Nicad-Monozellen/Strahlungskühlung

Bernd Schlüter

Aktives Mitglied
19.01.2004
322
Krefeld, 02151 9287045
Nach den Berichten von Andreas werden die Monozellen nicht zu warm und können ohne Ventilator betrieben werden. Sie scheinen ja wirklich alle Anforderungen zu erfüllen und über Dioden oder Mosfets kann man gefahrlos noch ein paar geladene Extrapacks hinzuladen, um die Reichweite zu erhöhen, wenn zum Beispiel der Mitfahrerplatz frei ist.
An dieser Stelle möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass der Hauptwärmetransport bei nicht zu dicker Batterieschichten durch Strahlung von Batterie zu Batterie zur Außenseite vor sich geht, wenn nicht stark mit Ventilator gekühlt wird. Temperaturdifferenzen sind dann vorprogrammiert, die gerade bei Nicads empfindliche Spannungsunterschiede hervorrufen, die sich beim Laden, nicht aber beim Entladen, selbst verstärken. Beim Laden reichen also meine vorgeschlagenen Dioden bzw. Mosfets nicht aus, sondern in Lade=Rückwärtsdiodenrichtung sind noch die von Reinhold vorgeschlagenen Widerstände hinzuzuschalten, in Reihe, würde ich vorschlagen, was natürlich bei der Ladegerätsteuerung zu berücksichtigen ist.

An dieser Stelle möchte ich meine alte Projektvorstellung wieder aufgreifen, die die einschichtige Anordnung von mindestens 1800 Plus-Mignons zwischen jeweils zwei Platten vorsieht. Man hat sofortigen zutritt zu allen Zellen und kann durch Befühlen die defekteren gelegentlich aussortieren.
Ein Vorteil dieser Anordnung wäre das einfache "Hineinschütten" der unendlichen Zahl von Mignons, nachdem ca. 900 Euro in die Kasse von Plus geflossen sind und man nach dem Heimschleppen von 50 kg und endlosen Aufreißen der Blisterpackungen nun 3,25 kWh sein eigen nennt.
1,4 m² bedecken diese einschichtigen Doppelplatten,. gelötet wird nicht, sonst das gleiche wie bei den 600 (540) Bakuser im gelben Cityel.
Die Kapazität beträgt in beiden Fällen jeweils 90Ah bei 36 Volt. Die Bakuser=Lehmann waren, obwohl ganz ungleich schwerer (über 100 kg) schon für viel weniger Geld zu erhalten.
Wärmeabfuhr: völlig problemlos über Strahlung.
Welches Elektroauto ist von der Fläche aus gesehen geeignet?

Noch eine Anmerkung und Frage: Die Lehmänner sind zu zwanzig fertig verschaltet. Ist es viel Aufwand, diese in zwei Schichten zu zerlegen, sodass man eine Platte mit nur 28 Lötstellen daraus formen kann? Notfalls mit Nudelholz auswalzen.
 

Bernd Schlüter

Aktives Mitglied
19.01.2004
322
Krefeld, 02151 9287045
Bitte, nur weiterlesen, wenn für ein solches Projekt, dass noch nicht käuflich zu erwerben ist, Interesse besteht!

Soweit mein alter Plan. Jetzt weiter: Wann sind die Akkus voll, wie sortiere ich die defekten aus? Dazu müsste ich jede Zelle genau temperaturüberwachen, wofür mir die Idee mit dem Temperaturscanner kam. Dieser Scanner, der im Industriebereich von Conrad abgeboten war, war aber nur eine Eintagsfliege. Jetzt wieder esotherisch hohe Preise. Es geht natürlich durch Befühlen der Plattenoberflächemit der Hand., was ja nur selten geschehen muss.
Deshalb eine neue Idee: einen defekten scanner umbauen und die Batterieplatten ein- oder zweischichtig so übereinander anordnen, dass die Abtastleiste des Scanners über die gesamte Batteriefläche gezogen wird. Das funktioniert bei den meisten, wenn man die Mechanik anpasst, da die Endabschaltung über Fotodioden geschieht.
Auf die verlängerte Abtastleiste kleben wir entsprechend der Zahl der Batteriereihen IR Sensoren zu 3 Euro das Stück, im Dutzend billiger... Rest ein Projekt für den Selbstbaucontroller...Falschfarbenmonitor. Rot =voll= warm oder auszusortiren, wenn es nur einzelne Zellen sind, Abschalten, Nachsortieren, Weiterladen.
Die zu scannende Fläche beträgt bei den einschichtigen Bakuser 1 m², bei den Mignons 1,35 m². Außerdem müssten diese Platten ins Cityel oder das jeweilige andere Gefährt passen. Die Kontaktierung erfolgt über eingelegte Drähte mit Kontaktplatten, jeweils nur ein Kontakt versorgt, bis auf die Enden, einen Strang! Es kann also jede beliebige Plattenbreite versorgt werden.
Ich würde den gesamten Aufwand für nicht sehr hoch ansehen, von der Falschfarbenanzeige einmal abgesehen.
Ideal wäre natürlich eine Infrarotzeile anstelle der optischen Abtastzeile, mit Spiegel. Die Spiegel des scanners sind Oberflächenspiegel, also infrarottauglich. Es gibt Infrarotoptiken aus Plastik.
Eine einzige Zeile in einem guten Taschenlampenspiegel an der Fahrzeugdecke angebracht könnte durch bloßes Spiegelkippen ununterbrochen scannen.
Diese Zeilen sind heutzutage NICHT mehr unerschwinglich.
http://www.arsenco.com/anfang.htm
und andere.

Meßgenauigkeit: Uns genügen hier Relativmessungen, die an einer ebenfalls mitgescannten Referenzfläche laufend geeicht werden.
Selbstverständlich lassen sich mit diesem Gerät dann auch Wärmeverluste am Haus, Mäuse im Keller oder fehlerhafte Kontakte orten. Oder als Lügendetektor, wenn ich mal wieder Dinge behaupte, die es nicht gibt.
 

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