Elektroauto und Feinstaub in der Süddeutschen :

K

Karl

Guest
#1
Hallo Freunde,

im Feinstaub- Forum der SZ folgender guter Beitrag :
http://www.sueddeutsche.de/app/service/forum/showflat.php?Cat=&Board=feinstaub&Number=38113&page=0&view=collapsed&sb=5&o=&fpart=1

Sonnnenelektrische Grüße ;-)

Karl
 

Adolf Höötmann

Neues Mitglied
13.07.2006
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#2
Scootelec, Rapid, Geldverbrennstoffzelle grübel grübel.
Bei uns stand in der Zeitung die Theorie, daß durch die Filterung der gröberen Feinstpartikel den kleineren Feinstpartikeln die Chance genommen wird sich zu größeren nichtlungengängigen Partikeln zusammenzuballen. Damit steige durch einen Filter sogar der Anteil der gefährlichen Partikel.
Gruß Aus VW-Land A.H.
 
P

pingelchen

Guest
#3
vielmehr ist es aber so, dass diese filter eher die ganz ganz kleinen partikel richtig gut filtern (die kultrafeinen schlagen ans membran (oder was auch immer) bleiben hängen und werden von anderen partikeln bombadiert und vergrössern sich somit...

twintec selber gibt an, dass deren gesamtwirkleitung bei partikelfilter bei 40 % liegt, jedoch diese dieseltypischen ultrafeinen partikel (um die es eigentlich nur zu gehen hat bei der dieseldiskussion) zu 80% gefiltert werden... solange das offizielle messverfahren aber über den massewert, statt der anzahl und partikelgrösse misst, ist das ganze eh essig, der adac hat das mal beim peugeot nachgemessen und zwar mit partikelanzahl und grösse, fazit, zumind, der peugeot filtert auch die nanoteilichen sehr gut raus
 

Manfred

Neues Mitglied
05.09.2015
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#5
A.H. (Adolf Du traust Dich aber schon bei der Abkürzug noch dazu mit Bart)
hat da einen sehr guten Link reingeschrieben ( http://f27.parsimony.net/forum67590/messages/7744.htm ) den Der der das schriebt ist mir unbesehen Sympathisch mit Seiner letzten Zeile.

Pingelchen ich hab Dir schon mal geschrieben, ich weis nicht, was Du weist über Abgastechnik oder den Unterschied von TDI zu CDI/HDI weist, ich schreib mal so weiter als kennst Du den Unterschied und schreibe nur über TDI (OKAY?)

Motoren sind in herkömmlichen Autos sehr unterschiedlichen Betriebszuständen ausgesetzt, und ein Peugeot mit Rußfilter ist an der Roten Ampel eine Phantastrillon ( Anleihe bei Dagobert Duck) mal schlechter als ein 3 L Lupo/A2.

Du schreibst einmal die Filter würden die Leistung senken, Da hast Du recht wen Du die Notnageltechnik meinst. Aber in dem Beitrag http://forum.myphorum.de/read.php?f=569&i=2312&t=2312#reply_2312 ist eine Firma die ein
Motorenhybrid/Fahrzeughybrid technik beschreibt allerdings noch ohne Abgaskonzept.

Ein Dieselmotor Wirkungsgradoptimiert (also ohne Abgasrückführung die viel zu der Feinstaubbildung beiträgt) mit Stickoxidreduzierung hätte ca. 45% Kraftstoffausbeute mit Abgastemperatur Anhebung die von einen Hybridmotorenkonzept noch genutzt
werden könnte (siehe ECO-Dampfmotor) ca. 8% Kraftstoff ließen sich so noch retten. Natürlich geht das nur in einen begrenzten Leistungsspektrum (75-100%) stehend vor der Ampel ist das völliger Unsinn und deshalb scheint die Firma an einen
Radnabenmotor zu arbeiten der das anfahren an der Ampel übernimmt.

Das Fahrzeug wäre also D/D/E (Diesel/Dampf/Elektrisch) innerstädtisch Elektrisch mit Reku.
Über Land mit Diesel auf der Vorderachse (aber nur beigewissen Leistungen) und Dampf (ist eigentlich ein Gasgemisch) über Generator an der Hinterachse.

Reine Rußfilter sollen Alibifunktionen übernehmen, was Politiker und Bürokraten an sogenannter Luftreinhaltung gefordert haben wurde von minimal Autobauern umgesetzt, und als Fortschritt verkauft.
Umweltverbände (Adolf hat sich an dieser stelle schon mal in einer anderen Angelegenheit bedankt) rufen diese dann zu einer weitern runde der Verschlimmbesserung auf.

Also Pingelchen wie und wo entstehen im Dieselmotor Partikel Deiner Meinung?
 
P

pingelchen

Guest
#6
der genaue unterschied ist mir nicht bekannt, was mir aber bei adolfs link auffällt...

pm100? ich kenn pm10 was bei 10 mycrometer mit diesem 50% bis filterdicht definition gemessen wird (weiss nicht ganz genau mehr die def,, nur, dass da imemr noch die mass egemessen wird, und nicht die teilchenanzahl, und die nanopartikel dabei in der statistik untergehen), dann gibts noch pm2,5 für staubstoffe bis 2,5 mycromter, soll genauer sein und ich bzw. in jenem posting wird aber von dem nanobereich gesprochen, ist schliesslich ein wenig kleiner ;)

desweiteren sollen sich die wissenschaftler streiten, aber die automobilindistrie hats versucht, ist scheinbar selbst in experten kreisen gescheitert und dann gibts ja noch die vielzahl von tests, die dann wirklich mal den rüssel ranhalten und messen, da kann der tdi im leerlauf im stand sonstwiewenig partikel austossen, ändert nichts daran, dass er anfahren muss und bei den vielzahl vom messungen nun eine verringerung der partikelemmisionen um faktor 1000 bei peugeot gegenüber der konkurenz festgestellt wurde

aber in der summe, ist ein partikelfilter sicher nicht dafür verantwortlich, dass es schlimmer wird... von mir aus kann der filter zur zeit als sündenbock missbraucht werden, ändert nichts an den grundsätzlichen positiven wirkungen

so wie es sich bei dir anhört, schreibst du von den innermotorischen lösungen, die ja nun auf sich warten lassen und solange man sich an den abgasnormen orientiert, wird man imemr theoretisch einen weg finden, um einen partikelfilter herum zu kommen, denn weder berücksichtigt die abgasnorm eine nach teilchenanzahl messende methode, noch wird direkt auf nanoteilchen eingegangen... es wäre auch illosorisch, dies zu fordern, da die messaperaturen wohle in wenig zu aufwendig für eine stetige kontrolle wären ;)

aber bidd enicht hauen, ichw eiss, das ich aus der umweltecke auf dieses thema gestossen bin, ich höre mir gerne die sichtweise aus der technikecke an, maße mir an, dies sogar verstehen zu können ;)