Druckluftmotoren

  • Themenstarter Rainer Partikel
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Rainer Partikel

Guest
#1
Hallo Gemeinde,

wieso geht es nicht so:

http://www.esska.de/esska_de_s/gast_druckluftmotoren_.html

Zinneke
 
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Karl

Guest
#2
Hallo Rainer,

natürlich geht es so!

Der Link ist gut!

Luftmotore hat Heron von Alexandria vor gut 2000 Jahren schon beschrieben!

Sonnenelektrische Grüße

Karl
 
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Rainer Partikel

Guest
#3
Hallo Karl,

danke für die Einschätzung. bein gogeln unter Druckluft-Motoren kammen interessante LINKs. Was hindert denn den Erfinder ein Luft-Mobil zu bauen.
Die Motoren gibt es doch schon. Und muß es ausgerechnet ein Wankel-Motor sein? Graupner hatte es doch auch schon vorgemacht. Die sind mit Druckluft geflogen......

Also wird der Twike Rahmenluftdicht hergestellt und an jedes Rad kommt ein kleiner Druckluftmotor.

Druckluft gibt es an jeder Tankstelle.
ZINNEKE
 

Emil

Bekanntes Mitglied
04.04.2006
2.172
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#4
Was hindert denn den Erfinder ein Luft-Mobil zu bauen.
Die mangelnde Reichweite?

Wenn man den Verbrauch von
http://www.esska.de./esska_de/pdfdat/druckluftmotoren/16am_web.pdf ansieht dann hat man bei voller Leistung einen Verbrauch von etwa 6000 l/min oder 360.000 l/h!

Wie soll man diese Menge an Luft speichern?

Ein Druckluftgefäß mit 300 l Inhalt und 300 bar enthält nur 90.000 l und ungefährlich ist sowas auch nicht.

Emil
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
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#5
Ja, so ist es und wir sollten das Thema für das nächste Jahrtausend gegessen haben. Es gibt bessere Alternativen, z.B. Elektroautos oder was mit diesen wirklich konkurrieren könnte.
Bernd
 

Bernd Schlueter

Bekanntes Mitglied
10.12.2004
10.138
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#6
Ein kleines Wunder ist geschehen: nachdem die Luftverflüssiger nach Linde und Claude über ein Jahrhundert lang vergeblich nach einem wirklich effektiven Verflüssigungsverfahren gesucht haben, haben die Forscher in Dresden zumindest theoretisch, aber auch mit praktischen Demonstrationen ein Verfahren vorgestellt, das praktikabel werden könnte und gleichzeitig, zumindest theoretisch, einen reversiblen thermodynamischen Prozess darstellen könnte. Zur Zeit experimentiert man mit Neon und kam schon zu den anderen Verfahren überlegenen Wirkungsgraden. Es ist ein sogenannter modifizierter Ericsson-Prozess, bei dem die Expansion auf unzählig viele Expansionsstufen mit gleichzeitigem Wärmetausch aufgeteilt wird. Zur Zeit nur für Minimengen mit einem konisch zulaufenden Kolben realisiert. Der enge Spalt garantiert einen zumindest verbesserten Wärmeübergang vom Gas zur Wand. Alle bisherigen Versuche scheiterten an den vielen und großen erforderlichen Wärmetauschern. Das könnte allerdings noch anhalten und wir sollten weiterhin nicht allen Wunder versprechenden Dingels, Negres , Wieders und auch Alavanyas hinterherlaufen.
Die neue Entwicklung könnte mit Hilfe von Nanotechnologie bedeutsam werden, wie ja auch der von Phillipps für seinen Stirling entwickelte Tauscher im Kolben Nanotechnologie ist. Sollte es zu einem Durchbruch kommen, wird die Welt davon erfahren. Warten wir es ab
.
http://www.tu-dresden.de/mw/iem/kkt/mitarbeiter/lib/Ole/status.html

Funktioniert die Geschichte für die Veflüssigung, ist sie, da durch die Nanotechnolgie die Tauscher sehr klein und leicht werden, der Einsatz im Motor ebenso möglich.
Das Problem bei der Nutzung von flüssiger Luft beruht darauf, dass die zur Produktion benötigte Gegenstrommasse, die flüssige Luft, ja aus dem Prozess entfernt, ins Flüssigluftauto getragen wird. Hier fehlt wiederun die entgegenströmende Gasmasse.
Die oben genannten Personen erkläre ich hiermit für unfähig, einen solchen Prozess zu verwirklichen. Ihre Stärken liegen auf einem anderen Gebiet.
Allein Alavaya möchte ich von dieser Charkterisierung ausnehmen. Ich halte ihn lediglich für einen Phantasten.
Bernd