Ford verkündet: Mustang wird "wie die Hölle abgehen"


Ford setzt derzeit voll und ganz auf Elektrifizierung. Dabei bedenkt der Hersteller allerdings nicht nur Trucks und SUV, sondern möchte auch sportliche Stromer produzieren. Bei einem Pressetermin hat Bill Ford - Urenkel von Unternehmensgründer Henry Ford sowie Verwaltungschef - angesprochen, wie die künftigen Pläne des Unternehmens sowie das elektrische Flaggschiff aussehen sollen.

Kult-Sportwagen steht in den Startlöchern

Die Welt wartet gespannt auf den Stromer, der dem kultigen Sportmodell Mustang ähnelt. Ford gab dazu bekannt, dass der Stromer "wie die Hölle abgehen" werde. Er fügte hinzu: "Als wir begannen über Elektrifizierung zu sprechen, dachten wir, dass wir Kompromisse eingehen müssten. Entweder grün und langweilig oder aufregend, aber mit einem hohen Verbrauch fossiler Brennstoffe." Doch gab Ford auch zu bedenken, dass die Technik derzeit schon so gut vorangeschritten sei, dass es möglich ist, umweltfreundliche Hochleistungswagen zu produzieren.


Was das neue Elektro-Flaggschiff betrifft, hat Ford seine eigenen Vorstellungen. Das Modell soll 2020 erscheinen und eine Reichweite von mehr als 300 Meilen offerieren. Ursprünglich sollte das Modell in der Nähe von Detroit produziert werden. Allerdings entschied das Automobilunternehmen im vergangenen Jahr, die Produktion nach Mexiko zu verlagern. Damit die Sache auch rundläuft, wurde ein eigenes Team geschaffen: Edison. Dieses Team ist speziell für die EVs zuständig und sitzt in Corktown - einem Stadtteil von Detroit. Insgesamt scheut das Unternehmen keine Kosten, investiert Ford alles in allem 740 Millionen Dollar für den Ausbau der Pläne.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Ford mitgeteilt, dass die Elektromobilität nunmehr Vorrang hätte. Bis 2022 sollen round about neun Milliarden Euro für die Investition von Elektroautos nebst Hybridautos fließen. Auch an Europa wird in diesem Zuge gedacht. Die Fahrzeuge, die für den europäischen Markt eingeplant sind, sollen besonders auf die Autofahrer ausgerichtet werden. Dabei soll nicht nur die Qualität stimmen, sondern auch das Design und das Fahrverhalten bedacht werden.

Quelle: autonews.com

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Bild: Ford
 

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