laufen, und ließe sich mit Erdgas ziemlich optimiert betreiben. Dann könnten ebenfalls gut 20% bis auf die Straße drin sein. Ottomotoren sind ja doch viel leichter, leiser und stinken nicht so sehr nach Pommes mit Majonäse.
So gehts dann in die Ferien. Zurück zu Hause, Motor-Schwungradgenerator wieder raus, Batterien wieder herein. Praktisch ist auch ein Anhänger, dann wirds noch leiser, der Umbau entfällt und jede Überlandfahrt benötigt nur Gas. Dann vielleicht mit 90 km/h und 5 KW Leistung bei 2kg pro km Verbrauch. Bei 60 km/h nur die Hälfte.
 
K

Karl

Guest
Hallo Bernd,
Meine Elektrokiste kann (wenn die Batterien randvoll sind, natürlich nicht!) die Bremsenergie auch über mehrere hundert Höhenmeter recuperieren ( ca. 15 kW Recuperationsleistung), ein Schwungrad ist da nutzlos.
Interessant wäre ein Stromerzeuger, der kontinuierlich eine Leistung aus regenerativer Energie abgibt, den Rest schaffen die Batterien locker.

Für Fernreisen wären im City el oder Twike ca. 2-3 kW (elektrisch, 4 -6 kW Abwärme) nötig , Sterlingmaschinen wären hierfür ideal, wenn es sie denn schon in dieser Form gäbe!

Sonnenelektrische Grüße

Karl
 

Bernd Schlüter

Aktives Mitglied
19.01.2004
322
Krefeld, 02151 9287045
Bescheiden, wie wir mit unseren 2 KW sind, sollte uns ein Japaner oder sonst wer, auch einen Stirlingmotor mit gutem Wirkungsgrad und geringem Gewicht anbieten.
Die Honda-Gas-Generatoren auf Otto-Basis sind ja schon mal sehr gut und erschwinglich. Ein 95% Wirkungsgradgenerator,mit Neodym, und alles ist perfekt.

Phillipps entwickelte in Eindhofen seinen Stirling mit über 40% Wirkungsgrad. Er verwendete einen superkleinen Regenerator-Wärmetauscher. Dieser hatte den Nachteil, dass die kleinen Kanäle von geringsten Ölmengen hoffnungslos verstopft wurden, weshalb er ölfrei arbeiten musste. Dazu entwickelte er neben dem Rautenantrieb statt Kolbenringen die sogenannte Rollsockendichtung. Lebensdauer: Mal gerade gut zum Vorführen. Gewicht: eine halbe Tonne, Leistung: 50 KW.
Nun hat das IMM in Mainz Mikrowärmetauscher entwickelt. Die haben bessere Werte Man sollte wieder einen Versuch starten.

Klar, das Schwungrad brauchen wir nicht.
Bleibatterien sind leistungsstark genug. Ich dachte nur, so werden wir auch Blei und Cadmium los.
Aber irgendwoher müssen wir ja auch unsere Leistungsreserven holen.

Liebe Firma Honda, wickele uns den Generator um und setze einige Neodym-Magneten hinein. Eine Regelung brauchen wir nicht. Wir sind dann auch ganz viele!

Statt über den Knebelstarter verwenden wir dann natürlich auch den Generator zum blitzschnellen Anwerfen des Motors und die elektrische Steuerautomatik bauen wir selber.
 

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