E Scooter


Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
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#1
Hallo Klaus,

außer Scootelec und E-Max gibts z.B. noch EVT4000 + 168 und den Der Link wurde entfernt (404)..
Den Der Link wurde entfernt (404). bin ich auch schon mal probegefahren (allerdings die 500W-Version), der ist aber eher "China-Qualität" :rolleyes: .

Der Scootelec wird tatsächlich nicht mehr hergestellt :mad: , es gibt aber noch "Restbestände" und ab und zu taucht einer bei Ebay auf.
Nachteile: keine :spos:, meiner läuft jetzt seit über 4 Jahren und 24.000km ohne Probleme!

Mit den ominösen "Silikon-Akkus" des E-Max existieren noch zuwenig Erfahrungen, bei den anderen Rollern mit Blei-Akkus treten halt die üblichen Probleme mit der Lebensdauer auf.
NiCds (Scootelec) dagegen halten im Idealfall > 100.000km.

Wie weit willst du denn regelmäßig/maximal mit dem Roller fahren?
Wenn du die von den Herstellern angegebene Maximalreichweite öfters ausnutzt, hast du an Bleiakkus nicht lange Freude.

Viel Spaß beim E-Rollern :D, hoffentlich hörts dieses Jahr nochmal auf zu regnen...

Gruß Jens
 
E

EVTler

Guest
#2
Hallo Scootelec Fahrer

Der Scootelec-Roller hat die Saft-Batterien mit Wasser?Wieofft muss man Wasser nachfüllen oder eine "Wartung" an diesen Batterien machen?

Wofür ist die Überladung(beim Nachfüllen?) nötig.

Sind die Batterien genau waagerecht installiert ? Wird das Wasser (und Gas) beim Laden über einen Schlauch o.Ä abgeführt?

Danke im Vorraus für die Bemühungen



Beste elektrische Grüße


Andreas mit EVT-4000e
leider mit Bleibatterien mit allen Nachteilen :)
 
G

Georg Schütz

Guest
#3
Die Einfüllöffnung ist direkt unter der Sitzbank, dann läuft das destilierte Wasser durch einen Schlauch von Batterie zu Batterie. An der letzten Batterie ist dann ein Schlauch, der das überschüssige Wasser Richtung Boden befördert. Da sich das Wasser beim Einfüllen kaum mit der Lauge vermischt, kommt unten sogar relativ sauberes Wasser heraus.
Die Nachfüllintervalle werden durch den Bordcomputer vorgegeben. Üblicherweise so alle 5000 km. Berechnet wird das Intervall nach der Nachladezeit, denn Gasung und somit Wasserverlust tritt nur in der Nachladephase auf.
Den genauen Grund der Wartungsnachladung vor dem Einfüllen kenne ich nicht. Vielleicht ist die Erwärmung der Batterien dabei wichtig. Denn wenn die Batterien nach dem Auffüllen mit Wasser wieder abkühlen, nimmt die Lauge wieder weniger Raum ein und die Batterie neigt nicht zum Überlaufen.
 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
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#4
EVTler schrieb:

Hallo Scootelec Fahrer

Der Scootelec-Roller hat die Saft-Batterien mit
Wasser?Wieofft muss man Wasser nachfüllen oder eine "Wartung"
an diesen Batterien machen?
Ich brauche etwa 1.5l Wasser alle 2700km, allerdings fahre ich die Akkus auch jeden Tag zu praktisch 100% leer.
Wann das Nachfüllen nötig ist wird vom Bordcomputer berechnet, und zwar anhand der reingeladenen Ah in der 2. Ladephase.
Wofür ist die Überladung(beim Nachfüllen?) nötig.
Um den Laugenstand zu maximieren, damit nur soviel Wasser nachgefüllt wird wie nötig.
Bei NiCd-Akkus ist die Lauge nicht nur Elektrolyt wie die Säure bei Blei, sondern auch an der Reaktion beteiligt (für Details bitte einen Chemiker fragen!), daher ist bei einem leeren Akku kaum Flüssigkeit zu sehen.
Deswegen NIE in einen nicht vollgeladenen Saft-Akku Wasser einfüllen, beim Laden läuft sonst Lauge aus und der teure Akku ist ruiniert :mad: !
Sind die Batterien genau waagerecht installiert ? Wird das
Wasser (und Gas) beim Laden über einen Schlauch o.Ä abgeführt?
2x Ja :D.
Durch die Ventilkonstruktion in den Akkus läuft aber auch nichts aus, wenn der Roller auf der Seite liegt. Das konnte ich unfreiwillig testen als mein Roller bei einem Gewittersturm mal umgeblasen wurde, was ich erst ca. 1h später gesehen habe.

Gruß Jens
 
E

EVTler

Guest
#5
Hallo
wenn die Probleme mit dem EVT-Motor auf meinen Beitrag bezogen sind, muss ich das Gezeigte ein bisschen korrigieren .
Dieser Abrieb ist wie ich jetzt erfahren habe ,(von einem EVT-Vertragshändler) NICHT tragisch und dadurch das der Motor wirklich dicht versiegelt ist , normal.
Außer dem "schmutzigen" Aussehen ohne weitere Folgen :?
Die Wartung sah früher bei 400-500 km die Öffnung/Reinigung vor ,dies ist mittlerw. nicht mehr empfolen.(erst bei 6000 km oder so...)
Das Öffnen sollte man sich sowieso überlegen denn man kann viel kaputtmachen dabei!
Die Motorteile sind außerdem mit einer Dichtungsmasse abgedichtet (ne Art Siegellack/Kleber).Diese soll wohl dafür sorgen das der Motor keine Feuchtigkeit zieht?
Alles in allen ist dieser Motor nicht ganz so einfach wie man vermuten könnte.....
Die Kohlen halten länger als man denkt !(EVT-Händler sagte mir das welche schon 20.000 KM unterwegs sind mit den ersten Kohlen.....)
Der starke Abrieb entsteht deshalb weil der komplette Fahrstrom über die Kohlen geleitet wird (der Motor hat 4 Strompfade > 8 Kohlen) bei 100A Anfahrstrom sind das 25A auf jeder Kohle (ein ganz schönes "Feuerwerk").
Bei erregten Motoren strömt nur ein kleiner Teil des Fahrstromes duch die Kohlen der Hauptanteil geht in die Stehende Spule.....
Des E-max hat soweit ich weis keine Kohlen mehr der bewegliche Teil sind nur Magnete (oder kurzgeschlossene Spulen >Käfigläufer) bin mir da aber nicht sicher.Das umpolen der Wicklungen übernimmt der Kontroller der aufwendiger ist als beim EVT-Motor denn dieser läuft direkt mit Gleichspannung.

Das "Problem" des EVTs sehe ich bei den Bleibatts. Da ich erst 900 km runter hab , sehe ich (bis jetzt) keine Probleme.
Als "Praxiserfahrung" kann ich sagen das es sinnvoll ist spätestens nach 20-30 km Stadtverkehr und auf "Powerstufe" zu laden.
Bei den Preis den so ein EVT kostet kann man sich auch gleich nach einen Scootelec umsehen und im Vergleich mit einem E-max ist der EVT ..Wucher!.

Mal sehen wie sich der E-Max in der Praxis schlägt (bisher nur einen Bericht gefunden >der mit den Kabelbränden aber dieser ist vernichtend)


Mich würde auch ein Fahrbericht eines EVT-Fahres intressieren der schon 20.000 Km damit "runter" hat :) (Vor allen wie viel Batterie dafür nötig war)

Beste E-Scooter Grüße

Andreas
 
G

Georg Schütz

Guest
#6
Zum Beitrag von Jens:
Also meines Wissens ist es bei der Elektrolytbeteiligung bei Blei und NiCd-Akkus genau anders herum:
Bei Bleiakkus nimmt der Elektrolyt an der Batteriereaktion teil:
Pb + PbO2 + H2SO4 <-> 2PbSO4 + 2H20
Daher kann man an der Säurekonzentration, bzw der sich daraus ergebenden Dichte erkennen, wie der Akku geladen ist.
Bei NiCd Batterien nimmt der Elektrolyt nicht an der Elektrodenreaktion teil, so dass die KOH-Konzentration gleich bleibt.

Dennoch würde ich auch nur bei geladenem NiCd-Akku Wasser nachfüllen - schon allein weil die Herstellervorschrift das so vorsieht und die Dinger ja nicht ganz billig sind.
 

Jens Schacherl

Aktives Mitglied
30.03.2004
1.067
0
#7
:confused:

Also es ist definitiv so, dass bei den Saft-NiCds der Laugenstand bei voll- und entladenen Akkus stark unterschiedlich ist, was man ja dank des durchsichtigen Gehäuses auch gut beobachten kann.
Je voller der Akku geladen ist, desto "voller" ist er auch flüssigkeitsmäßig.

Gruß Jens
 

Josef Kronreif

Neues Mitglied
18.02.2005
2
0
#8
Hallein, 2005 08 25

Sehr geehrter EVTler!

Fahrberichte gab es im Forum schon zu allen angesprochenen Modellen wie
Scootelec, EVT4000e und E-Max.

Verfolgen Sie diese Forumsbeiträge rückwärts- im Jänner oder Februar war
der Bericht eines Münchner Besitzers eines E-Max, der recht zufrieden damit ist.

Sonst müssen Sie sich bis zum Frühjahr gedulden, da in den USA zwei
Schiffscontainer voller E-Max ausgliefert wurden (Quelle: Englisches
Forum der Seite Visforvoltage.com).

Deren Besitzer sind hoffentlich so freundlich, dort auch ihre Erfahrungen zu
berichten.

Von den anderen Scootern ist auch verstreut Gutes und Schlechtes zu lesen,
mühselig wird die Suche durch hunderte Kommentare von Forumsteilnehmern
die oft heftig miteinander um des Kaisers Bart streiten ohne die EV-Sache damit
auch nur einen Millimeter weiterzubringen.

Ich fahre einen EVT und habe auch einige Berichte über dessen Vor-und Nachteile
gegeben.

mit freundlichen Grüßen

Josef Kronreif
 
G

Georg Schütz

Guest
#9
An der Reaktion des Elektrolyten kann es eigentlich nicht liegen, da die folgendermaßen lautet:
Cd(OH)2 + 2 Ni(OH)2 <--> Cd + 2Ni(OH)3
Auf beiden Seiten der Reaktionsgleichung sind gleich viele OH- - Teilchen. Die Kalilauge dient lediglich dazu, das durch den Elektronentransport verursachte Ladungsungleichgewicht an den Elektroden auszugleichen. Soviele wie OH- Ionen durch die Cadmiumelektrode auf der einen Seite abgegeben werden, so viele OH- Ionen werden von der Nickelelektrode wieder aufgenommen.
 
#10
Hallo Georg,
Theorie ist gut und schön, aber ich habe es auch beobachtet, was Jens schon schrieb:
Bei entladenen Akkus (hier meine SAFT 6V 140Ah Blöcke) scheint die Flüssigkeit fast weg zu sein. Ich hatte einen gehörigen Schreck bekommen.

Nach der Ladung waren sie wieder voll, auch von wegen Flüssigkeit. Bei entladenen Akkus ist die Lauge in den Platten gebunden (so habe ich es irgendwo gelesen und dann auch selbst beobachtet). Bei der Ladung kommt sie wieder raus.

Das wär doch mal ein Experiment:
Beim Laden mit einem schreibenden Messgerät oder Computer Strom und Spannung und Ah aufzeichnen und gleichzeitig mit einer Web-Cam so alle paar Minuten den Flüssigkeitsstand mit aufzeichnen.
Das wäre jetzt mal ein Projekt für einen genialen Bastler wie z.B. Bernd. Hoffentlich hat er all die nötigen Mess- und Aufzeichnungsvorrichtungen sowie einen Akku und Lade- und Entladegeräte.

Gruss, Roland, bsm
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
0
#11
Das sind die Elektronen, die machen sich so dicke. Bring Du mal so vierzehn Tage in soner Cadmiumplatte zu, dann nimmste auch erst mal nen ordentlichen Schluck, wennde rauskommst. Manfred ist auch immer voll geladen, wenn das Wasser morgens wieder über seine Bettkante schwappt. Der stapelt das meist viel zu hoch auf seinen Bergen und dann weiß er plötzlich gar nicht mehr, wohin damit. Jetzt muss er erst mal wieder Dampf ablassen. Bei Nicads heißt das Selbstentladung..

Ob das mit der Kristallstruktur zusammenhängt? Wenn Wasser gefriert, verhält es sich auch so komisch.
:cheers:
 
K

Klaus

Guest
#12
Hallo Jens,

Ich will mal auf Arbeit und in City cruisen also höchtens 40km am Tag.

Auf den Preis kam weil ich im Anzeigenteil von Solar-mobil.net einen sah der für 850€ weggehen sollte.

Habe jetzt auch was vom E-Max Sport gelesen.

http://www.electric-scooter-world.com/RoadTestEMaxSport.htm

Wenn das alles stimmt nicht schlecht.

Gruss
 
D

Dieter Seeliger

Guest
#13
Hallo Klaus,
schoen und gut, die amerikanische Website.
Die luegen aber das blaue vom Himmel herunter !
Seit wann ist denn der e-max ein deutsches Produkt ???
Das Ding wird in China zusammengeschraubt und die
so hoch gelobten Silicon Batterien muessen ja wohl auch
erst den Praxistest bestehen.
Ausserdem unterscheidet sich die Sport Version wohl nur
durch einen etwas weiter offenen Chopper, der dann mehr Strom
zulaesst und eine weitere Batterie ?

Bei der letzten Tour de Ruhr habe ich mir mal die Unterschiede
zwischen den Scootelecs und den chinesischen EVT`s angesehen.
Da liegen in Sachen Qualitaet ja wohl Welten dazwischen!

Gruss Dieter
 
K

Klaus

Guest
#14
Habe jetzt einen Scootelec gefunden.
Der Preis ist noch etwas hoch, oder?

Daten:

Scootelec,
2.8 kW,
6000 km,
EZ Jan 01,

1599€

der hat doch noch die SAFT Accus mit den Problemen oder sehe ich das falsch.

Gruss

Klaus
 
K

Klaus

Guest
#15
Hallo EScooter Treiber,

habe vor einer Woche mal den guten Scootelec bewegt.
Er fuhr wirklich sehr gut.Bis 80km/h berab.
Nur ein 18 %iger Berg wurde ihm zum Verhängnis.
10m vor der Kuppe verabschiedete sich die 200A Sicherung.
Dann war schieben angesagt.
Dieses 2001er Model was noch 1600€ kosten sollte war leider in einem sehr schlechten Zustand.
Viel Rost und haufenweise Stürze zeichneten ihn aus.
Da habe ich leider noch nicht zuschlagen können.
Aber da kommt sicher noch was.
Bin noch auf der Suche.

Gruss
 
S

Sven Kluge

Guest
#16
Hallo,

hast du noch Kontakt zu dem Scootelec-Anbieter bzw. weißt du noch wie man ihn erreicht? Wenn ja, bitte maile mir die Daten.
Gruß
Sven