E-mobil=Wirtschaftlich ?

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Oliver L.

Guest
Hallo City-el Freunde,
mal eine Frage zum Thema wirtschaftlichkeit von E-Autos;
Nach meinen Erfahrungen ist es mit der Wirtschaftlichkeit
des City-el nicht sehr gut bestellt. Nach rund 35 000 Km
bräuchte ich jetzt den 5. Satz Batterien. Die einzig wirtschaftlichen
waren die Banner 109 Ah =18000 Km.
Auch ein Umbau auf Blei-Vlies bescherte mir keine bessere
Akkulebensdauer. Obwohl ich behaupten kann, Solar-mobil
zu sein, bedeutet die Entsorgung von Akkus ja auch eine
Umweltbelastung.
Allerdings sind ca 6000 Km für ca 500 Euro eine Schlechte Billanz.
Nach einem Wochende Twike-Fahren träumt mann natürlich
davon....aber wenn ich bedenke dass beim Twike ein Satz Batts
so teuer wie ein Kleinwagen ist...dann hat es sich ausgeträumt.
Wie seht Ihr die Sache ? Mal realistisch betrachtet....
Gruß
Oliver
 
S

Steffen

Guest
Hallo Oliver,

sicherlich ist das mit den Bleibatterien nicht so das wahre beim Cityel. Mich hat diese kurze Lebensdauer auch nicht überzeugt. Aus diesem Grund habe ich mich sofort für die Nickel-Cadmium-Akkus entschieden.
Diese laufen perfekt, machen keine Probleme und brauchen auch sonst kaum Pflege. Wenn sie die Lebensdauer von über 100000km erreichen, macht sich der höhere Kaufpreis (3400 €) auch bezahlt.
Der Cityel läuft dann absolut wirtschaftlich und zur Freude des Fahrers auch mit hoher Reichweite im Winter.
P.S. Würde wieder die Variante Scheibenläufer und NiCd-Akkus kaufen

Viele Grüße
Steffen Himsel
 

Karsten-

Mitglied
12.12.2004
91
Hallo,

hab mal nach den ADAC-Regeln die Kosten ausgerechnet
( 15 tkm pro Jahr || alle 7500 km neue Akkus || Vers., Steuer, Rep, Wertverlust, Verbrauch usw.)

Ergebnis:
city-el = 14,6 cent je km
Smart= 25,4 (billigster Verbrenner)
Corsa = 28,7
Golf = 32,1
jeweils die Basismodelle, der City-EL wäre noch deutlich günstiger, wenn der Wertverlust in den ersten Jahren nicht so extrem hoch wäre.

Besser rechnet sich da ein guter gebrauchter wie z.B. meiner:
- 6 Jahre alt, gut erhaltenes Apotheker-EL ~ 5000 km runter und neue Gel-Akkus für lächerliche 1700,- dann:
city-el = 9,9 cent je km

Also nicht superbillig, aber immer noch deutlich billiger als jeder Verbrenner dazu gratis ein gutes Gewissen und der Spaß an den erstaunten Gesichtern der Passanten.

 
G

Georg Schütz

Guest
Wenn ich mal mein El betrachte habe ich dafür - na gut es war schon 12 Jahre alt aber von der Karosserie und Motor noch gut in Schuss - 500€ bezahlt. Nach 1500 km ist ein wenig Strom und 54€ Versicherung (Anmeldung als Kleinkraftrad) angefallen. Der Wertverlust hält sich in sehr engen Grenzen. Billiger geht´s kaum, wenn ich es recht bedenke kostet ein gutes Fahrrad auch nicht weniger und wenn ich dafür eine Diebstahlversicherung abschließe, bin ich etwa bei den gleichen Kosten wie bei dem Fahrrad.
 
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Oliver L.

Guest
Hallo Karsten,

Welchen Smart hast du da zugrunde gelegt ?
Der Diesel soll ca 3,9 Liter verbrauchen und ist daher 5 Jahre Steuerbefreit.

Weiterhin ist zu bedenken das der City el nur einen volllwertigen Sitzplatz
hat. Das müßte eigentlich mit in die Kalkulation einbezogen werden.

Gruß
Oliver
 
H

Hans-Georg Olimart

Guest
Ja - korrekt!
Nickel-Cadmium ist prima, kann ich nur bestätigen.
Ich fahre jeden Tag 100 km (2x50) und auch im Winter mit Gebläse, , Scheibenwischer, teilweise Heizung klappt es gut, alles natürlich bei abgeklemmter Strombegrenzung (sonst werden die Akkus nicht tief genug entladen)
Verglichen mit dem Spritverbrauch eines Kleinwagens habe ich die Akkus in 1,5 - 2 Jahren raus. Außerdem sind auf den Akkus 2 Jahre Garantie.
Ich habe übrigens für 6x6Volt-Blöcke nur 3000,- Euro inkl. bezahlt.

Und verglichen mit den Babyzellen aus dem Twike, hat man natürlich eine erheblich längere Lebensdauer, weniger Stress und kommt sehr viel günstiger davon.
HG
 

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