1-liter-auto-entwicklung aufgegeben

P

pingelchen

Guest
#1
ich frage mich, was bei so einem auto noch wirklich kostet?

man nimmt einen 1-zylinder-diesel, eine aussenhaut, die in form einem ei gleicht, das ca. 1-2 man hineinpassen und dann wars das doch schon, das gewicht muss nicht mit hightec, sondern kann schlicht durch weglassen von unnötigem erreicht werden...

also ich weiss ja nicht, was die sich da immer in eco-autos verbasteln wollen, dass die zu solchen abnormen preisen kommen?

und mir hat imme rnoch keiner erklärt, warum ein daihatsu cuore leichter ist, als ein 3L-lupo ;) ich will eigentlich nur mal den motor-getriebe-block eines lupos in einen daihatsu einbauen und schauen, wieviel dies unter serienproduktionsbedingungen kosten würde und ob der cuore dann auch 3,5 l/100km braucht :D
 
R

Rainer Partikel

Guest
#2
Hallo pingelchen,

wenn der aktuelle Golf von VW nur soviel wiegen würde wie das erste Golf-Modell, dann währe schon viel gewonnen.

Fortschritt wird in erster Linie über das Portemonai des Kapitalisten definiert. Technische Verbesserungen dienen in erster Linie der Profitsteigerung und nicht dem Wohl der Menschen. Jeder technologische Fortschritt hat bisslang nicht dazugeführt, das wir weniger arbeiten nur das eben weige arbeiten.
ZINNEKE
 
J

Jürgen Fleischmann

Guest
#3
Hallo,

ich habe vor 10 Jahren einen 2er Golf Diesel gefahren, der nach sorgfältigem Einstellen der Einspritzpumpe und gemäßigter Fahrweise 4L Diesel auf 100km verbraucht hat.
Eine Freundin von mir fährt den 3L A2 von Audi und hat sich über den Verbrauch von 4,2 L auf 100km schon beschwert, die Antworten waren Klimaanlage oder Winterreifen oder extreme Kälte je nach Jahreszeit und Laune von Audi.

Dies ist alles Augenwischerei, nur um zu zeigen das der Kunde das ja gar nicht will.
Könnte ich den 3L Lupo als Familienfahrzeug einsetzen hätte ich schon lange einen.

Wie Rainer schon schrieb, der Profit ist das Ziel !!

elektrische Grüße

Jürgen
 
K

Karl

Guest
#4
Hallo Freunde,
wie ich schon vor längerer Zeit gepostet habe, ist das "1 l Auto" von VW mit einem Sachs Hybridantrieb versehen. Es gibt keine Beweise, daß es mit einem Liter im normalen Verkehr ( ohne die Batteriekapazität!) fahren kann. Ich halte das nach wie vor für einen fake.
Sonneneletrische Grüße
Karl
 
#5
Hallo Karl,
kein fake - oder doch:
VW zeigte dieses eine Exemplar der zwei gebauten 1 Liter Concept Cars auf dem EVS21 in Monaco.

<img src=http://www.solarmobil.net/bilder/evs21-002a-vw.jpg>

Auf meine Frage, was ein Diesel Auto auf dem Electric Vehicle Symposium sollte, wies man stolz auf die Bilderwand mit den vielen Energiesparautos hin, die VW und Audi im Laufe ihrer Geschichte schon gebaut hatten. Ich fands trotz der sehr anregenden Diskussion mit dem VW Verantwortlichen etwas peinlich, dass z.B. im Außenbereich beim Probefahren von VW ein neuer beetle mit der Aufschrift "sundiesel" gezeigt wurde. War auch nicht elektrisch. Na ja, ....

Dieser Satz im Spiegel Artikel gibt mir zu denken: "VW habe aus wirtschaftlichen Gründen nie vorgehabt, ein serienmäßiges Ein-Liter-Auto zu bauen. "
Bei soviel Ehrlichkeit drängt sich mir Fragen auf:
1. VW liegt nicht daran, energie- und spritsparende Autos zu bauen. Das Land Niedersachsen ist Grossaktionär, und bei weniger Spritverbrauch würden die Mineralölsteuer und die MWST zurückgehen.
2. Die befreundete Ölindustrie möchte aus wirtschaftlichen Gründen auch keine Spritsparautos.
3. Die wirtschaftlichen Gründe liegen wohl auch darin, dass bei solchen kleinen Autos einfach zu wenig verdient wird. Die großen bringen mehr (scheinbar oder offenbar, egal, hauptsache: bar.)

Alles kurzsichtig gedacht. Vor vielen Jahren haben Japaner der USA Autoindustrie vorgemacht, wie man in vorgeblich unrentablen Werken in den USA rentabel kleine Autos baut. Vielleicht wiederholt sich die Geschichte, und die Asiaten (Chinesen, Koeraner, Japaner, Inder) zeigen den Engländern oder anderen (auch uns Deutschen), wie man in deren eigenen Ländern rentabel energiesparende und vor allem preiswerte Autos baut. Alles ist möglich... Auch umsteuern. Hoffentlich rechtzeitig. Schon Kohl hatte damals gesagt: Wir müssen umdenken.
Und viele - auch Politiker - meinen: so geht es nicht weiter. Aber die meisten machen so weiter.

Von Umweltgründen, Emissionen, Verteuerung des Sprit oder Gesundheit war im Spiegel Bericht nicht die Rede, sondern fast nur von Wirtschaftlichkeit. Wie kurzfristig gedacht. Aber immerhin scheint Toyota sehr viel längerfristig zu denken und stellt langsam und stufenweise über den Hybridantrieb schon mal auf den Elektroantrieb um. Als Signal schmeckt mir das mehr als das VW Signal (Verbrenner auf dem EVS21).

Gruss, Roland, bsm

P.S. Ich hatte mich doch ein wenig gefreut, wie schüchtern sich in Monaco die Esoro Leute entschuldigten, dass sie ein 10 Jahre altes Hybrid-Leichtfahrzeug zeigten und auch noch mit guten Erfolg die Rallye Lugano Monaco mitfuhren. Immerhin machte es technisch und vom Leichtbau eine sehr sehr sehr gute Figur. Gezeigt wurde also auch: Kleine schweizer Ingenieurfirmen waren vor 10 Jahren schon so weit - oder fast weiter, als die großen heute. Der eine oder andere hats gemerkt.
 
K

Karl

Guest
#6
Hallo Roland,
obwohl Emil schon mal rechnerisch aufgezeigt hat, daß ein ein Liter Auto rechnerisch möglich wäre ( bei 1 m² Stirnfläche und CW< 0,2)), zweifle ich nach wie vor sehr daran ob dieses abgebildete Fahrzeug mit einem Liter Diesel ( besser natürlich PÖl !) wirklich unter einen Liter auf 100 km im normalen Verkehr verbraucht .
Ich lehne -wie Du- nicht alle Verschwörungstherorien ab, man muß hierbei aber extrem kritisch bleiben.
Esoro ist wohl eine der kleinen aber sehr feinen Firmen- ich habe auch Teile die von ihnen mitentwickelt oder vertrieben wurden seit Jahren im Einsatz!

Sonnenelektrische Grüße

Karl
 
R

Rainer Partikel

Guest
#7
Hallo Gemeinde,

und es geht doch........
http://www.energieportal24.de/artikel_1145.htm

Schaut Euch mal diesen Link an. Dort fahren die Freaks mit einem Liter Diesel 3.494 Kilometer weit


http://www.shell.com/home/Framework?siteId=fr-fr&FC2=/fr-fr/html/iwgen/news_and_library/press_releases/corporate/zzz_lhn.html&FC3=/fr-fr/html/iwgen/news_and_library/press_releases/corporate/com_corp_eco_150305_1000.html

Auch Solarfahrzeuge werden mittlerweile zu diesem Wettbewerb zugelassen.
Werde versuchen dort hinzufahren. Wer hat Lust mitzukommen. Suche noch einen Fahrer/in mit geeignetem Untersatz. Kosten werden natürlich geteilt.
ZINNEKE
 
K

Karl

Guest
#8
Hallo Rainer,
keine Frage, bei minimalem Luftwiderstand und optimalem Rollreibungskoeffizient ( der dann aber Kurven nur bei entsprechender Überhöhung erlaubt) ist bei geringer Geschwindigkeit eine große Entfernung möglich!
( die Sateliten, wenn sie denn mal im Umlauf sind, brauchen kaum mehr Energie für den Vortrieb )
Die Rekorde wurden auch von Hatz erbracht, aber in PÖL wollen die derzeit noch nicht wirklich, dabei könnten in der theroretischen Testzeit (3400 km/10 km/h= ca 14 Tage ) auch auf einem relativ kleinen Feld soviel Öle produziert werden! ( wovon lebt aber dann der Fahrer?)
sonnenelekrische Grüße
Karl
 
R

Rainer Partikel

Guest
#9
Hallo Karl,

nehmen wir einen belgischen Fahrer oder Fahrerin. Die essen dann erst mal Fritten und fahren dann mit dem Frittenöl.
ZINNEKE
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
0
0
#10
Hallo Karl

Das mit dem Hybrid kann (oder will ich, weil irgendeinen Arzt muß ich heut noch widersprechen, aber wen Sie einen im Rudel überfallen ist man ohne Chance. Ich wußte noch nicht mal das ich Mastzellen hab :eek: geschweigeden was die alles anstellen können)
nicht so stehen lassen. Deine Quelle ist wohl http://www.sachs.de/direkt.php?link=owx_7_31296_1_6_0_00000000000000.html und in der ist von einem DynaStarter die rede (gut in dem Artikel ist noch von der Bremsrekuperierung die Rede) und der ist eigentlich nicht
ohne Änderung des Zylinderkopfes (Dekopresonisventil) in der Lage Bremsen und Bergabfahrten zu rekuperieren. Das ganze war oder ist (ohne jetzt Müllersenkel zu Reitzen) ein Soft oder Mildhybrid. In der Regel wird dieses Konzept zu Abschalten bei nicht gebrauch
und schnelles Starten benutzt (ein Unterstützung beim Überholen ist auch noch drin). Also relativ sicher nur mit Diesel bewegt ohne zusätzlicher Batterie Steckdosenenergie.

Ein von Münchner Ärzten *behandelter* (Sie müssen sich nur noch einigen wie :confused: ) Manfred