Die Dieselsackgasse

19.01.2004
116
4
Krefeld
#1
Wir konnten über Jahrzehnte die Entwicklung der Schadstoffgesetzgebung, insbesondere bei Dieselmotoren, verfolgen. Zunächst ging es vor allem um die schwarzen Rauchwolken, die vor allem die getunten Fahrzeuge städtischer Verkehrsbetriebe und Taxis ausstießen. Das war zwar stinkender, grober Ruß, der Nase und Atmung beleidigte, aber er war eben nicht lungengängig. In Frankreich wurden die ersten Filter entwickelt, die in ihren Wirbelkammermotoren zwar dir Rußbildung nicht verringerten, dann aber die dicken Brocken herausfischten und verbrannten. Das war meiner Meinung nach das für die Gesundheit der Menschen günstigste Verfahren und schon damals warnten Eingeweihte davor, dass die Gefahr nicht von den dicken, schweren Rußbrocken ausging, sondern von denen, die man nicht sehen konnte und die kaum noch Masse hatten. Es wurde, weil es um viel Geld ging, ein politisches Geschäft, wo schließlich unkundige Politiker das Sagen hatten.
Nur in fachkundigen Kreisen weiß man, dass viel gelogen wird, und die eigentliche gesundheitliche Wirkung geht von den feinen Partikeln aus, je weniger Ruß pro km, desto schädlicher. Davon wird nun abgelenkt, indem man dem NOx die Schuld in die Schuhe schiebt, obwohl dieses bekanntermaßen vergleichsweise unschädlich ist, wie auch ausgedehnte Messungen ergaben.
Es wird also weiter hochgezählt bei den Feinstaubplaketten, obwohl die höhere Zahl die größere Schädlichkeit beinhaltet. Es geht eben nicht um die gewichtsmäßige Menge, sondern allein um die Zahl kleiner Partikel.
Fatalerweise sind die hoch angepriesenen Benzin- Direkteinspritzer dabei die gefährlichsten. Toyota hat gerade bei seinen vermeintlich sauberen Hybriden unlösbare Probleme damit. Das Ventilsteuerverfahren nach Miller erfordert die gefährliche Direkteinspritzung. Da Benzin in der kurzen Zeit der Direkteinspritzung nicht vollständig verbrennt und besonders feine Feinstaubteilchen in besonders großer Zahl hinterlässt, wird davon ausgegangen , dass man in eine Sackgasse geraten ist und die Feinzerstäubung in Dieseln und Benzinern rückgängig machen muss, oder eben wirklich vergasen, was bei Diesel nicht funktioniert. Bei vorheriger Vergasung erfolgt die Verbrennung vollständig in bis auf das NOx unschädliche Gase. CO kann man im Katalysator abbauen, NOx ist nur in höherer Konzentration schädlich und bezüglich der Todesfälle wird gelogen, denn diese wurden genauestens untersucht.
Da Politiker am Werk sind, vermute ich, dass die Wahrheit weiterhin unterdrückt wird, denn es geht um einen großen Teil der Wirtschaftskraft.

Ich hatte meine Informationen von einem Bekannten, der Zugang zu wissenschaftlichen Untersuchungen hat, auch solchen, die der Regierung nicht passen. Die Untersuchungen von der Düsseldorfer Corneliusstraße wurden zwar veröffentlicht, aber kaum jemandem fiel dabei auf, wie harmlos NOx im Vergleich zum Feinstaub aus den Abgasen ist.

Wer sich ein wenig klug machen will, fragt einfach Cortana oder besser, google:

Mal sehen, was die Regierung daraus dreht...

Die Schadstoffe, die bei der Erzeugung unseres Stroms (noch) entstehen, kann man auch ergoogeln.
Aber da ist die Zuverlässigkeit nicht groß. Es gibt schließlich auch politische Interessen.

Insbesondere der Verbraucher hat die Folgen zu tragen, einer der Hauptverursacher , die Elektrizitätswirtschaft, hat schließlich seine Lobby und deren Freunde schickt die Staatsgewalt gegen die, die sich wehren wollen.
 
Zuletzt bearbeitet: