Kontaktprobleme, Wackelkontakte


Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
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#1
Die Säureumgebung von Batterieklemmen zusammen mit dem Übergang von einer Metallsorte zur anderen verursacht manchmal dermaßen zähe Oxydschichten, dass man es nicht für möglich halten sollte. Zuletzt beseitigte ich einen solche Isolationsschicht zwischen Batterieklemmen und mit einer Messingbürstenscheibe auf einem dremelartigen Hochgeschwindigkeitsmotörchen. Dabei wird die Oberfläche blitzblank und kaum abgetragen im Gegensatz zu Feile oder Sandpapier. Auch Sandpapier verletzt die Oberfläche sehr viel weniger, wenn man statt mit der Hand mit dem Hochgeschwindigkeitsschleifer arbeitet. Anschließend habe ich noch normales Abschmierfett auf die Flächen aufgetragen. Ob das richtig war, weiß ich nicht.
Elektroautos sind selten geheizt und sind innen oft nass, genau wie Wohnmobile. Ein regelmäßig wiederkehrender Fehler, bei Wohnmobilen in den meisten Fällen die Masseverbindungen zu den Eisenteilen.Es lohnt sich, nach wenigen Jahren alle Kontaktstellen im belasteten Zustand einmal mit einem Millivoltmeter = 2-Voltbereich nachzumessen und zu lösen, behandeln, festschrauben.
Ich mache es schonmal routinemäßig ohne Messung . Achtung: Immer den Masse= meist Minuspol von der Batterie vorher lösen!!
Mit Kontaktspray habe ich keine guten Erfahrungen gemacht.
 
B

Bernd M

Guest
#2
Hallo Bernd
als Fettersatz würde ich immer Kupferpaste bevorzugen .(oder echtes Grafitfett (Kohlenstoffpartikel)),alles Baumarkt .
1.Diese Schmierstoffe sind hitze- und Alterungsbeständig.
2.Kupfer und Kohlensoff leiten den Strom


Bernd M
 

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