CATL möchte nächstes Jahr NMC 811 Akkuzellen einführen



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Der chinesische Batteriehersteller Contemporary Amperex Technology - kurz: CATL - versucht momentan einen soliden Wettbewerbsvorteil gegenüber seinen Mitstreitern aus Korea zu erwirtschaften. Dies soll mit Plänen für das nächste Jahr einhergehen. Laut CATL wird im nächsten Jahr die erste NCM 811 Batteriezelle auf dem Markt erscheinen. Die Vorteile: Die Batterie verfügt über einen niedrigen Kobaltgehalt, den Elektroauto-Hersteller für sich nutzen können.

Ein Wettbewerb, der brummt

Diesen Plan wollten auch die Firmen SK Innovation sowie LG Chem in die Tat umsetzen. Allerdings hatten sich in letzter Zeit die Pouch-Zellen stark verringert. Weitere Visionen, Batterien aus Kobalt, Nickel und Mangan zu produzieren, die Reichweiten von bis zu 500 Kilometer für Elektrofahrzeuge ermöglichen, wurden erst im September 2017 bekannt gemacht. Der Start war für dieses Jahr angedacht. Hingegen werden die Batterien zunächst eher für Elektrobusse und Energiespeicher verwendet.

CATL ist derzeit darum bemüht, die NCM 811 Batterien für das kommende Jahr auf den Markt zu bringen. Die aktuellen Batterien arbeiten derweil mit einem Cobalt-Anteil von 20 %. Den Wert möchte der Batterie-Hersteller mit der Einführung der neuartigen Akkumulatoren pro kWh halbieren. Die Energiedichte soll hingegen steigen.

Erste Lieferverträge sind unter Dach und Fach

Dieser Plan könnte für CATL aufgehen, ist die Nachfrage groß. Laut Medienberichten wurden erst kürzlich Lieferverträge mit deutschen Automobilherstellern abgeschlossen. Darunter ist augenscheinlich auch die BMW AG, die Batteriezellen im Wert von round about einer Milliarde Euro aufkaufen wollte. Auch Kunden wie Volkswagen, Renault-Nissan, PSA oder Daimler stehen in Verhandlungen mit CATL. Wie sich die Verhandlungen gestalten und inwieweit Verbraucher davon profitieren können, bleibt bisher abzuwarten. Fakt ist jedoch, dass der Volkswagen Neo sowie der BMW i3 zu Konkurrenten für die neuen NMC 811 Akkuzellen avancieren könnten.

 
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BdasB

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04.07.2007
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Der chinesische Batteriehersteller Contemporary Amperex Technology - kurz: CATL - versucht momentan einen soliden Wettbewerbsvorteil gegenüber seinen Mitstreitern aus Korea zu erwirtschaften. Dies soll mit Plänen für das nächste Jahr einhergehen. Laut CATL wird im nächsten Jahr die erste NCM 811 Batteriezelle auf dem Markt erscheinen. Die Vorteile: Die Batterie verfügt über einen niedrigen Kobaltgehalt, den Elektroauto-Hersteller für sich nutzen können.

Ein Wettbewerb, der brummt

Diesen Plan wollten auch die Firmen SK Innovation sowie LG Chem in die Tat umsetzen. Allerdings hatten sich in letzter Zeit die Pouch-Zellen stark verringert. Weitere Visionen, Batterien aus Kobalt, Nickel und Mangan zu produzieren, die Reichweiten von bis zu 500 Kilometer für Elektrofahrzeuge ermöglichen, wurden erst im September 2017 bekannt gemacht. Der Start war für dieses Jahr angedacht. Hingegen werden die Batterien zunächst eher für Elektrobusse und Energiespeicher verwendet.

CATL ist derzeit darum bemüht, die NCM 811 Batterien für das kommende Jahr auf den Markt zu bringen. Die aktuellen Batterien arbeiten derweil mit einem Cobalt-Anteil von 20 %. Den Wert möchte der Batterie-Hersteller mit der Einführung der neuartigen Akkumulatoren pro kWh halbieren. Die Energiedichte soll hingegen steigen.

Erste Lieferverträge sind unter Dach und Fach

Dieser Plan könnte für CATL aufgehen, ist die Nachfrage groß. Laut Medienberichten wurden erst kürzlich Lieferverträge mit deutschen Automobilherstellern abgeschlossen. Darunter ist augenscheinlich auch die BMW AG, die Batteriezellen im Wert von round about einer Milliarde Euro aufkaufen wollte. Auch Kunden wie Volkswagen, Renault-Nissan, PSA oder Daimler stehen in Verhandlungen mit CATL. Wie sich die Verhandlungen gestalten und inwieweit Verbraucher davon profitieren können, bleibt bisher abzuwarten. Fakt ist jedoch, dass der Volkswagen Neo sowie der BMW i3 zu Konkurrenten für die neuen NMC 811 Akkuzellen avancieren könnten.

 
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