Umrüstung BHKW und Notstromaggregate auf Pflanzenölbetrieb

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EUROENERGIE

Guest
#1
Notstrom – in vielen Betrieben eine Verpflichtung – aber wissen Sie auch, dass Ihr Notstromaggregat viel mehr kann als Notstrom produzieren?

Es kann Sie nicht nur zeitlich begrenzt, sondern ständig mit elektrischer & thermischer Öko-Energie versorgen!

Wir rüsten Ihr Notstromaggregat oder Blockheizkraftwerk zu einem „Pflanzenölkraftwerk“ um, mit dem Sie sowohl Ihre Notstromversorgung sicherstellen, als auch außerhalb von Notfallzeiten, Erträge durch Ihre Anlage erwirtschaften.

Unser Unternehmen hat sich bereits vor einigen Jahren auf die Produktion und Instandhaltung von Biomasse-Kraftwerken zur Produktion von Energie aus erneuerbaren Energieträgern/Materialien (wie z.B. reines Pflanzenöl) spezialisiert. Dabei sind Leistungsstärken, Mobilität und Flexibilität keine Grenzen gesetzt.

Um Ihr Notstromaggregat für Sie zu einer Einnahmequelle werden zu lassen, bietet sich ein Zusammenspiel beider Anlagentechnologien (Notstromaggregat & Pflanzenölkraftwerk) an, denn unsere Biomasse-Kraftwerke
- können bei fehlender Energielieferung die Notversorgung vollends übernehmen
- erwirtschaften im KW-Betrieb (Einspeisung ins öffentliche Netz) mit Pflanzenöl 15 Cent pro kW/h
- garantieren 100% Ausfallsicherheit und somit Einspeise- und Notstromsicherheit Für den tadellosen Betrieb und Sicherheit der Biomasse-Kraftwerke verbürgen wir uns und stellen diesen sicher durch:
1.) langfristige Wartungsverträge mit 24 Std. Service
2.) Lieferung von Primärenergie (Pflanzenöl)
3.) Lieferung von geeigneten Betriebsstoffen für den Pflanzenölbetrieb
4.) Volle Versicherungsdeckung im Rahmen des Wartungsvertrages durch EUROENERGIE

Ferner führen wir für Sie sämtliche Planungs-, Einreich-, Synchronisationsarbeiten und notabene die erforderlichen Finanzierungen durch. Sprich: Wir bieten Service aus einer Hand!
Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Rufen Sie einfach 0800 10 16 622 (Kostenfrei aus dem deutschen Netz erreichbar) EUROENERGIE Ltd.
EUROENERGIE-IMS-Energietechnik GmbH
office@euroenergie.info
 
G

Georg Schütz

Guest
#2
Leider scheinen die Aggregate nur für stationäre Anwendungen geeignet zu sein.
 
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EUROENERGIE

Guest
#3
Die großen Aggregate natürlich schon, jedoch können wir auch die kleinen, handlichen auf Pflanzenöl umrüsten. Konfrontiert uns einfanch mit Euren Anliegen.

Sonnige Grüße (auch wenn es gerade regnet im schönen Hamburg)
Martin Kristek
 

Adolf Höötmann

Neues Mitglied
13.07.2006
3
0
#4
Hallo,
es sind immer die gleichen Bedenken, die ich habe:
1. Ein Notstromaggregat ist nicht dauerbetriebsfest und kann deshalb nicht ohne weiteres als Blockheizkraftwerk genutzt werden.
2. Ein Notstromaggregat ist luftgekühlt. Ein Blockheizkraftwerk wassergekühlt.
3. Pflanzenölbetrieb ist nur für Dauerbetrieb zu empfehlen und dann auch nur, wenn gewährleistet ist, daß an der Einpritzpumpe das Öl min 70 Grad heiß ist. Taktungen, wie beim Notstrombetrieb oder zu groß diemensionierten BHKW sind haben unschöne Nebenwirkungen.
4. Pflanzenöl- wie Dieselbetrieb haben das Problem "Ruß im Abgas". Das erschwert die Nutzung der Abgaswärme weil sich der Wärmetauscher zusetzt. Wie wird der Ruß zu vertretbaren Kosten und ohne Leistungsverlust rausgefiltert. Also Fragen über Fragen und einen Dieselmotor auf Pflanzenölbetrieb umzurüsten trau ich mir allemal selbst zu. Das ist letztlich nicht das Problem.
Gruß A.H.
 
E

EUROENERGIE

Guest
#5
Hallo Herr Höötmann,
also unsere Leistungen und Technologien gehen auch bei weitem über eine reguläre Umrüstung auf Pflanzenöl hinaus

Zu Punkt 1 Ein Notstromaggregat ist deshalb Ihrer Argumentation niht dauerbetriebsfest, da dieses auf Spitzenlast betrieben wird und nicht auf Dauerlast, dieses Umstand haben Sie bei jedem Motor, selbst den der in Ihrem Fahrzeug sitzt und bei Spitzenlast, also Vollgas auf der Autobahn bis es krachst, auch nicht so langlebig ist , als ob Sie den selben Motor auf 75% fahren.

Zu Punkt 2 Hier muß eindeutig wiedersprochen werden, wir haben eine Reihe von Notstromaggregaten laufen, welche natürlich wassergekühlt werden - hier kommt es nur auf die größe der Maschine an und auf deren Bauart - nicht mehr und nicht weniger. Zum Beispiel hat ein Notstromaggregat einer der führenden Banken in Deutschland, welche zu unseren Kunden zählt eine Leistung von 2 x 1,6 MW/h - natürlich wassergekühlt. Anderseits der kleine Hatz 5 kVa luftgekühlt. Beide standfest und dauerbetriebsgeeignet, wenn eine Leistungsreduktion durchgeführt wird.

Zu Punkt 3 Zu diesem Punkt muß ich Ihnen leider vollkommen widersprechen und weis nicht, wie Sie zu dieser diese Aussage kommen. Schon seit Jahren beschäftigen wir uns mit Pflanzenölen, alternativen Treibstoffen und deren Einsatzmöglichkeiten und wir realisieren fast tagtäglich eine neue Herausforderung. Natürlich sind Notströmer mit Pflanzenöl zu betreiben, es muß nur gewährleistet werden, dass hier technische Vorkehrungen getroffen werden, dass das Öl nicht kippt, oder gar von Algen befallen wird. Das war es auch schon. Visosität, etc. pp. ist ohne weiters in den Griff zu bekommen und das tun wir auch. Unschöne Nebenwirkungen von einem Dauerbetrieb können wir auch nicht verkünden, denn auch ein Schwerpunktthema war, entsprechende Additive und Motoröle zum Pflanzenölbetrieb zu entwickeln, welche art 1 extrem notlaufgeeignet sind und art.2 zu keinerlei Schlackenbildung führen, nebenbei Wassergefährungsklasse 0 besitzen. (Mensch was willst Du mehr)

Zu Punkt 4 Die Rußbildung ist evident, jedoch bei Diesel, als auch Pflanzenölbetrieb, jedoch hat Pflanzenölruß die Eigenschaft, dass dieser gefiltert werden kann und somit aus den Abgasen entfert wird, bevor es hier in den Wäremtauschereinheiten zu entsprechenden Verrußungen kommen kann. Weiters arbeiten wir immer mit Doppelpaketen einerseits Kat, anderseits Partikelfilter und Abscheider. Der goße Unterschied ist jedoch der Ursprung und dessen chemisch/physikalische Eigenschaften des Treibstoffes. Selbst im Common-rail Betrieb bei welchem, bei fossilem Diesel die Rußpartikelchen eine Größe haben, welche nicht mehr gefiltert werden können (dies ist auch der Grund warum diese Motorentechnologien leider ebenso gesundheitsschädlich sind, denn selbst undere Lungen haben nicht mehr die Möglichkeit dieser Partikel zu binden und abzuhusten, sondern diese setzen sich in den Lungen fest und können zu so genannten Ödemen führen), können im Pflanzenölbetrieb gefiltert und somit unschädlich gemacht werden.

Ich denke persönlich, dass diese Technologien von groß und klein genutzt werden können und sollen (der Umwelt und der Geldtasche zu liebe und das es sehr wohl gestattet ist alle Fragen zu stellen und diese auch beantwortet zu bekommen, auf dass solchen Technologien die Chance zum Einsatz gegeben wird.

Legt die Voreingenommenheit ab, den mit Voreingenommenheit und der Erklärungen warum etwas nicht funktioniert, sind noch nie Fortschritte erzielt worden.

Fragt, fragt, fragt, denn es gibt nie dumme Fragen, sondern nur Dumme die nicht fragen, macht Euch ein Bild über alle Themen und Thematiken und entscheidet im Anschluß

Als dann liebe Grüße rundherum Euer
Martin Kristek.
 

Ralf Wagner

Administrator
15.03.2007
4.390
52
Filderstadt
www.elweb.info
#6
Hallo Martin Kristek,
als Planer für Notstromaggregate interessiert mich ob das "Notstromaggregat" auch wenn es eigentlich ein mit Pflanzenöl betriebenes Spitzenlastaggregat oder BHKW ist, seine Zulassung und Funktion nach DIN VDE 0108 behält?

Zu beachten ist auch dass das Aggregat für den Netzparallelbetrieb mit dem VNB Netz geeignet ist (Betriebsart nach DIN 6280 Teil 13 / 9.1.2)

Ich bin schon dafür Notstromaggregate mit Pflanzenöl zu betreiben, nur der Dauerbetrieb ist rechtlich und technisch nicht so einfach...

Wie sieht das bei großen Pflanzenölaggregaten mit der TA-Luft aus?

Sonnige Grüße
Ralf Wagner
webmaster (und Controller im Bereich Stromversorgung)
 
E

EUROENERGIE

Guest
#7
Schönen guten Abend Herr Wagner,
Ich kann Ihnen mitteilen, dass sich an der Funktion und Zulassung nichts ändert.

Zum Thema TA-Luft haben wir mit Geräten der letzten Technologie 1/2 TA-Luft erreicht in jedem Fall verpflichten wir uns die TA-Luft einzuhalten - auch bei großen Geräten.

Der Dauerbetrieb von Notstromaggregaten bedarf natürlich einer gesonderten Genehmigung und in vielen Fällen ist ebenso an der Geräuschdämmung nachzubessern, denn die Geräte müssen auch auf jeden Fall der TA-Lärm entsprechen. Aber auch das erledigen wir vollends. Der produzierte Strom muß durch den Netzbetreiber abgenommen und vergütet werden, dies wird im EEG geregelt. Auf Wunsch kümmern wir uns natürlich um diese ganzen Vorgänge.

Schöne Grüße und eine gute Nacht wünscht ein fast schon umfallender (vor Müdigkeit ;) )

Martin Kristek
 
K

Karl Weippert

Guest
#8
Hallo Herr Kristek!

Schön, daß sie hier mitschreiben!

Meine Heizung (Einfamilienhaus) läuft nach 20 Jahren Betriebszeit nicht mehr ewig.

Ich brauche ca. 12 kW max. Heizleistung ( mein Elektroauto braucht mindestens das doppelte beim Durchtreten des Pedals!)
Was kostet mich eine Umrüstung auf ein BHKW mit Pöl konkret?
Die bisherige Heizung hatte zumindest in den letzten 8 Jahren keinerlei Wartungskosten (der Kaminkehrer hat leider schon immer Geld genommen!)

Nachdem ich einphasig sowieso schon 5 kW über die Solaranlage einspeise, wie soll ich die Rückspeisung realisieren?

Sonnenelektrische Grüße

Karl
 
19.01.2004
179
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Krefeld
#9
Mich würde vor allem einmal interessieren, ob man nicht mit Erdgaseinspritzung (Tank mit 300 bar Druck) einen gasbetriebenen Diesel füttern könnte, der ja nicht einmal eine Einspritzpumpe benötigen würde. Ob man den nicht völlig rußfrei hinbekommen könnte? Der Druck im Brennraum ließe sich dabei automatisch auf z.B. 80 bar begrenzen, bei sehr gutem Wirkungsgrad. Da der Generator nicht blockiert, könnte man das Gerät sehr leicht bauen, von der Festigkeit und Leichtigkeit eines Benziners, auch die Verbrennung liefe weitaus leiser ab. Mit einer Doppelkapsel durchaus in der Garage neben dem Haus zu betreiben, zur Vollversorgung des Hauses und des Elektroschlittens. Also, bitte einmal bei den Herstellern fragen.
Ein Gussgehäuse wäre uns dabei mit Sicherheit zu schwer, und wir wären ja auch mit einem Einzylinder zufrieden...
Außerdem sollte das Ding auch auf einen Minianhänger passen.
Ja, mache Dich doch bitte einmal klug, diese Aggregate dürften dann eine sehr große Zukunft vor sich haben.
Leistung: 5 KW dürften schon genügen, bei 2000 h Laufzeit im Jahr. Ortsfest reichen bei einem Passivhaus sogar 1 KW, da zu der elektrischen Leistung, die ja auch in Wärme im Haus verwandelt wird, die Abwärme hinzukommt. Zusatzheizenergie kann ja durch direkte Verbrennung, z.B. beim Kochen gewonnen werden.

Die Heizkraftwerke, die ich kenne, sind zu teuer, laut und störanfällig. Aber in der Garage, da würde das Ding weniger stören.
Für den notwendigen zweistufigen Gaskompressor bei stationärem Betrieb eines Gasdiesels würde ich den Energiebedarf einmal mit 7% der Nettoleistung ansetzen, wobei ca. die Hälfte im Motor rückgewonnen werden.
Frage: verbrennt 300 C heißes Erdgas, das in komprimierte, 700 ° heiße Luft eingedüst wird, rußfrei?
Wenn nein: Vergasermotor mit entsprechend schechterem Wirkungsgrad...Ich habe mir sagen lassen, Erdgas könnte man weitaus höher verdichten. Zum elektrischen Nettowirkungsgrad: Unsere Stadtwerke verkaufen uns heiße Luft, wir können nur den unteren Brennwert im Motor nutzen, im Auspuff mit einer Kondensationseinrichtung allerdings auch den oberen.
Insofern gibt es aus 1 m³ Erdgas nur ca 2 bis 2,5 KWh elektrische Energie, bei Diesel 3 KWh.

Also, Martin, frag mal, ich denke, wir testen gerne alle mit und wissen einen Markt .Da wir eh alle Bastler sind, nehmen wir auch etwas mehr Wartungsaufwand für das Blockheizkraftwerk in Kauf (zwei Fliegen in einer Klappe). Fangen wir sie, falls es sich einrichten lässt!
Den passenden Generator sollten wir stellen (ungeregelt, Ausschaltung bei Volladung). Zweiter Batteriesatz im Haus bzw. Netzpufferung, falls das E-Werk sich nicht anstellt. Angesichts Allahs Willen bezüglich unserer Moslems sollten die kooperativer werden.
 

Adolf Höötmann

Neues Mitglied
13.07.2006
3
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#10
Hallo ein letztes Mal,
ich denke es lohnt nicht auf alle Punkte detailliert einzugehen und ich habe auch wg Passivhausbau wenig Zeit dazu. Wer immer meint, daß die Probleme der Viskosität durch völlig neuartige Maßnahmen gelöst seien, daß (punkt 3) Taktungen völlig unproblematisch sind und Notstromaggregate durch simple Leistungsreduzierung so dauerbetriebsfest sind, daß sie mehr als eine Heizperiode überstehen und daß es einen Unterschied in den Eigenschaften von Pflanzenölruß und Dieselruß gibt...tja, der soll doch mal ruhig einen heroischen Versuch unternehmen. So teuer ist ja ein Hatz-Diesel Aggregat nun auch nicht, als das es einen ruiniert, wenns schiefgeht.
Allen anderen empfehle ich, sich vor der Geldausgabe in den Pöl Foren FMSO.de und fatty-fuels.de klug zu machen.
Als bekennender Sadist fände ichs natürlich auch interessant, was flexmässig (so nennen die das) passiert, wenn Euroenergie bei den Profis von Fatty-fuels genau das postet, was hier geschrieben wurde.
Gruß A.H.
 
E

EUROENERGIE

Guest
#11
Schönen guten Abend nochmals,
in Ihrem Vorposting hatten Sie Bedenken geäußert, auch welche ich genau Bezug genommen habe und diese auch beantwortete.

Aber um alle Unsicherheiten zum Verschwinden zu bringen, schlage ich vor, wir rüsten um und legen eine Vollwartung darauf, somit übernehmen wir die volle Verantwortung dass auch nichts schiefgeht - so wie wir es schon bei einer Vielzahl von anderen Aggregaten machen. Und sollte doch was sein, ersetzten wir dies natürlich ohne Mehrkosten.

Sein Sie doch offen und erklären Sie bitte nicht warum etwas nicht funktioniert, wenn Sie selbst doch offensichtlich nicht so ein Gerät in Betrieb haben. Ist nicht fair oder?

Vielen Dank für die Hinweise zu den Foren. Ich kenne die bekannten Foren der Pflanzenölszene sehr genau und befinde mich nunmehr seit knapp 6 Jahren in dem Bereich der alternativen Energiequellen und deren Einsatzmöglichkeiten.

Viel Erfolg bei Passivhausbau und alles Liebe
Martin Kristek
 

Adolf Höötmann

Neues Mitglied
13.07.2006
3
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#12
Hallo,
also mach ichs doch noch mal:
1. Bei Betrieb mit Taktung kühlt das Pöl in den Pausen ab, hat dann eine höhere Viskosität und stresst beim Neustart die Einspritzpumpe vor allem im Hochdruckteil. Dort kommt es dann früher (bei Kolben mit großem Durchmesser wie z.B. Lucas durch die hohe Geschwindigkeit) oder später (bei solchen mit kleinen Durchmesser wie Bosch) zum Schmierfilmabriss. Eine Lösung im Autobau ist Start mit Diesel und Fahrtende mit Dieselspülung. Das erfordert Disziplin und ist beim Fahrtende nur manuell machbar. Bei BHKWS auch automatisierbar. Eine Standspülung des Hochdruckteils ist technisch nicht möglich. Das ganze ist recht aufwändig. (Zweitanksystem Umschaltung etc.)
Wird abgekühltes Pöl <70 Grad in den Brennraum direkt eingespritzt (keine Vorkammer) wie etwa bei Hatz, zündet es schlecht und der unverbrannte Teil wird teilweise durch den hohen Druck an den Kolbenringen vorbei ins Kurbelgehäuse gedückt, wo es mit dem Motoröl eine Emulsion bildet. Wer Fotos sehen will,wie sowas aussieht, kann mal bei bei Fatty-fuels den Moderator Rhanie höflich drum bitten und hoffen, daß er keinen schlechten Tag hat.
2. Die Viskosität beim Pöl kann man nur über Temperatur (vergleichsweise einfach) ändern oder durch den Ersatz des Glykolanteils durch Methylalkohol; dann hat man Biodiesel und darf hoffen, daß die Dichtungen der Einspritzpumpe das vertragen.
3. Dauerbetriebsfeste und damit für Heizzwecke (Wasserkühlung!) geeignete Motoren sind vor allem im kleinen Leistungsbereich (Einfamilienhaus) selten. Problematisch sind vor allem die Lager und die geringe Motorölmenge. Dazu Literatur: Heinz Schulz: Wärme aus Sonne und Erde.
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3922964184/qid%3D1090482520/302-0977531-1847242
4. Ruß, egal von welchem Treibstoff ist nur höchst aufwändig auszufiltern. Es lohnt sich auch da mal das Buch von Schulz zu lesen. Er hats letztlich aufgegeben, weil es im Dauerbetrieb durch den hohen Wartungsaufwand nicht praktizierbar ist und weil sich durch den wachsenden Gegendruck immer wieder die Leistungscharakteristik des Motors ändert u.a. mit erhöhter Rußproduktion... Wers nicht glaubt, daß das ein nur teuer und mit viel Know how lösbares Problem ist, sollte mal den Eiertanz der deutschen Autohersteller zu dem Thema beobachten.
Aber ohne Abwärmenutzung hat ein Dieselmotor einen entscheidenden Nachteil und deshalb sind im kleinen Leistungsbereich eben fast nur Gas BHKW auf dem Markt.
5. Das Internet bietet den unschätzbaren Vorteil, sich bei Fachforen kundig zu machen, bevor man sich in Unkosten stürzt, die Welt auf Vertrauensbasis mit revolutionären Neuheiten rettet oder eher auf Passivität setzt, wie ich z.Zt.
So, jetzt reichts aber endgültig
Gruß A.H.
 
19.01.2004
179
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Krefeld
#13
Fragen an Martin:
Ohne hier gleich einen online-shop aufzumachen, in welcher Preislage liegt denn so ein Hatz oder sonstiger Stinker, die wir ja eigentlich nicht wollen? Bei ebay wurde ein gasbetriebener Honda-Viertakter angeboten, was ist davon zu halten? Solch ein Ding ohne oder mit defektem Generator wäre interressant, um es für den E-Betrieb anzupassen...Ein Passivenergiehaus mit so einem lärmenden, ölverschmierten und stinkenden Ungetüm zu verunzieren, sprengt jede Tüte. Allenfalls die 10 KWh Wärme, die beim Laden einer Batterie anfallen, in einem 200-Liter-Brauchwasserspeicher aufzufangen, käme mir da in den Sinn. Luftumlaufkühlung ins Haus wäre zwar möglich, aber wäre wegen möglicher Undichtigkeiten nicht ratenswert und die kombinierte Luft/Wasserkühlung gibt es ja wohl noch nicht, obwohl nicht allzu schwierig herzustellen.
Der Solo-Stirling liegt ja mit seinem Preis und Gewicht von einer halben Tonne jenseits von gut und böse.
Die Kamas waren ja, bis auf die Lizenzverletzungen, sehr preisgünstig. Wenn es die ohne Generator und Regelung gäbe, wäre die Patentverletzung Honda gegenüber wohl hinfällig...
Also, ohne Einbeziehung eines Herstellers oder Bastlers geht es wohl nicht...
Adolf, was machst Du mit der Kühlluft im Cityel?
 

Adolf Höötmann

Neues Mitglied
13.07.2006
3
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#14
Hallo Bernd,
Bei Propangasbetrieb hast Du im Gegensatz zu Benzin keinen Gestank im El. Das war neben dem Wohnmobilbetrieb der Hauptgrund für die Umrüstung des Honda. Im Winter ist die Abwärme willkommen und über Motorleistung regelbar und im Sommer hilft eben nur offenes Verdeck.
Gruß A.H.
 
E

EUROENERGIE

Guest
#15
Entschuldigen Sie bitte, aber das ist im Normalfall nicht meine Art, aber Sie schreiben Fakten, welche ich vorher, im selben Thread beantwortet und argumentiert habe.

Dass Pflanzenöl eine höhere Zündtemp hat ist evident und in jeder allgemein zugänglichen Liste nachzulesen, aber welche Temperatur wird denn durch die Luftkompression bei der Dieselzündung erreicht? Und was sagen wir über eine Additivierung? Was sagenten wir zum Motoröl und dessen Additivierung?

Wir bieten Lösungen, nicht wage Abhandlungen und die Argumentation warum was nicht geht und wir warten auch nicht ab, denn sonst könnten wir auch gar nicht F & E betreiben, sondern wir bleiben am Ball und gehen allen Möglichkeiten nach.

Aber und dies sollte hier auch erwähnt werden, wir haben Sie eingeladen sich persönlich bei einer Besichtigung einer unserer Pflanzenölanlagen davon zu überzeugen. Bin gespannt was Ihrerseits für eine Antwort zur Einladung kommt.

Mit freundlichen Grüßen
Martin Richard Kristek
 

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