Melex

B

bsm

Guest
#1
Hallo Sternfuchs,
die alten Hasen unter uns Solarmobilististen erinnern sich noch gerne an Goldhelm aus Berlin. Der ist bei vielen Veranstaltungen mit seinem Melex mitgefahren. Erreichte damals 25 km/h, was ihn dazu veranlasste, mir (damals auf MiniEl) 1989 bei der historischen Hansesolar von Lübeck nach Hamburg ein lautes "Solarraser" hinterher zu rufen, als ich ihn mit rund 35 km/h überholte.

Spass beiseite, die Melex Golfkarts werden in Stückzahlen von einigen tausend pro Jahr gebaut (ich glaube in Polen) und fahren hauptsächlich auf Golfplätzen und für Touristen auf mehr oder weniger separaten Wegen. Größere Stückzahlen baut, so glaube ich, Yamaha in Japan. Geh mal googeln mit dem Suchwort "Golfkart".

Übrigens: Kollege Bernd Schlüter irrt, wenn er meint, dass die 6 Volt 170 Ah Blöcke Starterbatterien sind. Jedenfalls sind sie mir als Starterbatterien nicht bekannt. Dieser Typ ist vor vielen Jahren als Batterie für den Antrieb von Fahrzeugen konzipiert und wird in Blei-Säure und Blei-Gel angeboten (nach den Angaben eines ehemaligen VARTA Mitarbeiters, der sie damals mit konzipiert hatte).

Gruss, Roland, bsm, www.solarmobil.net
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
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#2
Ja, der Betriebsleiter von Varta auf der Hannovermesse schimpfte auch, als ich seine Akkus so betitelte. Aber das waren weder Bleigel, noch Panzerplatten, sie waren hauchdünn und dicht aneinander und was ich über die Haltbarkeit hörte, passte auch mehr zu Starterbatterien. Aber damals war ich wohl noch viel zu anspruchsvoll.
Zwei Jahre bei normalem Golfgebrauch, hörte ich, und der richtet sich sehr nach dem Wetter. Was da besonderes an den Akkus war, konnte ich nicht feststellen. Sauberes Blei, vermute ich. 200 Golfspieltage bei 20 km Strecke, mit 15 km/h , schätze ich. Bei der hohen Kapazität ist die Reichweite auf glatter Fahrbahn mit deutlich über 65 km ganz beträchtlich. Ca 6 kWh sind gespeichert.
Bernd