möglichst leichte Motorrad Batterie

  • Themenstarter Florian Ring
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F

Florian Ring

Guest
#1
Hallo zusammen,

ich bin hier völlig neu und habe prinzipiell keine Ahnung von Batterieen (nur schon mal als vorweg Entschuldigung, falls ich dämliche Fragen stelle / hier völlig verkehrt bin)

Also folgendes:

Ich suche eine möglichst kleine und leichte Batterie für mein Rennfahrzeug. Die original- Batterie liefert 12V und 10Ah

Welche möglichst leichten Batterieen (schreibt man das so?) wären geeignet?
Wo kann man so etwas kaufen?
Wie viel kostet der Spaß?
Brauche ich ein spezielles Ladegerät (ich fahre ohne Lichtmaschine)?
Wie lange wird ausreichende Spannung geliefert (im Vergleich zur original Batterie)?

Danke euch schon mal im Vorraus.

Grüße, Flo
 
B

Bernd Degwer

Guest
#2
Hallo Florian,

wouh Rennmotorad,..... hatten wir hier auch noch nie. Aber zu Deiner Fragen. Ich vermute Du fährst im Moment einen ganz normalen Blei-Säure-Akku! Da kannst Du dir eine "Menge" Gewicht sparen. Grundsätzlich muß Du aber vorher folgende Werte wissen. Wieviel Energie benötige ich während eines Rennens und wie hoch ist meine maximale Leistung die ich der Batterie abfordere! (Also Ah und Watt :) )


Es gibt da von Sony einen Lithium Ion Akku hier ein paar "geklaute" Daten und Aussagen aus dem Netz:

Li Ion Batterie
Sekundär System, 3,6 V, Li(C)/organ. Lösungsmittel,Li-Salz/LiCoO2.
Seit der Einführung 1992 durch SONY weit verbreitetes Lithium System für tragbare Geräte (Mobilfunk, Notebook-PC usw.). In 2000 wurden ca. 35 Mio. Zellen/Monat verkauft. Weiterentwicklung zu Großbatterien bis 40 Ah für Elektrotraktion. Das wiederaufladbare Batteriesystem mit den besten Daten im Verhältnis gespeicherte Energiemenge pro Gewicht am Markt. Marktführer im Jahr 2000 sind 4 japanische Firmen: SONY, SANYO, PANASONIC und AT

Ich denke wenn Du bisher einen Bleiakku mit 10 AH hattest kannst Du hier mit 6Ah auskommen. Die 10Ah kann man nämlich nie ganz aus einer Batterie entnehmen!
Doch wegen der abgeforderten Leistung, ich denke Du fährst auch ohne Anlasser, solltes Du aber gut aufpassen sonst sind die Akkus schnell hin!

Gruß
Bernd Degwer
www.degwer.de


Gruß
Bernd
 
09.08.2005
63
0
#3
Hallo Florian

Ich habe auch ein Motorrad ohne Lichtmaschine. Meine Lichtmaschine ist vor über 2 Jahren kaputt gegangen. Weil ich nicht über 350 Euro in eine neue Lichtmaschine für mein altes Motorrad investieren wollte, lade ich die Batterie jetzt nach jeder Fahrt mit einem Ladegerät. Ich verwende eine Batterie mit 12V/18Ah und kann damit ca. 2 Stunden mit Licht fahren (ohne Licht natürlich viel länger). Wenn Du mir sagen kannst welchen Strom Deine Batterie wie lange liefern muss kann ich berechnen welche Kapazität mindestens benötigt wird. Dann kannst Du eine passende Batterie mit möglichst geringem Gewicht und ein passendes Ladegerät suchen.

mfg, Ingo
 

John

Neues Mitglied
14.04.2006
42
0
#4
Hallo

Lichtmaschine kaputt ?
HAb vor ein paar Monaten mal eine Motorrad Lichtmaschine neu gewickelt.
Ist eigentlich gar kein gosses Problem.
Würde miene Dienstleistung also dafür anbieten.

Gruss John
 
09.08.2005
63
0
#5
Hallo John

Ich habe auch darüber nachgedacht die Lichtmaschine neu wickeln zu lassen. Die Lösung mit dem Ladegerät war aber für mich einfacher und billiger. Solange ich mit der "Reichweite im Batteriebetrieb" zufrieden bin werde ich bei meiner Lösung bleiben. Ich nutze diese Gelegenheit auch um zu Testen welche Batterien für ein Elektroauto geeignet sind. Bis jetzt bin ich mit der verwendeten Batterie (Fiamm-GS 12V/18Ah) sehr zufrieden und ich denke, dass ein größeres Modell dieses Batterietyps auch für ein Elektroauto gut geeignet währe.

mfg, Ingo
 
G

GTi

Guest
#6
Hi,

schau mal nach einer "Hawker-Batterie". Ich denke die "SBS 8" könnte passen.
Gib mal eben "Hawker-Batterie" in eine Suchmaschine ein.
Achtung: Touratech hat die, leider etwas teuer. Schau mal bei www.euro-batterietechnik, da waren sie immer etwas günstiger.

Gruss, GTi
 

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