PC-Schaltnetzteil


Harald Schwieger

Neues Mitglied
07.07.2006
19
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#1
Hallo Bastler,

Ich bastle zur Zeit gerade an einem PC-Schaltnetzteil (vom Wertstoffhof) herum. Vorsicht Hochspannung !!!!!!!!!
Laut einem Beitrag im Internet kann man aus so einem Ding 15 Volt und 15 Ampere rausholen (bei 350 Gramm Gewicht). 3 solche Netzteile wären doch ein super Zusatzlader. Mal schauen ob ich das mit der Stromregelung noch hinkriege. Beim letzten Versuch ist mir ein Treibertransistor und meine Halogenbirnen durchgebrannt.

Weitere Berichte folgen. Link: www.qrp4u.de/docs/de/powersupply/

Gruß aus dem Wertstoffhof Harald
 
R

Reinhold

Guest
#2
Hallo
Diesen Versuch habe ich auch schon unternommen nur dass ich dann zum Schluss gekommen bin dass es nicht lohnt!
Ich bin daraufhin in einen Baumarkt gegangen und habe mir einen Schweissinverter geholt- 1 Kw Dauerladeleistung für 200.-Euro
Wicklung runter- Wicklung + 2-3Wdg wieder drauf und die Spannung liegt bei 60V Leerlauf.
Damit kann man ganz munter schnelladen und hat auch noch ein Poti zur Stromeinstellung.
Meine Ladeüberwachung passiert derzeit manuell!
Das ist doch logisch: Wenn ich es pressant habe geh ich eh nicht weg...
Derlei Geräte werden vielfach in den Baumärkten angeboten-
Ich werde mir demnächst den nächst grösseren holen...
All denen, die keine Ahnung haben, empfehle ich aber eher Zivan&co
und nicht zu vergessen das mittlerweilen lieferbare 30A Citycom SNT!
Tschau
Reinhold
 

Harald Schwieger

Neues Mitglied
07.07.2006
19
0
#3
Hallo Reinhold,

ich bin ja leider noch in der Testphase, aber 3 Schaltnetzteile hätten auch Vorteile:

- jede Batterie kann einzeln vollgeladen werden, nicht in Serienschaltung
- die Batterien könnten wieder richtig einzykliert bzw. formatiert werden (siehe cityel-news-beschreibung)
- dier Wirkungsgrad ist wahrscheindlich höher
- das Gewicht ist geringer
- Im Wertstoffhof gibts die Dinger umsonst

ABER : Dein Ladegerät läuft schon, meines noch nicht !!!! :)

Tschau Harald
 
W

Werner Weiß

Guest
#4
hallo harald & reinhold! :)
ich habe eine zeitlang mit drei ladern geladen und kann eigentlich nur positives dazu sagen :) die batts sind wirklich voll die reichweite ist etwas höher( bei älteren batts) die spannungsunterschiede zwischen den batts hab ich allerdings nicht gemessen, da die batts ja immer noch zusammen hängen. dazu gibt es noch den gokart-clup bei uns in der nähe und da wird jede batt einzeln geladen (zivan ng3) laden - bis zu 6 ladern für ein gokart!!! die haben extra rollwagen gebaut für die lader - je 3 stk. auf jeder seite (wahnsinn!)

zum wieso ich da mit aufgehört habe...
ist ganz einfach der city-com lader ist klein und leistet auch bis zu 30Ah (bei manchen batts!!). der lader ist dazu noch gut verräumt (unter dem sitz) :) und bei der anschaffung von 3 einzelladern schlägt das auch noch ein wenig mehr in das geldbörserl! dazu kommt der kappa auch noch raus!!!! ohhh gott ist das herrlich!

wenn du aus den netzgeräten vom PC einen leistungsfähigen lader bauen kannst (meine entfehlung >10Ah pro lader) dann bau lieber einzellader als ein schweisstrafo!!! der ist auch nur schwer.

wieviel leistet den so ein netzteil vom PC?

euer el- flitzer weiss :D

PS: in ein paar wochen werde ich meine erfahrung mit dem city-com lader hier wiedergeben (er ist erst seit heute fertig eingebaut!)
 

Harald Schwieger

Neues Mitglied
07.07.2006
19
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#5
Hallo,

Ein original PC-Schaltnetzteil mit 200 Watt bringt am +12 V-Ausgang ca. 8 A
( der 5 Volt-Ausgang ist mit ca. 20 A belastbar)

Ein umgebautes Netzteil (200 Watt) müßte bei 14.4 V ca. 16 A bringen.

Ein umgebautes Netzteil (250 Watt) müßte bei 14.4 V ca. 20 A bringen.

Für den Umbau sind jedoch Elektronikkenntnisse nötig; Es liegen an der Primärseite bis zu 300 Volt an !!!!!

Gruß Harald
 
J

Jürgen

Guest
#6
Mit der Thematik des Umbaus von Computerschaltnetzteilen zu Ladezwecken habe ich mich auch sehr oberflächlich kurz nur rein theoretisch beschäftigt. Meine Überlegungen , die dafür sprachen waren: Gute Verfügbarkeit, gute Leistung bei geringem Gewicht, technisch sehr gut ausgereift,elektrische Sicherheit.
Wie man dies in die Praxis umsetzen kann? Meine Überlegung nur rein theoretisch, es muß nicht richtig sein.
Das Netzteil liefert 3 Spannungen. +12 V, +5 V, - 12 V. Diese Spannungen sind je nach Netzteiltyp, 150-300 W ,mit verschiedenen Strömen belastbar. Ich hätte diese 3 Sekundärwicklungen vom Trafo abgewickelt und eine mir angepaßte Wicklung aufgebracht, um die volle Leistung zu erhalten. Aber es muß noch mehr geändert werden. Zur Gleichrichtung des Wechselstromes müssen dann neue Gleichrichter eingesetzt werden. ( höherer Strom und höhere Spannung ). Es müssen aber schnelle Typen mit kurzen Schaltzeiten sein.
Demzufolge muß auch der Siebelko ( Schaltnetzteilfähig ) auch in der nun höheren Spannung gewählt werden. Wenn man nun mehrere Platinen in ein Gehäuse bauen würde, könnte man mit wenig Gewicht große Leistungen erzielen.
Zudem auch noch durch schalten den gewünschten Strom wählen.

Eine andere Überlegung:
Benutzung von elektronischen Halogentrafos. Ich habe hier einen mit 82 g Gewicht, der 105 W leistet. Als Übertrager wird dort ein Ferritring eingesetzt. Dieser Ferritring hat einen reichlichen Durchmesser, um Problemlos Wicklungen aufbringen zu können. Für 12 V werden 8 Windungen benötigt. Also kein Problem,eine höhere Spannung zu erreichen. Ich habe mal die Windungszahl verdoppelt und über schnelle Schaltdioden und einen Kondensator 24 V erzeugt. 2 Halogenlampen dienten als Last. Ging sicher. Beim Abschalten der Last schaltete sich der Trafo aus. Und das war der Haken. Wie kann man die Lasterkennung überlisten? Man kann zwar eine Lampe speisen aber nicht einen Akku laden.
Sobald ich das Gerät mit angeschlossen Akku starten will, geht nichts mehr. Also ist hier eine Reglung, die den Strom erkennt. Eigentlich müssen mehrere Reglungen sein, denn die Spannung darf ja auch nicht zu hoch werden. Um darüber Klarheit zu schffen müßte ich schon die Platine in einen Schaltplan übertragen. Dann könnte man was machen. Es könnte sich lohnen mit 800g Gewicht 1Kw Ladeleistung zu erzielen.

Mit sonnigen Grüßen, Jürgen aus Finsterwalde
 
D

Dieter

Guest
#7
Halloo Harald,

ich fahre einen SAXI (14Akkus) und habe auch schon daran gedacht ein Ladegerät auf BAsis von 14 Schaltnetzteilen zu konstruieren. Die Auswirkung vom separat Laden auf die Lebensdauer sollte enorm sein. Mein Laderegler geht jetzt jedoch wieder und ich will vorerst versuchen. die Akkus mit einem C während des Ladens ausbalancieren.

Hier meine Überlegungen:
- Spulen wickeln würde ich bei den Übertragern nicht.
- Die Konstruktion von Schaltnezteilen ist ne eigene Sache. Nicht umsonst werden dehr häufig in kommerziellen Videos usw. zugekaufte Netzteile eingesetzt.Also nix eigenes bauen sondern PC-Netzteil nehmen.
- Das Problem meiner Meinung ist, daß nach meinen Infos nur der 5V Ausgang geregelt wird. Diese Regelung müßte man auf den 12V Ausgang übertragen.
- Ich würde die Stromentnahme fürs erste auf die besagten 8A ab Werk begrenzen und später daran drehen.
- Ein Bekannter hat damit experimentiert. Soll ich nachfragen?

gib mir einfach ne mail wenn Du mehr infos brauchst!
.Dieter
 

Harald Schwieger

Neues Mitglied
07.07.2006
19
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#8
Hallo Dieter,
so weit bin ich schon, wenn man den für den 5 Volt zuständigen Wiederstand auslötet und den Wiederstand, der vom 12 Volt - Ausgang zu PIN 1 von IC TL 494 geht verändert, kann man die Ausgangsspannung Lastunabhängig in einem Bereich von ca. 8 - 16 Volt einstellen.

Siehe auch : http://www.cooling-systems.de/cooluser/peter_berndt2/

Grüße aus dem Allgäu Harald

P.S. Ich bastle nach dem Urlaub (nach Ostern) weiter.
 

Harald Schwieger

Neues Mitglied
07.07.2006
19
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#9
Hallo wo sind die Batterieexperten ??

Nach den ersten erfolgreichen Tests mit meinen Schaltnetzteilen stellt sich nun die Frage, welche Ladespannung stelle ich für meine Banner 109 ein.

Ich dachte an 3 verschiedene Spannungen, die über einen Schalter einstellbar sind.

1. ...14,5 Volt zum parallelladen mit Standardlader (insgesamt ca. 30 A max)
2. ...15,5 Volt laut Empfehlung von CITYCOM (Reichweitenproblem) Einzelladung der Akkus
3. ...18,5 Volt bei max 2 Ampere als Ausgleichsladung / Formatierung

Wer hätte dazu noch einen guten Tipp ?

Gruß Harald
 
W

Werner Weiß

Guest
#10
hallo harald :)
und wie schaut es mit einer "ladeerhaltungsladung" aus? sprich wenn fahrzeug länger angesteckt bleibt wie es zum voll werden braucht? :confused: oder ist das schon integriert?
dein el- flitzer weiss:D
 

Harald Schwieger

Neues Mitglied
07.07.2006
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#11
Hallo Werner,
so weit bin ich noch nicht, und ich heiße natürlich auch nicht Zivan mit Nachnamen, aber was ich mach wenn die Akkus voll sind, Netztrennung oder Erhaltungsladung ist auch noch eine gute Frage.
Die Sache mit der Strombegrenzung habe ich auch noch nicht sauber gelößt aber bei diesem Wetter muß ich EL-fahren und nicht löten!!

Gruß aus den sonnigen Alpen Harald
 

Harald Schwieger

Neues Mitglied
07.07.2006
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#13
Hallo Peter,

Klar doch, es kann aber noch ein bisschen dauern, ich sollte zuerst noch ein Regal und meinenen Gerätestadel fertig bauen.
Zur Zeit liegen bei mir 7 verschiedene PC-Netzteile herrum, die zwar prinzipiell alle gleich arbeiten aber kleine Unterschiede in der Regelung aufweisen.

Gruß Harald
 

Harald Schwieger

Neues Mitglied
07.07.2006
19
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#14
Hallo ihr Bastler, nun muß ich wieder einmal was von "meinem Projekt" hören lassen.
Meine letzen "Forschungsergebnisse" auf meiner noch immer unbebilderten Homepage unter: http://Harald.Schwieger.bei.t-online.de/lader.html

Gruß aus den Alpen Harald
 
#15
Hallo Harald,
klingt recht interessant, was Du auf Deine Netzseite als Selbstbauprojekt gestellt hast.
Hier einige Anmerkungen und eigene Erfahrungen dazu:

1. Ein Kollege aus dem Solarmobil Verein Erlangen hatte einige Zeit drei Einzelladegeräte von Mentzer für die 3 Akkus im City-El. Er hat dann billige Baumarktbatterien gefahren, die aber auch nicht viel länger hielten. Die Sache mit der Einzelladung ist aber gut beurteilt worden von ihm.

2. Grundsätzlich werden die Akkus in Serie entladen, ein Laden in Serie schadet nichts, und man hat meist die Ladegeräte schon drin im Fahrzeug. Ein "Booster" tut gut, man lädt dann wenigstens ab und zu mal mit höherem Strom. Ich verwende seit 1989 meinen kleinen "Würfel", ein Ladegerät für 36 V 18 A, mit einem einfachen Ringkernstrafo, Brückengleichrichter, zwei Instrumenten für Strom und Spannung, einem Schalter und einem Lüfter. So etwas kann ich nur jedem empfehlen, nach der "beschleunigten Ladung" sind die Akkus wieder recht frisch. Gesteuert wird das ganze über eine Schaltuhr, diese einfache Lösung hat sich bestens bewährt.

3. Aufgrund dieser Erfahrungen würde ich heute ein zweistufiges Laden vorschlagen:
a) schnell oder beschleunigt Laden mit hohem Strom mit irgend einem Ladegerät, auch in Serie, und zwar so lange, bis einer der Akkus die 14 oder 14,5 Volt erreicht hat. Dann Abschalten und nur noch mit kleineren Einzelladegeräten weiterladen, und zwar so lange bis der jeweilige Akkus 15 Volt erreicht hat (so eine oder zwei Stunden Gasen sollten reichen), dann umschalten auf 13,8 Volt Erhaltung.

Und noch etwas: Das gilt für Blei-Säure. Bei Blei-Gel oder Vlies muß etwas anders geladen werdne, und bei NiCd natürlich noch anders.
Bei allen Verfahren: Unmittelbar vor dem Losfahren nochmal Laden. Bei Blei etwas Gasen lassen, für eine halbe Stunde oder so, dann vermeidet man die Säureschichtung.

Gruss, und immer SAFT im Fahrzeug, Roland Reichel, bsm
 

peter

Neues Mitglied
12.08.2015
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#16
Hallo Harald,

hab gerade gelesen, daß Du richtig am testen bist. Da mein Ladegerät uralt, meine Batterien hinüber sind (hab mir gerade neue gekauft, alleridngs die Billigversion, also Starterbatterien) frag ich mich, ob ich Deine Sachen nachbauen sollte. Kannst du mir da helfen? funktionieren deine Ladegeräte jetzt gut, die letzte Info ist ja immerhin auch schon 1 Monat alt.

Gruß, Peter
 

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