Stelzer-Motor

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
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#1
Zur Zeit erreichen wir Frank Stelzer nicht mit seinem schlecht verbrennenden Motor. Wir versprechen uns einiges durch den Umbau zum Zweitaktdiesel mit noch nicht getestetem Lineargenerator. Viel mehr als 10 kg soll er nicht wiegen, bei Leistung satt. Dazu kommt ein dicker Katalysator zur Abgasbehandlung. Ist aber alles Zukunftsmusik.
leichte Diesel sind auch die kleinen Modelldiesel mit Leistungsgewichten von 2 kW/kg und mehr. Laufen mit Rizinusöl und Methanol, also Holzgeist. Rein biologisch hergestellt. Zum anlassen ist etwas Äthyläther erforderlich.
Halte ich für sehr geeignet als Notantrieb.

 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
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#2
Hallo Bernd Schlüter

Alter Preusse, bist schon vermisst worden.

Na Stelzer glaug ich nicht mehr, aber ich was zum kuken für Dich, da fällt Dir so schnell
sogar als einen Preusen nix ein ;-)

<img src=http://www.iet.auc.dk/sec2/junkers/skraa_billede.JPG>

aus http://www.iet.auc.dk/sec2/junkers.htm
 
#3
Hallo Bernd,
Oh jemineh, was willst Du schon wieder vom Stelzer? Soll der doch mal in die Hufe kommen und was echtes anbieten statt immer nur Ideen und Pläne.

Wie denkst Du statt Stelzer über www.otag.de ?
Linarkolben mit integriertem Generator. Als BHKW, vorerst nur mit Gas, Pellet ist geplant.
Großer Vorteil: Wird tatsächlich gebaut und verkauft.
<img src=http://www.otag.de/images/lion.jpg>

Der Initiator fährt übrigens auch Elektroauto. Wir kennen uns. Hab dort schon mal Strom getankt, nach der gemeinsamen Rückfahrt von der Tour de Ruhr, er im Saxo, ich im AX, beide mit Zusatz electrique.

Gruss, Roland
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
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#4
Hallo Ihr älteren Herrn


Eigentlich versteh ich mal wieder garnix aber des ja nix neus.

Bernd Schlüter sucht einen Motor der nicht läuft und der ist bekantlich nix Wert.

Na im ernst hast da schon mal die Energiebilanz angschaut und nicht nur den Stelzer
sein Gejammer? http://www.igh-essen.com/pdf/InfoFPU.pdf Seite 15

Tja und was schreibt uns Roland

"Der Initiator fährt übrigens auch Elektroauto."
der Initator ist Erbauer dieser Dampfmaschin
mit einen Wirkungsgrad von ca. 9 - 15 % Elektrisch ( http://www.otag.de/download/061122_OTAG_Lion_Kurzinfo.pdf )

Hmmm ich weiß zwar das Otang und http://www.sunmachine.de hier mehr Freunde hatt
( http://forum.myphorum.de/read.php?f=569&i=5142&t=5068&v=t )

aber ich hab das Gedächtnis, das Löcher hat nach dem Bienenstich?

Kann das sein das man heut alles neu Erfinden muß es die hälfte kann
(oder garnicht, vorsicht bei Sunmaschine ( dies ist meine persöhnliche Meinung und repräsentiert nicht die Meineung des Forumsbetreibers)) und deshalb Schweinsteuer
sein darf?

So was gabs schon mal

"Im Jahre 1938 begann man bei N. V. Philips in Eindhoven ein Stirlingmotor- Stromerzeugungsaggregat für Rundfunkempfänger zu entwickeln. Es sollte in entlegenen Gebieten eingesetzt werden, in denen kein Stromversorgungsnetz vorhanden und Batterien schwer zu beschaffen waren. Die Generatoreinheit bestand aus einer mit Kerosin betriebenen, luftgekühlten Version einer Typ 102C Maschine mit Generator. Sie hatte eine elektrische Leistung von 200 W und einen Wirkungsgrad von 5%.

Verbesserte Radiotechnik durch Einsatz von Transistoren und der Ausbau der Stromversorgungsnetze verdrängten schließlich den Einsatz dieses Gerätes.

Eine völlig neuartige Triebwerkskonstruktion, das Rhombengetriebe, wurde von Philips 1953 entwickelt. Diese Konstruktion hatte den Vorteil, daß Einzylindermotoren vollständig ausgewuchtet werden konnten und vibrationsfrei liefen. Durch die rein axiale Führung des Kolbens und Verdrängers konnte eine verbesserte Dichtwirkung ermöglicht werden. Durch die Verwendung von Helium anstatt Luft konnten eine höhere Leistung und höhere Drehzahlen bei besserem Wirkungsgrad erzielt werden. Die erste Einzylindermaschine mit Rhombengetriebe mit der Bezeichnung 30-15 lieferte eine Leistung von 22,06 kW mit einem Gesamtwirkungsgrad von *38%*
Quelle http://www.energietec.de/stirlingtechnik/geschichtliche_entwicklung.htm


ein modernere Zeichnung davon

<img src=http://www.inventor-faq.de/galerie/bilder/Rhombenstirling_03.JPG>
Quelle http://www.inventor-faq.de/galerie/galerie_main.htm

Der Pfarrersmotor mag aber keine Leistungsregelung, am besten volle Kanne dann ist er am Besten.
 
#5
Hallo Manfred,

Du schreibst: "der Initator ist Erbauer dieser Dampfmaschin
mit einen Wirkungsgrad von ca. 9 - 15 % Elektrisch"

So wie ich Otag verstanden habe, ist es ein BHKW. Die Energie wird fast vollständig genutzt, Hauptteil in Wärme für die Heizung und ein kleiner Teil für Stromerzeugung.

Wesentlich für mich ist, dass die Energie möglichst vollständig genutzt wird. Natürlich kann man drüber reden, wieviel für Heizung und wieviel für Strom. Wesentlich ist auch, dass das Ding gebaut wird und lieferbar ist. Was baut Stelzer? Ich weiß nicht, ob es da mittlerweile einen Hersteller gibt, der tatsächlich ein Produkt anbietet.

Wenn Du mehr Stromanteil bei (D)einem BHKW willst, dann nimm was andres. Otag gibts schon zu kaufen, soviel ich weiss. Sunmachine ? Weiss nicht so genau, wann die ersten ausgeliefert sind oder ausgeliefert werden. Mir ist das Ding ganz einfach zu teuer. Bei den Preisen rechnet es sich in meinem Leben nicht mehr. Es würde bei mir auch gar nicht auf die dafür nötigen Bestriebsstunden pro Jahr kommen. Vor allem jetzt nicht, nachdem ich die 100 mm Poratec Dämmung geklebt habe (heute wieder über 20 qm). Ich brauche jetzt wirklich merklich weniger Heizenergie. Und ich denke, dass das der beste Weg ist, nämlich einfach weniger Energie zu verbrauchen.

Die Sunmachine verleitet dagegen zum Mehr-Verbrauch von Energie, auch wenn man sie gar nicht wirklich braucht. Ist nicht mein Weg.

Gruss, Roland
 
M

Michael Michael

Guest
#6
Hallo Roland,
Atom- und Kohlekraftwerke verleiten nicht nur zu mehr verbrauch. Sie pusten ihre Wärme zudem in Kühltürme und Flüsse.
Ausserdem sind Kohlekraftwerke besonders Klimaschädlich und werden es auch immer bleiben.
Atomkraftwerke zu diskutieren erübrigt sich wohl hoffentlich in diesem Forum.
Also, woher soll der Strom bitte schön kommen.
Pflanzenenergie in Form von Pellets, Holzhackschnitzel, oder Biogas eigenen sich sehr gut zur Stromerzeugung, auch wenn mal etwas Wärme zu viel entsteht.
(Im Winter allemal nicht)
Vorrausgesetzt, dass Pflanzenenergie vermehrt zur Stromproduktion eingesetzt werden kann ist allerdings, dass die Landwirte ihre Felder nicht für eine Rapsproduktion hergeben.
peak oil mit Pflanzenenergie begegnen zu wollen ist eh ein Aussichtsloses unterfangen.
Wir müssen uns in Zukunft auf weniger Verkehr einstellen. Umso eher umso besser.
Gruß, michael
 

andreas Andreas

Aktives Mitglied
25.10.2005
1.402
0
#7
Hallo RR
Danke für Deine Erklärungen. Ich denke, es kann nicht der Sinn unserer Energiepolitik sein, daß sich jeder Haushalt mit der Erzeugung der notwendigen Elektrizität und Wärme beschäftigt. Dies muß in Städten zentral geregelt werden. Auf dem Land mag eine Fotovoltaikanlage sehr gut sein, da dort die Eigentumsverhältnisse und Verantwortung klar sind und die Fläche zur Verfügung steht. Die Zentralisierung übernimmt einen Teil des Aufwandes, den der Einzelne sonst treiben müßte. So könnten statt Heizkraftwerken große Blockheizkraftwerke zur Stromeinspeisung gebaut werden. Meinetwegen Gas plus GuD. Aber nicht in jedem Häuserblock eines. Sondern eines für 1000-10000 Wohnungen. Alles andere ist doch Kinderkram.
Dabei geht es nicht darum, welcher Stadtteil als erstes umgestellt wird, sondern, daß die Gesetze dafür stimmen und die EVUs darauf reagieren. Und der Wärmepreis in Zukunft sinkt, weil zusätzlich Strom produziert wird. (HaHaHa).
Befeuert mit Nachwachsenden Rohstoffen und Müll erfüllen wir dann Michaels Träume.
Gruß
andreas
 

andreas Andreas

Aktives Mitglied
25.10.2005
1.402
0
#8
Hallo
Also nochmal konkreter: Nicht Müll sondern Abfälle verbrennen, damit schafft man Dampf. Biogase verbrennen, damit schafft man GuD. Wenn man das D abschneidet, dann erhält man Fernwärme, richtig? Also Brauchwasser erwärmen durch GuD, Heizen mit G. So einfach ist meine Welt. Holt mich hier raus!
Gruß
andreas
 
M

Michael Michael

Guest
#10
schade eigentlich, dass hier immer nur die selben Leute diskutieren und man Zuspruch kaum erwarten kann.
Werde dieses Forum verlassen und auch den bsm. Hab echt keine Lust mehr mir meine Argumentationen ständig zerreden zu lassen.
michael
 
#11
Hallo Michael Quadrat,
dann sei nicht so stur und rechhaberisch und versuche, die Argumente anderer zu verstehen. Vielleicht geht es Dir dann besser.

Wo weiche ich eigentlich ab? Ich meine von Deiner Einstellung.
.... und zum Thema "Zerreden". Werfe bitte nicht anderen vor, was Du ständig machst.

... und übrigens: wie Du sicher weißt, bin ich nicht mehr der Vorsitzende des bsm. Du warst bei der letzten Hauptversammlung dabei, Du hast sogar neben mir gesessen. Warum also bist Du der Meinung, ich gebe hier in diesem Forum die bsm-Meinung wider? Ich schreibe hier meine eigene persönliche Meinung. Ich habe auch weitgehend aufgehört, den bsm in meiner Unterschrift zu erwähnen.

... und nochwas: Du bist gar kein persönliches Mitglied im bsm. Wie willst Du ihn da verlassen? Soviel ich weiß, ist der Verein "Solarmobil Rhein-Main" Mitglied im bsm.

Gruss, Roland
.. und im übrigen bin ich der Meinung, dass wir weniger Energie verbrauchen müssen
 

andreas Andreas

Aktives Mitglied
25.10.2005
1.402
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#12
Hallo Michael
Immerhin haben wir Deine Beiträge immer wieder als Startpunkt für individuelle Streifzüge durch Literatur und persönliche Erfahrung gebraucht. Daß dabei nicht das herrauskommt, was Du Dir erhoffst, liegt in der Natur der Sache. Frage zwei E-Mobil-Fahrer und Du erhälst...
Gruß
andreas
 

Michael

Neues Mitglied
07.12.2012
27
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#13
Kleine Randbemerkung:

Das feine Buch von Martin Werdich ("Stirling-Maschinen") erwähnt einige Motoren, teils mit Rhombentriebwerk, teils mit Schiefscheibentriebwerk, die deutlich über 40 % Gesamtwirkungsgrad erreichen. Laut der Versuchsergebnisse von Philips lassen sich z.B. durch Einsatz von Helium als Arbeitsmedium fast 50 % erzielen.

Bei http://de.wikibooks.org/wiki/Stirlingmaschinen ensteht übrigens gerade ein Buch zum Thema.

Gute-Nacht-Gruß,
MichaEL aus EL mit EL