Batterie kaputt?

  • Themenstarter Ralf Albert
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Ralf Albert

Guest
#1
Hallo,
bei den letzten Fahrten habe ich festgestellt, dass eine meiner Batts schon nach ca. 20km spannungsmäßig zusammen bricht. (Ich habe für jede Batt eine Unterspannungsanzeige).
Letztes Wochenende wollte ich dann mal meine Batts langsam entladen. Strom 16A, ich habe ständig die Batt-Spannungen gemessen. Sie stimmten immer bis auf 0,1V überein. Plötzlich brach die Spannung der einen Batt auf 10,4V zusammen.
Ich habe dann bemerkt, dass bei zwei Zellen dieser Batt die Platten schon raus schauten.
Ich weiß, ich weiß. Sträflicher Leichtsinn, dass ich den Wasserstand nicht schon eher geprüft habe.
Seit dem Nachfüllen hat sich die Reichweite schon wieder erhöht. Wenn ich aber nach Hause kommen, muss ich einen kleinen Berg hoch fahren, und den mit mindestens 90A (bei ca. 10km/h), sonst komme ich nicht hoch. Manchmal spricht da schon meine Unterspannungsanzeige dieser einen Batt an.
Jetzt meine Frage:
Erstmal grundsätzlich: Was passiert, wenn man Batts trocken fährt? Chem., mech. oder sonstige Veränderungen?
Kann es sein, dass meine Batt einen Defekt dadurch hat? Kann ich das irgenwie beheben? Geht das nur auf die Reichweite oder auch auf die Lebensdauer?

Wäre nett, wenn sich die Batt-Experten hierzu melden würden!

Ansonsten kann ich nur jedem raten: Lieber öfter Wasser kontrollieren und nachfüllen, als Probleme bekommen!

Immer genügend Saft in den Batts.

Ralf
D"EL"ORIAN
 

Harald Schwieger

Neues Mitglied
07.07.2006
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#2
Hallo Ralf,
nur keine Panik, 20 km bei Temperaturen wie sie jetzt gerade herrschen sind doch ein guter Wert. Das mit dem langsamen entladen habe ich auch probiert und bei mir ist auch eine Batt ( die mit den schlechtesten Säurewerten) zuerst zusammengebrochen.( Eine Batt muß ja die erste sein und vielleicht würden die Anderen nach 5 Min folgen)

Eine Besserung der Werte hatt sich bei mir erst nach 2-maligen langsamen Entladen und anschließender Volladung ergeben
.
Mein EL kommt bei -5°C nach ca 15 km weit und dann leuchtet die rote Batteriewarnlampe beim Anfahren bzw. am Berg.
Aber Toi,Toi, Toi heute ist mein El sogar bei -17 °C gefahren, was man nicht von jedem Auto behaupten konnte.

Grüße aus den Allgäuer Alpen Harald
 
C

Carlo

Guest
#3
hallo,

habe gelernt,dass die teile der beliplatten,die trocken gefallen sind,nie mehr in funktion treten werden(wenn sie richtig trocken sind!!).also weniger kapazität.mehr nicht.kannst dir ja so aufschraubflaschen holen(die kommen anstatt der batteriedeckel in die einfüllöcher).dann füllt sich die batterie selber nach-und du kannst den wasserstand bequem sehen und nachfüllen ist auch kein problem...hab sowas zuletzt bei uns im betrieb liegen sehen(eine packung-schon sehr angestaubt).

gruss,carlo
 
P

peter Reutegger

Guest
#4
Hallo Leute
Ich fürchte wir vergessen etwas. Bei kalten Temp. kann die Batt. wenig Energie aufnehmen, weil die chemischen Prozesse halt bei ca. 25 Grad + im optimalen bereich sind, also kann sie auch nur wenig abgben. Der Frühling kommt bestimmt, dann wird wieder alles besser
Grüsse Peter
 
R

Reinhold

Guest
#5
Hallo Elektrofahrer!
Für alle die es noch nicht Wissen:
Batterien habe ihre optimale Leistungsfähigkeit zwischen + 15 und 25 Grad
Den Winterfahrern empfehle ich zum einen(wenn möglich)
das Fahrzeug über Nacht in der Garage stehen zu lassen,
Eine Batterieheizung, Z.B. ATU, je 30.-
Den End(VOLL)-lade-Vorgang mittels Zeitschaltuhr so zu legen dass erst kurz vor Fahrantritt voll ist.
Na den viel Vergnügen
und einen guten Rutsch...
Ihr wisst schon...
Reinhold
 
R

Rüdiger Hussy

Guest
#6
Was auch hilft ist , mit einem Autolader, die Batterien einzeln nachladen und mit wenig Strom etwas köcheln lassen (einmalig 3 bis 5 Stunden). Die Unterschiede der Zellen werden ausgeglichen. So hatte ich bei 0 Grad statt 20km wieder 30km Reichweite.
Und per Zeitschaltuhr den Lader in der Früh noch mal einschalten . Bringt auch schon was