große Serie (Pulser / Ausgleicher)


17.10.2006
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#1
Hi Jungs!

Ich habe zwar mir jetzt so ziemlich alle Beiträge hier zu den Themen Pulser durchgelesen, und auch versucht einiges über Ausgleicher (Battery Equalizer) zu finden.

Wenn ich es richtig sehe, dann gibt es folgenden Konsens:

Unter denen, die einen Effekt beim Pulsen gesehen haben, scheint der Megapulser das optimale Gerät zu sein - preisgünstigere Nachbauten scheinen keinen so ausgeprägten Effekt gehabt zu haben.

Was das Pulsen bei Fliesbatterien bzw Gel-Akkus betrifft, gibt es keine signifikanten Befürwortungen oder Gegenteiliges zu sagen...

Abgesehen vom PowerCheq, scheint es ganz anders als bei den Pulsern, so gut wie keine alternativen Produkte zu geben, was ordentliche Ausgleicher betrifft (bidirektionale DC/DC Wandler, keine Shunts oder ähnlicher Schnick-Schnack.

Leider bekam auch ich vom PowerCheq Hersteller ein Mail, daß sie diese Geräte im Moment wieder neu entwickeln - wohl um burnouts und dergleichen zu vermeiden.

Ich selbst habe hier noch einen anderen Ausgleicher gefunden (http://www.espipd.com/Battery_Equalizer.pdf) mit dem bis zu 5 Akkus gleichzeitig ausgelichen werden können (angeblich). Leider hat werde email noch zweimaliges Anrufen dort etwas gebracht (Preisauskunft, techn. Details) war nur das Band dran.

Hintergrund des Ganzen ist der, daß ich (immer noch) meinem Prius eine erhöhte EV-Reichweiter verpassen will - ein Junge in Amerika fährt mit zusätzlichen 14 Ah (nicht lachen - [ 23 x 12 V / 7Ah ] x 2 ) herum, und meint, daß dadurch ein Stadtverbrauch von 3-4 l/100km möglich sein sollte...

Daher habe ich mir bereits etwa 140 Stück gebrauchte USV 12V / 7Ah Akkus organisiert (komplett verschlossen). Ich hoffe, daß ich diese mit dem MegaPulser wieder zum größten Teil hinbekomme - wobei mir natürlich ein Set von permanent angeschlossenen Pulsern im Auto (ich möchte [ 24 x 12V/7Ah ] x 3 verwenden) lieber wäre.

Jedoch das größere Problem ist, glaube ich, der doch signifikant unterschiedliche Innenwiderstand der verschieden gealterten Akkus - daher denke ich, daß ein permanent installierter Equalizer bedeutend mehr Sinn macht - zumal die Akkus dauernd in halbgeladenem Zustand sind und das Fahrzeugmangement im Unter-Sekundenbereich zwischen Laden und Entladen hin- und herschaltet...

Mein größtes Problem ist jedoch der Preis von PowerCheq (optimistische Schätzung trotz des Nichtvorhandenseins der Teile ca. 1000-2000 EUR nur dafür), bzw der Batteriepulser (ich habe hier eine Schaltung mit einem NE555, Mosfet, zwei Spulen und einigen diskreten Bauteilen - zusammen auch schon wieder über 10 EUR (mal 24)...

Falls jemand preiswerte Equalizer kennt, bitte melden!

Danke,
Richard

BTW: Kennt jemand von euch den Schumi - mit einem Umgebauten Klein(Mini)Bus unterwegs, traf ich beim EVN Cup...
 
K

Karl

Guest
#2
Hallo Richard!

nur zum Thema gebrauchte 7Ah USV Akkus!
Ich habe davon viele von einem seriösen Anbieter gekauft ( immer 10 stückweise in Serie verschaltet), die ersten 6 packs waren ( und sind hoffentlich noch) super.
Dann kamen zwei ganz schlechte packs, da war mit allen Tricks- auch mit dem orginal Pulser von Claus Broja nix mehr zu machen.
Der Vertreiber hat mir auch anstandslos andere geschickt, die waren zwar erheblich besser aber lange nicht so gut wie die ersten.
Fazit:
Wenn Du Glück hast, ist es super!
Wenn Du Pech hast, testest und recyklierst Du 140 Akkus und schmeißt davon120 weg! Zeitaufwand?

gruß Karl
 
17.10.2006
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#3

Ich bilde mir ein, daß hier irgendwo auf dieser Seite mal ein Projekt herumgeflogen ist, wo jemand eine Batterieüberwachung bauen wollte. Leider finde ich das nicht mehr (weiß noch, daß die Elemente mit Optokopplern miteinander verbunden werden sollten...).

Hat sich vielleicht schon jemand gedanken gemacht, wie man moderne Chips (zB DS2436 oder DS2450 mit 1-wire Bus) entsprechend adaptieren kann, um von jeder batterie in einem seriell geschalteten Block die individuellen Temperaturen und Spannungen abzulesen? (Ein MCU würde dann auch immer den aktuellen Strom ablesen und die Daten auf Seriell aufbereiten...)

Vielleicht kennt jemand ja auch nur günstige Low-Power Optokoppler (If 4 mA, kompatibel zum open-drain des 1-Wire Busses).

Richard
 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
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#4
Richard Scheffenegger schrieb:

Ich bilde mir ein, daß hier irgendwo auf dieser Seite mal ein
Projekt herumgeflogen ist, wo jemand eine Batterieüberwachung
bauen wollte. Leider finde ich das nicht mehr (weiß noch, daß
die Elemente mit Optokopplern miteinander verbunden werden
sollten...).
hbi-gif.2074

Hat sich vielleicht schon jemand gedanken gemacht, wie man
moderne Chips (zB DS2436 oder DS2450 mit 1-wire Bus)
entsprechend adaptieren kann, um von jeder batterie in einem
seriell geschalteten Block die individuellen Temperaturen und
Spannungen abzulesen? (Ein MCU würde dann auch immer den
aktuellen Strom ablesen und die Daten auf Seriell
aufbereiten...)

Vielleicht kennt jemand ja auch nur günstige Low-Power
Optokoppler (If 4 mA, kompatibel zum open-drain des 1-Wire
Busses).
Die Optokoppler müssen nicht in erster Linie günstig sein, sondern vor allem schnell da der 1-Wire-Bus ziemlich zeitkritisch ist (Clients müssen innerhalb eines engen Zeitfensters antworten etc.).
Ich bin gerade dabei eine passende Schaltung mit DS2436 zu entwickeln, eigentlich für Li-Ionen-Zellen aber mit ein paar kleinen Änderungen ließe sie sich auch für Bleibatterien verwenden.

Surftipp: Der Link wurde entfernt (404). :D

Gruß Jens
 
17.10.2006
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#5
Hallo Jens!

Danke für den Link - auf die Idee mit dem DS2436 bin ich auch schon gekommen. Wobei ich die Spannung mittels einer Zehner-Diode subtrahieren wollte, wovon mir dann aber abgeraten wurde, und statt dessen empfohlen wurde, eine Konstantspannungsquelle wie zB den TL431 www.sipex.com/products/pdf/TL431.pdf zum subtrahieren zu verwenden, wobei mir noch nicht klar ist, wie man das genau anstellt...

Zum anderen kann der DS2436 ja nur 4 mA über seinen open-drain Ausgang abführen - ohne externen Transisor könnte das bei schnellen optokopplern mit 60mA If ein problem werden...

Wie dem auch sei, ich verfolge das Projekt nun in einer etwas anderen Richtung - ich dachte mir, die beste und auch günstigste Variante eines Batterieausgleichs würden Charge-Pumps bieten - leider scheint es aber keine ICs zu geben, die Ströme bis zu 2 A oder so liefern (sind aber insofern alle Kurzschlußfest, da sie einen hohen Innenwiderstand haben, ich denke, daher sollte auch nicht wirklich was schief gehen, selbst wenn eine kaputte Batterie im Set hat, die ständig Energie vernichtet...

Da ich mich dann schon darauf verständigt habe, eine solche Hochstrom (d.h. 1-2 A) charge-pump selbst zu basteln (auch hier wieder möglich günstige Bauteile - SMD N Mosfets), warum nicht die Charge-Pump universell auslegen, anstatt fix als Spannungsteiler zu betreiben - dazu sind dann zwar doppelt so viele Mosfets notwendig, jedoch für das richtige Timing ist sowieso ein etwas intelligenteres Ding (denke da an einen selbstgetakteten PIC12C509, genau die richtige Anzahl Ausgänge) notwenig - das dann auch gleich als Pulser dienen kann.

Die Ladungspumpe soll dann mit 5 bis 125 kHz arbeiten (dies muß noch mit den Kondensatoren und Mosfets herausgefunden werden, wo der ideale Arbeitspunkt liegt), und nach ca. 100 bis 1000 normalen Ladungstransfers wird ein Low-Pulse, Pulse 1 oder Pulse 2 eingeschoben, bei dem zw. der 1,5 fachen und doppelten Spannung auf die Batterie über die Ladungspumpe abgegeben wird (ohne die Verluste zu berücksichtigen). Ich denke, daß dabei auch ausreichend größe Stromstöße von über 50 A zusammenkommen können...

Ich habe zwei JPGs hier hinterlegt, falls sich jemand das Prinzip ansehen will:

http://members.chello.at/rscheff/Folie1.JPG
http://members.chello.at/rscheff/Folie2.JPG

Speziell bei der Ansteuerung der MOSFETs würde ich mich über alle Kommentare freuen!

Falls die Schaltung wirklich mit nur

3 Kondensatoren, 16V, low ESR, 1-100 uF
8 MOSFETs (MTP3055V)
PIC12C509A
7905
8 SMD 10k
6 SMD 10 Ohm (vor den parallelen Mosfets)

auskommt, sollte sich so ein Teil für 20 EUR bauen lassen... Ist aber sicher noch irgendwo der Hund drinnen!

Richard
 
R

reinhold

Guest
#6
Hallo
Noch was zu den 7 Ah USV Batterien.
Die werden entweder Zyklisch, alle 2 Jahre oder nach negativen Tests ausgewechselt.
Die Kapazität streut sehr!
Die haben nur ein primitives Lademanagement und sich teilweise ausgetrocknet.
Ich habe auch mit den Zellen "Gekämpft"
Ich weiss auch eine aufwändige Methode zum regenerieren!
Aber für 46St brauchst Du Tage.
Tschau
Reinhold
 
17.10.2006
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#7
Hallo Reinhold!

Eigentlich habe ich nicht 46 Stück, sondern um die 144 Stück, wobei ich aber bereits etwa 30 als hoffnungslose Fälle ausgesondert habe (Batteriespannung jeweils signifikant unter 10 Volt, extremer Innenwiderstand - Spannung sofort auf Ladespannung bei keinem Strom und dann gleich wieder auf 8-10 V...)...

Wenn du eine gute Methode weißt, immer nur her damit. Ich hab mir den ELV Batterielader gekauft, leider eine komplette Fehlinvestition; Ladeschlußspannung nicht einstellbar, Stromregelung äußerst merkwürdig, nur ein einziger Kanal per RS232 überwachbar, sehr komische Software...

Richard
 

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