Elektro-Umbau

  • Themenstarter Mario Volkmann
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M

Mario Volkmann

Guest
#1
Hallo, Elektro- Fahrer!

Hat jemand von Euch Erfahrung mit dem Umbau Stinker - Elektro?
Ich habe vor, mir ein schönes, zweisitziges Mobil auf Elektro umzubauen, wenn möglich, mit dem Umbausatz von Siemens (www.metricmind.com).
In Amiland gibts ja schon viele davon, aber bei uns das Problem mit den drei Buchstaben und dem Ü...
Ein Spaßmobil für den Weg zur Arbeit, das wär doch was?!

Gruß,
Mario
 
03.04.2006
130
0
#2
Hallo Mario

schau doch mal da unten nach, diese sportlichen Raketen müssten doch als Bausatz auch ohne Strinker erhältlich sein, wenn ich nicht mein ganzes geld in meinen ZebraSAM gesteckt hätte, würde ich an so was rumbasteln....

http://www.caterham-germany.de/go.to/modix/now/haendler.html

oder www.super7.com

Gruss

JPK

Ich werde dann neidisch, wenn du schon rumdüst, wenn ich noch auf mein Zebra warte....
 
K

Karl

Guest
#3
Hallo Mario

Wenn ich nicht irre, sind das die gleichen Antriebe:
http://www.datapage.de/de/design1_outd.html?fenr=1564&id=2016&fs=&fnr=&suchf=&ti=&nr=&id=2016&sid=&suche=&li=0
Bei Umbauten kann man mit dem TÜV immer reden, es sollte halt sicher sein!

Sonnenelektrische Grüße

Karl
 
M

Mario Volkmann

Guest
#4
Hallo JP!

Dein SAM steht immer noch? Habe den Werdegang verfolgt...
Nein, ein SuperSeven ist nix für mich. Ich wollte einen Firebird oder Camaro umbauen --- auch wenn der vor GM :angry: ist!
...Aber danke für die schnelle Antwort!

Gruß,
Mario
 
M

Mario Volkmann

Guest
#5
Hallo Karl,

Das ist ja prima, mit der Adresse!
Mich interessiert aber der Siemens- Antrieb mit min. 30KW Dauerleistung, werd halt mal bei dem Anbieter nachfragen...
Solange ich nicht wild drauflosschweiße und das Gewicht sich nicht großartig verändert, dürfte der TÜV doch nicht meckern, oder?
Das Problem sehe ich aber im komplett neuen Antrieb, das ändert doch die komplette Betriebserlaubnis?!

Gruß,
Mario
 
K

Karl

Guest
#6
Hallo Mario,
ich würde ein Konzept machen, damit zu deinem zuständigen TÜV gehen und alles erst mal besprechen, da sind Ingenieure die meist auch etwas Abwechslung suchen und dir sicher helfen werden!
Sicher brauchst du eine Vakuumpumpe für den Bremskraftverstärker, eine Pumpe für die Lenkung, evtl. eine höhere Gewichtseintragung wegen der Batts sowie eine gute "Verdrahtung" evtl. mit Notausknopf und einigen Sicherungen.
Drehstrom ist günstig, da im Fehlerfall nichts mehr geht, bei Gleichstrom im Fehlerfall aber volle Leistung am Motor anliegen kann.

Viel Spaß

Karl
 
M

Mario Volkmann

Guest
#7
Hallo Karl!

Die Pumpen brauche ich, keine Frage. Das Mehrgewicht ist aber kein Problem, ich wollte das Gesamtgewicht nicht überschreiten...
Aber was sagt der TÜV bei diesem Umbau? Benzin auf Elektro---nix Hubraum, Dauer- Kw, und keine Kurzzeitleistung, und, und, und....

Gruß,
Mario
 
M

Mario Volkmann

Guest
#8
Hallo Elektrofahrer,

Ich muß morgen gaaanz früh raus, deswegen melde ich mich jetzt ab.
Aber noch vielen Dank für die vielen Antworten heute abend!

Gruß,
Mario
 
11.12.2004
120
0
#9
Hi Mario

Aber sicher ändert das die Betriebserlaubnis. Die erlischt natürlich.
Ist aber ja nicht schlimm, musst du halt eine Vollabnahme machen.
Wenn du alles vorher (!) mit einem TÜV-Ingenieur durchgehst, sollte es eigentlich kein Problem sein, dass er es dann auch abnimmt, wenn es fertig ist. Kostet halt ein paar Euro so eine Abnahme...

Viele Grüße

Gunther
 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
1.067
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#10
Hallo Mario,

leider existieren Jörg Stöckmanns Webseiten über den Umbau eines Karmann Ghia zum Elektroauto nur noch teilweise im Webarchiv: http://web.archive.org/web/*/http://www.elektro-flitzer.de

Vielleicht gibts ja die Firma "Broedersdorff & Koenzen GBR" mit ihrem Porsche-Umbau noch, die er hier erwähnt:
http://www.google.com/search?q=cache:W0Rws6Qf5DIJ:www.elektro-flitzer.de/ev-umbau/porsche_912.html+karmann+ghia+j%C3%B6rg+st%C3%B6ckmann&hl=de

Gruß Jens
(der gerade beim Ersteigern eines ELIT überboten wurde :mad: )
 
M

Mario Volkmann

Guest
#11
Hallo Gunther!

Wenn das so einfach ist, warum macht das denn hier niemand?
Hier gibts genug Autos, die nur darauf warten, kein Stinker mehr zu sein! Vor allem die Amis: 500 Kg weniger Motor, 100 Kg weniger Tank, E-Motor+Batterie, Fertig ist das Mobil!
Ich habe mich vor einer halben Stunde abgemeldet, muß ins Bett, tut mir leid...

Gruß,
Mario
 
#12
Hallo Mario,
soviel ich aus Gesprächen weiß, bekommt Victor von metricmind seine Antriebe aus Deutschland. Liegt bei Siemens ja auch nahe. Frag also mal bei Roland Gaber in Körle nach, siehe www.solarwave.de. Er hat seine Siemens Antriebe auch in der An- und Verkaufsseite angeboten. Roland Gaber hat das früher hauptberuflich bei Siemens gemacht, und ich habe auch schon Antriebe von ihm bekommen.

Hier seine mail- und Telefondaten aus der An- und Verkaufs-Anzeige:
E-Mail: Rsolarwave@aol.com, Telefon 05665 4666 abends ab ca. 18Uhr

Gruss, Roland Reichel, bsm

 
M

Mario Volkmann

Guest
#13
Hallo Roland, guten Morgen!

Auch diese Adresse ist sehr hilfreich, vielen Dank!

Mir stellt sich aber immer noch die Frage:
In Amiland gibts sooo viele EV`s (http://www.austinev.org/evalbum), die haben ja auch nicht wirklich TÜV, hier gibts aber nur sehr wenige, abgesehen von diversen "Kleinserien"- siehe Elektrotrabbi und co. Warum? Unsere Stinker brauchen zwar weniger Sprit- dafür kostet derselbe aber ein Mehrfaches!

Platz habe ich, Zeit, Werkzeug und Schraubererfahrung auch.
Für das Projekt habe ich 5+ Jahre veranschlagt, was ist aber, wenn sich die TÜV- Menschen später nicht mehr an die alten Zusagen erinnern?

Ich könnte dieses Jahr ein Auto kaufen (die Amipreise fallen wg. Spritkosten und ein Firebird ist seit Anfang 90er verzinkt- kein Gammel!), alle Gedärme rausreißen, nächstes Jahr das Siemens- Komplettpaket (habe die Erlaubnis meiner Frau...), dann die billigsten Baumarktbatterien zum Testen und Einstellen...
Das Ganze dürfte so um die 10000¤ kosten, oder? Dafür hätte ich dann einen Superschlitten, der zukunftssicher ist, in allen Punkten!

Ich muß mir nur vorher ganz sicher sein. Auch die 2000¤ für das Auto sind rausgeworfenes Geld, wenn ich dafür eine Spritverbrennungsmaschine zu Hause stehen habe, die ich nicht mehr los werde...


Na ja, die Teile gibts, auch zu überschaubaren Preisen... In der Theorie sieht alles so schön aus, aber die Sicherheit fehlt!

Gruß,
Mario
 
11.12.2004
120
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#14
Hallo Mario

ich schätze mal, das liegt an den hohen Kosten und dem (Zeit)Aufwand.
Warum ein Auto mit unbegrenzer Reichweite so umbauen, dass es nur 50km oder so kommt, und dann auch noch 1 bis 5 Jahre und 10.000,- Euro und nen Haufen Nerven investieren?
Leider denken die meisten so.
Für mich ausschlaggebend wäre der Preis, denke ich. Wenns günstigere Komponenten gäbe, würden es sicher mehr Leute machen. Aber das ist wie überall, hier beisst sich die Katze in den Schwanz: Solange es nur wenige machen, kostet es relativ viel, und deswegen machen es nur wenige...
Klar könnte man jetzt sagen: der Staat soll das fordern, wie Solaranlagen oder so. Aber das ist unrealistisch.

Viele Grüße

Gunther
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
0
#15
Gunther, Du überzeugst mich, nur, weil Du es so kurz und knapp formulierst. Das ist die Sache der Autoindustrie, die uns den passenden Umbausatz zum Zwischenfügen des Scheibenläufers zwischen Verbrenner und Kupplungsgehäuse liefern muss, unter Abwarten der ersten betriebssicheren Minutenbatterien, die ja im Moment in Entwicklung sind. Solch ein Aggregat würde dann in fast beliebige Autos passen, liefern könnte jedes kleinere Werk. Ich warte also erst einmal ab, und beschränke mich wohl zunächst auf ein preiswertes E-Gefährt...Meinen Elektrohändler konnte ich auch noch nicht so recht von der Notwendigkeit des Elektroantriebs überzeugen, für den Handwerkereinsatz per Cityel schon eher...Die Diesels sind wohl doch ungleich zuverlässiger und kommen mit ein paar Tanks pro Jahr aus. Nur eine Bleibatterie und der Umzug der Familie ist dann auch leichter mal organisiert. Die Preise für die Zusatzaggregate sind ja schon gesalzen, für den, der den Versuch macht, wirtschaftlich zu rechnen. Ich denke ja auch, unsere E-Autos sind nicht für unseren heutigen Straßenverkehr gemacht. Aber für den der Zukunft, auf eigenen Langsamfahrttrassen, mit einem Netz von Ladestationen. Das können wir nicht leisten, nur, eine Vorstellung davon vermitteln, wie es gehen könnte. Das Elektrotankstellennetz ist ein ganz wichtiger Schritt in diese Richtung, und es ist das erste, was ich einrichten würde, wenn ich die Gelegenheit dafür bekäme. Wenn die Leute dann erst mal mitbekommen, wieviel angenehmer es ist, elektrisch zu tanken, als diese Stinksoße...Deshalb hielte ich ein offenes Tanksystem mit Geldeinwurf für noch viel sinnvoller, als dieses Schlüsselsystem mit Mitgliedschaft.
Ist erst einmal die volle Marlborough-Freiheit für die elektrische Denkweise in Sicht, werden die bald erscheinenden Hybride nach und nach mit energiereicheren Batterien nachgerüstet werden, ohne, dass wir mehr tun müssten, als für die Marlboroughs, die Elekrotankstellenparkuhren zu sorgen. Dann kommen auch noch andere auf den Trichter, mit den Tankuhren.
Anfangen könnten wir ja mit einem Schild für die Bereitschaft...
Trotzdem, die Umrüstung eines Autos auf Elektroantrieb ist soo groß nicht. Mit dem 13,6 Voltwandler für die Beleuchtungsbatterie und die elektrische Vakuumpumpe für die Servobremse fängt es an.
 
R

reinhold

Guest
#16
Hallo Bastelfreunde!
Also das ist eigentlich nicht soooo schlimm;
Aber die Tücke liegt im Detail:
Einen Antrieb reinzuschrauben ist kein Problem.
Einfach alten Motor an der Flanschplatte weg; neue (Stahl..Alu) Flanschplate;
Drehstück für Kupplungsmitnehmer; zusammenbauen.
Batteriekörbe:
So anbringen dass sie fest sitzen; gewichtsverteilung (Hi-Vo) beachten.
Am bessten aus Edelstahl...
Verdrahtung sicher mit >75mmQ
DCDC für Bordspannung.
Gesammtsystem so auslegen dass Q~ P
Also für ein 20 KW System entsprechend 20 Kw/h Batterien mitnehmen.
Motor:
natürlich geht ein Drehstrommotor gut; gibts beim Roland Gaber mit Controller und Projektierungshife; zu empfehlen.
Das abstimmen des Controllers ist eine wirkliche Herausforderung.
Batterien; vergiss Baumarktbatterien;
Wenn Du wirklich was vernüftiges haben willst musst Du schon die STM 140 nehmen. Dafür hast du geringes Gewicht und Lebensdauer >150 000Km.
Ladegerät; Da brauchst Du natürlich ein 3~ Gerät>6Kw
Batteriemangement; ein Voltmeter reicht eigentlich für die STM; ansonsten Gabelstaplerwerkstatt......

TÜV: "Einzelabnahme" Licht und Bremsen...Traggelenke sind wichtiger als Details der elektrischen Ausrüstung.
Aber aufm Motor muss ein Typenschild sein.
Und funktionieren muss auch alles zusammen. (HAHA)
Eigentlich gar nicht SOOOO schlimm oder?
5 Jahre? sind zu hoch gegriffen; bei mit 5 Monate...
Tschau
Reinhold
 
M

Mario Volkmann

Guest
#17
Hallo Reinhold,

Die Baumarktbatterien sind nur zum Testen!
Und die fünf Jahre sind veranschlagt, weil ich in fünf Monaten das Geld nicht zur Verfügung hätte, die Zeit auch nicht, und außerdem nicht glaube, daß der TÜV in einem Monat erledigt ist.

Gruß,
Mario
 
T

Thomas

Guest
#18
Hallo Reinhold
Was war denn das für ein Fahrzeug, dass du in 5 Monaten entstinkt hast?
Interessiert mich (Vor allem die Technik und Reichweite).

Gruss Thomas
 
R

reinhold

Guest
#19
Hallo Thomas!
Das kannst du Dir nur vor Ort ansehen; hier werde ich das nicht publizieren.
Ich muss aber dazusagen dass ich Helfer hatte; einen Werkzeugmacher..
Raum Regensburg.
Tschau
Reinhold
 

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