Datenlogger mit einem GameBoy



400 € THG-Prämie für alle Fahrer von Elektroautos!
» Jetzt die höchste Quote am Markt sichern
» Oder direkt 750 € für 2 Jahre bei Juicify sichern
Für 2022 noch nicht beantragt? Beeilung, sonst bekommt der Staat DEIN Geld!
(Werbung)
I

Ingo Paulisch

Guest
Hallo zusammen,
leider kann ich den damals gebauten Datenlogger nicht zum Verkauf anbieten, da der Hersteller der verwendeten Speicherkarte für den GameBoy nicht mehr erreichbar ist, und ich keine mehr habe.

Aber ich habe eine Idee für einen Ersatz, doch der ist sehr teuer:
Eine Messelektronik unter dem Sitz, als Ersatz für die Kappaplatine,
eine Speichereinheit, die eine CompactFlashCard vom PC verwendet für die Datenspeicherung,
eine einfache Einsteckkarte für den Gameboy, die den Gameboy als reine Anzeige benutzt,
dazu kommt noch eine Windows-Software, die die Daten aufbereitet, damit sie z.B. mit Excel weiter ausgewertet werden kann.
Das ganze wird 450 Euro kosten und ca. 2 Monate an Entwicklungszeit brauchen.

Als GameBoy geht nur der GameBoyColor, da er über die Schnittstelle für externe Datenübertragung verfügt.

Messdaten:
3-4 Einzelbatteriespannungen
2 Ströme (Lade-/Entladestrom)
2 Temperaturen (linke und rechte Batterie)
auch eine Berechnung der geladenen und entladenen Ah sollte möglich sein

Mit freundlichen Grüßen
Ingo Paulisch
 
J

Jürgen

Guest
Hallo Ingo

Das ist schon ein interessantes Thema, Datenlogger. Aber für 450 Euro plus Entwicklung vielleicht recht aufwändig.
Ich habe auch schon darüber nachgedacht. könnte man nicht eine C-Control verwenden? In der Grundversion hat man ja 8 analoge Eingänge, womit man was messen könnte. Und sogar 2 analoge Ausgänge zum Steuern zB. Ladegerät oder Motorsteuerung. Dazu noch 8 digitale Ausgänge.
Man könnte nebenbei noch Geschwindigkeit messen; Uhrzeit anzeigen, Ah messen,Ladekurve aufzeichnen und speichern,Einzelbatterieüberwachung mit Auswertung beim Laden und Entladen,Motorstromanzeige, Batterietemperaturen,uvm.
Der Datenspeicher läßt sich leicht auf 32 KB erhöhen, ist steckbar. Damit kann man schon recht viel machen.
Also ein richtiger Bordcomputer. Es könnte sich doch lohnen, sowas zu entwickeln. Und das zu einem Spottpreis.
Die meiste Arbeit dürfte das Programm sein. Die Hardware ist ja verfügbar. Nur ein paar kleine Anpassungen.

Mit freundlichen Grüßen, Jürgen aus Finsterwalde
 

Dirk H.

Neues Mitglied
05.04.2006
19
Hallo Jürgen,

zum Spottpreis kann man heute auch keine anspruchsvollen Schaltungen mehr mit der C-Control bauen, jedenfalls nicht, wenn man als Normalbürger die Bauelemente bei Conrad bestellt und zumindest die Leiterplatten in Kleinserie fertigen läßt.

Die Aachener E-Mobilisten hatten vor einigen Jahren den ELMAN mittels C-Control rrealisiert und dort einen Preis für die "Bastlerversion", also alle Bauelemente auf Lochrasterplatte, angegeben.
Da waren 181 DM mit Kabel und Gehäuse zusammengekommen, dazu braucht man aber noch die Anschlußtechnik fürs EL also Sicherungen, Kabelschuhe, evtl. den Diagnosestecker usw. Die Preise für die "Kleinteile" wie Widerstände oder Transistoren sind bei Conrad mit der Euro-Einführung fast verdoppelt worden.
Portokosten sind ebenfalls nicht eingerechnet und der Zusammenbau dauert auch mindestens zwei Tage + einen Tag Einbau ins El.
Ich hatte schon mal durchkalkuliert, daß ein Bordcomputer auf C-Control-Basis mit einer professionellen Leiterplatte in Kleinserie (bis 10 Stück) schon auf über 250 Euro (netto) kommt. Dafür aber steckerfertig zum Anschluß an die Diagnosebuchse, so das ein Einbau auch für die Nicht-Bastler kein Problem darstellen würde.

Die große Frage ist, ob jemand 250 Euro für einen Bordcomputer ausgeben würde und ob 10 Leute davon zusammenkommen, damit sich die Leiterplattenwentwicklung lohnt.

Die Hardcore-Bastler finden natürlich einen preiswerteren Weg, nur muß dann auch mehr selbst erledigt werden.

Viele Grüße

Dirk
 
R

Roland

Guest
Übrigens: Hier der Link zu dem Projekt der Elektromobilfahrer aus der Region Aachen zum Elman:

http://www.elektromobilfahrer.de/projekte.htm

Gruss, Roland, bsm

<img src=http://www.elektromobilfahrer.de/bilder/elman_main.jpg>
 

Ralf Wagner

Administrator
15.03.2007
4.694
Filderstadt
www.elweb.info
Hallo Dirk,
es gab schon früher mal was ähnliches. Mein früherer Arbeitgeber Fa. Mittnacht hatte den Battmann entwickelt, einen Batteriecontroller, der in Serie im Kewet El Jet 3 als Batteriecontroller eingesetzt wurde. Es gab auch Versionen für das city el wo er den Kapamesser ersetzte. Einsatz aber auch in Volta, Puli etc..

Über ein beleuchtetes alphanumerisches Display konnte man viele aktuelle, bilanzierte und historische Werte abrufen. Der Batteman hat damals um die 500 DM gekostet, wird aber soviel ich weiß nicht mehr gebaut...

Ich selber habe mal von Conrad die Telemetriestation als Messtation umgebaut. Durch die Analogeingänge konnte ich die Teilspannungen, Ströme, Temperaturen aufzeichnen und mit dem Pulseingang die Geschwindigkeit. Leider gibts die Telemetriestation nicht mehr... C-Controll ist eine komplexere Version davon.

Elektronik-Bauteile kaufe ich bei Conrad nicht mehr, da die langssam viel zu teuer sind. Die haben mich jetzt mehrfach geärgert, dass Produkte im Onlinekatalog waren, die nicht lieferbar sind und auch nie mehr sein werden. Eine Alternative ist z.B. www.reichelt.de

Grüße
Ralf Wagner
 
J

Jürgen

Guest
Hallo Dirk

Ja, zugegeben, es war etwas falsch formuliert. Spottbillig nicht.
Ein C-Control kostet schon etwa 100 Euro inclusive Tastatur und Display .Man könnte das relativ sehen. Eine fertige Lösung ist natürlich eleganter.So wie der Gameboy.
Nur es hat mein Interesse geweckt, was man für Möglichkeiten hat, eine programmierbare Steuerung zum Einsatz zu bringen.Ich könnte da auch meine Solartankstelle steuern und die Ladekurve überwachen, natürlich jede Batterie für sich, und dann Modulgruppen gezielt abschalten, geladene Ah messen und dukumentieren. Anwendungsmöglichkeiten ohne Ende, eben frei programmierbar. Ich werde das weiterverfolgen.

Mit freundlichen Grüßen, Jürgen aus Finsterwalde
 
J

Jürgen

Guest
Hallo Roland

Vielen Dank für den Link. Genauso könnte ich es mir vorstellen. Das gibt mir Anregungen. Es haben sich schon kompetente Leute Gedanken gemacht, alle Achtung.

Mit freundlichen Grüßen, Jürgen aus Finsterwalde.
 

Dirk H.

Neues Mitglied
05.04.2006
19
Hallo Jürgen,

also für Deine Zwecke scheint die C-Control ja fast ideal zu sein.
Schau Dir mal die Control II Station an, die hat sehr viele Ressourcen, mit denen man wirklich viel anstellen kann.

Mit der C-Control I Station habe ich schon einige kleine Dinge realisiert.
Die hat allerdings den Nachteil, daß man bei bitparalleler Ansteuerung von Displays relativ viele Ports belegt und recht wenig für die Anwendung selbst übrig bleibt. Die C-Control II hat da mehr Reserven und als Station schon ein eingebautes Display. Außerdem kann man sie auch in C programmieren. Kostet allerdings auch 171 Euronen netto.

Viele Grüße

Dirk
 

Dirk H.

Neues Mitglied
05.04.2006
19
So ein ähnliches Modell habe ich mir mit integriertem Display gebaut, da ich so wenig wie möglich am City-El verändern wollte.

Viele Grüße

Dirk



(Ich hoffe das Einbinden des Bildes hat geklappt.)
 
J

Jürgen

Guest
Hallo Dirk

Ja, natürlich die Control II hat wesentlich mehr Möglichkeiten. Auch das mit dem Display ist nicht schlecht. Bei der Control I kann ich aber das Display abgesetzt betreiben und in das Armaturenbrett ( City-el ) einbauen. Den Computer dann unsichtbar unten verschwinden lassen. Mit ein paar Funktionstasten dann Bedienung und Umschalten des Displays.So ähnlich wie beim Twike. Ob ich nun eine Codeabfrage zur Freigabe der Zündung mache, weiß ich noch nicht. Kostet mich einen analogen Port. Auch das Display braucht 7 Digitalports, Du hast recht, es ist nicht so üppig. Aber vielleicht doch machbar.9 Ports sind ja noch verfügbar.
Noch beschäftige ich mich mit den Grundlagen, da ich das System nicht kenne. Die einfachsten Sachen, wie bekomme ich einen Meßwert auf eine ganz bestimmte Stelle auf dem Display. In der Anfangszeit der Computertechnik hat man den Hexcode einfach in den Bildschirmspeicher geschrieben.

Frohe Ostern, Jürgen.
 
D

Daniel Sperling

Guest
Hallo

Warum zusätzlichen Datenlogger??
Ist im Kewet4 nicht schon einer eingebaut ?
Oder wofür ist die Schnittstelle am Bordcomputer links unterhalb vom Lenkrad??
Zum letzten Punkt kann mir da einer weiter helfen und mir sagen wie man diese Schnittstelle ausliest!!!!!

MfG

Daniel Sperling
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
0
Hallo Daniel

wenn ich mich noch recht erinnere muß an die Schnittstelle ein Nullmodemkabel und an die andere Seite ein PC mit einem Terminalprogram (Hyperterm) alles auf auto stehen lassen und dann die Rückstelltaste für die Tageskilometer drücken (bei ausgeschalteter Zündung).
Jetzt müssten diverse Infos über die Batterien undsoweiter am Terminalprogramm ausgegeben werden.
Ursprünglich war es für einen seriellen Drucker gedacht.
Ich habe die Infos immer mit meinem Palm ausgelesen.

Gruß

Manfred
 
D

Daniel Sperling

Guest
Hallo Manfred,

jau hat geklappt!!!
Habe einige nützlich infos bekommen.
Sogar die einzelnen Batteriespannungen. top!!!
Und er zeigt mir die Güte der Batterien an. top!!!

Aber ich muß immer auf die Taste drücken damit ich neue infos bekommen,
kann man nicht mit Hilfe von Befehlen sagen das er ständig die Daten auslesen soll.

Kann man auch über die Schnittstelle die Kapazität setzten, interressat wenn man neue Akkus bekommt!!!!!
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
0
Hallo Daniel,

das Auslesen ist nur eine Servicefunktion und ich denke nicht, daß es für laufende Ausgaben funktioniert. Es muß ja auch die Zündung aus sein um auslesen zu können.
Die Software ist so geschrieben, daß sie sich automatisch an neue Batterien anpasst (sie lernt), somit müssen nur einige zyklen gefahren werden und die Anzeige stimmt wieder.
Um wärend des fahrens informationen zu bekommen z.b Fahrstrom, Temperatur....
kann man auf der Platine einen Jumper setzten, dann sind anstatt der Km Anzeige div. andere Anzeigen aktiv. Ich hatte mir dafür einen kleinen Schalter angeschlossen, so konnnte ich wärend der Fahrt die Werte ablesen.

Gruß

Manfred