überraschung :-)


weiss

Administrator
15.01.2004
1.934
3
#1
hallo jungs & madels :)
ratet mal was mir heute übern weg gefahren ist!

<img src=http://hometown.aol.de/weiss41/images/e-auto1%20k.jpg>

ein elektroauto mit dem baujahr 1904!
aus frankreich von einer firma "alfred dinin"
betriebspannung 96V
geregelt wird die fahrgeschwindigkeit über einen mechanischen regler, der nur die volt regelt
OHNE direkte fussbremse! der ahrer kann nur durch die reku das auto abbremsen oder durch eine handbremse
bis auf die batterien "sonnenschein" und 2 stk. fronius lader alles orginal
und das beste:
reichweite: 100km!!! (hundert kilometer) -man, das muss man sich auf der zunger zergehen lassen :)

also ich war echt paff bei dem anblick...
euer weiss aus dornbirn
 
W

wotan

Guest
#2
Das zeigt mal wieder ,dass wir in der Vergangenheit schon viel weiter waren als heute. Thema: in der Schublade verschwinden lassen.
wotan
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
0
#3
Hupe und Scheinwerfer funktionierten noch mit Primärenergie und der Rollwiderstand war mit Sicherheit geringer, als beim Cityel. Ich hatte mal eine Tabelle mit den Reibungswerten für Kutschenrädern gefunden, die stellten alles heute erhältliche hoffnungslos in den Schatten. Trotzdem waren die Gefährte bequemer und besser gefedert als unsere. Vergleicht mal den Sitz der "Dinin" mit dem im Cityel!
Schade, dass es die Nickel-Eisen-Akkus nicht mehr gibt. Die waren robust, leicht und preiswert. Handarbeit. Obwohl die Dinger schon gute Motoren hatten (besser als "Thrige"), könnte man mit einem eisenlosen Permanentmagnetmotor noch einiges herausholen, und für längere Fahrten würde ich einen tropfenförmigen Ballon darüberziehen und aufpusten, dann käme man noch mal doppelt so weit...Vielleicht hat ja noch jemand solch eine Kutsche zu Hause herumstehen?
 

weiss

Administrator
15.01.2004
1.934
3
#4
nochmal ich :)
anscheinend gibt es probleme das bild zu sehen darum gibts jetzt den link dazu:

http://hometown.aol.de/weiss41/index.html

das bild ist recht groß, also kann es schon mal ein wenig länger brauchen....
euer weiss aus dornbirn
 

weiss

Administrator
15.01.2004
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3
#5
hallo bernd :)
wenn das solche batterien sind die aussen eine holzkiste haben und innen mit teer ausgestattet sind, die hat der inhaber über bord geworfen. :(
euer weiss aus dornbirn am bodensee
 
E

EVTler

Guest
#6
das in all den Jahren KEINE wirkliche Entwicklung stattgefunden hat.
Zugegeben unsere EVs haben viel Plastik und sind leichter ? Wie viel wiegt diese Kutsche?
Aber 100 km Reichweite wird heute einen als "Hightech" verkauft.
Ein bisschen windschnittiger einen ordenlichen Kontroller(statt einen Spannungssteller der Leistung verbrät) und schon färt diese Kiste 150 km weit :)
es wird alles besser wenn Fortu kommt ( in ca. 20 Jahren :) )

elektrische Grüße
 
P

pingelchen

Guest
#7
und hat diese 100 km jemand begutachtet ;) manchmal ist einfach nur der km-zähler falsch eingestellt ;)
 
#8
Wo wir gerade bei historischen Automobilen sind:
Der bsm hatte beim EVS18 in Berlin im Oktober 2001 einen gut erhaltenen Orginal-Slaby-Beringer gezeigt:

<img src=http://www.solarmobil.net/Bilder/slaby08.jpg>

Hier kann man mehr erfahren:
http://www.solarmobil.net/Aktionen/EVS18/evs18-slaby.htm

Die Ansicht der Firma war damals, dass man lieber Einsitzer baut. Davon kann man mehr verkaufen. Die Firma ist seinerzeit an einem grossen Japan Auftrag gescheitert. Die Waren waren ausgeliefert, sind jedoch bei einem Erdbeben im japanischen Hafen weitgehend verlorgen gegangen (wie auch die importierende Firma durch das Erdbeben verschwunden war). Jedenfalls gabs keine Bezahlung, und damit war die Berliner Firma weg. Rasmussen hatte sich dann auf seine andere Autofirma konzentriert: DKW.

Gruss, Roland, bsm
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
0
#9
Nickeleisenakkus wurden bis in die dreißiger Jahre auch in Deutschland hergestellt und hatten ein Leistungsgewicht von ca 15kg/kWh. Diese kisten hier sind zwar schwer, waren aber noch mit den leichtlaufenden Rädern für den Antrieb mit einem Pferd vorgesehen, was trotz einem ansehnlichenGewicht von meist über einer Tonne zu extrem leicht laufenden Mobilen führte. Die Geschwindigkeit war natürlich bescheiden, unter 40km/h, vor allem in Hinblick auf den Straßenzustand und dem Nichtbeachten der Aerodynamik wegen der Schlaglochdichte. Auch beschwerten sich sonst die Fußgänger wegen der umherfliegenden Pferdeäpfel. Gleich, ob Äpfel oder Birnen, Dornbirne berichtet von Zellen mit schwarzer Vergussmasse, das waren natürlich keine Nickeleisenzellen, sondern mit solider Messmertechnik gefertigte Bleibatterien, die man noch zellenweise zu reparieren pflegt, ein neuer positiver Plattenblock kostete wenige Franc in der Drogerie um die Ecke und ließ sich im Vergleich zum Aufsägen heutiger Blocks kinderleicht wieder auf Neuzustand bringen: Messer, alter Topf und Handschuhe genügten. So viel schlechter sind handgefertigte Batterien auch nicht, zumal es sich dann stets um nicht wiederaufbereitetes, reinstes Blei handelte (PbO). Das bekommt man heute gar nicht mehr, allenfalls für den militärischen Bereich.
http://members.fortunecity.de/wiso1/MOTOR/elektro/duck.htm
http://www.elektroauto-tipp.de/modules.php?name=Eautogeschichte&file=eautog3

Nee, nee, seitdem die Frauen auf großvolumigen Auspuffrohren stehen, konnte man mit behäbigen Elektromobilen keinen großen Staat mehr machen. Die Knatterans hatten das Wort...Stimmts, Jens? Die Bea fährt nicht elektrisch?
 

weiss

Administrator
15.01.2004
1.934
3
#10
hallo pingelchen
darüber kann ich nicht viel sagen. d.h. ich muss dem inhaber glauben! da er aber tatsächlich die ganze oldi-fahrt mitfährt ist es nicht ganz unmöglich, dass er das schafft. sein wohnort ist auch ca. 80km von start der tour entfernt. die rückreise ist etwas kürzer dafür muss er einen berg rauffahren.
ganz vorzüglich finde ich die anzeigen.

<img src=http://hometown.aol.de/weiss41/images/e-auto5k.jpg>

links ist die anzeige für die amper und rechts die für volt.
dafür würde ich persönlich einiges geben! da kann man dann wirklich effizient fahren.

und hier noch ein bild vom fahrtenregler:

<img src=http://hometown.aol.de/weiss41/images/e-auto4%20k.jpg>

wie der funktioniert oder aufgebaut ist werde ich noch rausbekommen :)

euer weiss aus dornbirn

ps: ich möchte mich noch bei euch entschludigen für das etwas zu grosse bild am anfang des beitrages.
 
E

EVTler

Guest
#11
Nickeleisenakkus wurden bis in die dreißiger Jahre auch in Deutschland hergestellt und hatten ein Leistungsgewicht von ca 15kg/kWh.

Hallo
je mehr man über die vergangene E-Epoche liest / findet desto mehr stellt man fest das es keinen wirklichen Fortschritt gibt oder gegeben hat.
Reichweite ist nicht besser...die Leistung na die Kisten 40 Jahre und älter nicht unbedingt aber die Kisten ca.30 Jahre alt hatten die Leistungen heutiger E-Fahrzeuge.
Die Batterien? Wenn ich lese das die Batts NUR! 15 Kg wogen (für 1 kwh) und beim EVT z.b 15 Kg für 0,6(c20) bzw.0,4 kwh real im E-Fahrzeug reichen dann frage ich mich was die Batt-Industrie die letzten Jahre gemacht hat?

Zyclenzahl?Innenwiderstand?Wartung? Kapazität?
Wartung ist bei den GEL/VLIES kein Thema mehr , es gibt keine. Aber diese Batts sind bei jeder Falschbehandlung (insb.das Überladen) gleich kaputt.Diese alten Batts konnte man bestimmt mit einfachen Ladegeräten (nur I) laden ohne das diese gleich hinüber waren(nur ne Vermutung).
Einen Fortschritt gab es bestimmt , der Verbrauch ist bestimmt geringer geworden oder?

Beste Grüße
 

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