Akkuausbau, wie geht es?

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Gerhard Uhlhorn

Guest
#1
Hallo Forum,

bei meinem Saxo electrique sind die Überläufe für das Wasser defekt. Das Wasser lief an einer anderen Stelle raus als es eigentlich sollte. Zwei Fahrten haben gezeigt, dass die Reichweite unter 50 % liegt. Ich habe die Fahrten eingestellt und nun steht er auf dem Hof.

Hat jemand Erfahrung im Ausbau der Akkus (hinten und vorne-unten)? Gibt es Anleitungen?

Gruß
Gerhard Uhlhorn
 
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Ralf Becker

Guest
#2
Hallo Gerhard,

welches Baujahr ist denn Dein Saxo? Wenn er vor 2000/2001 gebaut wurde, kann es sich hier um ein bekanntes SAFT Akku Problem handeln (ich muß den Link mal raussuchen).
PS: Wenn jemand das Ganze schon mal gemacht hat oder demnächst machen wird, wäre eine Dokumentation mit Bilder sehr hilfreich. Ich würde diese dann in die "Problemlösung Technik" einbinden.

Viele Grüße

Ralf
 
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Ralf Becker

Guest
#3
Ich habe den Beitrag gefunden: http://forum.myphorum.de/read.php?f=10510&i=335&t=335

Gruß Ralf
 
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Gerhard Uhlhorn

Guest
#4
Hallo Ralf,

es handelt sich nicht um geplatzte Zellen, sondern lediglich um einen oder mehreren defekten Wasserüberläufen. Dieses Auto hat schon einen neuen Akkusatz drin und von daher sollten keine Probleme hinsichtlich geplatzter Akkus zu erwarten sein.

Ich will nur diese Überläufe reparieren. Mehr nicht.

Gruß
Gerhard
 
E

eddy

Guest
#5
Gruss

Am vorne unten habe Ich bereits 2 mal gemacht.

1:VORSICHT ABSOLUT SPANNUNGS FREI MACHEN :

ziegen Sie die Batterie Sicherungen vorne obene KISTE links von vorne gesehen
und am hintenseite links am batterie kiste am linkerrad von hinten gesehen
Bestens auch 12volt naher abschalten(invertor)

2:heben sie das Fahrzeug mit Sichere Stutzen oder Blocken 15cm

3:Benutzen Sie Sekuritatat Augen glaser (KOH ! wann es ein zerplatste Batterie celle gibt)
wann Sie unter das Fahrzeug die zwei ander Sicherungen Ziegen
Lassen Sie auch das Antigel weglaufen in eine 10liter behalter
ALSO 2 caoutcout lose Machen+ eine fur H2O


4:Schrauben sie mit innere Schraube die Batterie Kabeln lose.(Speciele schraube inbus nur weinig loosen)

5:Nicht vergessen An vordere Seite ist der obenste Deckel der unterKiste an caoutcouk silent blocks an RADIATOR festgeschraubt und gerostet.

6:unterstutzen sie die unterseite mit ein ebenso Grosse Starke rec
2cm dick in holz und setzen am beiden Seiten holzblocke unter diese holzflache

7 mit ein hydraulic heber unterstuzen sie das ganse holzflache und heben sehr wenig das ganse Fahrzeug 1mm

8 schrauben sie die 4 seiten schrauben ab;

9 lossen sie ihr hydraulique Hebel 1/2cm bis die kiste auf Die Blocken Steht
am beiden Seiten (100kg ACHTUNG)

10 Heute kann mann das fahrzeug noch hocher stelle (nicht vorher Da man ein grosse Ecke (ANGLE) bekommt;

11 Mit hydraulique Hebel etwas heben mit KISTE in ebenwicht!!!
un an beide Seiten einer der Holzblocken Blocken ein bei eins wegnemen.bis eine bleibt

12 mit zwei leute Kiste auf Flur wegnemen oder roller benutzen.



13 :umgekeht wieder einbauen

WARNUNG:1
NB Ich habe niemals kaputte Verbindungsstucke gesegen aber bereits

4 explodierteNICADS,
eine mit schache celle
eine mit celle Kurzschluss
und heute slechte ERFahrung mit scootelec NICADS der ich eingebaut habe in obere Kiste:Wieder Wasserverlust aber am ober Seite kann mann das offnen wann mann die kleine Klemmen zur schliessen des Deckels nicht wieder montiert
Also Wasserlust kann auch wasser mit antigel und vermisst mit KOH sein
aufgepast fur Hande und AUGEN . Damit Verswinden Leiche (und ihr Radiator.)


WARNUNG 2:Am hinntere Seite Gibt es 11* 13kg !!
 
G

Gerhard Uhlhorn

Guest
#6
Hi Eddy,

danke für die Anleitung.

Es ist übrigens kein Elektrolyt ausgetreten (sagt die Werkstatt). Nur Wasser. Und das an der falschen Stelle. Ausserdem sind schon neue Akkus drin, die den Fehler (vermutlich) nicht mehr haben.

Gruß
Gerhard
 
F

Frank Rethagen

Guest
#7
Hallo Gerhard,

bei meinem Berlingo waren die Akkus beim Kauf bereits ausgebaut, zur Zeit baue ich sie wieder ein.
Noch ein paar Ergänzungen zu Eddys Anleitung:
Die Kühlwasserschläuche sind mit kleinen Stahlfedern am Batteriekasten gesichert. Die Federn gut verwahren, man kannsie nicht einzeln bestellen sondern nur mit den Schläuchen zusammen. Die Federn kannst Du mit einem Schraubendreher herausziehen, anschließend Schlauch abziehen. Die Schläuche zum Wassernachfüllen lassen sich so abziehen.
Wenn Du die Trennlasche und die Sicherung abgezogen hast kannst Du neben den Kontakten die Schraube sehen mit der das Kabel festgeklemmt ist, bei mir war es kein Imbus, sondern eine Torxschraube.
Einige Kabel und Leitungen sind auch mit verschiedenen Kunststoffclips seitlich an den Batteriekästen befestigt. diese Clips am Batteriekasten etwas zusammendrücken, dann kann man sie herausnehmen.
Wenn Du die Möglichkeit hast die Batterien irgendwo auszubauen wo es einen Gabelstapler gibt vereinfacht das die Arbeit deutlich da der große Kasten sich anders kaum bewegen lässt.

Genau wie Eddy kann ich mir auch nicht vorstellen das ein Schlauch zum Wassernachfüllen lose sein soll. bei mir waren in einem Akku 2 Zellen mit Zellenschluss, ein anderer hat in einer Zelle eine hohe selbstentladung und bei dem dritten defekten Block ist das Gehäuse an beiden Kopfseiten weggeschmolzen, an der einen Seite ist der defekte Block mit den 3 benachbarten Blöcken verschmolzen, ich habe die Blöcke dann mit einem Eisensägeblatt auseinandergesägt. Die Blöcke sind zwar auch etwas verschmort, haben aber noch gute Spannungswerte.

Ich habe vor einigen Tagen 2 6V-Blöcke getesten, bei dem link den Ralf Wagner vor einiger Zeit ins Netz gestellt hat, stand das man NC Zellen bis 0,4V/Zelle entladen soll damit sich die großen Kristalle zurückbilden, die die Separatoren zerstören können und dann die Kapazität auch wieder steigt.
Ich habe 2 Blöcke genommen die eine Leerlaufspannung von 6V hatten, einen davon habe ich mit 5A bis zu einer Spannung von 2,5V entladen, den anderen habe ich so gelassen wie er war. Danach habe ich beide Blöcke in Reihe geschaltet und mit ca. 10A geladen. Morgens war der nicht Tiefentladene Block handwarm, und die Spannung an ihm war abgesunken. Ich habe ihn abgeklemmt und den anderen Block dann alleine mit kleinerem Strom weitergeladen. Nachmittags war er dann auch warm.
Anschließend habe ich wieder beide in Reihe geschaltet und mit ca. 12A entladen. Der Vorher Tiefentladene Block hat immer die höhere Spannung gehabt.
Nachdem der erste Block auf 5V entladen war, habe ich den 2ten Block alleine mit 10 A weiterentladen, ca. 1 Stunde später hatte der Block dann auch 5 V erreicht. der Tiefentladene Block hatte also ca 10 Ah mehr Kapazität.

Wenn ich alle Batterien wieder im Fahrzeug habe wollte ich alle Blöcke auf ca.2 V entladen und die Batterie dann wieder aufladen. Wie ist eure Meinung dazu? Macht das Sinn oder welche Probleme sind zu erwarten?

Gruß Frank
 
G

Gerhard Uhlhorn

Guest
#8
Hallo Frank,

bei kleinen NC-Akkus lade ich sie mehrmals mit einem älteren CCS-Lader von Conrad. Dieser bildet deutlich den Memory-Effekt zurück. Zum Entladen verwende ich ein Kapazitätsmessgerät (Accu-Control oder Accu-Master C3).

Wenn ein Block 6 V hat, so bestände er aus 5 Zellen (5 x 1,2 V). Mit dem AccuMaster C3 und mit dem CCS-Lader kann man mit 2 A laden. Das sollte reichen.

Um Akkus zu formieren ist es sinnvoll alle auf ein gleiches Niveau zu bringen, also geladen oder entladen (0,8 V pro Zelle = 4 V pro Block). Dann mehrmals gemeinsam laden und entladen. Bei so großen Batterien würde ich sogar die Böcke messen, dass keiner die 4 V pro Block unterschreitet. Ist ein Block oder eine Zelle im Block ganz entladen, wird die Zellen oder der Block bei weiterer Entladung umgepolt. Bei Entladung fliesst der Strom von Minus nach Plus durch die Batterien. Ist nun eine Zelle auf 0 V, wird sie umgepolt geladen.

Im Übrigen: Die Werkstatt sagte aus, dass kein Elektrolyt ausgetreten sei. Das Problem ist auch mit der Servicearbeit aufgetreten. Ich fahre den Wagen seit ca. November 2000 täglich min. 24 km. Immer ohne Probleme. Da schon neue Akkus drin sind, denke ich, dass keine Zelle defekt ist. Außer vielleicht die, die zu wenig Wasser bekommen haben. Die Werkstatt schrieb auf die Rechnung, dass ein weiteres Fahren möglich ist, was nicht stimmte. Daher würde ich diese Arbeit lieber von der Werkstatt durchführen lassen, weil sonst eventuelle Ansprüche an die Werkstatt verloren gehen.

Gruß aus Hamburg
Gerhard
 
J

Jaromir

Guest
#9
Auf jeden Fall musst Du die Schraube bei Wasserpumpe demontieren, Nicht vergessen.! ( sind das kleine Schraube, von unten nicht sehen)Dan brauchst Du die speziele Zange auf Wasserschlauche. Vorsicht ist das schwer!
 
J

Jaromir

Guest
#10
Frank, wie hast Du die mitlere Kiste ausgebaut? Ich weiss das nicht. Bremsleitung ist Problem?
Danke
 
F

Frank Rethagen

Guest
#11
Hallo Jaromir,

ich habe die Batterien nicht ausgebaut. Die Batterien waren bereits ausgebaut als ich den Berlingo gekauft habe.
Um die mittlere Kiste auszubauen musst Du von der hinteren Kiste alle Wasserschläuche und Elektrokabel lösen.Dann musst Du den Kabelkanal der seitlich an der hinteren Kiste vorbeiführt lösen, anschliesend das Y-förmige Blech unter dem mittleren Trog abbauen.
Hinten muss der Wagen angehoben werden und die Räder und Bremstrommeln müssen abgebaut werden. Danach muss man das Handbremsseil aushängen, da es auch durch das Y-Blech geführt wird und sonst unter dem mittleren Trog im Weg ist.
Die Bremsleitungen stören nicht, da sie seitlich am Batterietrog vorbeilaufen.

Gruß Frank
 
T

Thomic Ruschmeyer

Guest
#12
Hallo Gerhard,
in welcher Werkstatt warst Du hier in Hamburg?.
Doch nicht etwa in der CC-Niederlassung!
Ich habe da SEHR schlechte Erfahrungen gemacht (s. alten Beitrag im Forum "Reichweitenprobleme") und würde an Deiner Stelle am Besten dabei sein, wenn die wieder das Auto in die Finger bekommen.

Gerne können wir dazu die Tage auch telefonieren (040 o 0177 - 7929329)

Sonnige Grüße - THOMIC Ruschmeyer, bsm
 
G

Gerhard Uhlhorn

Guest
#13
Hallo Thomic,

ja, es war in der Niederlassung Hamburg. Ich habe es dort auch schon seit Jahren. Wo soll das Problem sein? Sie haben Wasser aufgefüllt und es kam nicht an den Stellen heraus, wo es eigentlich herauskommen sollte.
Wenn tatsächlich mehrere Zellen kein Wasser bekommen haben, geht die Reichweite natürlich in die Knie. Ich hoffe nur, dass diese Zellen dadurch keinen Schaden genommen haben.

Gruß
Gerhard