Starthilfe für Neuling Peugeot 106 Electrique

Argasos

Neues Mitglied
12.06.2021
13
Liebes Forum,
ich besitze seid 2 Stunden einen Peugeot 106 Electric, Bj. 1997. Ich habe KEINE Ahnung davon, kann eine Zylinderkopfdichtung wechseln aber hier kein Plan.
Ich habe schon viel recherchiert und auch einiges verstanden, dennoch würde ich euch gerne ein paar Einblicke in mein Fahrzeug geben und dann die Probleme die er hat umreißen. Daraufhin würde ich mich sehr über zahlreiche Tips freuen.

Zunächst: Akkukapazität.
Diese lässt sich grob umschreiben: Als ich das Auto besichtigte war es zu 60 Prozent aufgeladen laut Ladeanzeige. Ich bin die Kiste dann Probegefahren, nach 15 Km fahren (Tageskilometerzähler des Autos) war die Energieanzeige auf 40 Prozent. Ich fand das ausreichend um zu konstatieren dass es den NiCD Akkus noch nicht furchtbar schlecht geht wenn man davon ausgeht dass dieses Auto schon ab Werk nicht besonders reichweitenstark war.

Auch die Höchstgeschwindigkeit von 90 KmH ließ sich erreichen.

Das offensichtlichste Problem: Angeblich verliert er bei der Wasserwartung die ansteht das destillierte Wasser irgendwo, tatsächlich hängen auch unterm Auto auf Höhe der hinteren Wagenheberaufnahme Fahrerseite ein paar Wassertröpfchen an so etwas das wie eine Ölwanne aussieht. Beim Abwischen bleibt dann so etwas bleistiftfarbenes zurück.

Auch vorne (da wo beim normalen Auto die Ölwanne des Motors ist) ist etwas Schmodder zu sehen, sieht so aus wie ein Benzinmotor der Öl schwitzt (also noch nicht tropft).
Das wars mit offensichtlichen Leckagen.

Sobald ich die Zündung auf Ein stelle fängt irgendein Gebläse (nicht die Heiz-Lüftung resp. Standheizung) an zu pusten und es gluckert drauf los wie bei einem Heizkörper im Wohnraum der ganz viel Luft drin hat. Das Gegluckse ist auch beim Fahren die ganze Zeit zu hören, bis auf die eben beschriebenen drei Tropfen auf Höhe des hinteren Radlaufs tritt aber kein Wasser aus, Kühlmittelbehälter sind beide (also der von den Batterien und der von der Standheizung) voll.

Nun zur Wasserpumpe für den Akkuwasserkreislauf (vor der Motorhaube stehend rechter Behälter): Diese Wasserpumpe läuft im Stand auch. Verstehe ich nicht, muss sie das? Hätte lieber dass sie ausgeht. Wasserschläuche sind kalt also viel Wärme scheint sie nicht abzuführen.

Jetzt zu Cockpitanzeigen: Das Symbol für Isolationsfehler leuchtet. Darüber habe ich schon gelesen, sehe ich jetzt erst mal nicht als großes Problem an solange der Wagen lädt und gut fährt. Außerdem leuchtet das Symbol für die Wasserwartung (logisch, die ist sicher überfällig seid der Fehler mit dem Leck bekannt ist).

Wichtigste Frage: Wie kann ich da nun gefahrlos dran arbeiten? Ich habe gelesen dass es zwei Sicherungen gibt mit der die Akkus abgeklemmt werden, ich finde nur eine, die in der Nähe der Anschlüsse für die Wasserwartung ist die andere finde ich nicht. Dann muss man noch Spannung messen um sicher zu gehen, wo liegt die an? Unter der Abdeckung vom Sagem Controller, welche Kabel?

Und weitere Frage: Der Wagen hat theoretisch TÜV, mache ich mehr kaputt wenn ich ihn zulasse und ihn so wie er ist fahre?



Ich freue mich sehr, wenn ihr mir als Elektroneuling bei dem ein oder anderen Aspekt helft. Ich habe 1500 Euro für das Fahrzeug bezahlt, günstiger etwas fahrbereites elektrisches mit vier Sitzen zu bekommen scheint mir ausgeschlossen, klar ich muss noch dran tun. Wohne im Raum Bonn falls jemand jemanden kennt der mir evtl. gegen Aufwandsentschädigung live ein paar Sachen zeigen kann wäre das das I-Tüpfelchen.

viele Grüße, Ben
 

DH@SoKa

Mitglied
09.05.2012
114
Hallo Ben,

bzgl. Wassermangel: Sollte man nicht zu lange anstehen lassen. Mit einem Diagnosegerät kann man überprüfen, wie lange das Nachfüllen schon ansteht (die geladenen kWh werden mitgezählt). Wird ein bestimmter Wert überschritten, verweigert das Ladegerät weitere Ladungen zum Schutz der Akkus.

Die Gesamtreichweite mit vollem Akku in der Ebene sollte bei 80-90km liegen. Deine Hochrechnung liegt in der Größenordnung, soweit noch kein Grund zur Panik. Interessant wird es, ob die Akkus im niedrigen Bereich noch liefern können oder mit der Spannung unter den Grenzwert einbrechen (dann geht die Ladelampe an). Ebenso interessant ist, ob die Energieanzeige bei vollem Akku auf 100% geht und bei leerem Akku irgendwo zwischen 0% und 20 % ankommt, wenn man einen kompletten Zyklus von voll bis leer fährt. Mit solchen Versuchen würde ich aber unbedingt warten, bis Wasser nachgefüllt ist (Achtung: Wasser heißt hier doppelt destilliertes Wasser, wie man es vermutlich noch beim Citroen/Peugeot-Händler speziell für die Batterien der Elektroautos beziehen kann!).

Es gibt zwei Wassersysteme, die nichts miteinander zu tun haben:

1) Die Wasserkühlung, deren Arbeitsgeräusch Du am Gluckern hörst. Das Gluckern ist normal. Bei eingeschalteter "Zündung" läuft sie, da sie nicht nur die Akkus sondern vor allem auch die Elektronik in der Steuerung kühlt! Bei einem Ausfall der Wasserkühlung wäre vermutlich die Elektronik schneller gefährdet als die Akkus. Der konventionelle Kühler in der Fahrzeugfront ist Teil dieser Wasserkühlung, gelegentlich geht auch der Propeller an, je nach Temperatur. Die Wasserkühlung läuft auch beim Laden, auch wenn die Zündung aus ist - auch das Bordladegerät in der Elektronik braucht Kühlung. Wenn die Zündung aus ist und auch nicht geladen wird, sollte die Wasserkühlung jedoch aus sein.
Das Wasser ist weitgehend normales Kühlwasser, d.h. Trinkwasser mit Kühlerfrostschutz. Der Frostschutz muß geeignet sein und darf z.B. kein Aluminium angreifen.

2) Das Nachfüllsystem für die NiCd-Akkus. Die Akkus enthalten Lauge. Der Wasseranteil wird bei jedem (Über-)Laden in Wasserstofff und Sauerstoff zersetzt und in die Umgebung abgegeben. Daher muß regelmäßig destilliertes Wasser nachgefüllt werden (ca. alle 5000km, die Elektronik zählt die geladenen kWh mit und entscheidet danach. Dann geht die Wasserwartungslampe an, nach ca. 10 weiteren Ladungen verweigert das Ladegerät dann die Ladung zum Schutz der Akkus). Für das Nachfüllen befindet sich im Motorraum eine Reihe von Anschlüssen (vier), jeder stellt den "Eingang" für einen Nachfüllpfad dar. Jeder Nachfüllpfad endet mit einem Schlauch unter dem Fahrzeug, zwei am hinteren Akkukoffer (große Plastikkiste unter dem Kofferaum) und zwei am vorderen Akkukoffer (kleine Plastikkiste im Motorraum). Zu viel Wasser im System tritt irgendwann dort aus.
Vor dem Nachfüllen müssen die Akkus maximal aufgeladen werden, um den höchstmöglichen Laugenstand in den Akkus zu haben. Hierfür wird in der Regel mit dem Diagnosegerät eine "Wasserwartung" angestoßen. Diese überlädt die Akkus gezielt und hält nach dem Ladeende die maximale Spannungslage für ein paar Stunden aufrecht, solange das Fahrzeug am Strom angeschlossen bleibt. In dieser Zeit füllt man möglichst langsam DI-Wasser nach, bis es beginnt, an den genannten vier Schlauchenden unter dem Fahrzeug auszutreten (nacheinander jeder Nachfüllpfad einzeln). Dafür braucht man einen Hochwasserbehälter mit passendem Anschluß für die vier Nachfüllstutzen im Motorraum. Sobald Wasser austritt, das Nachfüllen beenden, sonst wird Lauge mit ausgespült. Ebenso wird Lauge ausgespült, wenn man zu schnell Wasser nachfüllt. Auch sollte das DI-Wasser nicht zu kalt sein. Trennt man das Fahrzeug vom Netzstrom, hat man noch maximal eine halbe Stunde Zeit für das Nachfüllen, sonst fällt die Spannungslage in den Akkus und damit auch ihr Flüssigkeitspegel zu tief ab.
Unbedingt sehr sauber arbeiten - wenn man hier Deck in die Akkus einspült, kann das deren Tod bedeuten!
Füllt man Wasser nach, ohne vorher die Akkus per Wasserwartungsladung aufgeladen zu haben, dann besteht die Gefahr, daß man zu viel DI-Wasser in die Akkus nachfüllen kann. Dieses zu-viel-Wasser würde dann bei den nächsten regulären Ladungen an den vier Schläuchen unter dem Fahrzeug austreten und Lauge mit ausspülen.

Wenn es unter einem der Akkukoffer tropft, dann ist entweder ein Akku geplatzt (der muß dann ausgetauscht werden, und zwar dringend! Bevor er weitere Akkus mit schädigt!), oder das Kühlwassersystem undicht (kann bei einem so alten Fahrzeug vorkommen und ist dann nicht ganz so dramatisch - in jedem Fall den Kühlwasserstand regelmäßig prüfen!), oder das Nachfüllsystem für DI-Wasser hat ein Leck.

Man kann versuchen, das Problem einzugrenzen:
- Ist das austretende Wasser stark basisch (z.B. Testen mit Lackmuspapier): Vermutlich Akku geplatzt! Nicht weiter fahren, nicht weiter laden, sonst besteht das Risiko, weitere Akkus zu schädigen! Der betroffene Akkukoffer muß geöffnet werden und der betroffene Akku ausgetauscht. Inzwischen gibt es diese nur noch gebraucht, aber noch sollten hinreichend gute Gebrauchtakkus zu bekommen sein.
- Ist das Kühlwasser farbig (vom Frostschutz), und das austretende Wasser hat die gleiche Farbe, dann ist es vermutlich Kühlwasser. Solange sich der Kühlwasserverlust in Grenzen hält, ist es dann nicht unmittelbar bedrohlich. Es ist aber zu befürchten, daß sich das Leck mit der Zeit vergrößert und man früher oder später den Akkukoffer öffen muß, um es zu dichten.
- Aus dem DI-Wasser - Nachfüllkreislauf sollte normalerweise kein Wasser austreten, da es nur während des Nachfüllvorganges mit DI-Wasser gefüllt ist. Kleinere Leckagen wären nicht unmittelbar kritisch, solange das nachgefüllte DI-Wasser noch zuverlässig bei allen Akkus ankommt und am Ende des Nachfüllvorgangs auch aus dem Überlaufschlauch unter dem Fahrzeug austritt (und zwar nacheinander an jedem der vier, je nach dem, welchen der vier Pfade man gerade füllt).

Ein Beispiel für eine Reparatur bei einem Citroen AX findest Du hier; der Peugeot 106 sollte sehr ähnlich aufgebaut sein. Bitte Vorsicht! Akkus mit einer nominellen Gesamtspannung von 120V können lebensgefährlich werden - also bitte nichts für Laien!

[...]
 

DH@SoKa

Mitglied
09.05.2012
114
[...]

Zum Motor: Dieser ist direkt an ein Differentialgetriebe angeflanscht. Zur einen Seite geht die Welle direkt auf das Rad. Zur anderen Seite geht die Welle durch die Hohlwelle des Motors hindurch aufs andere Rad. Im Getriebe ist Getriebeöl. Daher sind alle Wellendurchgänge mit Simmerringen gedichtet, die erfahrungsgemäß nach ca. 100.000km undicht werden. Tritt Öl nach außen aus, ist das lediglich eine (Umwelt)Sauerei. Tritt jedoch Öl vom Getriebe in den Motor aus, dann werden im Motor mit der Zeit die Wicklungen beschädigt, was z.B. dann zu einer Isolationsstörungsmeldung führen kann. Ein mit Elektroautos vertrauter TÜVler könnte übrigens durchaus wissen, daß es in diesem alten Fahrzeug bereits eine entsprechende Warnleuchte gibt - und wenn sie während der TÜV-Prüfung leuchtet, wird sie sowieso Verdacht erregen. Tatsächlich ist diese Warnvorrichtung in diesen Fahrzeugen aber offenbar so ausgelegt, daß sie sehr frühzeitig anspricht, ohne daß schon eine ernsthafte Gefährdung vorliegt. Der Grund für die Isolationsstörungsmeldung kann auch etwas völlig anderes sein... In Frage kommt auch, daß sich zu viel Kohlestaubabrieb im Kollektorraum angesammelt hat, z.B. weil der Motorlüfter nicht mehr funktioniert.

Versierte Autoschrauber mit Hebebühne können den Motor ausbauen und die Wellendichtringe ersetzen. Das Motorinnere kann man (ich kenne es nur vom Hörensagen!) evtl. mit Bremsenreiniger vom Öl befreien, falls der Dichtring zum Motor undicht war.

Die Dichtringe sind bei Peugeot/Citroen zum Teil nicht mehr als Originalersatzteil erhältlich, sie sollten jedoch noch von anderen Herstellern verfügbar sein.

Wichtig zu wissen: Der Motor hat Kohlebürsten, die regelmäßig ausgetauscht werden müssen. Sind die Kohlebürsten zu stark abgenutzt, treten die Metallkontakte hervor und schädigen den Kollektor. Das sollte man unbedingt vermeiden, zumal der Austausch dieser Kohlebürsten für einen mittelmäßig begabten Autobastler kein Hexenwerk ist. Man muß sie nur rechtzeitig überprüfen. Ist aber erst einmal der Kollektor mit zu tiefen Schleifspuren geschädigt, hilft nur noch, den Motor zu zerlegen und den Kollektor abzudrehen, was nur ein erfahrener Motorbauer machen sollte.

Die Sicherungen:

Die Hauptsicherung (200A) befindet sich im Motorraum auf der Beifahrerseite hinter der Sagem-Box.

Jeder der beiden Akkukoffer hat eine 200A-Sicherung und auf der anderen Seite eine Steckbrücke gleicher Bauform.

Irgendwo im Forum war das auch schon genauer beschrieben gewesen - ich weiß garnicht, ob die alten Beiträge noch alle da sind? Vielleicht kannst Du ja mal die Suchfunktion probieren. Und einer der PSA-Fahrer hat auch mal ein schönes Wiki erstellt, mir fällt nur gerade der Link nicht ein.

Generell gilt: Die NiCd - Akkus sind relativ unempfindlich gegen Tiefentladung. Was sie jedoch nicht mögen: Sie wollen nicht voll geladen herumstehen, dann bekommen sie mit der Zeit innere Kurzschlüsse durch Kristallwachstum. Muß das Fahrzeug also z.B. wegen eines Defektes längere Zeit herumstehen, dann würde ich versuchen, die Ladung bei ca. 30% zu halten. Mehr ist unnötig und birgt nur die Gefahr, einen vorhandenen Schaden im Akkusystem zu vergrößern. Wenn die Spannung auf unter 0% absinkt schadet es den Akkus zwar nicht, aber dann springt irgendwann das Ladegerät nicht mehr an und man muß "von Hand" laden (wenn man weiß wie das geht und falls man ein geeignetes externes Ladegerät hat).

Auch bei einem gesunden Akkusystem neigen die NiCd zum Memoryeffekt. D.h.: Fährt man immer nur kurze Strecken und lädt gleich wieder ganz auf, gewöhnen sich die Akkus daran und die Reichweite schrumpft. Das läßt sich vermeiden, wenn man gelegentlich volle Zyklen fährt, d.h. ganz auflädt und dann leer fährt. Leer fahren heißt: Unter 30% nicht mehr Vollgas geben, nur noch vorsichtig fahren, bis die Ladelampe angeht. Dann aber nicht mehr weiter quälen, sondern wieder ganz aufladen. Hat sich die Reichweite mal aufgrund des Memoryeffektes verkleinert, ohne daß ein Defekt vorliegt, dann können die Akkus nach und nach wieder auf normale Reichweite hochtrainiert werden.

Soweit erst mal - viel Erfolg mit dem P106!

Mit sonnigen Grüßen aus Karlsruhe

Dirk
 
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Wertungen: Peter End.

Martin Heinrich

Aktives Mitglied
21.08.2008
1.224
Wow Dirk,

da gibts fast nichts mehr dazu zu schreiben.

Eine Kleinigkeit wegen der laufenden Wasserpumpe:
Manchmal hängt die Steuerung und das Ding schnurrt endlos.
Dafür Reset machen - bei meinem AX hat es gereicht die 120 Volt an einer der Sicherungen zu trennen. Falls das nicht reicht noch die 12 Volt weg nehmen.

Wichtig: immer zuerst die "HV" weg und dann die Bordspannung.
Zurück in umgekehrter Richtung, also erst 12 Volt, dann Fahrbatterie.

Hintergrund: Ohne 12 Volt Batterie nimmt der DCDC Wandler in der SAGEMbox Schaden, eine zu schwacher Akku hier kann einem auch die Reichweite verhageln.

Oder macht auch den Effekt wie beschrieben wenn sie eben dauernd geladen werden muss.

Gruß
Martin

Viel Erfolg bei den Arbeiten!
 

Argasos

Neues Mitglied
12.06.2021
13
Wow das ist ja mal ein hilfreiches Forum, herzlichen Dank für die schnellen und ausführlichen Hilfestellungen von DH@Soka und Martin Heinrich.

Ich habe jetzt in der von Martin beschriebenen Reihenfolge die Sicherungen getrennt, da ich die Bordbatterie durchmessen wollte. Die hat 9 Volt ist also Fritte. Auf den Anschlüssen der Sagem Box ist keine Spannung mehr (mit Multimeter gemessen).
Die Bordbatterie ist noch angeklemmt.

1. Frage: Kann ich den Wagen so (also nur Fahrbatterie abgeklemmt) jetzt ein paar Tage stehen lassen bis die 12 Volt Bordbatterie hier ist? Ladezustand war 40 Prozent als ich abgeklemmt habe.

2. Für die Wartungsladung benötige ich laut DH@Soka ein Diagnosegerät. Gibt's da irgendwas fürs Handy ala Carly oder so? Wo ich vll. sogar die Anzeigen im Cockpit zurücksetzen kann? Und kommt das dann an OBD2? Reicht der 230 Volt Ladeanschluss für die Wartungsladung aus oder geht das nur mit nem extra Ladesystem?

Mein Vorgehen wird bis ich weiß wie ich das mit der Wartung mache erst mal so sein:
Ich werde mir einen Hubwagen holen und so wie ich es in einem YouTube Video gesehen habe mal die Akkublöcke unterm Auto hervorholen und mal schauen wie die selbst und die Akkus optisch ausschauen und ob alle Schläuche drauf sind etc.
Gibt es auf die Schnelle irgendwas vorkonfiguriertes zu kaufen für nen Einzelspannungsangriff der Akkus was ich bei der Gelegenheit einbauen kann?

Schon mal vielen Dank!!
 

Matthias 321

Neues Mitglied
08.12.2018
23
Altenstadt
Das ist sehr umfangreich beschrieben kann man nicht mer vie dazu sagen
beim 106 er sitzt eine sicherung vorne im motorraum zwischen batteriekasten und wasserwartungs anschlüssen beifahrerseite hast du wohl auch gefunden und die zweite um alles zu trennen zwichen akkukasten und hinterrad fahrerseite mitt spitzen fingern geht das
die sisofehlerlampe wie sie algemein genannt wird zeigt alle elektrischen fehler die die madame sagem erkennt also auch sensorfehler spannungs messung direkt an der sagem grosen deckel ab da wo die kabel reingehen sind 2 torx schrauben darunter kommen 6 klemmen mitt kabelschuhen zum vorschein die zwei in der mitte sind die batterien
besorge dir mal ein auslesegeret für obd was dein auto kennt dann kann man sagen was alles ansteht
könnte sein das man einen adapter benötigt ich hatte eine 98er bj und da war noch ein adapter drinen den habe ich auch noch wenn benötigt sonst eventuel schwer zu bekommen

Viel Erfolg bei den Arbeiten!
 

Matthias 321

Neues Mitglied
08.12.2018
23
Altenstadt
Hallo nochmal
habe gerade geschaut adapter habe ich noch
wenn bedarf
diese augenscheinliche ölwanne an der hinteren wagenheberaufnahme hatt mitt den batterien nichts zu tun
da verbirgt sich die servopumpe wenn es da tropft ist das sehr warscheinlich servoöl im kofferraum fahrerseite ist ein kleiner behälter da sollte die servoflüssigkeit drin sein wenn nicht kann die pumpe auch gluckern die läuft solange die zündung ein
die wasserleitungen sind in der mitte des fahrzeugs in einem kanal untergbracht und der hängt im wellentunnel
warum auch immer man das bei frontgetriebenen autos bracht

Viel Erfolg bei den Arbeiten!
 

Argasos

Neues Mitglied
12.06.2021
13
Ich hatte eigentlich einen Antwortpost geschrieben aber da kam dann das ein Moderator den anschaut und ist immer noch nicht veröffentlicht.
Ich bezog mich darin auf die ersten beiden Antwortgeber, vielleicht kommt die Antwort ja nochm kurz gefasst, herzlichen Dank schon mal!

@Matthias 321 Ups ich hab ne Servolenkung? Ja den Behälter im Kofferraum habe ich aber die Lenkung ist definitiv momentan nicht Servounterstützt;) Ok da muss ich also bei, bin gespannt ob auffüllen reicht. Was fürn Öl kommt denn hinein, kann man das irgendwo nachsehen?

Bzgl. des Adapters das ist schon sehr nett, ich schau morgen mal ob ich sowas brauch oder ob da ne OBD2 Buchse vorhanden ist.
 

DH@SoKa

Mitglied
09.05.2012
114
@Martin:

Danke für Deine Ergänzungen; irgendwas vergißt man ja doch immer. Sollte aber auch kein Werkstatthandbuch werden ;-)

@Ben:

Zu 1):
Da sehe ich kein Problem. Gefühlt würde ich aber nicht länger als 14 Tage warten, falls die Akkus eine hohe Selbstentladung haben. Beim AX hat die 12V-Batterie ein sehr spezielles Format wg. Platzmangel. Kann aber beim P106 anders sein. Ggf. auf die richtige Polanordnung und Poldurchmesser achten - bei seltenen Batterieformaten greift man gerne mal zur falschen...

Zu 2):
Normalerweise braucht man ein Lexia. Alternativ hat mal ein Elektroautofahrer das Relight entwickelt, er stellt es aber meines Wissens nicht mehr her. Es wird aber immer mal wieder ein Gebrauchtes angeboten bzw. liegt noch irgendwo eines im Keller, wo das zugehörige Auto nicht mehr existiert. Beim Relight ist alles in einer Box mit einem integrierten Display für die nötigsten Funktionen, eine sehr gute Anleitung für die Wasserwartung gab's auch dazu - da kann sonst leicht was schiefgehen. Das Lexia hingegen findet man im Netz angeboten, gerne aus China, dabei sein sollte eine PC-Software (Achtung - es kann sein, daß die nicht mehr auf aktuellen Windowsversionen läuft, vielleicht weiß jemand im Forum mehr?), ein Interface zum Anschluß an USB (PC-seitig) und einiges an Kabelgeraffel zum Anschluß ans Auto (K2-Anschluß, OBD oder noch eine Steckervariante die ich nicht kenne, je nach Fahrzeugversion). Typischerweise war es so, daß die beiliegende Software für Peugeot fehlerhaft war und nicht lief. Die beiliegende Software für Citroen ging aber, als Fahrzeugtyp mußte man dann einen passenden Citroen auswählen (könnte der Saxo gewesen sein, aber ich will mich nicht festlegen - weiß es ein P106-Fahrer zuverlässig?). Lexia ist also irgendwie umständlicher, bietet aber in der Diagnose ein paar Funktionen mehr.

Bzgl. Ausbau des Akkukoffers weise ich nochmal auf meinen Link hin...

Einzelspannungsabgriffe wurden im Forum schon diskutiert, müßtest Du mal suchen. Sind aber meist selbstgebastelte Lösungen. Als "fertige" Lösung gab es mal ein "Robometer" (auch mal im Forum suchen...); das wurde nur an die äußeren Abgriffe der beiden Akkukoffer angeschlossen, dadurch viel einfacher montierbar, und hat die Spannungen der beiden Koffer gegeneinander verglichen. Also zwar kein Einzelabgriff, aber wenn nicht gerade zufällig hinten und vorne jeweils ein Akku den gleichen Fehler hat, kann man damit zumindest schon mal ermitteln, ob ein Fehler vorliegt und ob er vorne oder hinten lokalisiert ist.

Viel Erfolg!

Mit sonnigen Grüßen aus Karlsruhe
Dirk
 

DH@SoKa

Mitglied
09.05.2012
114
N.B.:

Servolenkung und Bremskraftverstärker sind im Motorraum lokalisiert. Was sich jedoch noch vor dem hinteren Akkukasten auf der Fahrerseite findet (zumindest beim AX) ist die Benzinpumpe für die Standheizung. Theoretisch könnte da natürlich auch irgendwas undicht sein, das wäre dann Benzin (oder Diesel, je nach Standheizung).
 

citicar75

Mitglied
13.08.2018
215
Guten Morgen,

Ergänzung zum teil prüfgeräte.
Mit einem obd/Bluetooth Adapter und der App „checkelec“ kann man fast alles machen. Bekommt man kostenlos im playstore. Leider hat sie nicht alle Funktionen der werksprüfgeräte,
ich verwende von ACTIA das „ELIT“, bekommt man noch, wird in der Szene mit Gold aufgewogen, außer den elektrokarren (die CD13 muß dazu aufgespielt sein) geht damit alles, also Airbag, anti-Skid ... alles was PSA mal geboten hat.
Bei der OBD/checkelec Sache muß ein spezieller Adapter aufgesteckt sein, die meisten dieser Adapter beinhalten kopierte Chips, die das spezielle Elektroauto-datenprotokoll nicht kennen, mal hier im Forum suchen, da gibt es auch Bilder der passenden Adapter ...

thema einzelzellenüberwachung:
dazu auch hier mal suchen, in meiner „Umgebung“ sind die meisten damit ausgerüstet. Ist unabdingbar um den defekten oder schwachen Akku zu lokalisieren, kann auch während der Fahrt benutzt werden um den „Showstopper“ bei 200a laststrom zu finden und vor allem um die dann richtige akkukiste abzubauen Und den passenden Ersatz, „D“ oder „G“ Akku,
bereitzustellen.

12V batterie - der P-106 und auch der Saxo haben eine „Allerweltsbatterie“, nichts exotisches.

Unter einer Abdeckung vor der Hinterachse befindet sich, außer der heizungsdosierpumpe, noch die pumpe für die Servolenkung. Ist von einem 12v Motor angetrieben, Sicherung im Motorraum, läuft ständig.

Suche mal “elektroautoschulung“ oder so, da gibts hier irgendwo das schulungsmaterial, was
damals den werkstattschraubern vermittelt wurde, gibts für saxo, ax, berlingo in deutsch, für den p-106 nur in französisch, der wurde ja auch nie (offiziell) importiert. Wenn’s nisch zu finden ist, kann ich es dir auch gern zuschicken.
eine große Hilfe ist auch das französische Forum dort: http://www.vehiculeselectriques.fr
dort unter „psa Generation 1“ suchen - mehr geht eigentlich nicht.

wir fahren in der Familie je einen saxo und einen p-106, wenn sie „artgerecht“ gehalten werden und die „Spielregeln“ mit dem Akkus beachtet werden, sind sie eigentlich unkaputtbar. Mit dem vorherigen saxo sind wir 260tkm gefahren, dann war er nicht tot, getötet wurde er durch ein „liebes Bumserle“ von hinten, der andere saxo war dann durchgerostet hatte aber einen „organspendeausweis“ seine elektrischen Komponenten bekam der Peugeot ...

na denn - viel Erfolg mit den kleinen „Französinnen“
 
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Wertungen: microcar

Reiner106

Mitglied
07.05.2018
280
nahe Giessen / Hessen
Kleine Ergänzung zur 12V: Die wird normalerweise vom DC/DC Wandler des 120V Strangs geladen (gibt ja keine Lichtmaschine in dem Fahrzeug). Trennst Du also den 120V Strang auf, kriegt die 12V keine LAdung mehr. Da Beliakkus es so gar nich mögen, wenn sie nicht voll sind, empfiehlt es sich hier, einfach ein normales KFZ Ladegerät dran zu hängen... Ein paar Tage ohne Aufladen macht Ihr sicher nichts aus - je wärmer es aber wird, desto stärker ist die Selbstentladung und wenn der 12V Akku schon etwas oll is - lieber auf Nummer sicher gehen und immer voll halten. Zur Not einfach ein 13,6V Labornetzteil dran...
 

Argasos

Neues Mitglied
12.06.2021
13
Liebe Forumsmitglieder,
vielen lieben Dank für die vielen Beiträge. Langsam bekomme ich ganz ein wenig einen Einblick, aber jetzt beginnt natürlich die Arbeit und die Investition.

@DH@SoKa : Danke für den Link, das ist genau das was ich brauche. Mit der Servo das ist aber beim Peugeot anders, s.u.

@Reiner106 Ich habe mir bereits eine neue passende 44Ah 12V Starterbatterie von Fiamm bestellt, die Originalteilenummer für die Batterie ist übrigens 5600TL und hier gibts einen Teilekatalog, sogar für den Peugeot electric für diejenigen die sowas auch mal brauchen:


Ist es schlimm wo die alte Bordbatterie eh Fritte ist wenn die leer geht? Verliert irgendein Steuergerät dann wertvolle Einstellungen? Ich muss die ja ohnehin beim Tausch dann trennen. Reihenfolge Fahrbatterie/12 Volt Starterbatterie abklemmen beachte ich.


@citycar75 @Matthias 321 Danke für den Hinweis mit der Servopumpe! War ja ein absoluter Gelegenheitskauf, hätte mit allem gerechnet bei dem Ausgleichsbehälter da im Kofferraum aber nicht damit dass das der Behälter fürs Servoöl ist. Er war übrigens leer, Servo ohne Funktion, mir nicht aufgefallen hat immer noch leicht gelenkt bei der Probefahrt, dachte einfach das ist ein Auto ohne Servo:)

Die Pumpe ist so ein Riesentrümmer und mega undicht, habe sie gestern erst mal ausgebaut, was fürn Gefrickel.
Frage: Kann ich so fahren (Auto fährt auch ohne Servo mega leicht) oder fritte ich dann das Lenkgetriebe? Überlege fast schon im Sinne des "Verbrauchs" die Pumpe sowieso ausgebaut zu lassen (spart Gewicht und kostet keinen Strom).

Das Nächste ist die Diagnostic der Akkus. Da brauche ich nun erst mal irgendein Diagnosegerät, ich habe keinen OBD Anschluss, sondern offensichtlich einen älteren Stecker (rechts unterm Lenkrad da bei den Sicherungen rum ist der).
@Matthias 321: Du bekommst gleich eine PN, den Adapter kann ich nämlich schon mal brauchen.

An alle: Checkelec, Elit, Relight oder Lexia ist mir egal solange das die Wasserwartung kann (und solange ich da nicht den Zoll vors Haus bekomme wegen diesen Chinaplagiaten), habt ihr was im Keller oder könnt mir das mal leihen? Oder gibts da sonst noch Alternativen? Oder einen Link wo man (bitte keine Chinaplagiate) von dem ein oder anderen kaufen kann? Ich finde außer Leute die ein Diagnosegerät zusammen mit nem ganzen Auto verkaufen (fehlt mir die Stellmöglichkeit) gar nix!

Ich würde die Akkus jetzt dann auch erst mal ausbauen (aktueller Ladestand war beim Abklemmen 40%) und schauen ob offensichtlich irgendwo total viel Flüssigkeit fehlt, oder etwas offensichtlich kaputt ist (Akku geplatzt, Schläche undicht oder abgefallen. Auch den Spannungsprüfer halte ich mal einzeln dran und reinigen werde ich natürlich schon mal alles.
Wenn dann alles soweit ok ist, wollte ich die Dinger eigentlich erst mal wieder einbauen inkl. der dann neuen 12 Volt Bordbatterie, normale 100% Ladung machen und mal einen Zyklus fahren.
Dann Wartungsladung (habe irgendwo anders gelesen dass manche das bei alten Akkus lieber nicht machen sondern nur ne Ausgleichsladung/ Normalladung)...apropo Ausgleichsladung: Macht die der Lader automatisch oder muss ich das auch mit Diagnosetools machen?

Kann man das so machen oder habt ihr einen alternativen Vorschlag für die Reihenfolge?



Alles weitere wird dann danach folgen.

Wer hat Diagnosetools? Ich brauche:D

Vielen Dank bis hierher, super Forum, lg Ben
 
Zuletzt bearbeitet:

citicar75

Mitglied
13.08.2018
215
Servopumpe
es gibt zwei Varianten, die ältere mit Anschlußterminal für Kabelschuhe, die neuere mit Stecker
Pumpe und Motor lassen sich trennen und neu zusammenstellen - auf das Zwischenstück achten !!

OBD Anschlußkabel/ "Umohmer"
gibt es dort: http://rover.ebay.com/rover/1/707-53477-19255-0/1?icep_ff3=2&toolid=10001&campid=5338536215&icep_item=133252023488

OBD/Bluetooth
der müßte gehen, aber ohne Gewähr, die nachweislich funktionierenden, die ich verwende, gibt es nicht mehr
oder der:

mit checkelec kannst Du fast alle Probleme lösen, Wasserwartung zurückstellen usw ... prima tool
Ausgleichsladung macht der rechner alle "x" ladezyklen, ist S/W abhängig
WARNUNG !!! Nicht mit den Parametern der Rechner rumspielen/ändern/modifizieren - da gibt es den berühmt/berüchtigten Parameterfehler - das ist dann "Abiturstufe"

Akkus aubauen ist ein prima Ansatz, erst mal schauen, was drin ist, welche Baujahre und welche Chargennummern, dann kann man weiter planen, wie mit den Akkus "gespielt" wird ... das iss dann ein umfassenderes Thema ...

Ist die bürstenlose Kühlwasserpumpe schon drin / und das Problem mit der "blauen Kappe" an der Unterdruckpumpe schon im "grünen" Bereich ?
 

wollibri

Neues Mitglied
02.09.2016
26
62
Die Original NiCd-Traktionsbatterien wurden bis 1999 mit mangelhaftem Separatormateralien gefertigt und sind reihenweise ausgefallen, was zur Ablehnung der ersten Generation von reinen E-Autos führte. Ein Datumsstempel auf der Oberseite der Zellen gibt Aufschluß über den Herstellungszeitpunkt. Ab 2000 waren die Zellen ok, war aber zu spät....
@Argasos-Ben: Poste hier doch die Datumsstempel, und dann bedauern wir dich alle...
 

Martin Heinrich

Aktives Mitglied
21.08.2008
1.224
Hallo Ben,

zur Servolenkung:
Es gab viele Fahrer (gehörte ich auch dazu) die haben das Relais zur Pumpe mit einem Schalter versehen.
Damit konnte man sie abschalten und Strom (und Lärm) sparen.
Ob das nun Zulassungskonform ist weiß ich nicht, normal heißt es ja was drin/dran ist muss auch gehen...

Hab gerade an meinem POLO 6N die Druckschläuche getauscht bekommen, nun ist "nur" noch das Gewinde am Lenkgetriebe im "A....", ohne ist der aber kaum lenkbar, ok da sind auch dickere Schlappen drauf.

Gruß
Martin
 

Matthias 321

Neues Mitglied
08.12.2018
23
Altenstadt
Hallo
also servo ist schon zu empfehlen bei höheren geschwindigkeiten wird schnelles lenken dann recht schwer
bei meinem ersten hatte ich an der lenksäule einen schalter montiert mitt kontakt zum lenkrad bei geradeausfahrt ist die servopumpe verzögert ausgegangen ab einem lenkwinkel von einer viertel umdrehung automatisch an
habe ich bei meinem neuen auch probiert ist allerdings eine andere sagem drinn und die mag wohl den schaltimpuls nicht und geht auf störung
wie mann das abstellt habe ich noch nicht versucht warscheinlich kontaktlos sanftanlauf um funkenbildung zu vermeiden wenn es die denn sind
 

Argasos

Neues Mitglied
12.06.2021
13
Danke für die vielen Tips!
Also bei der Servolenkung gehts mit erst mal nicht um Comfortfragen sondern einfach darum ob das Lenkgetriebe Schaden nimmt wenn ich ohne die Pumpe fahre. Mechanisch hoch belastet ist es ja wohl kaum wenn kein Druck herrscht.
Möchte halt erst mal die "wichtigen" Sachen klären bevor ich mich um die Servopume kümmere. Nicht dass am Ende sämtliche Akkus fritte sind und ich aber ne neue Servo habe...juhu...Geld verschwendet....versteht ihr?
Bisher hat mich das Auto neben Anschaffung ne neue Batterie gekostet und was jetzt kommt um den Zustand zu diagnostizieren scheint mir erst mal nicht so teuer sondern eher mit Verständnisfragen zu tun zu haben.

@wollibri
Akkustempel werde ich dokumentieren, lade aber keine Fotos hoch sondern dokumentiere den ganzen Kram auf Youtube;) Könnt ihr ja dann gerne anschauen. Die Akkus müssten ja nun auch schon lange defekt sein wenn sie von dem Problem betroffen sind oder? Gehen die wirklich zuverlässig alle kaputt? Ich bin auf die Überraschung gespannt. Ich habe gehört dass mit dem Problem Reichweiten von mehr als 5 km nicht mehr möglich sind, ich habe bei der Probefahrt bei Verlust von 20% der Energieanzeige 15 km geschafft, ich kann mir nicht vorstellen das die Akkus einen größeren relevanten Schaden haben. Aber spannend wirds schon;)


Ich habe beschlossen Checkelec zum laufen zu bekommen, das scheint mir erst mal das einfachste/günstigste gibts ja im Playstore, Adapter und Bluetooth-OBD Transmitter ist der Plan. Mal schauen. Benötige ich noch einen Hubwagen oder Motorradhebebühne und dann kanns losgehen.

Ich berichte!
 

Reiner106

Mitglied
07.05.2018
280
nahe Giessen / Hessen
12V: Wenn man die abklemmt, geht nichts lebenswichtiges verloren.. Gut, dass Du eine neue bestellt hast - eine gechädigte kann dem DC/DC Schaden zufügen... Lade die neue ruhig vorher mal ordentlich auf, bevor Du sie reinbaust, sicher is sicher...

Checkelec is easy, günstig und kann das, was Du brauchst auf jeden Fall schon mal. Wasserwartung damit kein Problem. Ich selber hab auch einen 20 Euro China ODB Adapter - wobei man da auch Pech haben kann und einen inkompatiblen erwischen - such mal hier durchs Forum, es wurden mehrere verlinkt, die funktioniren.
Der Adapter für Deinen alten Anschluss auf Standard.oDB is ja oben schon erwähnt. Mit der Kombi kommst Du schon mal weiter.

was auch nützlich ist: Ein kleines Messgerät zum Messen des Innenwiderstandes der Akkus (kann man generell gut gebrauchen):

Wenn Du die NICDs ausbaust, miss mal Spannung und den Innenwiderstand von jedem. Das hilft schon mal, "auf die Schnelle" marode Kandidaten zu identifizieren. Das muss an der Stelle dann auch gar nicht besonders wissenschaftlich abgehen und auch ein nicht geeignetes Messgerät gibt zumindest Aufschluss auf "unterschiede".

Im Prinzip messen die Dinger oft einfach nur den Spannungsabfall bei einer definierten Belastung (Widerstand) - Du könntest also auch einfach eine definierte Last an den Akku hängen und den Einbruch der Volt messen (6V Motorradbirnchen oder so..).. Hier gehts nur um "grobe Unterschiede"...
 

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