geothermie als stromzwischenspeicher?

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pingelchen

Guest
#1
weiss jemand, ob man "überflüssigen" wind- und/oder sonnenstrom in ein geothermiestromkraftwerk einspeisen könnte, und diese eine grösere menge "wasser" als üblich nach unten pumpen und zeitverzögert (auch leistungsverkleinert, d.h. 2kw in 1h runtergepumpt und später in 2h 1kw/h hochgeholt) wieder hochpumpen?

ich spreche also von dem geothermieverfahren, dass sich seine wasserkavernen durch hohen druck selbst ins gestein "sprengt"

schönen sonntag
 

Manfred

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05.09.2015
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#2
Hollo pingelchen

Keine Zeit bin mit der Werterhaltung meines Eigentums beschäftigt

Was willst Du?
" 2kw in 1h runtergepumpt und später in 2h 1kw/h hochgeholt) wieder hochpumpen?"

Also Strom in Wärme Umwandlung fast 100% Ok.
Runter rauf rückverwandeln Geotehermie derzeit max 10%
ich bin mit Kopf und Emotionen wo anders,
so gedacht von Dir oder gibt es da einen Link wenn ich wieder
die Gedanken gerader hab. So Hoffentlich und nicht anders.
 
P

pingelchen

Guest
#4
denn die 10% wirkungsgrad (von was eigentl. von der erdwärme, oder von der elektrischen leistung?) ergeben sich doch aus dem fakt, dass die pumpleistungen so hoch sind, das viel strom dafür verbraucht wird... wenn ich jetzt den strom aus überschüssigen anderen quellen speise, sollte doch am ende der geothermie dieser zuvor aus anderen quellen stammende pumpenstrom nun für die netzeinspeisung zur verfügung stehen

oder muss geothermie sehr gleichmässig von in und output ablaufen?

konkret als bsp.:

gerade kann die windkraft sämtlichen energiebedarf decken, so dass man das geothemiekraftwerk auf sparflamme stellen könnte, aber mit zusätzlichem windstrom schonmal vorsorglich wasser nach unten pressen... dann kommt die windflaute und das geothemiekraftwerk kann volle leistung fahren und mehr strom einspeisen, da ja schon vorher genügend wasser in den untergrund verpresst wurde
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
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#5
Hallo Pingelchen

Wenn ich vorher denn Strom zu 100% in Wärme verwandle
wird bei der Rückverwandlung der Unterschied nicht gefragt sein,
in der regel rechnet man von der Erdwärme aus also Enerfieinhalt an Wärme.
Der Wirkungsgrad hängt von der Tempheratur ab je heißer desto besser.

Aus Deiner Beschreibung könnte man fast vermuten das Du der Meinung bist
Erdwärme hat was mit Druck zu tun?
 
P

pingelchen

Guest
#6
interresiert bei erdwärme der wirkunsggrad zur erdwärme oder ist es eher egal wie beim aufwindkraftwerk

ein wirkungsgrad kann sich doch nur als ausgangspunkt zur technisch eingesetzten energie errechnen, das wäre bei geothermie die pumpleistung und nicht die wärme der erde

beim aufwindkraft interessiert mich ja auch nicht der wirkungsgrad von 1,5-3%
 
B

Bernd M

Guest
#7
Also Pingelchen ,
Schau dir Ralf seinen Beitrag an und rechne mit dem Pumpspeicherkraftwerk.

Kraftwerk für Geothermie kenne ich nur zwei Bauarten (wenn Du eine andere Bauart kennst ,kannst Du es ja schreiben)
1.In Island wird Wasser in den Boden gedrückt und erwärmt bis es verdampft,Mit den Dampf kann eine Turbine angetrieben werden .
Aber wie willst Du ein Vulkan mit Windkraft erwärmen?

2.Normale Erdwärmeheizungen für Wohnhäuser.
Wasser wir in der Erde gepumpt und um ein paar Grad erwärmt.
Danach wird es wieder nach oben gepumpt und durch den Kühlschrankeffekt (Kompessor) wird das Wasser auf "Warmwassertemperatur " angehoben.
Zum eine Verbraucht der Kompressor zu viel Strom und zum anderen gleicht ja der Erdboden die Wärme mit der Umgebung wieder aus.z.B.durchfliessendes Grundwasser

Wenn dich sowas interessiert ,einige "Solarexperten " haben sich ein Jahreszeitenspeicher gebaut.Hier wird Wärme die im Sommer "geerntet" wird in grosse isolierten Wasserbehältern gespeichert.Der im Winter wieder entladen wird.

Aber hierfür Strom zuverheizen ist doch nicht die Lösung.

Nimm lieber das Pumpspeicherkraftwerk.
Oder verhandle mit den Kupfer oder ALU Herstellern,so das die ihre Anlagen immer einschalten wenn der Wind weht.

Bernd Meyer
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
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#8
Hallo Pingelchen

versuch nicht in meine eigenen Tagesschauforumsschleifen zu fangen,
sonst wirst Du ein Wollkneuell wie meine kranke Katze als sie noch jung war.

Wind ist eine Kraft die durch die Sonneneinstrahlung von außen auf die Erde
kommt, also wie das Gras wächst durch Umwandlung von Sonnenlicht,
deshalb Ernteertrag. Bei Erdwärme (alle zwei jungen Herrn können sich jetzt
angesprochen fühlen) ist die Pumpleistung je nach Verfahren enetuell nebensache,
Unterschied ist ob wie die jungen Herrn richtig schrieben das Wasser injeziert
wird und dem gestein die Wärme entzeiht und als Dampf hochschiest um
in der Turbine zu arbeiten oder wie in Deutschland üblicher die Wärme des
Tiefenwassers in ORC gewandelt wird (das von mir genannte)
http://www.geothermie.de/geothermischer_strom/strom03-boissavy-kurz.pdf
ab Piktogramm 17

Übrings Bernd M nicht nur Solarexperten haben Jahreszeitenspeicher unter dem Bundestag ist einer aus einen BHKW.

Also Windspeicher Pumpspeicherwerk oder VRB beide über 80% wenns gut
gemacht ist

Grüße vom Kochelsee wo mal ein Pumpspeicherwerk geplant war Manfred
 
P

pingelchen

Guest
#9
und dann gibt es noch das in dtl. angewandte geothemieverfahren (ich spreche nur von stromproduktion, mir gings auch nur um die prinzipielle möglichkeit bei der geothermie) wo künstlich unter hohen druck in entsprechender tiefe poröses gestein durchlässiger gemacht wird und auf der anderen seite wieder hochgepumpt (aber eben kein dampf, weil druck und temperaturerhöhung die snicht zulassen), oben dann wird sozusagen diese "salzlauge" mit etwas über 100 °C zur dampfproduktion benutzt und dann zu strom... dieses verfahren ist mehr doer weiniger standortunabhängig, verbraucht aber eben enorme strommengen fürs pumpen von dem geernetet strom