Tesla Software 'Upgrade'


Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
595
Habe gerade diesen Artikel gesehen:


Da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Die Begrenzung der Akkukapazität ist noch nicht mal der Brüller - nimmt später die Realkapazität ab, kann man ja verdeckte Kapazität dazugeben, die gefühlte Lebensdauer des Akkus vergrößert sich so.

Aber für eine real vorhandene Sitzheizung anscheinend einfach den Softwareknopf zu entfernen? Wie bescheuert ist das denn? Zusammen mit diversen anderen Sachen die man so liest (u.a. Tesla legt Fahrzeuge still, wenn sie nach einem Unfall nicht von 'genehmen' Werkstätten repariert wurden) komen da mehr und mehr Tatsachen zusammen, die einen auf so ein Produkt doch lieber verzichten lassen.

Gruß,

Werner
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.157
hm..also ich finde vieles macht sinn..eine Bastelwerkstatt doer freie hat sicher nicht die Kompetenz sicherzustellen oder einzuschätzen, ob nach einem Unfall, die Zellen geschädigt sein knnten und sich spontan entzünden z.B. oder KAbel gequetscht sein könnten etc..
Das mit der Einschränkung der Reichweite ist doch das was wir alle hier aktiv immer empfehlen...die Akkukapazität nicht voll zu nutzen, die die es machen, verkürzen die Lebenserwartung entsprechend stark.
Das ganze is schon sehr sinnvoll und machen doch alel Hertelelr so um sicher zus tellen das Du dich viele Jahre auf die angegebene Reichweite verlassen kannst und der Akku nicht platt ist nach wenigen Jahren
 

Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
595
Nun ja, wenn mir das Fahrzeug gehört, möchte ich selbst entscheiden können, wo ich es hingebe. Dafür habe ich es gekauft. Natürlich sehen das die Hersteller nicht gerne, daher musste ja vor ein paar Jahren extra gesetzlich durchgesetzt werden, dass man die regelmäßigen Inspektionen bei beliebigen Werkstätten machen kann ohne die Garantie zu verlieren. Ob das alles ok ist prüft der Tüv regelmä0ig...

Und die Kompetenz von Werkstätten misst sich nicht an nem Herstellerschild. Siehe die ganzen Zebra-Threads, wo die Herstellerwerkstätten reihenweise untergehen... Und hier im Forum mehrfach an verschiedene 'Spezialisten' verwiesen wird.

Wie gesagt, die Akkugeschichte ist durchaus plausibel, das kann ich soweit nachvollziehen. Den Rest eher nicht. Ist aber auch kein Weltuntergang, es scheint ja jede Menge Leute zu geben, die damit bestens leben können (und auch mit der Tatsache, dass Tesla anscheinend immer weiss, wo man mit dem Gerät gerade ist).

Gruß,

Werner
 

Sven Salbach

Bekanntes Mitglied
15.03.2007
8.157
ja kalr, bin ich ebenso für Wahlfreiheit, das absolut!
Aber bei speziellen Fahrzeugen gibt es spezielles zu beachten, daher denke ich, so lange solche Fahrzeuge Exoten sind, kann das nur die Fachwerkstatt wirklich kompetent ud sicher.
ICh habe ja auch in einer KFZ Spezialwerkstatt gelernt und weiß was da alles passiert ist, wenn dieser Sportwagen bei ATU zum Bremsenwechsel z.B war..es gab da mehr als nur einen Vorfall wo das Fahrzegu in der Leitplanke klebte weil der Bremssattel ncht wieder richtig montiert wurde...da ATU sich mit diesem Fahrzeug halt nicht auskannte. Nciht mal alle GM Werkstätten dürfen an diesem Fahrzeug arbeiten aus diesem Grund.
Dein El würdest Du ja sicher auch nciht in jede x beliebige Werkstatt geben, nur das Du es da viel leichter einschätzen kannst, ob die Werkstatt kompetent genug ist..beim TEsla könnte ich nicht beurteilen ob dieWerkstatt die Sachkenntnis hat

Auch liest es sich hier anders wegen des Downgrades..
 

Werni

Aktives Mitglied
19.02.2019
595
Naja,

das EL ist da kein gutes Beispiel - die meissten Mechaniker haben bei Curtis sicher Fragezeichen in den Augen ;-)

Ansonsten sollte sich ein kompetenter Mechaniker beim zerlegen merken können, wie es zusammengebaut war. Davon ausgehend, es war vorher korrekt zusammengebaut.

Manche DInge sind auch so blöd, dass einem die Worte fehlen. Ich hatte mal eine ATU-Filiale, die dreimal erfolglos versucht hat, den Simmerring am Zündverteiler eines Opel 1.8 OHC-Motors zu tauschen. Beim ersten Mal wars der Azubi - ok, kann mal passieren, dasses schiefgeht. Danach der Geselle, ölt immer noch. Beim dritten Versuch (immer so 2-3 Tage dazwischen) kam Meister himself, und ich habe zugeschaut: Der Fehler war offensichtlich: Falsche Montagereihenfolge. Hab mir dann einen weiteren Simmerring mitgeben lassen und den selbst eingebaut.

Seit etwa der Zeit schraube ich alles selbst - wirklich alles, sofern ich die Zeit habe. Auch Zahnriemenrisse habe ich schon einige erfolgreich revidiert, aber eigentlich bin ich ja Kommunikationselektroniker... Jedenfalls haben es Werkstätten schwer, mein Vertrauen zu erringen. Ich selbst sehe mich dabei nicht als gebranntes Kind, aber es sind einfach schon zuviele Leute mit einfachen Fehlern bei mir aufgelaufen, die eine angesteuerte Werkstatt nicht oder falsch diagnostiziert hatte - mit der Folge eines absurd hohen Kostenvoranschlages. Da war der Boschdienst, der bei einem simplen Massefehler den ganzen Kabelbaum tauschen wollte, die Opel-Werkstatt, die einem ruckelden Agila zweimal die Lambdasonde tauschte, obwohl der Luftmassenmesser der Übeltäter war. Aber wenn das Steuergerät Lamdasonde sagt, muss es diese sein - ignorierend, das das Steuergerät den Luftmassenmesser nicht prüfen kann und der Lambdafehler ein Folgefehler ist... Eine andere freie Werkstatt montierte bei nem Corsa B 1.4 16V 90 PS Automatik vorne Bremsscheiben OHNE Innenbelüftung, die Folge war, dass die Bremskolben bei abgenuzten Bremsbelägen noch knapp 1mm im Sattel steckten *grusel Als der bei mir ankam, war der haarscharf vor einem katastrophalem Bremsversagen.

Ums kurz zu machen: Wenn ich mal tatsächlich eine Werkstatt gefunden habe, wo die Mechaniker ihren Namen verdienen, dann will ich mir nicht vorschreiben lassen, da nicht hinzugehen. Wenn Tesla etwas für die sichere Reparatur ihrer Fahrzeuge tun will, sollen sie die Reparaturhandbücher veröffentlichen - dann kann jeder nachlesen, wie es sein soll. Dann kanns grundsätzlich auch jeder nachprüfen, so er denn will.


Gruß,

Werner
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.261
Wenn Tesla etwas für die sichere Reparatur ihrer Fahrzeuge tun will, sollen sie die Reparaturhandbücher veröffentlichen - dann kann jeder nachlesen, wie es sein soll. Dann kanns grundsätzlich auch jeder nachprüfen, so er denn will.
Die Tesla Service Manuals sind verfügbar.

Trotzdem sollten Werkstätten eine gewisse Qualifikation aufweisen. Gerade bei Tesla wird jedes Problem von Presse und den Gegnern tot geritten. Ob das Problem durch eine unqualifizierte Reparatur verursacht wurde interessiert hinterher niemanden mehr, der Ruf ist aber geschädigt.
 

Andreas106

Mitglied
29.03.2011
95
Das Downgrade entfernt doch keine Funktion die bezahlt wurde!
Der Kunde hatte die Möglichkeit sein Grundmodell sofort zu bekommen, obwohl es nur die größere Variante bis dato gab.
Deshalb hat er die größere (aufpreispflichtige) Variante bekommen, mit der Einschränkung: Sobald die Software freigegeben ist, werden die Funktonen die er nicht bezahlt, wieder entfernt.
Der Kunde hat aber auch die Möglichkeit, durch eine Nachzahlung die Funktionen zu behalten.
Wo ist das Problem?
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
9.827
Einen Unterschied gibt es aber doch und die ist dass Tesla Fahrgestellnummern sperrt. Das kenne ich bei keinem anderen Hersteller.
 

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