City El GFK Eigenbau Federn in Kombi mit F10 dämpfer

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Jack-Lee

Mitglied
21.03.2019
173
Die Federn sind immer Sonderanfertigung. Da wir aber mehrere Federdicken nutzen, braucht das jetzt kein Grund zur Sorge sein. Wo und wie eine Feder bricht ist Konstruktionssache. Die Federn sollten zudem möglichst dünn sein, aber eher breiter, da man so mehr Federweg erreicht.
Wie gesagt, ich habe damit mehr als genug Erfahrung, also bräuchte ich einfach den möglichen Bauraum, aber keine Tips bzgl Mehrlagenaufbau usw.
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
9.071
45
Hannover
www.litrade.de
Vielleicht ist es falsch rübegekommen, ich kritisiere, doch nicht oder versuche die zu belehren oder so.
Ich weise nur auf die langjährige Erfahrung der Schwierigkeit beim El hin die anders als bei anderen Fahrzeugen mi Blattfedern ist.
Im Normalfall verwendet man ja einfach eine Blattfeder aus einem Streifen, das ist aber beim El halt ein Problem und fürt immer zum Bruch, wenn diese nicht dicker zuläuft, selbst bei Stahl
Ja, aber die Konstruktion ist beim El vorgegeben und ihr konstruiert sie ja nur durch zurechtschneiden. Aber ihr fertigt sie ja nicht(laminiert) so, das sie z.B: dick zu läuft.Was man aber machen könnte, evtl ginge es, drei übereinander zu kleben.
Ja, und auch die Breite ist ja leider vorgegeben, es ist kein Platz für eine breitere Feder.
Es geht daher nur in die Dicke und an einer Seite muss sie entweder dicker sein oder eben gedoppelt.

Der Hersteller hatte damals mal mit GFK Federn experimentiert, viellelicht mach es Sinn, mit Herrn Nestmeier direkt darüber zu sprechen, was seine Erfahrungen sind.
ICh weiß nicht, wie viel km er mit dem Prototyp gefahren ist
 
Zuletzt bearbeitet:

Jack-Lee

Mitglied
21.03.2019
173
Wir fertigen diese auch. Ich habe meine Abschlussarbeit über das Thema gemacht und einen eigenen Lagenaufbau, Matrixmischung und Fasermix entworfen. Für die High end Geschichten, wo es aufs letzte Gramm ankommt, gibt's aber was anderes als für "Wald und Wiesen Fahrzeuge".
Ich hatte ja auch einen El, aber bereits vor Jahren verkauft. Falls jemand aus meiner Nähe (Jena/Gera) kommt und einen El hat, kann ich mir das ja mal vor Ort ausmessen.
Einen Bruch verhindert man nicht nur durch aufdoppeln. Da gibt's noch ganz andere Möglichkeiten.
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
9.071
45
Hannover
www.litrade.de
Ah ok, sehr gut. Ja klar gibt es andere Möglichkeiten aber wenn man mit fertigem Rohmaterial arbeitet bleibt nicht mehr viel. Was groß anders wäre als eine Doppelung z.b. leider😔
Ich hätte mich damals nur damit beschäftigt rund drüber zu laminieren, hatte es aber erstmal wieder verworfen, solange es nicht zwingend wird.
 

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
4.709
Tach,
ich bin sicher, dass ich auch bei den Daenen fuer Absatz sorgen kann, wenn es eine Fertigung gibt. Das Leergewicht von 160 Kilo klingt fuer mich etwas zu niedrig gegriffen.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 
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Wertungen: Kamikaze

Jack-Lee

Mitglied
21.03.2019
173
Derjenige der seinen El zu mir nach Weida bringt und fürs ausmessen und testen zur Verfügung stellt, bekommt den Federsatz umsonst :)
 
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Wertungen: Kamikaze

Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
1.766
Heidenrod
Tach,
ich bin sicher, dass ich auch bei den Daenen fuer Absatz sorgen kann, wenn es eine Fertigung gibt. Das Leergewicht von 160 Kilo klingt fuer mich etwas zu niedrig gegriffen.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
Also in meinen Papieren steht 400kg als zulässiges Gesamtgewicht des EL, Achslasten sind vorne 140kg und hinten 280kg. Da der Akku hinten sitzt, würde ich die Hinterachse für 300kg auslegen, also 150kg pro Feder. Da sollte dann genug Reserve drin sein, da ja Lithium auch leichter als Blei ist.

Gruß,

Werner
 

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
4.709
Hi,
leider liegt Weida doch ein wenig zu entfernt von mir. Hab grade mal danach googlen muessen. Nach den Bildern zu urteilen muss das ein traumhaftes Staedtchen und eine Reise unbedingt wert sein.
Brauchst du ein komplettes EL als Testobjekt sozusagen oder wuerde der Federnsatz per Post ausreichen? Ich kann meine leider aktuell nicht abschrauben, da ich der Geraet fuer Daenemark vorbereite.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 

Jack-Lee

Mitglied
21.03.2019
173
Ein paar Detailfotos der Einbausituation von allen Seiten, sowie die Federn selbst sollten reichen.
 

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
4.709
Hmm,
viele Photos hab ich nicht in meinem Fundus, aber im Schwarm hier sollte das doch moeglich sein.



Die Blattfeder wird hier mit der Nummer 78 bezeichnet.

Hier noch ein Bild eines neuen 3-Fach-Satzes:


Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 

Jack-Lee

Mitglied
21.03.2019
173
Problem ist hier eher der sehr schmale Montagepunkt vorn, sowie die Knicklast beim Bremsen
 

wolfram_f4

Aktives Mitglied
20.12.2007
1.563
Problem ist hier eher der sehr schmale Montagepunkt vorn, sowie die Knicklast beim Bremsen
Und vermutlich ist genau das auch die Ursache für die gelegentlichen Brüche bei der einteiligen Feder?!

Ich hoffe, das ist jetzt keine zu dumme Frage:
Wenn es bei GFK nur Riskant ist, dass Schmutz zwischen die Elemente einer zwei-lagigen (wie oben im Bild mit 3 Lagen) Feder kommt, könnte man dann nicht die beiden Teile mit Expoyd zusammen laminieren?
Das würde vermutlich nicht auf Dauer halten, und man hätte dann wieder 2 Einzelteile, oder?
 

Sascha Meyer

Bekanntes Mitglied
18.05.2007
4.709
Absolut,
daher verwenden viele EL-Fahrer ihre alten, gebrochenen Blattfedern, um "aufzudoppeln", also die gebrochene Feder entsprechend gekuerzt und bearbeitet auf eine neue obendrauf. Hab ich bei mir so und haelt hoffentlich ewig. Genau diese Bruchwahrscheinlichkeit, diese Schwachstelle war uebrigens das, was Sven angedeutet hat.
Hoffentlich hast du nen Loesungsansatz. Wahrscheinlich muss eine Prototypenerprobung erfolgen..

Von mir jetzt schonmal ein vollschlankes Dankeschoen fuer dein Engagement. Wenn hier wirklich was dabei rauskommt, das waer schon endgeil.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha
 

Jack-Lee

Mitglied
21.03.2019
173
Ein aufdoppeln geht, wenn das verklebt wird, ja. Aber die Stufen sind nicht gerade super. Gleichmäßige avnahme der dicke wäre hier sinnvoller. Zudem muss das nur wenig sein. Eine Verdoppelung der dicke vervierfacht die Festigkeit und verachtfacht die Steifigkeit. Daher ist ein aufdoppeln der falsche Weg und verlagert nur die Materialspannung an einen anderen Punkt und macht das Ding unnötig hart. Bei der Stahlfeder wird's gehalten haben, weil es das Thema mit dem Anschraubpunkt verbessert.
Kritisch ist der Anschraubpunkt deshalb, da das eine Kerbe darstellt, die Spannungsspitzen entstehen lässt und Ausgangspunkt für Kerbrisse ist, besonders in Kombi mit Korrosion.
 

wolfram_f4

Aktives Mitglied
20.12.2007
1.563
Von mir jetzt schonmal ein vollschlankes Dankeschoen fuer dein Engagement. Wenn hier wirklich was dabei rauskommt, das waer schon endgeil.
Dem möchte ich mich voll und ganz anschliessen!!!!!!!!!!
Wäre schon geil, so ein dickes (rostendes und schweres) Stahlteil weniger :D

Hab gerade mal gesucht. So sah die einteilige original aus

P1010024.JPG

Bzgl. der Kerbe:
Am vorderen Befestigungspunkt (links im Bild) liegt normalerweise noch eine Aluplatte unter (also zwischen Feder und Befestigungspunkt am EL - hab leider kein Foto, aber ich meine ca. 5 mm stark - ungefähr die Grösse des hellen Bereichs auf dem Foto oben)
Würde man diese Aluplatte (viell. auch aus Stahl????) etwas länger, und spitz zulaufen machen (so wie der "Doppler" in meinem Bild, aber sehr viel kürzer), würde das dann die Kräfte nicht besser verteilen????
 
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