Markt für Elektroautos in Deutschland

18.12.2003
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#1
Hallöchen allerseits,

mal eine Grundsatzfrage: Wie seht Ihr den Markt für Elektroautos in Deutschland mit einer Reichweite <100KM ?
Ich beschäftige mich derzeit mit diesem Thema, da ich zum einen von Reva-India darauf angesprochen wurde (hatte mal Interesse die Fahrzeuge zu importieren...) zum anderen auch weil heute eine Aktion im Radio (SWR3) zum Them "Sprit sparen" läuft.
Zum anderen kennt jemand Zahlen wie die Zulassungszahlen bzw. die Verkaufszahlen derzeit von Elektroautos (City-El / Twike usw.) sind?

Denn meine Meinung ist, dass Aufgrund der Schlechten Wirtschaftslage eh die Anschaffung eines Neufahrzeuges schlecht aussieht und umso Negativer wird es wenn dann auch noch die Reichweite niedrig ist. Zumindestens zeigt es sich so bei den Gesprächen die zustande kommen, wenn ich mit meinen SAM irgendwo auftauche. Zuerst "Oh Toll...und kosten pro 100km....und was kostet das Fahrzeug in der Anschaffung...wie schnell fährt es...." und dann die Killerfrage " und wie weit kommen Sie...Auh, doch nur so wenig..." :(

Bis denne in der Hoffnung auf eine Rege Diskussion ;)

euer Berny
 
K

Karl

Guest
#2
Hallo Bernd!

Hier die Zulassungszahlen:
http://www.kba.de/Abt3_neu/KraftfahrzeugStatistiken/bestand_u_bestandsveraend/B/b_antrieb.htm

die Elektoautos unter "Sonstige", 1999 haben die wohl ein Problem in der Statistik gehabt.
Die city-els mit kleinem Nummerschild sind wohl nicht dabei.

Grundsätzlich schätze ich die Marktchancen nicht so schlecht ein, wenn denn die Batterien ein besseres Preis / km Verhältnis hätten.

sonnenelektrische Grüße
Karl
(dem 0,6 Promille der Autos gehören)
 
G

Georg Schütz

Guest
#3
Die Absatzchancen sind sicherlich eine Frage des Marketings, der Produktqualität und des Preises. Ich kenne in meiner näheren Umgebung eine ganze Menge Autos, die noch nie die Autobahn gesehen haben und selten weiter als 20km bewegt worden sind. Es sind allerdings meistens auch Fahrer/innen, die das Auto eínfach nur - im Sommer wie im Winter - nutzen wollen, ohne sich ständig mit Technik beschäftigen zu müssen. Für diese Fahrer ist es wichtig, dass sie ihr Auto als einzigen Wartungsaufwand an die Steckdose anschließen müssen. Um sich diesen Markt zu erschließen, sollte man die Elektromobile mit einer vernünftigen Batterie (NiCd) ausstatten, die auch geleast werden kann um nicht vor einem abschreckend hohen Preis zu stehen. Wenn man dann noch eine Rekuperation einbaut, sind diese Autos problemloser als ihre Verbrennerkollegen: die Wartung für Bremsen, Getriebe und Motor erübrigt sich.
Solche Mobile sind auf dem Markt: z.B. der Citroen Saxo/Berlingo - andere erfüllen die Bedingungen der problemlosen Alltagstauglichkeit nicht: das City el mit Bleibatterien.

Aber wenn man so ein Produkt hat, muss man dafür auch werben - eine Werbung für ein Citroen electrique ist mir noch nie begegnet, nicht einmal beim Citroen-Händler oder im Berlingo-Prospekt (ja - ich habe auch noch ein Verbrenner für die Famile und lange Strecken). Man muss den potentiellen Kunden erklären, dass ein Elektromobil wartungsärmer und ökonomischer sein kann und auch die Frage der Sicherheit geklärt ist. Gerade in der Zeit der radikalen Benzinpreiserhöhung, die diesmal nachhaltiger zu sein scheint, hat man doch ganz gute Argumente.

Wenn endlich 16 Jährige City-Els mit Kleinkraftradzulassung fahren dürfen, müsste man auch hier aggressiver werben: sicherer als ein Moped sind sie alle mal. Hier wäre ein Markt für besorgte Eltern mit genügend Kleingeld.
 

Adolf Höötmann

Neues Mitglied
13.07.2006
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#4
Hallo zusammen,
ich halte den Ansatz eines nachladbaren Hybridfahrzeuge, wie den Toyota Prius + Lademöglichkeit (http://www.calcars.org/priusplusdetails.html)
für interessanter als ein reines Elektrofahrzeug. Wer dann das erste Jahr fast nur elektrisch gefahren ist, wird schon die Angst verlieren und sich ganz von selbst fragen, warum er eigentlich den Benzinmotor immer in der Gegend herumschleppt. Nächste Stufe wäre dann ein Motor, der bei Langstreckenbedarf geleast und schnell eingebaut werden kann.
Gruß A.H.
 
R

Ronald Preuss

Guest
#5
Hallo Georg, und E-Mobil Gemeinde,
deine Meinung ist sehr richtig, keinerlei Werbung für Elektromobile ähnlich wie bei den alternativen Energien, und auch keine Unterstützung vom Staat.
Für alles wird geworben egal wie sinnlos es ist, und gerade in der Zeit einer schlechten Wirtschaftslage sollte eine Anschaffung sinnvoll sein, und nicht für einen Haufen Mist die Kohle ausgegeben werden. Wenn ich nur das Fernsehprogramm in der heutigen Zeit betrachte, könnte man mit den GEZ-Gebühren ganz leicht ein E-Mobil finanzieren, die sind für diese Leistung fehl am Platz. Der Markt für E-Mobile besteht, allerdings müssen sie einfach zu Handhaben sein, und sich von den anderen Fahrzeugen deutlich abheben.
Ich glaube nicht, daß man einem 16 jährigen eine Freude mit einem City-El macht,
zumal wie hier zu lesen die Probleme nicht gerade gering sind.
Es gibt Leute die in der Lage sind sehr gute E-Mobile zu bauen, ich möchte hier nur auf Herrn Andreas Klasen ( Mini - Evergreen ) verweisen, bedauerlicherweise werden so erfolgreiche Projekte nicht gefördert, obwohl bei uns in Deutschland alle Abstauber an Geld kommen, selbst wenn zur Zeit der Förderung schon klar ist das dabei nichts positives entsteht. Solche Leute wie Herr Klasen müßten unterstützt werden, dann hätte das E - Mobil auch in Deutschland eine Zukunft.

Gruß Ronald
 
K

Klaus

Guest
#6
Hallo,

hier wird die Werbung angesprochen. Wer sollte Eurer Meinung nach werben, und wo? Meines Erachtens ist auch nicht zu unterschätzen das persönliche Überzeugtsein und die davon ausgehende positive Wirkung auf Menschen, die dies wahrnehmen. So könnte man zweigleisig fahren. Was meint Ihr?

Viele Grüsse aus dem Sauerland
Klaus
 
G

Georg Schütz

Guest
#7
Hallo (Schwager im Herrn) Klaus,
Werbung sollten die Hersteller von gut funktionierenden E-Mobilen machen. Citroen baut wirklich gute, alltagstaugliche E-Mobile, wie ich beim E-Mobil-Cup in Recklinghausen erfahren durfte. Wenn ich als Citroen-Berlingo Käufer vor 1 1/2Jahren in den ganzen Prospekten, die ich aufmerksam gelesen habe, keinen Hinweis auf Elektromobile gefunden habe, ist etwas schief gelaufen.

Natürlich kann man durch sein E-Mobil für E-Mobile werben. Mich sprechen täglich Leute darauf an und zeigen Interesse. Als Zweitwagen können sich das auch viele vorstellen. Aber wenn ich gefragt werde, wo man so ein Gefährt kaufen und reparieren lassen kann, sinkt das Interesse.
Ich glaube auch, dass der Autokult sehr tief in unserer Gesellschaft verankert ist. Aufbrechen könnte man da jetzt etwas, wo die zukünftige Benzinversorgung extrem teuer zu werden scheint. Ökologisches Bewußtsein wird leider viel weniger dazu beitragen, als der finanzielle Druck. Bei der Entscheidung für ein bestimmtes Auto, spielen emotionale Faktoren eine große Rolle. Will man hier eine Bewegung zu den E-Mobilen erreichen, braucht man Vertrauen in die Zuverlässigkeit und das Gefühl, dass man auch ökonomisch eine gute Wahl trifft.
 
R

Rainer Partikel (Zinneke)

Guest
#8
Hallo alle zusammne,

das ist mal eben so: Das meiste wird nur durch die KNETE gesteuert.
Dabei ist diese Haltung sehr kurzsichtig, aber das wissen wir ja :hot:

ZINNEKE
 
R

Rainer Partikel (Zinneke)

Guest
#9
Hallo alle zusammen,
der Hybrid wird den Übergang zu reinen Stromer ermöglichen. M.E. wird der E Motor immer größer weil die Nachfrage nach leistungsfähigeren Batterien immer größer wird. Seht Ihr alles wird mit KNETE geregelt. Und der Verbrennungs Motor wird immer kleiner.

Bste Grüße
ZINNEKE
 

Matthias Bähr

Neues Mitglied
03.04.2006
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#10
Hallo elektrische Gemeinde,

gratuliere zu dem super Thema. Beispiel aus der leidigen Praxis:

Wir haben unseren Firmensitz direkt vor einer riesigen Garagengemeinschaft mit ca. 200 Garagen. Vor unserer Firma stehen bis zu 5 Elektrofahrzeugen und das Ladekabel ist ständig in Betrieb.

Nun ratet mal wie viele Leute uns wegen den Fahrzeugen angesprochen haben ?

Ein Einziger in 2 Jahren !!!!!!!

Und wo soll da der Markt herkommen ? Man beobachtet wunderbar wie die Leute an den Tankstellen nur halb vpll tanken, wie sie alle über die Preise schimpfen.

Aber wenn die früh auf Arbeit fahren sitzt wieder nur einer im Auto................

Unsere Transporter haben eine tolle Beschriftung - wie bekommt man hier ein Bild rein ?

Viele Grüße

Matthias
 

Ralf Wagner

Administrator
15.03.2007
4.357
40
Filderstadt
www.elweb.info
#11
Hallo zusammen,
ich denke dass man nicht nur durch "Öko" die Leute kriegt... das wird zwar momentan Thema, viele schauen aber eher mitleidig auf mein el und denke sich vielleicht "vorher fahre ich lieber Fahrrad..." Etwas Zweifel kommen den Leuten wenn ich an der Ampel mit dem Cabrio mal kurz abziehe.... das Anfahrdrehmoment ist einfach schön...

Kurz und gut mich beindrucken Elektrofahrzeuge mit guten Fahrleistungen, leider sind diese relativ selten. Solche "Heizmobile" wie die Amis bauen, bräuchte man mal. Erst wenn der 3 er BMW an der Ampel "versägt" wird, kommt ein umdenken. Das Elektrofahrzeug von hinten sehen, darauf der Schriftzug "Ich fahre elektrisch" das wirkt...

Grüße
Ralf
P.S. http://www.acpropulsion.com/
wers noch nicht kennt...
 
K

Klaus

Guest
#12
@Matthias: Sieh doch mal unter MyPhorum-Tags. Du müßtest dann allerdings das Bild auf einem Server stehen haben und kannst über ein Tag darauf verweisen.

Viele Grüsse aus dem Sauerland

Klaus
 
B

Bernd

Guest
#13
Hallo, Gemeinde,

Ihr habt ein wichtiges Thema aufgegriffen.

Entscheidungsprozesse, warum jemand welches Verkehrsmittel für welche Strecken benutzt, sind sehr komplex. Es beginnt ja bereits in der Kindheit. Es wurden auf europäischer Ebene zum Beispiel Studien durchgeführt, wie das Verkehrsverhalten von Eltern sich auf das künftige Verhalten der Kinder auswirkt. Viel hat auch einfach nur mit Gewohnheit zu tun. Beginnt ein Mensch, sich für eine bestimmte Strecke für ein Verkehrsmittel zu entscheiden, wird es schwierig sein, diese Gewohnheit zu ändern.

Menschen haben ganz unterschiedliche Auffassungen von Raum: Ein Autofahrer empfindet eine Kurzstrecke (5 km) wesentlich länger als z.B. eine Fahrradfahrerin. Ein Autofahrer ist dann überrascht, wenn er für solch eine Strecke kaum schneller als das Fahrrad ist (und in der Stadt schon gleich garnicht).

Dann kommt der Druck des äusserlichen Erscheinungsbildes hinzu: Ein Autofahrer ist der Ansicht, dass man auf dem Fahrrad ständig nass oder schmutzig wird (während der ersten fünf Monate dieses Jahres musste ich erst zweimal meinen Regenmantel für meine tägliche Fahrt zum Büro anziehen). Viele benutzen auch deswegen keinen ÖPNV, denn das hiese Kleidung und Frisur anpassen.

Status spielt natürlich ebenso eine wichtige Rolle. Auf dem Bürogelände parken hundert + Autos. Davon haben mehr als die Hälfte besonders auffällige Leichtmetallfelgen. Mindestens jedes vierte Auto legt Wert auf ein auffälliges Auspuffendrohr (dabei sind 15 cm Durchmesser keine Seltenheit mehr).

Kilometergeld und Eigenheimzulage haben die Vorraussetzung dafür geschaffen, dass Pendeln nur mit dem privaten PKW möglich ist - ÖPNV anbindungen wären zu teuer und die Reichweiten von E-Fahrzeugen zu kurz.

Die Liste liesse sich fortführen.

Man müsste an jeder gesellschaftlichen Schraube drehen: Politik, Medien, Werbung, Lifestyle, Industrie, etc. um Veränderungen herbeizuführen. Und das geschieht ja, wenn auch sehr langsam. Letztendlich geht es ja um Verkehrsvermeidung, denn nur jeder gesparte km vermeidet die Belastung unserer Umwelt. Und da ist es relativ egal, mit welcher Energie der km erreicht wurde.

Und es gibt ja gute Beispiele:
Autofreies Wohnen,
Car-sharing
Beispiel sein
etcetc.

das war jetzt lang...

gruss
bernd
 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
1.067
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#14
Theoretisch ist der Markt bestimmt vorhanden: über 80% der Arbeitswege sind unter 50 km, trotzdem fahren 64% mit dem Auto (Stand 2000). Viele Zweitwagen die oft nur auf Kurzstrecken eingesetzt werden, verstopfte Straßen auf denen 200PS sowieso nichts nützen, hohe Benzinpreise, Probleme durch Lärm und Abgase nicht nur in Großstädten usw. usf.

Allerdings habe ich gerade erst ein kleines Experiment gemacht. Zur Zeit sind ja alle möglichen Internet-Foren und Newsgroups voll mit Benzinpreis-Jammerthreads, und in ein paar davon habe ich sinngemäß folgendes geschrieben:
"Also ich fahre seit fast 4 Jahren mit dem Elektroroller 21 km täglich zur Arbeit und tanke für 13ct/kWh. Nach den guten Erfahrungen habe ich mir vor anderthalb Jahren noch ein gebrauchtes Elektroauto gekauft und muß jetzt nur noch an die Tankstelle, wenn ich für ab und zu für Langstrecken auf Mietwagen oder Carsharing zurückgreife."
Dabei habe ich absichtlich in diesem ersten Text keine Angaben gemacht über den Typ von Roller und Auto, und auch nichts zur eigentlichen Reichweite, Kaufpreisen etc.
Es kamen Antworten zurück wie etwa "die Kosten für die Batterien sind hoch", "nur für Nischen geeignet" oder "Mietwagen sind auch nicht ökologisch" (obwohl ich kein Wort über Umwelt geschrieben hatte!).

Das eigentlich interessante aber ist:
NIEMAND hat irgendwelche FRAGEN gestellt!
Niemand wollte wissen, wo es so einen Roller/Auto gibt, was er gekostet hat, was da eigentlich für Batterien drin sind, ...
Obwohl meinem Eindruck nach keiner von denen, die geantwortet haben, schon mal über Fahren mit Strom nachgedacht hatte, wußten alle von vornherein, daß es sowieso nichts bringt.

Leider scheint dieses Verhalten gerade in Deutschland immer verbreiteter zu werden. Grundsätzlich werden Alternativen zu bisherigen Verhaltensweisen nicht mehr geprüft und dann abgelehnt (worüber man ja noch diskutieren könnte), sondern schon die bloße Möglichkeit der Existenz von Alternativen wird bestritten.
Viele Leute suchen nicht mal mehr das Haar in der Suppe, sondern sind von vornherein so überzeugt davon, daß die Suppe voller Haare ist, daß sich weigern, über Suppen im allgemeinen auch nur nachzudenken.
Oder wenigstens nach dem Rezept der Suppe fragen, ob denn da überhaupt Haare verwendet wurden...

Es gibt eine Szene in Bertolt Brechts Stück "Galileo Galilei", in der Galileo eine päpstliche Kommission empfängt, um ihr durch sein Fernrohr die von ihm entdeckten Jupitermonde zu zeigen. Deren Existenz hätte dem damaligen aristotelischen Weltbild der katholischen Kirche widersprochen. Die Mitglieder der Kommision weigern sich jedoch, auch nur einen einzigen Blick durchs Fernrohr zu werfen, sondern wollen lediglich theoretisch-theologisch diskutieren ob denn die Jupitermonde überhaupt existieren können.

Aber das war ja das "finstere Mittelalter" :rolleyes:, im 21. Jahrhundert kann man schon froh sein wenn tatsächlich jemand zum Diskutieren kommt.
Bis heute bin ich (außer natürlich auf Veranstaltungen) genau viermal auf meinen Roller und einmal auf mein Auto angesprochen worden. Und weil bei dem Renault auf allen Seiten in riesigen Buchstaben "electrique" steht, bin ich immerhin einmal mit einem Elektriker verwechselt worden :rp: .

Um einen Markt für EMobile in Deutschland zu schaffen, wird es meiner Ansicht nach notwendig sein, einiges Geld in Werbung zu investieren, und zwar nicht nur in Fachzeitschriften wie "Photon" oder in den Solarmobil-Mitteilungen.
Damit könnten diejenigen Menschen erreicht werden, die einerseits noch wenig bis nichts davon gehört haben, die aber auch nicht von jener Denkblockade befallen sind, die andere daran hindert, sich überhaupt damit auseinanderzusetzen.

Gruß Jens
 
K

Karl

Guest
#15
Hallo Jens!

Du hast recht, was also können wir tun?

Die Menschen wollen Spaß ! Elektroautofahren macht fast immer Spaß!
Die Menschen wollen eine Zukunft für sich und evtl. auch ihre Kinder!
Die Zukunft liegt im Elektroauto!
Was ist ein großer Antrieb für viele? Der Neid !
Also machen wir die Leute neidisch!
Ich zahle für 2 Elektroautos nur einen Bruchteil der Steuer eines Benziners!
Ich habe für 10.000 km nicht einmal soviel Stromkosten wie zwei Tankfüllungen eines Benziners heute kosten!
Ich "versäge" ( wie der Ralf -von dem habe ichs ja gelernt- :hot: ) so manchen "Stinker" an der Ampel!

Ich verbrauche nicht das Öl meiner Kinder und Enkel!

Wir müssen mehr "Werbung " machen!

-vielleicht auch auf den Solartagen in Moosburg diesen Samstag und Sonntag-

Sonnenelektrische Grüße
Karl
 
K

Karin Schäufele

Guest
#16
Hallo, ihr Elektro-Fahrer! Ich bin die 2. Fahrerin von Bernd Risches Fahrzeug und mit dem Flitzer in Büro gefahren. Dort war die Resonanz sehr groß: viele Kollegen sind bei mir vorbeigekommen und wollten wissen, was das denn für ein tolles Teil wäre! Aber vielleicht sind die auch als wissenschaftliche Forscher ans Nachfragen gewöhnt.

Im Bekanntenkreis haben wir einige, die sich wenigstens interessieren, bei denen aber wohl im Moment eh kein Bedarf nach einem Fahrzeug besteht. Ich denke, dass schon allein die Präsenz einiger weniger Elektrofahrzeuge einen Gewöhnungsfaktor bei der Bevölkerung hat und irgendwann wird der Bauer auch fahren, was er dann kennt.

Macht auf jeden Fall auf dem Gebiet weiter! Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, aber auf jeden Fall macht es Spaß!

Viele Grüße
Karin
 
18.12.2003
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#17
Ich denke, dass allein wenn wir mit den Fahrzeugen irgendwo auftauchen die anderen Neidisch machen, da sich alle um unsere Fahrzeuge versammeln und nicht mehr den 3er BM.. anschauen :D

Jedoch sehe ich das größte Problem weiterhin in der Reichweite. Denn ich merke es ja selbst. Auch wenn laut Statistik die meisten Strecken unter 50 KM liegen, sowie auch meine Hausstrecke. Aber dann habe ich erstmal eine Standzeit von mehreren Stunden. Dementsprechend muss ich vorher überlegen welche Strecken kann ich fahren, wie schnell komme ich da wieder weg. Das ist den meisten aber erstmal zu Aufwendig.

Daher sehe ich momentan eigentlich die Marktchancen noch nicht so groß. Dementsprechend ist die Frage, soll ich jetzt groß in die Werbung (Presse) gehen
oder muss ich hoffen, dass die Energiespeicherung erstmal kurzfristig gelößt wird?

Zu dem Punkt mit dem an der Ampel verheizen, kann ich auch nur gute Erfahrungen :cool:

Bis denne mal wieder

Berny
 
R

Ronald Preuss

Guest
#18
Hallo Karl,
sehr richtig, seit einigen Wochen bemerke ich bei Personen in meinem Umfeld, daß Neid entsteht, weil sie durch die hohen Benzinpreise weniger Geld für Unsinniges haben. Ich habe so manchem der über mich und meine elektrische Mobilität schon gelacht hat, gesagt " Du wirst noch vor mir Laufen und dann Lache ich ", ich werde recht haben da bin ich mir ganz sicher. Allerdings ist in meinen Augen auch verständlich, daß nicht jeder sich mit einem City-El beknügen
möchte.
Gruß Ronald