LiPo aus China


Ralf Wagner

Administrator
15.03.2007
4.606
Filderstadt
www.elweb.info
Neben all dem üblichen Spam, stehe ich offenbar auf irgeneiner Öko-Fernost- Liste.
Ich bekomme schon längere Zeit Post mit Batterie- Angeboten aus China. Meistens lösche ich das, hier mal zur Info, was dort angeboten wird.

Bei http://www.splendidbattery.com/ gibts ab 100 Stück:

EV Li-po battery 3.7V/15Ah without BMS US$27.00/Pc.

oder
EV Li-po battery 48/120Ah with BMS and charger für US$4950.00/set


oder
EV Ni-MH battery 48V/15Ah US$300.00/Pc.

Mal abgesehen davon dass ich keine 100 Stück brauche und auch von Garantie nichts weiß ist es doch interessant zu sehen, wie sich die Technik entwickelt. Vielleicht gibts bald mal passende Angebote in Europa, mit Gewährleistung.

Grüße
Ralf
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.107
91365 Reifenberg
Hallo Ralf,
da kauf ich mir die Lithium Mangan doch lieber in Deutschland.
48 Volt 120 Ah sollten bestellbar sein, Auslieferung ab Juli je nach Stückzahlen. Gewicht ca. 50 kg. Preis in Deutschland etwa in gleicher Größenordnung wie in China. Mit Degussa Technologie.

Jedenfalls habe ich gerade sowas auf unserem bsm Messestand auf der Enertec in Leipzig gesehen.

Ich denke gerade drüber nach, mir einen 24 V 40 Ah Akku mit nur 8,3 kg Gewicht zur Erprobung im Fahrrad zuzulegen. Es lockt jedenfalls.

Gruss, Roland
www.solarmobil.net
 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
1.069
Hallo Roland,

wie schaffst Du es, Lithium-Akkus in Deutschland zu kaufen?

Nach dem Artikel in den letzten Solarmobil-Mitteilungen über den Akku von http://www.bmz-gmbh.de , der ja angeblich in einem Hotzenblitz versuchsweise eingesetzt werden soll und der angeblich für knapp 2000¤ für weitere Versuchszwecke zu haben sein soll, habe ich mal per Email deswegen angefragt.

Reaktion seit ca. 4 Monaten - keine :-(.
Entweder haben sie garnichts außer Leergehäusen, oder sie ignorieren solche Anfragen grundsätzlich wenn sie nicht per Telefon aus dem Vorzimmer eines Prof. Dr. Daimler-Aufsichtsrat kommen, was im Prinzip aufs gleiche rauskommt.

Die Chinesen sind da wesentlich auskunfts- und lieferfreudiger!
Was nutzt mir deutsche Wertarbeit, wenn sie nur auf dem Papier oder dem Bildschirm existiert.

Gruß Jens

 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.107
91365 Reifenberg
Hallo Jens,
in der Tat ist es nicht ganz leicht, die Hersteller zum Liefern zu überreden.
Der in der Solarmobil Zeitschrift beschriebene Lithium Akku war von bmz, der Kontakt war während der EMA Konferenz im letzten Jahr in Augsburg zustande gekommen. Der Chef von bmz hatte dort einen Vortrag gehalten, den ich dann in leicht angepasster Form in der Solarmobil Zeitschrift abdrucken konnte.

Das angedachte Versuchsprojekt einer Erprobung im Hotzenblitz was auch ein Kind dieser EMA Konferenz. Als es Ernst wurde, hatte bmz die Preise und Konditionen aber so ungünstig angepasst, dass Kollege Frank von der Erprobung in seinem Hotzenblitz absah. Eigentlich schade.

Das Projekt mit der Li-Tec 24V 40Ah Batterie ist während der vielen Gespräche in Leipzig auf der enertec entstanden. Wir hatten Li-Tec auf unserer bsm Sonderschau dabei. Der Vertriebsmann von Li-Tec hat mir versichert, dass ab Juli ausgeliefert wird, und zwar schon aus deutscher Fertigung. Der 24V Block hat innen ein recht aufwendiges Batteriemanagementsystem. Der Preis für den 8,3 kg schweren Akku ist zwar - bezogen auf den kWh Preis - noch höher als bei den SAFT STM100 NiCd Akkus. Bei dem kleinen Block, der in meinem Projekt ein Fahrrad versorgen soll, ist es aber preislich noch zu ertragen.

Mal sehen. Noch habe ich den Akku nicht. Du siehst schon: man muss immer schön dran bleiben. Noch wird recht zögerlich geliefert.
Gaia hatte mir im letzten Jahr auf der Hannover Messe auch schon ihren Li-Akkusatz angeboten: 41 Volt, ca. 50 Ah, ca. 4500 Euro. Hatte mich damals nicht so recht entschließen können, gleich zuzuschlagen. Grund: eigentlich brauche ich keine neuen Akkus für meinen CityEl. Und wenn, hätte ich doch lieber 120 Ah 36 V Blei-Gel reingetan, für fast 1/10 des Preises.

Gruss, Roland
P.S: Geh doch in München mal diese Woche auf die Messe. Da ist Li-Tec anzutreffen.
 

Bernd_M

Aktives Mitglied
22.12.2006
1.550
Hallo Jens,
also der Kontakt war bei mir überhaupt kein Problem.(Privatkunde mit City-EL)

Herr Heinz Barthel war nett und hat auch ein bischen erzählt.
Die erste "Vorserienpacks" sollen dieses Jahr noch gefertigt werden.
Nächstes Jahr soll,wenn alles klappt der Laden brummen....
(Aber leider ist der Preis für Packs mit BSM für mich noch zu hoch,aber nächstes Jahr....)

Bernd M
 

Willi Schmidt

Neues Mitglied
09.10.2006
14
Hallo Roland !

Ich benutze Lipo Akkus seit ca. 1 Jahr im Modellflug. Dabei habe ich die Vorteile dieser Zellen, aber auch Ihre Eigenheiten kennen gelernt. Wenn ihr Lipos
verwenden wollt könnt ihr eure vorhandene Lade und Entladeelektronik ausbauen und
entsorgen.
Zum Laden ist ein Ladegerät das auf die genaue Ladeschlußspannung ( z.B. 4,2 Volt
bei Lipo ,je Zelle ) eingestellt ist, erforderlich. Außerdem ist ein sogenannter
Balancer nötig, der jede Zelle genau auf der gleichen Spannung hält ( und zwar beim
Laden und Entladen) ,erforderlich. Der Fahrtregler muß außerdem die Einhaltung
einer Mindesspannung ( z.b. 2,8 Volt pro Zelle) gewährleisten und der max. Strom muß auf dem Akku abgestimmt sein. Überstrom ist tödlich sowohl beim Laden ausl auch beim Fahren . Und alles in sehr engen Tolleranzen.
Ich wis allerdings , ob es dies Technik überhaupt mit den erforderlichen Parametern und Strömen zu kaufen gibt.

Ein Lipo Akku verzeiht keine Fehler. Wird einer dieser Parameter nicht beachtet,
pläht er sich auf und ist unwiederruflich hinüber, auch wenn er EUR 5000 gekostet hat.
Vielleicht erklärt sich hier die Zurückhaltung des Hersteller und Händler, diese Akkus zu verkaufen und evt. auch noch Garantie zu leisten, besonders dann,
wenn mit Bastlern zu rechnen ist.

Hat mann die Technik aber, und ich habe sie jetzt, dann tun sich einem neue
Welten auf. Und diese sind echt Großartig.
Ich bringe übrigens bei einer Entladerate von 15 C ( Lipo 4,1 Ah. Strom 60 Ah)
90 % der Kapazität heraus.

Ich will niemand scheu machen, aber der Schaden wäre doch beträchtlich und diesen gilt es zu verhindern.

Ich wüste gerne, ob es dazu schon ähnliche Erkenntnisse gibt.

Gruß

Willi

 

Oli A.

Aktives Mitglied
28.03.2007
346
Hallo Zusammen

Ich kann Willis Beitrag betreffend den Li-Poly Zellen nur Beipflichten. Ich betreibe selber Modellflugsport und die Leistung welche ein schon verhältnismässig kleiner Lipo Akku gegenüber einem NiCd oder NiMh Akku mit gleicher Kapazität hinbringt, ist beachtlich. Auch die Entladeströme welche von 5C bis 25C reichen, versprechen für ein City-EL eine beachtliche Leistungssteigerung.

Allerdings bringt eine Umrüstung auf Lipozellen nebst einem neuen Ladegerät - so vermute ich zumindest - noch einige weitere Erneuerungen mit sich, vorallem was den Fahrtregler betrifft. Ich weiss es zwar nicht genau, da ich nicht ein ausgesprochener Bastler bin (zumindest nicht im elektrischen Bereich), aber ich könnte mir vorstellen dass um die optimale Leistung aus Lipozellen zu saugen, da noch so einiges umgerüstet werden müsste.

Eine ganz andere Sache ist natürlich die Pflege. Der Lipo wird häufig als "gefährlich" eingestuft. Ich persönlich empfinde dies aber nicht unbedingt so. Mann muss sich einfach gut informieren und sich strikte an die Ladevorschriften halten, diese regelmässig bei jedem Ladevorgang mit einem "Balancer" abgleichen und mit den richtigen Strömen für die Ladung arbeiten. Experimentieren sollte man besser unterlassen, da es nicht viel braucht bis sich eine Lipozelle aufbläht und explodiert.
Ich denke betreffend dem Ladegerät, dass die vorhandene Technik verfügbar wäre und es letztendlich eine Preisfrage ist ob man sich dies leisten will oder nicht. Aber Grundsätzlich könnte man mit solchen Zellen in Reichweite und Leistung an Steigungen beachtliche Leistungsverbesserungen erzielen, so dass 100km ohne grosses Wenn und Aber gefahren werden könnten.

Anders sieht es meiner Meinung nach in der Verkehrssicherheit aus. Da diese Zellen dato heute kein festes Gehäuse haben, sondern nur in Folie verpackt sind, müsste man hier wohl um eine Strassentauglichkeit zu erlangen weitere Sicherheitsvorkehrungen treffen und die Akkupacks müssten wohl in isolierten Metallbehältern gesichert werden.

Die Aussenhaut der Akkus ist sehr verletzlich und beispielsweise bei einem Unfall, grosser Hitzeeinstrahlung, Kurzschluss oder Überlastung beim Fahren resp. Laden nicht sicher und brennt wie Zunder. Ich durfte ein solches Feuerwerk bei einem grösseren Modellflugzeug mit einem 11.1V / 5500mAh Akku live miterleben. Der Akku explodierte in der Luft, zerfetzte das Flugzeug und brannte beinahe 10 Minuten mit bis zu einem Meter hohen Stichflammen und ätzendem Rauch aus.
Wenn ich mir das in einem City-EL vorstelle mit Akkus, welche vielleicht 80Ah oder noch mehr haben würden und einiges grösser wären, dann möchte ich nicht ohne weiteres in der Nähe sein wenn sowas passiert, zumindest nicht mit Lipos in der heute bekannten Bauform ohne Metallgehäuse.

Preislicht wird es wohl noch etwas dauern bis sich ein Otto-Normalverbraucher eine solche Anschaffung effektiv leiten können wird. Zumal auch Lipos nicht ewig halten.

Grüsse aus der Schweiz
Oliver
 

Ralf Wagner

Administrator
15.03.2007
4.606
Filderstadt
www.elweb.info
Das Lade / Entlademanagement wäre machbar. Die Blöcke müssten einzeln überwacht werden. Bei unterschreiten einer Mindestspannung 2,8 V müsste der Steller zurückgenommen werden. Ströme von 2C reichen uns i.d.R, d.h bei 80 Ah 160A reichen für flottes fahren.

Die Überspannungskontrolle wäre auch machbar. Auch Balancer sind schon in Variationen gebaut worden. z.B. JME Battmann oder ähnliches von Menzer...

Das Thema Feuerwerk muss man sicher noch betrachten. Wenn man eine solch energiereiche Batterie hat muss man sich was einfallen lassen. Kennt sich jemand aus, mit was man dort löschen kann? Reicht Sauerstoffentzug??

Grüße
Ralf
 

weiss

Administrator
15.01.2004
2.044
[quote Ralf Wagner]
Das Thema Feuerwerk muss man sicher noch betrachten. Wenn man eine solch energiereiche Batterie hat muss man sich was einfallen lassen. Kennt sich jemand aus, mit was man dort löschen kann? Reicht Sauerstoffentzug??
[/quote]

hallo ralf :)
nee, soviel ich weiss braucht es stinknormales salz zum löschen und zur stabilisierung der zellen wird inzwischen auf stahlkäfige zurückgegriffen aber da fängt das problem an...

wer erklärt einem feuerwehrmann im einsatz, dass wenn er wasser drauf gibt erst das feuerwerk beginnt?:eek::confused:
 

SB

Aktives Mitglied
19.05.2006
1.834
Hallo Werner

Macht doch nichts.
Wenn die Akkus erst brennen, sind sie eh hinüber.
Wenn die Feuerwehr dann mit Wasser löscht, verbrennen die Akkus schneller und der Rest wird gekühlt. :D
Entsorgen muss man dann auch weniger.

 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
9.900
Hallo

Wenn ein EL also überwiegend Kunststoff mal brennt bei Vollkasko am besten brennen lassen , bis die Feuerwehr kommt ist sowieso nichts mehr übrig, ich tippe mal auf 3 bis 5 minuten Brennzeit bis nichts mehr brauchbares übrig ist wenn der Kunstoff Feuer gefangen hat, GFK z.B brennt besser als Benzin wenn es mal Feuer gefangen hat

Um einen Akkusatz durch falsche Behandlung hochgehen zu lassen braucht es keine LiPos, das geht auch mit Blei und NiCd das weiß ich leider aus eigener Erfahrung

Es gibt auch schon Hersteller die fertige LiPo Batteriepacks inkl. BMS für den Einbau in Fahrzeuge anbieten und die entsprechenden Nachweise erbracht haben.

Für mich wären die momentanen LiPo Akkus aber sowieso keine Alternative es gibt schließlich eine ausreichend erprobte, langlebige Technologie die bei geschickter Auslegung in Verbindung mit dem Scheibenläufer Reichweiten über 100 km und Ladezeiten unter 30 min ermöglicht und die heißt für mich bei den Akkus NICD und bei den Ladegeräten BTI-Ladecontroller + Unterspannungsüberwachung

Wenn meine Bleiklötze ausgetauscht werden müssen baue ich auf NICD um aber im Moment habe ich mit relativ neuen (1000 km) Bleiakkus eine Reichweite von über 80 km da ich pro 100 gefahrene Km 10¤ ins Sparschwein tue (soviel hätte mich das Benzin bei einem normalen Auto gekostet) ist der Umbau dann hoffentlich schon halb finanziert wenn die Akkus aufgeben

Gruß

Roman
 

Uuoudan

Aktives Mitglied
29.01.2007
824
Bei thermisch durchgehenden NiMH Akkus (war kürzlich bei einem,nicht überwachten Vectrix-Test-Satz bei etwas mehr als 100°C erstaunlicherweise nicht nötig), nur mit kühlendem Wasser löschen.Schaum isoliert die Wärmeentwicklung und beschleunigt den Gau.
wotan
 

weiss

Administrator
15.01.2004
2.044
[quote R.M].... GFK z.B brennt besser als Benzin wenn es mal Feuer gefangen hat
Roman[/quote]

hallo roman :)
kunststoff brennt recht gut und zügig
ABER
GFK ist die kurzbezeichung von Glas Faser Kunststoff (gießharz).das brennt so schlecht, dass man nach einem brand von einem el sicher nur noch den dohm vom vorderrad sicher identivizieren kann.
 

Manfred aus ObB

Bekanntes Mitglied
12.12.2006
7.086
Ja sakensdie nochmal

Immer das Wort LIPO und jeder glaubt was anders

http://www.sud-chemie.com/scmcms/web/content.jsp?nodeId=4855&lang=de

Also da wären

LiCoO2
Li4Ti5O12 ( nur als beispiel )
LiFePO4 ( Der Link wurde entfernt (404). )

könnt jetzt bis Chemiebuch durch ist weitermachen

Aber es ist einfach zu einfach nur LIPO hinzuschreiben vor allen
wenn man Nägel mit Köpfen machen will und nicht Nägel in Akkus hauen.

Also ums einfach zu machen China LIPOs sind brandgefählich weil Billg
USA Der Link wurde entfernt (404). sind sicher teurer

Na wen ich des so les, die Aussage ist auch zu billig,
also Angebote richtig vergleichen Herschaftzeiten Nochmal ;-)
 

R.M

Bekanntes Mitglied
24.12.2006
9.900
Hallo

Weis ich aus eigener Erfahrung besser ich hab immer noch einige Stellen an den Armen wo das brennende Zeug traufgetropft ist, das Glas brennt nicht aber das Harz brennt wie Zunder und läuft brennend auf den Boden. Brenn doch einfach mal Stück GFK mit einem Feuerzeug an aber bitte mit Zange festhalten und nicht mit den Fingern

Gruß

Roman
 

SB

Aktives Mitglied
19.05.2006
1.834
duckrenn-gif.2102


P.S. Wenn ein Cityel brennt (egal warum) - nicht anfängt zu brennen - dann gut Nacht. Ohne griffbereiten Feuerlöscher braucht man dann ziemlich sicher einen Neuen El.
 

weiss

Administrator
15.01.2004
2.044
[quote Manfred aus ObB]


Werner macht ein Löschvorschlag und ja was meinte Er jetzt LiFePos? Mit den Stahlkäfig.
[/quote]
hallo manfred am rande des sees :)
mit dem wasser deines sees (ausser du willst ihn wirklich kocheln lassen) solltest du nie soche batterien -oder sollten die eingedlich nicht akkus heissen?) löschen! dafür sind die dinger nicht geeignet -ausser am funktensonntag. aber dafür bekommst auch du keine genehmigung. kennt ihr den brauchtum in oberbayern überhaupt?

mal mir ist nichts bekann, dass sich das brandverhalten bei den unterschiedlichen typen wesendlich unterscheidet.
Werner gibt noch etwas Kunststoffmischungen dazu weil ja eh grad Löschuntericht ist
( wer in der Freiwilligen Feuherwehr ist das bis das alles in der Theorie behandelt ist, ist noch
nüchtern und hat nicht schon den gröbsten Durst ( 5 Halbe ) gelöscht )
was das GFK angeht, das werde ich noch versuchen - ehrlich roman! in nächster zeit hab ich weider mal ein stück übrig um es zum brennen zu bringen...

jo manfred, ih bi ned bei denen mitglied (ih muss mei nasn auch ned überall reinhalten:p) aber um das brandverhalten der von ihm benutzten materialien sollte jeder einzelne möglichst gut bescheid wissen.
 

inoculator

Bekanntes Mitglied
19.04.2006
5.044
Moin zusammen,

auch meine Wenigkeit kommt aus dem Modellsport und fliegt seit geraumer Zeit mit LiPo Zellen.
Allerdings muss ich mich Warnungen der Gefährlichkeit dieser Akkus unbedingt anschließen.
Mir hat es fast die Wohnung abgebrannt.

Der 3s2p wurde an einem SimProp Inteli 3v1 mit 2A Balancer geladen -und das nicht zum Erstenmal.
Eine der Zellen muss aber weggelaufen sein, denn als nach 15 Minuten Ladezeit es in der Wohnung plötzlich nach Kuststoff stank, stand mein Hobbyraum schon recht beachtlich in schwarzen Ruß.
Gottseidank reichte hier tatsächlich eine Brise Wasser aus meinem Heißwasserkocher nachdem ich vorher einen Griff in den Sicherungskasten gemacht hatte.

Meine dringende Empfehlung beim Laden von LiPolys:

1. Niemals im eingebauten Zustand laden (Sekundärschäden)
2. Immer auf feuerfestem Untergrund.
3. Nicht in geschlossenen oder unzureichend belüfteten Räumen laden.
4. Zusätzlich zum Balancer einen Umgebungsfühler (Rauchmelder o.ä.) betreiben.
5. Niemals unbeaufsichtigt Laden (in die Oper gehen oder schlafen legen -Kaffeetrinken in der Küche ist OK)

Das sind zumindestens meine Lehren aus dem Vorfall.

Gruss

Carsten
 

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