Batteriepflege bei Abwesenheit

  • Themenstarter Arne Peters
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K

karl

Guest
#1
Hallo Arne !

Das direkte Parallelschalten von (allen !)Batterien macht keinen Sinn!,
Was passiert ist unvorhersehbar, die Batterie mit der höheren Spannungslage gibt Energie an die andere ab, dann ändert sich z.B die Temperatur oder der Luftdruck, es kehrt sich um- das wiederholt sich bis alle Energie verbraucht ist ! -das kann sehr schnell gehen (heute sagt man wohl Verpuffung- früher hat man Explosion gesagt) oder über Monate.
Es kann ja wohl keine zwei gleichen Batterien geben, warum sollte man sie auch paralleschalten? Um auf diese Art zwei gleiche zu "machen"?, das wird nie gelingen!

tu es bitte nicht!

Mit sonnenelektrischen Grüßen
Karl
 
W

Wolfgang Klievering

Guest
#2
Also hier muss ich mal deutlich wiedersprechen. Wenn vor dem Parallelschalten vollgeladen wird, passiert gar nichts, die minimalen Unterschiede werden sich schnell und leise angleichen und dann ist Ruhe.
Parallelschalten ist ein alter Hut zur Kapazitätserhöhung. In unserer Gartenhütte stehen 4 alte El Batterien unterschiedlicher Güte für die Beleuchtung, die ich nach Vollladen alle parallel angeschlossen habe, ohne Knall, noch nicht mal ´n Microfunke war zu sehen.
Zur erhaltung liegt ein kleines Solarmodul auf dem Dach und gibt bei voller Sonne 1,5 A in die Batts, die seit dem nicht schlechter geworden sind, ab.
Die Idee die Batts bei längerer Stilllegung so zu verschalten ist gut!!! Nur etwas aufwendig.
Gruß Wolfgang
PS.: Sorry Karl, aber dat war nix. wie kommst du darauf??
 
R

reinhold

Guest
#3
Hallo Elistis!
Jetzt kommt wieder die kalte nicht unbedingt für unsere Fahrzeuge angenehme Jahreszeit- Da bleibt das Fahrzeug schon mal ein paar Tage oder sogar Wochen stehen. Vieleicht sogar den ganzen Winter.
Was man nicht tun sollte: das Fahrzeuge ausstecken!
Der DC-DC-Wandler hat einen dauernde Stromaufnahme und nuckelt die Batterie langsam leer.
Man könnte die Batterie z.b. ausbauen und im Keller aufheben. Das wäre das vermutlich besste aber ist mit einem Aufwand verbunden.
Aber für jeden zu empfehlen der das Fahrzeug nicht benutzt.
Die Selbstentladung ist nicht allzu hoch, wenn eine solche gesunde Batterie 4 Monate steht ist sie zwar leerer aber noch lange nicht tiefentladen.
Alternative:
Die Batterien bleiben wie sie sind eingebaut. Dann wird der Ladeanschluss über eine Zeitschaltuhr täglich nur 1/4 Std eingeschaltet, das ganze aber wöchentlich kontrolliert: nun passiert folgendes Der DC-DC stellt eine geringe Belastung dar, die Batterie wird entladen. aber täglich auch wieder aufgeladen,
Die gesammte Energiebillanz darf aber nicht negativ sein- sonnst ist irgendwann gar nichts mehr in der Batterie drin.
Deshalb die wöchentliche Kontrolle. vielleicht muss man den Ladezeitraum auf 1/2 Std erhöhen.
Jedenfalls wird die Batterie nicht ganz vernachlässigt und kann so auch nächste Saison wieder munter werden.
Tschau
Reinhold
 

Andreas Eichner

Neues Mitglied
03.04.2006
29
0
#4
Ich fahre im Winter genauso wie im Sommer mit dem City-El meine 40km einfach durch die Fränkische in die Arbeit. Eine warme Wolldecke und eine Wärmflasche sind dabei meine ständigen Begleiter. Bisher gab es noch nie grössere Probleme. Einige Kabelbinder als Schneeketten bei Glatteis habe ich auch immer dabei.
sonnen-elektrische Grüsse
Andreas
 
J

Jürgen

Guest
#6
Hallo Herbert

Also ich habe Erfahrung mit Kabelbindern gemacht. Im Sommer hatte ich Reifenpanne. Der Reifen ca. 10 cm aufgeschlitzt. Einen Ersatzschlauch hatte ich mit. So habe ich mit Kabelbindern den Schlitz mehrfach abgeschnürt. So bin ich 50 Km bis nach Hause gekommen, mit bordeigenen Mitteln. Die Kabelbinder hatten sich dabei nur ganz unwesentlich abgenutzt. Deshalb gehören solche jetzt zur Bordausrüstung. Ich denke, das sie sich als "Schneeketten" eignen können.

Mit freundlichen Grüßen, Jürgen aus Finsterwalde.
 

Ralf Wagner

Administrator
15.03.2007
4.395
52
Filderstadt
www.elweb.info
#8
Hallo zusammen,
ich übrigens seit vielen Jahren erfolgreich eine Sitzheizung im Einsatz. Zumindest gibts einen warmen A... Der Mehrverbrauch für die Sitzuheizung ist kaum meßbar. Ich habe eine 12V KFZ Steckdose an die ich die Heizung anschließen kann. Auf die mitleidige Frage von Anderen ob der eine Heizung hat.. die Antwort "Stand- und Sitzheizung" ;-)

Ich habe einen anderen DC/DC Wandler als das Serien el den ich leider mit der Heizung + Licht +Bremslicht + Blinker überlaste. Mit einem großen 150000 uF Kondensator klappts dann wieder.

Grüße
Ralf
 
C

Christian Ecke

Guest
#9
Hi,

es macht immer Sinn, Blei-Säurebatterien, welcher Konstruktion auch immer auf Lade-Erhaltungsspannung zu halten.
Weil der Tod der Blei-Säurebatterie die Sulfatierung durch Tiefenladung, bzw. längere Verharrung in diesem Zustand ist.

Aber bitte nicht Entladen ! Das ist so eine irsinnige Meinung, die aus dem NiCd-
Bereich kommt.

Bitte nicht vergessen ! Jede Ladung und Entladung ist ein Zyklus.
Jede Batterie hat nur eine begrenzte Zyklenzahl. Deshalb altert Eure Batterien nicht künstlich!

Viele Grüße

Christian Ecke

www.batterie-ecke.de
 
C

Carlo

Guest
#10
...dem wäre noch hinzuzufügen,dass bei ewiger erhaltungsladung die batterie auch geschädigt wird!ab und zu muss sie benutzt werden,und zwar wie mein vorredner sagte vollständig bis zur...ich wiederhol es nicht mehr :eek:) .

Gruss,Carlo (jetzt 32000km alte vartas)
 
H

Herbert Kaiser

Guest
#11
Hallo,

eine Frage: woher weiss ich die für meine Batterien gültige Entlade-Schlussspannung?

Schönen Gruss aus Aachen
Herbert
 
C

Christian Ecke

Guest
#12
Eben das mit der Entladung ist ein irrsinniger Trugschluß !

Bleibatterien in Batterieanlagen im Standby-Einsatz werden stehts auf Erhaltungsspannung gehalten und ihre Lebensdauer liegt teilweise bei 15 Jahren.
Entladen werden sie gezwungenermaßen nur bei Kap.-Tests, um ihren Zustand zu überprüfen, wenn man das nicht von Zeit zu Zeit machen müßte, würde man sich das auch noch verkneifen.
Nicht die Erhaltungsladung altert die Batterie, sondern der zylus !!!.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Ecke

www.batterie-ecke.de
 
C

Carlo

Guest
#13
Nun...sowas erfährt man unter anderem im Gespräch mit Leuten im ortsansässigen Verein.

Schönen Gruss eines V.E.R.A.-Mitglieds...
 
C

Christian Ecke

Guest
#14
Auch eine Blei-Säurebatterie ist ein Verschleiß-Bauteil, daß durch den normalen Betrieb verschleißt (Laden, Entladen). Ich sagte schon die Zyklenzahl jeder Batterie ist begrenzt ! -Zyklenzahl von jedem seriösen Batteriehersteller bei Versorgungsbatterien angegeben.- Also warum Batterien künstlich altern, durch zusätzliches Entladen und wieder Laden ?!.-Es gibt eine normale Kapazitätsabnahme der Batterie pro Jahr pro Rata, die mit Zunahme "gefahrener"
Zyklen fortschreitet.

Viele Grüße

Christian Ecke

www.batterie-ecke.de
 
H

Herbert Kaiser

Guest
#15
Hallo,

in einigen Gesprächen mit Herrn Eckel von der CityCom hat dieser mir folgendes Verfahren empfohlen, wenn bereits ein deutlicher Kapazitäts-Verlust eingetreten ist, also nicht als normale Batterie-Pflege:
- Die Akkus normal auf Entlade-Schlussspannung (Ruhespanunng 12V) entladen.
- Mit 1 A (max. 1,5A) komplett entladen, und zwar unter 1 V (Spannung pro Batterie, nicht pro Zelle)
- NICHT in diesem Zustand belassen! Sofort wieder mit 1 - 1,5 A aufladen, ab 12V mit normalem Ladestrom
- Während des gesamten Vorgangs, insbesondere solange die Batterie-Spannung unter 12V liegt, muss immer Strom durch die Batterie fliessen, also entweder entladen oder geladen werden. Nie einfach stehen lassen!

Dieses Verfahren, dass laut Herrn Eckel bei der CityCom mit grossem Erfolg verwendet wird, hilft, wenn der Kapazitäts-Verlust auf einen zu hohen Innen-Widerstand zurückzuführen ist. Kennzeichen dafür ist, dass die Ruhespannung einen hohen Lade-Zustand anzeigt (also z.B. 13,7 V), die Spannung aber bei Belastung weit einbricht (in meinem Fall bis unter 10V). Es hilft natürlich nicht, wenn der Kapazitäts-Verlust durch kurzgeschlossene Zellen, zerbröselte Platten oder Elektrolyt-Verlust verursacht ist.

Schönen Gruss aus Aachen
Herbert
 

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