Blei-Gel Akkus + "Normales" Ladegerät?


H

Heinz

Guest
Hallo,
gerade eben hab ich mir mein erstes Elektrofahrzeug zugelegt, einen Kevet 2, bei welchem "natürlich" die Batterien hinüber sind. Seit Tagen nun stöbere ich durchs Netz, um mich etwas schlauer zu machen, was das unendliche Thema "Akkus" betrifft.
Nun zur eigentlichen Frage: Bisher waren Blei/Säure Batterien verbaut. Nun könnte ich günstige Deta Drivemobile Gel-Akkus bekommen, doch hab ich irgendwo was aufgeschnappt (sorry für meine unwissenheit), daß jene nicht mit einem herkömmlichen Ladegerät ladbar sind. Stimmt das nun oder nicht?!
Wäre superprima wenn mir ein Wissender etwas aufklären würde!!
Merci vorab
Heinz
 

Gunther Kufner

Mitglied
11.12.2004
120
Hallo Heinz

also wenn ich mich nicht allzusehr täusche, dann sind die DETA Drivemobile keine Gelakkus, sondern normale Blei-Säure Akkus...
Aber vielleicht gibts ja auch eine Gel-Ausführung...

Viele Grüße, Gunther
 
W

wotan

Guest
Hallo Heinz
Das beste was du dir in der Situation antun solltest, wäre der Einsatz von min. 9St. Saft NICADs 6V/140Ah + einigermassen passendem Lader.Sollte nach meiner Meinung (habe gerade solch ein fürchterliches Gerät offen vor mir) kein Ziwan sein.
möchte jetzt aber nicht abschrecken. Der Kewet fährt auch mit Blei.
wotan
 
H

Heinz

Guest
@Günther: Jo, Deta Drive ....., gibts auch in Gel "gelegt". Soll ja besser sein als im Säurebad, oder?

@Wotan: Ich hatte nur einen Bausparvertrag, welcher mir neben der anschaffung des Kevet´s noch max. 1000,- euronen für die Stromversörgung des selbigen einräumt. Bei den benötigten SAFT Batteries, müsste ich wohl bis zum Rentenfähigen Alter sparen, um mir solch "Edel Energieträger" leisten zu können. Und das kann noch dauern.....
 
W

wotan

Guest
Hallo Heinz
Bei 270¤/st.für gut eingefahrene relativiert sich das schon etwas.Und wenn du einen weniger nimmst....
Den Heimlichen Griff in Die Aussteuertruhe kann und muss ich hier und jetzt allerdings auf alle Fälle verdammen.
wotan
 
H

Heinz

Guest
@wotan: "Den Heimlichen Griff in Die Aussteuertruhe..." :))

Immer noch quält mich meine unwissenheit, ob nun Blei/Gel Akkus mit einem herkömmlichen Ladegerät ladbar sind, oder nicht?!
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.205
91365 Reifenberg
Hallo Heinz,
auch Blei-Gel ist mit normalen Ladegeräten ladbar - wenn die Kennlinie stimmt.
Was ist bei Dir ein normales Ladegerät? Etwas eines für Blei-Säure Akkus?
Die guten "normalen" Ladegeräte sollten einstellbare Parameter haben, und natürlich die Temperaturnachführung für die Ladeschlussspannung. .

Also nochmal: <b>Bei Blei-Gel muss insbesondere die Ladeschlussspannung genau angepasst und eingehalten werden, und noch dazu temperaturgeführt und geregelt. </b>

Ansonsten besteht grosse Gefahr, dass Du die Gel Akkus kaputt lädst.

Gruss, Roland
 
G

Gunther Diehl

Guest
Hallo Wotan,

welche Saft-Akkus sollen das denn sein? Auf der Safthomepage finde ich nur STM-Akkus 140AH mit C3. Ist das für den Kewet nicht zu nieder? Meiner zieht bei voller Power locker 380 Ampere (bei 60 Volt). Da sind die Akkus doch sicher bald hinüber?

Gunther
 
H

Heinz

Guest
Hi Roland,

merci für das füllen meiner Wissenslücke!! :)

Das Ladegerät welches ich als "Normal" bezeichne ist ein Bosch LS 4816, wie in der Kfz Banche wohl des öfteren verwendet. Aber nix besonderes, bis auf die möglichkeit eben mit 48V zu Laden. Mehr weis ich über das Teil nicht. Ist jenes welches im Fahrzeug verbaut ist. Ob jenes schon sowas wie Ladekennlinien kennt?!

Gruß Heinz
 

Nord_Andreas

Mitglied
30.04.2005
128
Hallo!

Man sollte unbedingt die Ladeschlußspannung testen / einstellen.
Mit dem normalen Ladegerät des City El habe ich kürzlich 3 std meine Vlies Akkus gekocht.
Garnicht gut ...

LG
Andreas

 
H

Heinz

Guest
Also was Roland von sich gegeben hat bringt mich in meiner Situation dazu, doch bei Blei/Säure Batterien zu bleiben, da ich mir sonst auch noch ein neues Ladegerät zulegen müsste, was aus finanziellen gründen z.Zt. nicht drin ist. Merci an alle!
 

Berlingo-98

Administrator
23.11.2004
3.205
91365 Reifenberg
Hallo Heinz,
das habe ich befürchtet, nämlich dass Du eigentlich zu wenig über Dein Ladegerät weißt. Wie ich Deinen vorigen Beiträgen entnehme, ist es in einen KEWET eingebaut. Nun denn, da sollte eigentlich schon was ordentliches drin sein, und nicht so ein ein Billig-Ladegerät für Blei-Säure Starterakkus.

Aber: Blei-Säure Starterakkus sind heute auch "wartungsarm", d.h. weitgehend geschlossen. Daher sind modere Ladegeräte schon so eingestellt, dass sie die Akkus nicht kaputtkochen, d.h. sie fahren sie nicht lange in die Gasung. Das würde nämlich einen zu hohen Wasserverlust bedeuten, was bei den als "wartungsarm" bezeichneten Akkus nicht gewünscht wird.

Kontrolle: Nimm ein Messinstrument und überwache mal einen Ladezyklus, und zwar hauptsächlich am Schluss. Achte drauf, wie hoch die Spannung getrieben wird und notier Dir die Werte. Und teile sie uns dann mit. Mit vereinter Hilfe sollten wir das Problem doch lösen können!

Und versuch parallel dazu, bei einem Bosch Dienst mal Unterlagen zu Deinem Ladegerät zu bekommen. Fordere das einfach. Und noch einmal: "Normale" Ladegeräte ist einfach keine gute Bezeichnung. Alle Ladegeräte sind für einen bestimmten Zweck und für bestimmte Akkutypen gebaut. Im besten Fall kann man sie sogar auf verschiedene Akku-Technologien (Blei-Säure offen, Gel, Vlies, NiCd) einstellen, d.h. die Ladeparameter verändern. Und die ganz guten Geräte haben sogar eine Temperaturregelung für die Ladeschlussspannung. Letzteres halte ich persönlich bei Ladegeräten für unsere Elektrofahrzeuge für eine absolut wichtige Eigenschaft. Ansonsten besteht die Gefahr des Kaputtladens.

Gruss, Roland, bsm
Ansonsten: ich habe vor nicht allzu langer Zeit ein paar Seiten aus dem Exide Batteriehandbuch hier ins Forum gestellt. Dort sind ganz gute Hinweise darauf, wie Vlies- und Gel Akkus geladen werden sollen, mit Kurven und so. Nur etwas einlesen muss man sich da schon. Ist aber nach meiner Einschätzung die beste "Kurzanleitung", die mir in der letzten Zeit so über den Weg gelaufen ist.
 
H

Heinz

Guest
komisch, irgendwie is hier die Reihenfolge der posting wohl bissl durcheinander gekommen, na ja...

@Roland: Merci für den zeitraubenden und ausführlichen comment!!

Ich hole den Kewet erst am Samstag. kenne daher alles nur von Fotos, wesshalb ich im moment nich mehr zu sagen kann. Total vergessen hab ich allerdings daß das Orginal Ladegerät (welches ausgebaut u. durch das von Bosch ersetzte) ein TEBECHOP-5000 ist und auch noch dabei ist.
Am Wochende hole ich alles und melde mich mit sicherheit noch dazu.
MERI nochmals....
 
W

wotan

Guest
Hallo Heinz
Solltest du bei 48V Blei bleiben , könnte ich dir ein 34A Ladegerät anbieten. Ohne Mikroprofessor. Im I-U-Modus jegliche Kombination einstellbar. Vom 36V-Mini-El bis zum 54V -Kewet mit 34 A zu verwenden.(=1800W). Tatsächlich 2100W.
wotan
 
W

wotan

Guest
Hallo Gunther
Die meine ich, die STM 5-140. Die fahre ich bei 54V (zugegebenermassen mit oft runtergestelltem Dampfrad) mit <1Ah/km. Momentan sind die Akkus etwas weich und haben nur 80Km Reichweite.Nach der nächsten Ladung wirds mehr sein. Mit steigender Tendenz.Und die haben schon einiges auf dem Buckel.
wotan
 
G

Gunther Diehl

Guest
Hay Wotan,

ich habe einen Kewet 2 mit Schaltgetriebe und inzwischen bin ich bei 60 Volt angekommen (habe den Curtis getauscht - der DC-DC-Wandler macht auch noch mit). Ich habe auf meiner Fahrstrecke am Ende eine Steigung, bei der fahre ich im zweiten Gang mit 270 Ampere hoch. Das zieht natürlich die Akkus runter. Wenn ich im dritten Gang fahre, dann stinkt es oben nach "Ampere" und auch der Motor und die Kabel sind sehr heiss.

Gruß
Gunther
 
H

Heinz

Guest
Hi wotan,
unverbindliche Frage nach dem Hersteller, Typ und der Preisvorstellung.
 
W

wotan

Guest
Hallo Heinz
Schau in den Briefkasten. Hast du kein Outlook(Express) brauchst du allerdings eine Enigma.Oder ich müsste diverse PDFs weglassen.
wotan
 
W

wotan

Guest
Hallo Gunther
Muss mich mit dem 2er u.3er noch etwas vertraut machen.Beim 3er ist mir wohl gerade der DC/DC in den Elektronikhimmel entschwebt.Hoffentlich nicht der 60V-Curtis.Der 2er zeigt mir bei voller Last (aufgedrehtes Dampfrad) max.70mV bei 54V Unenn an. Muss noch den Shunt finden , um das in Strom umsetzen können.
Die von dir beschriebenen Effekte kenne ich (noch) nicht.
Sammle aber noch meine Erfahrungen.Muss als erstes den DC/DC wiederbeleben.
wotan
 

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