Wo ist das Einsparungspotential beim City-El

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Werner Weiß

Guest
hallo joachim!
also bei 6000 km/jahr würde ich sagen: dann bist du ein vielfahrer! also ich bin im jahr bis zu 4000 km weit gekommen und da haben mir die batt´s 3jahre gehalten... dann bricht dir deine kostenrechnung zusammen! oder? :D dazu muß ich sagen, daß ich auch bei schnee und bei -10°C wirklich jeden tag gefahren bin! euer el-flitzer weiss:D
 
J

Joachim

Guest
Hallo Werner,

bei 4000 km sind es immerhin noch 234,80 DM ;)
Rechnet sich das bei dir denn ?

Aber die 6000km sind bei mir schon realistisch - ich fahre jeden Tag 25km zur Arbeit.Bei 220 Arbeitstagen sind das schon 5500km , plus zweimal die Woche Einkaufen mit 5km zusätzlich, macht das bei 52 Wochen nochmal 520 km und ich bin bei rund 6000. Und da sind die Freizeitfahrten :xcool: noch gar nicht mitgerechnet...

-- Ciao, ...Joachim
 

Groß Jürgen

Neues Mitglied
09.07.2006
1
Hallo Joachim ....,
schau doch mal, ob Du nicht einen Werbepartner für den El findest:cool:. So 30 bis 60 DM im Monat sind schon drin:D. Du mußt halt 30% versteuern oder auch nicht:eek:. Schon schaut Deine Rechnung wieder anders aus;-). Ich glaube kaum das auf einem Opel Corsa jemad seine Werbung draufmacht:rolleyes:. Wenn Du mir deine genau e-mailadresse mitteilst, schicke ich Dir Bilder von meinem Werbepartner:xcool:. Einfach in die Geschäfte hin und fragen.:)
Bis dann
der rasende Stromgleiter El cid - Jürgen :D
 
W

Werner Weiß

Guest
hallo joachim!
bei mir schon! hab das el vor 7jahren um den halben preis bezogen :D 2-jährig
euer el- flitzer weiss :D
 

Frank Rethagen

Mitglied
06.04.2006
208
Hallo Joachim,
ich habe mit meinem el zwischen 12 und 16 kw /100km ab Steckdose verbraucht. Bei 25 Pf. / kwh macht das ca 3,50 DM Strom auf 100 km. Außerdem solltest Du berücksichtigen das es keine Winterreifen für´s el gibt. Wenn du in einer schneearmen Gegend wohnst ist das sicher kein Problem, sind die Straßen aber im Winter oft verschneit könnte es Probleme geben. Was Du allerdings in keiner Kostenrechnung findest ist der Spaßfaktor, und elektrisch fahren macht (mir jedenfalls) sehr viel mehr Spass wie Benziner fahren.
Mit freundlichem Gruß
Frank
 
C

Claus Broja

Guest
Ich finde man sollte bzw. man kann nicht ein City-el 1:1 mit einem Auto vergleichen. Der Anwendungszweck, Reichweite, Größe usw. sind zu unterschiedlich. Ich vergleiche ja auch keinen Jumbo mit einer kleinen Cessna, ein Ruderboot mit einem Frachter....

Das City-el bzw. kleine eMobile sind ein eigenständiges Segment. Wer schon mal mit einem gefahren ist kann dies bestätigen. Entweder man liebt es oder man steigt nicht hinein (so wie meine Frau).

Vom Preis und Unterhalt sind eMobile nicht billig. Aber was solls. Es gibt Leute die kaufen sich ein Motorboot für 20 oder 40000 DM und nutzen es nur 14 Tage im Jahr. Je nachdem was es einem Wert ist. Den Spassfaktor den so ein eMobil hergibt ist auch nicht zu unterschätzen.

Servus aus München
Claus Broja
 

Vera Kürten

Neues Mitglied
21.09.2002
34
Das El gehört sicher zu den preiswerteren Fahrzeugen, was den Unterhalt angeht. Ölwechsel, Auspuffanlage und diverse Motorprobleme fallen weg, die niedrigen Steuern sind unschlagbar. Ein Vergleich mit einem Verbrenner ist aber immer schwierig, da diese Fahrzeugklasse nicht existiert.
Einen Hauptvorteil von E-Mobilen sehe ich in der Möglichkeit, regenerative Energien nutzen zu können und so vom Erdöl unabhängig zu sein. Zur Zeit kaufen die Amerikaner den Markt leer und bei uns steigen die Spritpreise. Die Erdölvorräte sind begrenzt - auch wenn niemand es wahr haben will. In 10 oder 20 Jahren werden uns unsere Kinder fragen : "Was habt ihr für die Umwelt getan? Warum wurden weiter fossile Brennstoffe verheizt, obwohl alle die Probleme kannten?" Ich möchte meine Antwort mit einem halbwegs guten Gewissen geben können!
Außerdem ist das CityEl (und auch das TWIKE) ein sehr kommunikationsförderndes Verkehrsmittel ;-) : man lernt viele Leute kennen, hat interessante Diskussionen und Begegnungen, und stets winkende und lachende Kinder am Straßenrand :) .

Sonnige Grüße,
Vera
 
J

Joachim

Guest
Der Anschaffungspreis spielt ja eigentlich nur eine geringe Rolle - es sind die Batteriekosten pro Jahr, die den wesentlichen Faktor ausmachen...

-- Ciao, ..Joachim
 
J

Joachim

Guest
Ich vergleiche es ja auch nicht 1:1 - vieles ist da nicht berücksichtigt. Aber wenn ich ein bestehendes Fahrzeug durch ein City-El ersetzen will, muß ich die zwei notgedrungen auf Basis Kosten / Nutzen vergleichen. Rein aus Spaß legt wohl niemand 12.000.- DM auf den Ladentisch.

Das City-El ist ja kostenmäßig günstiger als ein PKW und es wird umso besser, je länger die Batterien halten. Der MegaPulser - so er denn funktioniert - wäre also vermutlich eine lohnende Investition.

-- Ciao, ...Joachim
 
J

Joachim

Guest
<g> Keine Frage, Vera. Ich kann deine Argumentation durchaus nachvollziehen und der Spaßfaktor spielt auch eine große Rolle.

Beim Twike sieht es leider mit den Kosten noch schlimmer aus - die Batterien sind ja extrem teuer, so daß es sich eigentlich nur für Vielfahrer im Bereich 10000km / Jahr lohnen dürfte. Leider - denn das würde mich auch sehr reizen, aber mit meinen 6000 km / Jahr ist das nicht rentabel.

Ich weiß - man darf das nicht alles auf Kosten reduzieren, aber genau darüber verkauft man solche Mobile eben. Mit ökologischen Argumenten kann man (leider) erst dann kommen, wenn unter dem Strich mehr Geld im Beutel bleibt. Etwas, das wohl auch die Firma hinter Twike lernen muß, wenn ich mir so den aktuellen Prospekt und die Reaktionen der Leute darauf ansehe...

-- Ciao, ...Joachim
 
M

Martin Hundhausen

Guest
Hallo Joachim,

bei ökonomischen Gesichtspunkten muss man vorsichtige sein. Wenn man mit ökonomisch kurzfristig nur an den eigenen Geldbeutel denkt, dann muss man in die Rechnung den Preis des Benzins an den Tankstellen und den des Stroms an der Steckdose berücksichtigen, also dass, was der Fahrer selbst über seinen Gelbeutel abwickelt.
Aber was ist den mit den wirtschaftlichen Aspekten der Umweltschäden, die mit der jeweiligen Energienutzung verbunden ist? Und da gibt es hohe externe Kosten, die jeder später bezahlen muss (leider unabhängig davon, welches Auto er fährt).

Mir erscheint es deshalb logisch, die externen Kosten jetzt schon einzurechnen und im Kopf zu behalten, dass die Verbrennung von 1 l Benzin bestimmt weitere 5 DM kostet, und dass mit der Stromerzeugung ebenfalls im Strommix Primärenergie dahintersteckt. Und da wird ein City-el mit 10KWh/100km
primärenergetisch wesentlich besser als der Opel Corsa.
Vor allem muss man weiter im Kopf behalten, dass man den Corsa nie primärenergetisch auf Null bringt (Veras Argument), aber
ein City-el spielend, indem man eine Photovoltaikanlage
ins Netz einbindet. Typische 500KWh Strom pro Jahr
des City-el oder Twike sind locker auf einem Hausdach unterzubringen (eher schon eien Faktor 4 zu gross).
 
J

Joachim

Guest
Hallo Peter,

> Nimms nicht so tragisch. Du scheinst ein Mensch zu sein, der nüchtern denkt.

Nicht unbedingt. Wenn ich nüchtern denken würde, dann wären geringfügig weniger Kosten pro Kilometer sicher kein hinreichender Grund, ein bequemes schnelles Auto durch einen langsamen und relativ unkomfortablen Kabinenroller zu ersetzen, der darüber hinaus noch genausoviel kostet. <gd&r> ;)

Nein, Spaßfaktor und Vorreiterrolle sind sicher nicht unwesentlich daran beteiligt, daß ich mich mit dem Thema beschäftige. Allerdings habe bin ich vom City-El nun zum Twike umgeschwenkt. Der Preis schmerzt zwar etwas, aber es hat einfach besser zu den Anforderungen gepasst.

> Etwas sehr wichtiges scheinst du jedoch zu vergessen (ignorieren) die
> Ökologie geht nicht, oder eben gerade, je nach dem wie man es betrachtet,
> über den Geldbeutel.

Ökologie ist imho immer eine Gemeinschaftsaufgabe und sollte dementsprechend auch durch den Staat gefördert werden (leider gibts die 5000.- Zuschuß ja auch nicht mehr <grummel>). Solange das aber nicht der Fall ist, bleibt der Geldbeutel leider doch der wichtigste Aspekt. Die schönsten ökologischen Konzepte nützen nichts, wenn sie nur ein paar Vorreitern mit dickem Geldbeutel zu Verfügung stehen.

Ciao, ...Joachim
 
M

Martin Hundhausen

Guest
Hallo Joachim,

jetzt muss ich doch mal nachfragen:
Du sagst, Du bist vom City-El aufs Twike umgeschwenkt.
Heisst das, dass Du jetzt wirklich eins gekauft oder bestellt hast, oder ist die Situation so, dass Du nur
darüber nachdenkst?

Martin
 
P

Peter Reutegger

Guest
Lieber Joachim
Es ist ziemlich blauäugig, zu denken, dass der Staat für die Ökologie zuständig ist. Wohl ist diese Gemeinschaftsache, aber unsere Staaten sind Wirtschaftsdiktaturen und werden von den sieben Königen, den Erdölkonzernen regiert. Es funktioniert alles immer noch wie bei den alten Römern, gib dem Volk Brot und Spiele! Das Brot sind die Autos und die Spiele sind Almosen die für die Förderung alternativer Energien ausgeschüttet werden. Wenn deren Entwiklung die Erdöl- und Automultis zu konkutenzieren droht, weden die Subvensionen wieder gestrichen. So einfach ist das !
Ich will nicht phylosophieren, aber die meisten Menschen reden so, als währe der Staat etwas Eigenständiges, dem man etwas übertragen kann. So ist es doch nicht! WIR sind der Staat und ein jeder ist mit verantwortlich. Dem STAAT, wie er normalerweise verstanden wird, ist es absolut schnuppe wie unsere Welt in Zukuft aussieht. Er hat keine Kinder die für sein Tun einmal büssen müssen. Es sind UNSERE Kinder.
Der Staat hat nur Beamte als Werkzeuge, die von Menschen geführt werden, die viel Geld haben und dieses vermehren wollen und dies absolut ohne Skrupel. Umwelt ist in deren Kreisen nur ein Wort.
Liebe Grüsse Peter

Ps. Nun stell dir mal vor; Ich glaube mit meinem El der Umwelt etwas Gutes zu tun und das erst noch mit viel Vergnügen !!
 
J

Joachim

Guest
Hallo Peter,

du hast schon Recht, aber dennoch besteht der Staat aus gewählten Volksvertretern, die eigentlich das langfristige Wohl der Bürger im Auge haben sollten. Ich schrieb ja auch nicht, daß der Staat dafür zuständig ist, sondern daß er es (die Initative einzelner nämlich) fördern sollte, statt das geflissentlich zu ignorieren. Daß in politischen Kreisen die wirtschaftlichen Interessen von Lobbyisten oder Verbänden oft höhere Priorität genießen, als die Wünsche der Bürger, ist ja nichts neues.

Ich stimme dir schon zu, daß man auch ohne staatliche Förderung etwas Gutes für die Umwelt tun kann - nur leider haben die wenigsten die finanziellen Mittel dazu - oder sind bereit für eine einen nicht genau zu spezifizierenden positiven ökologischen Effekt auf die persönliche Bequemlichkeit zu verzichten.

-- Ciao, ...Joachim
 
P

Peter Reutegger

Guest
Salu Joachim
Wir scheinen uns ja doch gut zu verstehen ! Es ist ja eben grad das Elend, dass sich Ökologie nur die Leisten können, die auch finaziell dazu in der Lage sind. Aber die MÜSSEN es tun. denn auch ein stehter Tropfen höhlt den Stein.
sonnige Grüsse Peter
 

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