Ein Neuer aus Soest


Soest

Neues Mitglied
20.05.2019
45
Hallo aus Soest,
nach längerem suchen in der näheren Umgebung hab ich endlich einen für mich bezahlbaren City El gefunden der zumindest nicht ganz abgenutzt ist, hoffe ich zumindest. Besser geht immer, klar. Aber solange ich nicht weiß ob Elektrofahrzeuge etwas für mich sind versuche ich es mal mit dem El.
Hat noch etwas tüv, steht seit letztem Sommer. Ist ein Basic, Cabrio wäre netter gewesen aber egal. Angeblich Batterien rein und dann wäre es fahrbereit. Ich kenne mein Glück das ich oft daneben greife und weiß daher das mit Sicherheit bald die ersten Macken auftreten. Daher hoffe ich hier Hilfe zu finden. Ist ein 95er mit Bleiakkus drin. Fahrprofil soll vorerst 10-20 km am Tag sein. Nun wird, sobald er hier ist, erstmal nach günstigen !!! Akkus gesucht und dann loslegen zu können
Soweit so gut
Der Soester
 

Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
412
Hi,

wenn die Akkus so lange standen ohne geladen zu werden, sind die tiefentladen und sulfatiert. Dagegen helfen entweder die bekannten Pulser oder aber gaaaanz langsam aufladen (über zwei Wochen oder so) und hoffen dass sie wieder kommen. Ich habe einen ähnlichen Start hingelegt, ganz ohne Akkus. Habe erstmal günstige Blei-Solarakkus zum testen reingepackt, das ist aber nur ein Behelf - da ich aber auch gerade eine Solaranlage baue, hätte ich die eh gebraucht ;-) Die sind aber nicht so stromstark, sondern mehr auf Zyklen gebaut. Für Solar sehr gut, im Elektroauto ein Kompromiss - aber eben eh da.

Ansonsten fürs erste ein paar Starterbatterien rein die grade günstig zu haben sind. Wichtig ist ein kleiner Innenwiderstand, weil sonst bei zunehmender Leere der Akkus diese spannungsmäßig zu früh in die Knie gehen.

Auf den meissten Autobatterien stehen zwei Werte: Einmal Ah und einmal A. Ah steht für die Kapazität, also die Menge an gespeichertem Strom bei Entnahme über 20 Stunden verteilt. Wir machen den Akku aber wesentlich schneller leer, in 1-2 Stunden. Da wird der andere Wert schon interessanter, der gibt nämlich an, wieviel Stromstärke die Batterie maximal liefern kann - und der ist direkt abhängig vom Innenwiderstand der Batterie. Wir nehmen da bei unserer Anwendung gerne den höheren Amperewert ;-)

Die Bedeutung der einzelnen Werte kannste hier nochmal nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Starterbatterie#Abkürzungen_und_Begriffe

Aber wie gesagt, von Blei darf man da keine Wunder erwarten. Lies einfach auch mal die anderen Akkuthreads hier und im Elweb.

Gruß,

Werner
 

Soest

Neues Mitglied
20.05.2019
45
Lese schon die ganze Zeit hier alle möglichen Dinge durch. Denke erstmal am Wochenende das El holen und dann mal schauen was damit los ist.
 

wolfgang dwuzet

Bekanntes Mitglied
23.11.2006
2.972
und nicht vergessen, bevor die letzte batterie verbindung zum el bekommt UNBEDINGT vorladen, (ich habs immer mit nem fön gemacht, aber da gibts ne menge methoden)
evtl. wäre es , um den curtis zu schonen , erstmal mit nem regelbaren netzteil die spannung laaaangsam bis 36v zu steigern
bye wolle
 

Soest

Neues Mitglied
20.05.2019
45
Ähm , was denn vorladen? Fön? Regelbares Netzteil habe ich keines. Wollte die alten bleibatterien rausnehmen und andere rein machen. Der Verkäufer gibt mir so ein Ding mit ner Lampe mit welches ich zwischen Batterie und El anschließe und erst wenn diese nicht mehr leuchtet soll ich die den Stromkreis sozusagen schließen
 

Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
412
Er meint die Elkos im Curtis (das ist der Motorfahrregler). Da sind einige Elkos drin, die sich nach dem Akku abklemmen natürlich entladen. Wenn man jetzt also einfach den Akku anklemmt, laden sich diese Elkos schlagartig (und mit gutem Funken an der Klemme) auf. Besser ist es daher, erstmal mit nem Widerstand zwischen Akkupol und Anschlussklemme diese Elkos aufzuladen.. Daher auch das was der Verkäufer dir gibt: Die Lampe begrenzt den Ladestrom der Elkos.

Gruß,

Werner
 

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