Lenkspindel schmieren

Harald Schwieger

Neues Mitglied
07.07.2006
19
Hallo El-Piloten/innen

Bei der Serviceinspektion steht unter der Rubrik Schmierung : Teleskop-Lenkspindel schmieren.
Da habe ich heute den Gummifaltenbelag zurückgeschoben und darunter kam ein viereckiger Lenkstock heraus, der mit einer weißen, klebrigen Masse bestrichen ist. Soll das etwa Fett sein ?:eek: Wenn ich dieses Teil schmieren soll, sollte ich nicht vorher diese Masse wegwischen ? Kann man dann ganz gewöhnliches Kugellagerfett nehmen ??? :confused:

Wer kennt sich aus ? Gruß aus den verschneiten Alpen Harald
 
B

Bernd Degwer

Guest
Hallo Harald,
also die Masse die Du da vorfindest ist wohl das alte Fett gemischt mit ein paar Metall"spänen" der Lenkspindel. Ich würde es gut reinigen (ohne Chemie nur mit Muskelkraft) und dann gut fetten. So mach ich es!
Als Fett solltes Du nach Rep.-Handbuch Optimoly Paste nehmen. Niemals Kupferpaste ! Kupferpaste ist eine auf Dauer garantiert tödliche Verbindung, das Alu löst sich durch elektrochemische Korosion auf die Dauer, aber dafür mit absoluter Sicherheit, auf. Nach dem gleichen Prinzip funktionieren z.B. sogenannte Opferanoden an Heizungsanlagen, das unedlere Metall löst sich zugunsten des edleren auf und schützt dieses dadurch vor Korosion.
Wie das mit anderen Fetten ist .... ??? :confused: :confused: :confused:
Gruß
Bernd Degwer
Der Link wurde entfernt (404).
 
R

Ralf Albert

Guest
Hallo Harald und alle anderen,
die weiße Masse ist Seife. Fett ist ein Gemisch aus Öl und einem Seifengerüst (da gibt es verschiedene). Die Schmierung erfolgt, wenn durch Reibung oder Druck das Öl aus dem Seifengerüst gedrückt wird. Wenn das Fett verbraucht ist, bleibt das Seifengerüst übrig. Das trägt kein bischen zur Schmierung bei.
Am besten ist wirklich, mit einem trockenen Lappen das Seifengerüst abzuwischen.
Thema neues Fett: Laßt euch nicht verrückt machen. Schmierstoffe werden nach Einsatzfall ausgewählt. Der Einsatz in der Lenkspindel ist absolut unkritisch, da keine große Belastung auf den Schmierstoff einwirkt. Ein Standardfett tut es demnach auch. Ich fahre seit ca. 2 Jahren mit einem absolut billigen Standardfett und habe keine Probleme (ihr könnt auch Melkfett, Vaseline oder sogar Nivea nehmen. Hauptsache, die Spindel ist etwas geschmiert, so dass sich beim zusammen schieben und auseinanderziehen kein Material abreibt.

Gruß
D"EL"ORIAN
 
B

Bernhard Zeiter

Guest
An alle El- Kollegen

Noch eine Erfahrung muss ich ihnen mitteilen. Bei meinem Piccolo Motorsegler habe ich die Bolzen die die Flügel am Rumpf festhalten aus "Sauberkeitsgründen" mit hellem Sanitär Wasserhahnenfett geschmiert. Bei der Demontage hat ein Bolzen angefressen und ich konnte einen Flügel nur noch mit Mühe abmontieren.

Hahnenfett ist nur für Wasserhahnen geeignet.

Hingegen habe ich mit Vaselin sehr gute Erfahrungen gemacht.

MfG
Bernhard Zeiter
 
W

Werner Weiß

Guest
hallo ihr lenkspindelschmierer:) :)
also ein handelsübliches fett geht auf jeden fall ... besser ist ein "wasserabweisendes fett". das mit dem vaseline geht auch- nur mit der nivea das ist eine notlösung!!!- das "nivea-fett" hält nicht sehr lange. achja ... das fett sollte richtig pastös (fest) sein, damit es nicht gleich abgerieben wird. dann schmiert das fett nicht mehr! die lenksäule UNBEDINGT vorher sauber reinigen- das braucht ein paar fetzen stoff- aber das neue fett ist dafür dankbar!!!
so .. ich gaube jetzt habe ich auch mein komentar abgegeben:)
euer el- flitzer weiss :D
 

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