range-extender für Saxì Hilfe?

K

karl

Guest
#1
Hallo Freunde!

Ich brauche einen range-extender für meinen Saxi, wer kann mir beim Konzept helfen?
Der Generator soll innen plaziert werden, da kommt wohl nur der Honda EU 20 i ( 21 kg, 2,0 kW leider nur 4 l Tankinhalt) in Frage, das teuerste aber wohl derzeit leiseste Modell, Dauerleistung 1600 W. ( Damit könnte ich bei 24 h Generatorbetrieb über 350 km am Tag bewältigen.)
Zum Laden möchte ich ungern den teuren Brusa Lader mißbrauchen, daher brauche ich einen zweiten, welchen ich dann direkt an den Generator und die Batterien (144 V Nennspannung) anschließe. Der Auspuff wird in den Radkasten geleitet.
Nachdem der Stromerzeuger schon teuer ist, muß ich beim Ladegerät sparen,
Wie baue ich dieses am billigsten und vor allem wie dimensioniere ich den Trafo?
Wie verhält sich der Stromerzeuger, wenn ich einen 2000 W Trafo nehme und die Batterien diese Leistung auch ständig aufnehmen?

Fragen über Fragen- wer kann mir helfen?

sonnenelektrische Grüße

Karl
 
R

reinhold

Guest
#2
Hallo Karl!
Würde ich ganz anders machen.
2 hintereinnander geschaltete Regelkreise kriegst Du nur schwierig zusammen.
Am bessten wäre ein amerikanisches Notstromaggregat- von Hause aus 120V
Oder du ersuchst ein durchgebranntes 230er zu bekommen.(umwickelrn)
Der Inverter könnte effentuell auch heruntergedreht werden.
Du verschenkst Wirkungsgrad, wenn du hinter den Generator einen Travo schaltest.
Wie gross darf das System sein?
.Es gäbe da auch sehr leistungsfähige aber schwere Lösungen.
Tschau
Reinhold
 
K

karl

Guest
#3
Hallo Reinhold!
Danke für die Tipps!
Das mit dem "amerikanischen" Generator ist zu überlegen- da müsste es genügen, einen Brückengleichrichter dranzuhängen und die Leistungsregelung dem Generator zu überlassen!
Ich habe keinen Bock, defekte Generatoren zu zerlegen und umzuwickeln!
Das ich mit dem Trafo Wirkungsgrad verliere ist mir schon klar, aber ich hätte einen unverletzten Stromerzeuger (wiederverkäuflich!) und einen "Notladetrafo"!
Natürlich zählt jedes kg- aber 50 kg wären kein Problem- die Lautstärke dann schon eher.

sonnenelektrische Grüße
Karl
 
K

karl

Guest
#4
Hallo Reinhold!

leider habe ich mich getäuscht, was die Selbstregelung des Generators angeht, er schaltet nach Überlast wohl einfach ab!
http://www.hondapowerequipment.com/Gen_Own_Web/pages/pdf/31Z07600.pdf
( Achtung 1,7 Mb!)
Also brauche ich dann doch wohl ein leistungsbegrenztes Ladeteil!

sonnenelektrische Grüße
Karl
 
W

Wolfgang

Guest
#5
Hallo Karl,
versuche doch einen Ringkernregeltrafo in Sparschaltung zu finden, da hast du alles, Regelung stufenlos der Spannung bzw Leistung.

Guckst du hier >> ebay
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=3066253628&category=8255

Außerdem gibt so was bei Pollin oder ett, wenn Du nix findest, melden.

brauchst nur noch einen popeligen Brückengleichrichter nach zu schalten, fertig ist die Laube, aber so ´ne Knatterkiste ins Emobil?

Wieviel extender brauchst du denn wirklich?
Was für batts fährst du?

Gruß Wolfgang Klievering
 
J

Jürgen

Guest
#6
Hallo Karl

Mit diesem Problem habe ich mich auch schon beschäftigt. Allerdings nur mit meinem city-el. Ich habe ein Hondastromerzeuger 4-takt mit 2,3 Kw , 1,7Kw Dauerleistung benutzt. Dieses Aggregat ist Kondensatorerregt.Sobald man eine höhere induktive Last anschließt über 500 W ist die Erregung überfordert. Spannung bricht zusammen. Das kann aber bei Deinem Favoriten anders sein, da es sich um eine Invertererregung handelt.
Zur Stromumwandlung eignet sich daher ganz gut ein Schweißinverter. Ich habe da bei ebay einen ganz kleinen ersteigert, der noch bei 42 V Batteriespannung 1.1 Kwh erzeugt. Der ist so winzig, daß 2 Stück davon in eine Aktentasche passen. Gewicht nur etwas über ein Kilo. Und hat nur 139 Euro gekostet.
Wenn man den Sekundärseitig umwickelt, kann man jede Spannung erzeugen. Der Aufwand ist gering. Außerdem sind die Umwandlungsverluste sehr gering.
Mit dieser Konfiguration habe ich dieses Jahr 700 Km in 21 Stunden zurückgelegt.
Inclusive Pausen. Denn die erzeugte Leistung reicht für ununterbrochenen Fahrbetrieb. Oder auch bei rein elektrischer Langstreckenfahrt für eine flotte Nachladung in Verbindung mit dem Bordladegerät.
Als Spritverbrauch habe ich pro erzeugte Kwh 1 L Benzin ermittelt. Das könnte bei Deinem Aggregat auch günstiger ausfallen.
Was hälst Du von dem Vorschlag, einen PKW-Anhänger anzuhängen, worauf ein etwas größeres Dieselaggregat montiert ist? Wo man auch Biodiesel oder Planzenöl benutzen könnte? Oder auch Heizöl. Ca. 5 Kw könnten schon recht hilfreich sein. Und eine langsame Dauerfahrt ermöglichen. An jeder Ampel wird zudem die Batterie nachgeladen.

Vielleicht hat es Dir geholfen, Jürgen aus Finsterwalde.