Kewett,EL-Jet2>>>Batteriemöglichkeiten?

  • Themenstarter Horst Maiss
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H

Horst Maiss

Guest
#1
Hallo an alle,
ich besitze einen Kewet El-Jet2, derzeit mit 4 Stück 12V/220AH GelBatterien
(DryFit von Varta), nachdem wieder mal eine Batterie den Geist aufgegeben hat möchte ich mir preiswertere, kleinere Auto- (Starter-)Batterien einbauen.
Ich habe täglich eine Strecke von 2 mal ca.15 km zu fahren (minimale Höhenunterschiede). Eine Geschwindigkeit von ca. 50-60 km/h ist eine mir ausreichende Geschwindigkeit.

Kann mir einer von Euch Erfahrenen einen Rat dazu geben?

---Ist es machbar mit 4 Starterbatterien 12V/100AH diese Strecke zu bewältigen?
 
H

Horst Maiss

Guest
#2
Kann mir einer von den Experten hier sagen mit wieviel AH ich mindestens kalkulieren muß?
Danke einstweilen.
 
G

Gunther Diehl

Guest
#3
Hallo Horst,

ich fahre auch einen El-Jet 2. Allerdings zieht meiner beim Anfahren doch recht viel Leistung aus den Akkus. Außerdem braucht er bei 50-60 KM/H auch noch seine 70-90 Ampere. Ob das normale Startetbatterieen packen? Der normale Betrieb einer Starterbatterie ist doch eine recht kurze- hohe Beanspruchung zum Anlassen und dann fast nur noch Ladung oder geringe Entladung. Ich fürchte, daß die Akkus nicht lange halten werden.

Gruß
Gunther
 
G

Georg Schütz

Guest
#4
Die Anfragen sind wohl im Batterie- und Ladegeräte-Forum besser aufgehoben.

Starterbatterien sind nicht dazu ausgelegt, tiefe Entladungszyklen zu bewältigen, daher sind sie in den meisten Fällen nicht geeignet.
Bei Antriebsbatterien mit geringer Kapazität tritt bei E-Mobilen das Problem auf, dass der hohe Strombedarf nicht im richtigen Verhältnis zur Kapazität steht. Das hat zwei Nachteile zur Folge:
- Man bekommt nur sehr wenig Kapazität im Vergleich zur Nennkapzität (man bekommt bei den meisten E-Mobilen bei Bleibatterien ohnehin nur 50-60% der Nennkapazität (Peukert-Effekt bei hohen Strömen)).
- Die hohen Ströme lassen die Batterie schnell altern, so dass man nicht viel spart.
Anders sieht das bei NiCd-Batterien aus. Hier ist der erste Effekt nicht ausgeprägt und die Lebensdauer beeinträchtigt die Stromstärke in der Regel kaum.
Allerdings sind die dann auch wieder sehr teuer.
 
R

reinhold

Guest
#5
Hallo!
Ich habe auch nen 2er im Einsatz.
Ich habe alle Batterietechnologien getestet;
Z.B. 225Ah Havy Duty offene Blei-säure Batterien; die haben ja auch ein Jahr gehalten.
Ausserdem Gel; das sind von der Lebensdauer her gut; dabei würde ich bleiben;
Aber der Lader muss auch passen! (welchen hast Du?)
Jetzt bin ich aber auf NC umgestigen; Saft STM 140; 54V; Uvoll 72V geht gut.
Ich habe meine Kewet grundsätzlich auf 60V umgerüstet; das bringt :
eine höhere Energimenge dabei; mehr Reichweite; besserer Wirkungsgrad; keinerer Strom relativ zur Geschwindigkeit; (~60A@60 km/h) na und mehr endgeschwindigkeit falls erforderlich...
die Zusatzbatt besteht aus 2 blöcken 6V/160C5 und sitzt auf der hinteren in der Nase.
Ich könnte Dir mal ein Bild schicken.
Aber auch der Lader muss angepasst werden; und der Curtis auf 100 V ertüchtigt.
Ich habe auch so Gel im Einsatz; die halten>20 000Km.
gut sind die 6VBlocks Z.B. Deta Gel oder Varta Gel 160C5
Woher kommst Du?
Tschau
Reinhold